Der Krieg um die nächste Generation

Die Diskussion um die Krippenplätze dreht sich in Deutschland um die Frage, ob Frauen eher arbeiten oder ihre Kinder betreuen sollten.
Ich möchte hier nur auf einen Nebeneffekt der staatlichen Kinderbetreuung hinweisen, der in diesem Zusammenhang wohlweislich nicht thematisiert wird: wer Kinder betreut, prägt!

Neben den Einflüssen aus Medien und Politik (die Schule ist politisch so stark bestimmt, dass ich sie hier nicht eigens aufführen musste) dürfte ein maßgeblicher Teil der Prägung nach wie vor durch die Erziehung stattfinden. Die Arbeit der Eltern ist also die direkte Konkurrenz zu Medien und Politik. Sie muss daher zum Feindbild jedes engagierten Gesellschafts-Verbesserers werden.

Der ehemalige Generalsekretär der SPD, Olaf Scholz, erklärte in einem Interview mit dem Deutschlandfunk am 03.11.2002: „Wir wollen die Lufthoheit über die Kinderbetten erobern!“

Aus diesem Grund ist es nicht denkbar, den Eltern finanziell die Freiheit zu ermöglichen, zwischen verschiedenen Lebensentwürfen zu wählen. Kinder müssen in öffentliche Erziehungsanstalten.
Das tückische an diesem Punkt ist die Tatsache, dass Politik und Medien hier an einem Strang ziehen:
Die Medien liefern die Schreckensmeldungen aus den Familien und halten die Schreckensmeldungen aus Kinderheimen oder Kindertagesstätten klein. Hier nur ein paar Fundstücke aus dem Internet:
www1.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/nds888.html
www.papa.com/paPPa-Forum/viewtopic.php?p=56788&sid=72ab6eb1961f8ade53b609b3ffa6268d

Bei diesen Berichten muss man berücksichtigen, dass hier in der Regel die Eltern auf den Missbrauch aufmerksam werden, was in Kinderheimen beispielsweise nicht funktioniert. Wer entdeckt den Missbrauch, wenn die Kinder den größten Teil des Tages nur mit den Mitarbeitern der „Kinderkrippe“ verbringen? Hier haben keine Nachbarn ein Auge auf die Entwicklung der Kinder und die Eltern nur noch sporadisch Zeit. Dazu kommt die Frage, ob die Kinder sich ihren Eltern überhaupt noch in den wenigen gemeinsamen Zeiten ihren Eltern so öffnen können, damit solche Verletzungen überhaupt ans Licht kommen!

Trotzdem haben die Medien es geschafft, beim Thema „Gewalt gegen Kinder“, die Eltern in den Blick zu rücken.

Die Politik nimmt diesen Ball dankbar auf und hat jetzt ein Gesetz auf den Weg gebracht, nach dem es den Jugendämtern schon auf den ersten Verdacht durch Nachbarn möglich sein soll, sich in die Familie einzuschalten. Bislang brauchte das Jugendamt dafür handfeste Gründe.

Hier geht es nicht um die Frage, ob man „links“ oder „rechts“, christlich, konservativ, liberal oder anarchistisch ist, sondern allein darum, ob man bereit ist, seine Freiheiten auch gegen den geballten Willen von Medien und Politik zu behaupten.

Vegetarismus und Menschenwürde

Es gibt verschiedene Gründe, kein Fleisch zu essen: manche Menschen vertragen es nicht, manche mögen es nicht, manche mögen die Art nicht, wie bei uns Tiere gehalten und geschlachtet werden oder fürchten sich vor übertragbaren Krankheiten.

Meistens ist mir der Vegetarismus aber mit einer anderen Begründung vorgestellt worden: mit einer Polemik gegen die christliche Trennung zwischen Tier und Mensch. Nur durch diese Trennung wird dem Menschen seine herausgehobene Würde gesichert und gleichzeitig der Fleischgenuss erlaubt.
Lehnt man diese Trennung ab, wird der Mensch zu einem von vielen Tieren und manche Zeitgenossen überbieten sich geradezu darin, ihn im Wert immer weiter unten in der Skala zu sehen (z.B. unter den Bakterien, weil die schon so alt und erfolgreich sind etc.). Unter anderen Tieren sei es aber nicht mehr möglich, andere „Mitgeschöpfe“ einfach aufzuessen.
Das klingt chic, ist es aber nicht. Denn wenn die Scheu, Tiere zu essen, so begründet wird, verliert man jeden Grund für Menschenwürde! Das darf man nicht vergessen.
Es gibt dann nur zwei Möglichkeiten:
Entweder schätzt man alle Lebewesen gleich wert oder man bemisst ihren Wert nach irgendwelchen Eigenschaften.
Wenn alle Lebewesen gleich wertvol sind, muss man sich umbringen. Denn in jeder Sekunde verenden Bakterien in meinem Magen, während ein Mensch durch seinen Tod vielen Bakterien zur Nahrung dienen kann. Es wäre also grob unmoralisch, am Leben zu bleiben, einem Leben, das so viele andere Leben kostet.
Faktisch wählen daher alle (noch lebenden) Gegner der Menschenwürde den zweiten Weg und unterscheiden sich nur in der Wahl der Eigenschaften, die sie für besonders schützenswert halten. Die Einen schützen die Leidensfähigkeit, die Anderen nur Lebewesen mit Augen …
Alle Eigenschaften haben gemeinsam, dass der Wert eines Menschen von bestimmten Eigenschaften abhängt und ein Mensch also seinen Wert verlieren kann. Was ist nämlich mit Menschen, die keine Augen haben, kein Bewusstsein entwickeln (zumindest nach allem, was man sagen kann), mit Menschen ohne Augen ohne erkennbaren Willen zum Leben? Darf man sie nun töten? Die Antwort müsste für den überzeugten Gegner der christlichen Menschenwürde klar lauten: ja, selbstverständlich.

Es gibt natürlich noch eine andere Möglichkeit: man vermeidet jede Wertzuweisung. Nur ist die Menschenwürde dann erst recht obsolet.

Nach dem dritten Reich hat man aus einem tiefsitzenden Schrecken über die Gräueltaten der Nazis die Menschenwürde in der Verfassung verankert; leider ohne sie zu begründen. Und dieses Versäumnis rächt sich, denn jeder Schrecken verfliegt und es war nur eine Frage der Zeit, bis spätere Generationen diese Menschenwürde ablehnen, deren religiöse Grundlagen keinen Rückhalt in der Bevölkerung mehr hatte.

Mission und Courage

Der Buddhismus wird im Westen oft als Vorbild hingestellt, weil er nicht missioniert. Aber wenigen scheint bewusst zu sein, dass er aus den gleichen Gründen, die ihn von der Mission zurück halten, auch keine Courage fördert.

Im Buddhismus spielt sich alles Wesentliche im Inneren des Menschen ab: der Mensch hat den Zugang zur Wahrheit und die Fähigkeit sie zu entdecken in sich selbst. Das Nirwana wird durch Prozesse im Geist des Menschen angestrebt. Dies ist ein fundamentaler Gegensatz zum Christentum, in dem das Heil außerhalb vom Menschen, nämlich in Christus am Kreuz erworben wurde!
Für den Buddhisten gibt es folglich auch kein völliges Verlorensein, sondern nur eine mehr oder weniger große Erkenntnis bis hin zur Erleuchtung.

Das klingt für westliche Ohren sehr verlockend, hat aber mehrere Tücken: Wenn alle Menschen den gleichen Zugang zur Wahrheit haben, können sich die Menschen, die hier besonders viel entwickeln, etwas darauf einbilden und Bewunderung der anderen genießen – was im Christentum grundsätzlich verpönt ist, eben weil Erkenntnis ein Geschenk des Heiligen Geistes ist.
Ein weiteres Problem ist die faktische Nicht-Hinterfragbarkeit. Der Buddhismus betont zwar, grundsätzlich von jedem selbst durch Erfahrung bestätigt werden zu können, aber in der Praxis scheint kaum jemand die Buddha-Natur in seinem Leben zu erreichen und folglich auch nicht beurteilen, was Buddha über diesen Zustand lehrt. Durch ihre Heilige Schrift ist in Buchreligionen mehr Transparenz möglich.
Ein Problem, um das es hier aber vor allem geht, ist die mangelnde Courage. Umstände werden nicht verändert sondern die Leidensfähigkeit wird erhöht. Der Buddhist mag in der Meditation Gefühle der umfassenden Liebe und Vereinigung mit aller belebten und unbelebten Natur erleben – aber er setzt sich nicht für sie ein. Buddhisten behaupten oft, die geistige Grundlage für den Umweltschutz zu liefern, indem sie die Einteilung der Welt in Subjekt und Objekt negieren. Wenn der Mensch sich als Eins mit der Natur begreift, fehlt ihm tatsächlich der Grund, sie auszubeuten. Es fehlt ihm aber auch der Grund, sich für sie einzusetzen. Vgl. den Aufsatz von Lambert Schmithausen:
www.tibet.de/tib/tibu/2002/tibu61/61natur.html

Eine ähnliche Haltung hat der Buddhismus zur Politik. Er verdankt seine Verbreitung zwar im Wesentlichen dem politischen Willen verschiedener Könige, hat aber seinem Wesen nach kein großes politisches Interesse. Lange Zeit galt daher die Diktatur im Westen als die typische Staatsform, die man in buddhistischen Gesellschaften gefunden hat. Was kann ein Herrscher sich mehr wünschen als ein Volk, dass dem Leid durch Meditation entfliehen möchte?

Nun spielt „Sittlichkeit“ im Buddhismus aber durchaus eine Rolle. Von Buddha selbst werden einige anrüchige Handlungen aufgezählt, wie das Quälen anderer Lebewesen, die Ehe brechen, hochstapeln, neidisch sein etc. Aber das Ziel dieser Ethik ist nicht ein bestimmter Zustand, z.B. ein friedliches Zusammenleben oder die Sorge um andere Lebewesen, sondern:
„Sie soll überschießenden Egoismus dämmen und sie soll das Leben „kühl“, das Herz leicht und glücklich machen“. (Greschat, Die Religion des Buddhisten, 1980, S.133)
Eine Handlung wird nicht gelobt, weil sie nützt, weil sie aus Liebe oder Aufopferung geschieht (ein Begriff, der im Buddhismus schlichtweg unsinnig ist), sondern weil sie eine seelische Leistung darstellt, die einen guten Fortschritt in der Erkenntnis beweist.

Es gibt im Buddhismus also Sittlichkeit, die auch gegen die eigenen Begierden beachtet wird. Aber sie ist immer eine Dienerin des Erwachens, und dient keinem bestimmten Zweck. Etwas zu tun, um Umstände zu verändern, setzt die Unterscheidung von Subjekt und Objekt voraus. Ob man diese Unterscheidung verwendet, um seine Mitmenschen und die Umwelt zu unterdrücken, oder um ihr in aufopferungsvoller Liebe zu dienen, hängt dann möglicherweise noch von anderen Einstellungen ab.

Man wird also erwarten dürfen, dass der Buddhismus nicht mehr Einsatz zum Schutz der Umwelt bei den Menschen bewirkt, sondern dass stattdessen mehr über „Naturbewusstsein“, „ökologisches Denken“ und „Einssein mit der Natur“ geredet wird.

Und nebenbei bemerkt: selbstverständlich gibt es im Buddhismus auch Mission, auch wenn sie hier tatsächlich eine ungleich geringere Rolle spielt als im Christentum:
Während der ersten zwei Jahrhunderte nach Buddhas Tod war seine Jüngerschar nicht von der anderer Schulen zu unterscheiden. Erst durch Aschoka, Herrscher eines Großreiches, der sich zum Buddhismus bekehrte, wurde der Buddhismus generalstabsmäßig, gewaltsam und flächendeckend verbreitet und zur Staatsreligion. Dieses Vorgehen mag unbuddhistisch gewesen sein. Aber man darf nicht vergessen, dass es vorher keine Anzeichen für eine Entwicklung zur Weltreligion gab und dass wir uns vermutlich nur wegen dieser Phase überhaupt für den Buddhismus interessieren.
Und wer sich in den Buchläden umsieht, stellt fest, dass auch der sog. „Dalai Lama“ offenbar nichts gegen die Verbreitung seiner Lehre einzuwenden hat. Zwar gewaltfrei, aber das tun christliche Missionare auch. Zur Gewalt kam es auch hier vor allem, wenn ein Herrscher die Religion in die Finger bekam und mit seinen Mitteln der Verbreitung nachhalf.

Compassionate Conservatism: Attraktiv für Konservative- und für Links-Evangelikale

Hallo,
zur Abwechslung möchte ich diesmal einen kleinen e-Mail-Disput zu dem Text 2007: Deutschland auf dem Weg zur „Christian Coalition“? veröffentlichen, der zeigt, wie wir Christen doch immer auch beeinflußt von den politischen Ideen des Zeitgeists sind … Was natürlich auch auf mich selber zutrifft! Gespräche zwischen den beiden „Lagern“ können hier vielleicht gelegentlich heilsam sein.
Die Diskussion zeigt mir, daß es in Zukunft verstärkte Diskussionen zwischen konservativen Evangelikalen und Links-Evangelikalen geben muß. Ich denke die Auseinandersetzung mit dem hier schon häufiger besprochenen Compassionate Conservatism, dessen Wurzeln sich auch in Rick Warrens P.E.A.C.E-Plan wiederfinden könnte für beide Seiten sehr interessant sein.
MfG wanderprediger

….

hallo du wanderprediger,
wenn dein name programm ist, weißt du auch, daß es in der heiligen schrift heißt, daß jedes volk die regierung erhält, die es verdient hat. sicherlich könnte in diesem unserem lande einiges besser laufen, aber bestimmt auch einiges wesentlich schlechter. die einzige frage, die sich mir an dieser stelle stellt, ist ob es unsere aufgabe sein sollte sich mit polemik und politik zu befassen oder eher dem auftrag unseres herrn nachzukommen, der in Matthäus 28, 18 beschrieben ist. die welt wird von satan und seinen jüngern regiert, worin sich satan in erster linie duch ignoranz und lieblosigkeit in der welt ausdrückt. solange aber es den menschen nicht möglich ist zu erkennen, dass ihr einziges heil in der weltregierung christies besteht, werden sie auch nicht verstehen, daß es die liebe unter den menschen ist, die einen wahren dauerhaften durchbruch bringen kann und muß. es hilft niemandem, wenn man sich über detailfragen streitet und dabei in der sache unssachlich wird. es ist bestimmt ein wesentlicher aspekt, dass abtreibung mord ist, jedoch das ignorieren der tatsache, daß jede minute irgendwo auf der welt ein kind verhungert, ein junges mädchen zur prostitution gezwungen wird oder diverse heilbare krankheiten weitere todesopfer fordern, nur weil es wichtiger ist kriege für öl zu führen und gegen vermeindlichen terrorismus durch islamisten, ist total unverschnörkelt genau der gleiche mord – mord durch wegsehen, mord durch ignoranz, mord durch lieblosigkeit. hier die moralkeule zu schwingen und sich tatsächlich einzubilden, daß mit einer weiteren christlichen partei alles besser wird, halte ich persönlich für groben unfug

also bleib dran mein lieber wanderprediger und versuche zu ergründen wie wir die königsherrschaft christies auf erden erlangen.

Sei gesegnet
XXXXXXXXXXXXXXXXX

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Hallo Bruder,
Ich danke dir für Deine ausführliche e-mail.
Ich denke wir sind uns in der Hauptsache einig … Bei uns prallen jedoch auch ideologisch Welten aufeinander. Ich selber komme aus der linksradikalen Generation der 80er Friedensbewegung, proEmanzipation proHomoEhe proWeltrevolution proAntiamerikanismus etc. you name it … Erst als ich wieder zu Jesus zurückgefunden hatte verblassten die linken Meme meiner Jugend so langsam und die Bibel wurde die Basis meiner Bewertung …
Mittlerweile bin ich im lager der wertkonservativen Renegaten angelangt 🙂
Es geht ja nicht darum die Lieblingsthemen der konservativen Evangelikalen wie „Anti-Abtreibung“, „Anti-Homoehe“ gegen die Lieblingsthemen der Links-Evagelikalen „Anti-Hunger“, „Anti-Frauenausbeutung“, „Anti-Aids-Kampagnen“ auszuspielen, sondern Christen in der Politik („Suchet der Stadt Bestes“ … „Betet für die Obrigkeit“ etc.) sollten sich in beiden Richtungen engagieren und von mir aus auch in beide Richtungen die Moralkeule schwingen.
Ich denke Jesus hätte hier keine ideologischen Scheuklappen bei seinen Jüngern geduldet. Wir sollten uns jedoch auch untereinander liebevoll zurechtweisen dürfen, was dir im übrigen in Deiner Mail an mich schon hervorragend gelungen ist.
Damit auch Du in den Geschmack einer solch liebevollen Zurechtweisung kommen kannst möchte ich dich darauf hinweisen, dass Du anscheinend einen intensiven Kontakt mit dem Virus des Anti-Amerikanismus hattest [„nur weil es wichtiger ist kriege für öl zu führen und gegen vermeindlichen terrorismus durch islamisten, ist total unverschnörkelt genau der gleiche mord“]. Ich möchte Dir jetzt nicht vorschreiben, wie du bzgl. Amerika und George W. Bush zu denken hast … Du sollst auch nicht meine Meinung oder die von Derek Prince oder Rick Joyner übernehmen … aber ich möchte Dich bitten, dass Du mit dieser Frage zu Jesus Christus gehst und Ihn um Rat fragst. Diese platten Antiamerikanismen wirtst Du von ihm sicherlich nicht hören!
Mit freundlichen Grüßen
wanderprediger

Compassionate Conservatism: Attraktiv für Konservative- und für Links-Evangelikale

Compassionate Conservatism

Worum dreht sich denn alles bei den Konservativen?
Nur um die Ökonomie … und es ist auch noch eine ultraliberale Ökonomie. Was wir hier in Deutschland brauchen ist eine Umsetzung des Konzepts des „Compassionate Conservatism“ [=mitfühlender Konservativismus ] auf die Deutschen Verhältnisse. Ein Konservativismus, der wieder soziales Engagement und Mitgefühl für die Armen hochhält. Ich will keine Konservativen, die sich im Angesicht eines Arbeitslosen wegdrehen … ich möchte wieder eine Liebe und ein Feuer für die Armen sehen … Wir brauchen eine christliche Bürgergesellschaft, die beides macht christliche Werte bewahren UND Barmherzigkeit für die Armen zeigt … und ich meine damit explizit NICHT eine Erhöhung der anonymen Transferleistungen … Marvin Olasky war ein Linksextremer … ein Maoist, der beim Leninstudium die Bibel und durch die Bibel Jesus Christus entdeckt hat und zum bibeltreuen Evangelikalen konvertierte. Von ihm stammt das Konzept des „Compassionate Conservatism“. Glaubensbasierte Gruppen v.a. aus christlichen Gemeinden kümmern sich mit Hingabe und Barmherzigkeit um die verarmten Randgruppen … führen sie zu Jesus Christus … führen sie zur Buße und Umkehr …. aus Alkoholikern und Drogensüchtigen werden so wiedergeborene Christen, die Jesus Christus als Herr haben …

Ich glaube Jesus hätte dieser Konservativismus gut gefallen

Wer sich dafür interessiert kann Marvin Olasky´s Buch „Compassionate Conservatism“ ja mal lesen …

Mit freundlichen Grüßen
wanderprediger
Compassionate Conservatism

Seminar: Als Christen Demenzkranke begleiten

Mit der steigenden Zahl alter Menschen in unserer Gesellschaft ist eine rapide Zunahme von Demenzkranken zu beobachten. Als Ärzte und Pflegende werden wir zunehmend mit teilweise irritierenden Verhaltensweisen von diesen Menschen konfrontiert, die uns – wenn wir ehrlich sein – oft an unsere eigenen Grenzen führen. Diese Entwicklung fordert uns gerade im Umfeld diakonischer Organisationen heraus, hier insbesondere aus christlicher Perspektive nach Antworten und Wegen zu suchen. Welche Rolle spielt unser „Christ Sein“ beim Umgang mit diesen Patienten? Welche seelsorgerlichen aber auch praktischen Ansätze in der Begleitung Demenzkranker und ihrer Angehörigen gibt es für uns? Wie ist Demenz aus Sicht der Christlichen Heilkunde zu verstehen?
„Christen im Gesundheitswesen“ eine bundesweite, konfessionsübergreifende Initiative von Mitarbeitern im Gesundheitswesen versprach in ihrem einladungsflyer zu dem Seminar „Als Christen Demenzkranke begleiten“ am 24.06.2006 in Berlin Antworten auf diese Fragen zu geben.

Zunächst ein paar persönliche Anmerkungen zu meiner Motivation dieses Seminar zu besuchen: Ich selber arbeite als Arzt in der geriatrischen Rehabilitationsklinik und wurde schon so manche Nacht zu einem demenzkranken Patienten gerufen, der vollkommen verwirrt, misstrauisch und verängstigt, laut schreiend kurz davor stand die ganze Krankenstation aufzuwecken. In der Regel führen hier meistens bestimmte sedierende Medikamente zum Ziel. Überaschenderweise hilft aber manchmal auch ein „Vater unser“ … sogar bei vermeintlich „hoffnungslosen“ Fällen. Demenz bedeutet auch immer Strukturverlust. Wir vergessen oft, dass gerade bei älteren Patienten noch tief verwurzelte christlich-spirituelle Erfahrungen und Eindrücke abrufbar sind, auf die wir demenzerkrankte Menschen wie auf schützende Inseln inmitten von Stahlgewittern des Chaos und der Bedrohung führen können. Wir vergessen auch oft in unserem hektischen Berufsalltag, dass Gott diese Menschen liebt und dass wir ihn gemeinsam um Hilfe bitten können, einzugreifen in diese Not.

Ich besuche also dieses Seminar: Es beginnt an einem schönen sonnigen Samstagmorgen in den Räumen der Lukasgemeinde in Berlin-Schöneberg. Es sind etwa 70 Teilnehmer anwesend. Schätzungsweise 2/3 der Teilnehmer kommen aus den typischen Gesundheitsberufen ungefähr 1/3 sind Angehörige von Demenzkranken.
Dr. med. Schiffner ist Internist und Oberarzt an einer geriatrischen Klinik in Hamburg. Er ist der Leiter von „Christen im Gesundheitswesen“ und beginnt die Veranstaltung mit einer kurzen Einführung und einem Gebet.

Anschließend hält er einen gut strukturierten Vortrag über die medizinische Aspekte der Demenz, der nochmal alle wesentlichen fachlichen Details bringt.

Der zweite Vortrag wird von Frau Adriana Hasenberg, einer Wohnbereichsleiterin in der Gerontopsychiatrie und Dozentin an der Wannsee-Akademie zum Thema…“Pflege der Menschen mit Demenz anhand des Grundsätze-Modells – eine Quintessenz der Erfahrung segregativer Betreuung“ gehalten. Es geht schwerpunktmäßig um auf den gerontopsychiatrischen Pflegealltag adaptierte Handlungsleitsätze und Prüfraster aus der Theoriebaukasten eines gewissen Prof. Erwin Böhms, der offensichtlich ein eigenes Fachgebiet die psychobiographische Pflegetheorie entwickelt hat. Das Ganze wurde allerdings von der ausgesprochen sympathischen Referentin sehr herzlich und mit Verve vorgetragen. Zitat:“Jeder Verhaltensauffälligkeit liegt eine seelische Komponente zugrunde. Der Mensch mit Demenz wird von drei, hauptsächlichen inneren Zuständen geplagt: von Angst, von Leere/Chaos und von massivem Identitätsverlust. Der Mensch mit Demenz und seine Betreuer befinden sich in Interaktion nach dem Resonanzprinzip.“ Sicherlich sind das essentielle Hinweise für den Umgang mit Demenzkranken, mir fehlte jedoch der explizite Brückenschlag zu unserer christlichen Perspektive und letztlich blieb mir der Ursprung der Lehren dieses Prof. Böhm ein wenig suspekt.

Der Höhepunkt der Veranstaltung war in meinen Augen ein brillianter Vortrag über die Christliche Heilkunde, die Weltanschauungen im modernen Gesundheitswesen und ihr Einfluß auf Pflege und Therapie von Herrn Dr. Schiffner. Es gibt keinen weltanschaulich neutralen Raum in der Medizin. Hinter jeder pflegerischen, therapeutischen oder medizinischen Handlung steht eine Weltanschauung. Im heutigen Gesundheitswesen sind das im wesentlichen: Rationalismus, Humanismus, Naturalismus, Esoterik und das christliche Menschenbild. Ist im Rationalismus nur der körperliche Horizont abgebildet, so kommt schon im Humanismus auch der seelische Horizont hinzu. Die mittlerweile im gesamten Gesundheitswesen sehr gut aufgestellte Esoterik bringt neuerdings auch den im Rahmen der Säkularisierung schon längst aufgegebenen geglaubten geistlichen Horizont wieder mit in das Gesundheitswesen. Aber Dr. Schiffner fragt zurecht: Sollen wir uns als Christen über diese New-Age-Erfolge freuen? Nach seinen Ausführungen tut das sicherlich kaum einer der Teilnehmer mehr. Die drängende Frage, die wir Christen uns stellen müssen lautet: Wo bleibt das christliche Menschenbild in der Medizin? Wir sind sehr dankbar für unsere Kollegen mit humanistischen Hintergrund, die uns täglich bei unserer anstrengenden Arbeit zur Seite stehen … aber wie unterscheiden wir uns eigentlich von Ihnen was das Menschenbild angeht? Beide Teile des sehr empfehlenswerten Vortrags können im Internet heruntergeladen werden unter
[->www.cig-online.de/publikationen/pub_artikel.htm ]
Der 4. Vortrag „Biblische Aspekte zu Altern und Demenz. Seelsorge mit demenzkranken Menschen“ kam von der sehr liebenswerten Schwester Rosa Maria Lochmiller einer Altenpflegerin mit dem Schwerpunkt Altenseelsorge und eine der Leiterinnen von „Christen im Gesundheitswesen„. Ich kann hier nur einige kurze Stichpunkte anführen: Altes Testament: Weisheit, Gerechtigkeit, Psalm 92,13-16 hohes Alter als Segnung Gottes. Aber auch: Gebrechlichleit Psalm 71.
Neues Testament: Positive Beispiele sind Simeon (Lukas 2,25) und Hanna (Luk 2,36). Vor allem aber: Jesus der sich den Schwachen zuwendet. Apostelgeschichte 2,17 „… und eure Alten sollen Träume haben“. Schwester Rosa sieht das als Berufung für die Alten in unserer Zeit: Der alte demente Mensch als prophetisches Zeichen: Er stellt unsere Gesellschaft in Frage … Demente … ein Heilmittel für unsere Gesellschaft. Lassen wir uns in Frage stellen? OK ich breche hier lieber ab, denn ich sehe Apg 2,17 doch wesentlich anders als die Referentin, die allerdings für ihre provozierenden Thesen mitunter viel Beifall erntet.
Nach der Mittagspause fangen die Vertiefungs-Workshops an. Ich besuche den Workshop von Frau Hasenberg „Kann ich verhaltensauffällige demente Menschen betreuen? Ein Nachdenken über Berufung.“ … jedoch nur, weil mir die Referentin so sympathisch war. Es geht um Berufung und es geht diesmal um die praktische Anwendung der Prüfraster im gerontopsychiatrischen Umfeld: Bin ich angstfrei, bin ich „bei mir“? Führt das, was ich sage und tue bei meinem Gegenüber zu mehr Vertrauen, Ordnung und Erinnerung seines Ichs? Besonders für Angehörige war dieser Teil des Seminars sicherlich sehr fruchtbringend. Parallel hierzu fand ein anderer Vertiefungs-Workshop statt mit dem Titel Seelsorgerliche Aspekte in der Demenzbegleitung.

Im Ausklang wurde noch die Organisation Christen im Gesundheitswesen sowie deren Regionalgruppe in Berlin vorgestellt [Kontakt: Dr. Ruth Jeutner, Tel: 030-39877665] und über das Seminar als Ganzes diskutiert. Es wurde für weitere Seminare in Aussicht gestellt, stärkere Schwerpunkte auf die eigentlich Christliche Perspektive zu legen und auch den internationalen Boom in der medizinischen Literatur bzgl. der Christlichen Heilkunde näher zu beleuchten. Mir persönlich war noch wichtig darauf hinzuweisen, dass im Rahmen eines zunehmend geförderten bürgerschaftlichen Engagements ( Stichwort civil society) auch wir Christen ein stärkeres Engagement von Ehrenamtlicher Arbeit für Demenzkranke bzw. Kranke überhaupt leisten könnten [z.B. Jak 5,14]. Modellprojekte, die erfolgreich eine Vernetzung von Freiwilligen aus christlichen Gemeinden mit Krankenhäusern und anderen Strukturen im Gesundheitswesen umsetzen, könnten bei der nächsten Demenz-Veranstaltung dann vorgestellt werden.

Psalm 71
Bitte um Gottes Hilfe im Alter
1HERR, ich traue auf dich, laß mich nimmermehr zuschanden werden. 2Errette mich durch deine Gerechtigkeit und hilf mir heraus, neige deine Ohren zu mir und hilf mir! 3Sei mir ein starker Hort, zu dem ich immer fliehen kann, der du zugesagt hast, mir zu helfen; denn du bist mein aFels und meine Burg.
4Mein Gott, hilf mir aus der Hand des Gottlosen, aus der Hand des Ungerechten und Tyrannen. 5Denn du bist meine Zuversicht, HERR, mein Gott, meine Hoffnung von meiner Jugend an. 6Auf dich habe ich mich verlassen vom Mutterleib an; du hast mich aus meiner Mutter Leibe gezogen. Dich rühme ich immerdar. 7Ich bin für viele wie ein Zeichen; aber du bist meine starke Zuversicht. 8Laß meinen Mund deines Ruhmes und deines Preises voll sein täglich. 9Verwirf mich nicht in meinem Alter, verlaß mich nicht, wenn ich schwach werde. 10Denn meine Feinde reden über mich, und die auf mich lauern, beraten sich miteinander 11und sprechen: Gott hat ihn verlassen; jagt ihm nach und ergreift ihn, denn da ist kein Erretter! 12Gott, sei nicht ferne von mir; mein Gott, eile, mir zu helfen! 13Schämen sollen sich und umkommen, die meiner Seele feind sind; mit Schimpf und Schande sollen überschüttet werden, die mein Unglück suchen. 14Ich aber will immer harren und mehren all deinen Ruhm. 15Mein Mund soll verkündigen deine Gerechtigkeit, täglich deine Wohltaten, die ich nicht zählen kann. 16Ich gehe einher in der Kraft Gottes des HERRN; ich preise deine Gerechtigkeit allein. 17Gott, du hast mich von Jugend auf gelehrt, und noch jetzt verkündige ich deine Wunder. 18Auch aim Alter, Gott, verlaß mich nicht, und wenn ich grau werde, bis ich deine Macht verkündige Kindeskindern und deine Kraft allen, die noch kommen sollen. 19Gott, deine Gerechtigkeit reicht bis zum Himmel; der du große Dinge tust, Gott, wer ist dir gleich? 20Du lässest mich erfahren viele und große Angst und bmachst mich wieder lebendig und holst mich wieder herauf aus den Tiefen der Erde. 21Du machst mich sehr groß und tröstest mich wieder.
22So will auch ich dir danken mit Saitenspiel für deine Treue, mein Gott; ich will dir zur Harfe lobsingen, du aHeiliger Israels. 23Meine Lippen und meine Seele, die du erlöst hast, sollen fröhlich sein und dir lobsingen. 24Auch meine Zunge soll täglich reden von deiner Gerechtigkeit; denn zu Schmach und Schande werden, die mein Unglück suchen.
Seminar: Als Christen Demenzkranke begleiten

Tag 9: Wirtschaft und Arbeit [40 Tage beten und Fasten für unser Land]

Gegensätze kennzeichnen das ökonomische Erscheinungsbild. Die einen leiden unter einer 60-Stunden-Woche, andere suchen verzweifelt Arbeit. Der Export boomt, die Binnennachfrage stagniert. Im Westen gibt es in vielen Regionen noch (fast) ausreichend Arbeit, im Osten nur in manchen Regionen.
Neben konkreten Ideen zur Schaffung neuer Arbeitsplätze, brauchen wir einen Mentalitätsumschwung – Menschen, die Hoffnung verbreiten und kreative Lösungen entwickeln.
Wir beten:
• dass Eigeninitiative und Kreativität wieder vermehrt aufbrechen
• dass unsere Wirtschaft wieder in Gang kommt
Kreativ beten: Fragen Sie – je nach eigener Situation
– eine Person, die arbeitslos ist oder zu viel arbeiten muss, wo sie konkrete Unterstützung und Hilfe gebrauchen kann.

Quelle: Gebetsheft der Initiative „40 Tage beten und fasten für unser Land“
www.40tagebetenundfasten.de/download/40Tage-Heft2006.pdf
Tag 9: Wirtschaft und Arbeit [40 Tage beten und Fasten für unser Land]

idea spektrum empfiehlt G. W. Bushs „Compassionate Conservativism“ für die geschwächte Union …

Nach diesem sehr schwierigen Wahlergebnis sieht Marcus Mockler „Das Ende vieler Illusionen„: Daß Unions-Kanzlerkandidatin Angela Merkel schlechter abgeschnitten hat als vor drei Jahren ihr Vorgänger Edmund Stoiber, hat zu völlig verworrenen Mehrheitsverhältnissen geführt. Ernüchternd für Christen: Die von ihnen eingeforderten Werte, insbesondere beim Lebensschutz, haben im Wahlkampf erneut keine Rolle gespielt.em>
Interessant finde ich, dass Mockler wie wir Theocons der geschwächten CDU/CSU ganz klar G. W. Bushs „Compassionate Conservativism“ ans Herz legt:
Wie die CDU Chancen hätte
Egal, wie die Farbenspiele um eine künftige Regierungskoalition ausgehen – Christen haben nicht viel zu erwarten. Einer wird immer bremsen, wenn es um die Umsetzung biblischer Werte geht. CDU und CSU gehen extrem geschwächt aus der Wahl hervor, und die Haftung dafür muß Angela Merkel übernehmen. Man darf gespannt sein, ob es der Union noch einmal gelingt, christliche Werte politisch ins Spiel zu bringen. Vielleicht muß man an dieser Stelle an den viel gescholtenen amerikanischen Präsidenten George W. Bush erinnern.
„Barmherzige Konservative“?
Er eroberte mit dem Schlagwort „barmherziger Konservativismus“ die Herzen vieler Wähler. Die Union könnte das in geeigneter Form aufgreifen und insbesondere auf das immer noch vernachlässigte Thema Fmilie anwenden. Sie könnte die demographische Katastrophe ungeschönt an die Wand zeichnen, sie könnte Kinder, Kinder, Kinder zeigen, und sie könnte das Christentum als positive Kraft darstellen, mit dem die Herausforderungen der Zukunft zu meistern sind. Denn eines haben der Wahlausgang und die Reaktionen darauf gezeigt: Der Glaube der Deutschen an eine eigene Zukunft ist noch einmal ein ganzes Stück geschrumpft.

Alles gut und sehr richtig Herr Mockler.
Eine auf Werten basierte Familienpolitik gehört sicher mit zum Konzept des „Compassionate Conservativism“. Ganz zentral ist jedoch das Konzept der glaubensbasierten „faith-based“ Initiativen. Also staaatliche Infrastruktur-Förderung z.B. für christliche Gruppen, die Suppenküchen anbieten oder missionarische Obdachlosenarbeit leisten. Der Staat wird in Zukunft vieles nicht mehr übernehmen können. Wir werden das bedauern, aber nicht ändern können. Wenn der Staat sich schon aus dem Sozialen Sektor immer mehr zurückziehen muss, was spricht eigentlich dagegen, dass er diese Arbeit denen übergibt, die sich seit jeher darum gekümmert haben … an die Christen … „Mitfühlender Kondservativismus“ … Wir werden an dieser Stelle weiter über dieses Konzept berichten …
Mit freundlichen Grüßen
wanderprediger

idea spektrum empfiehlt G. W. Bushs „Compassionate Conservativism“ für die geschwächte Union …

Björn Lomborg und die ökologische Mythenbildung um Hurrikan Kartarina

Wir haben hier auf theocons.de schon auf das ausgezeichnete Buch von Lomborg Apocalypse No! hingewiesen, welches sich mit den zum teil äusserst irrationalen apokalyptischen Szenarien der Umweltschutzorganisationen beschäftigt. In der heutigen Ausgabe der „WELT“ nimmt er in dem Kommentar „Deiche waren es, nicht das Klima“ zu der öklogischen Mythenbildung zu den Ursachen des Hurrikans Katrina Stellung.
„Björn Lomborg und die ökologische Mythenbildung um Hurrikan Kartarina“ weiterlesen

Well done, Gerhard!

Mit diesem null ironisch gemeinten Lob an meinen Bundeskanzler soll dieses Posting beginnen … Nachdem er zwei Tage lang im Abseits stand, als die Spitze der Grünen Kapital aus der Katastrophe zu schlagen suchte. Vor allem Trittin hat auf kaum zu ertragende Weise vermeintlich Schuldige in Amerika verurteilt, obwohl noch nicht einmal die Toten dort geborgen waren … Kündigt nun endlich Schröder ein umfangreiches Hilfsprogramm an: „Alles, was wir mobilisieren können, wird mobilisiert“. In diesem Zusammenhang verwies er auf die historische Hilfe die die Vereinigten Staaten von Amerika zum Wiederaufbau des zerstörten Nachkriegsdeutschland geleistet hatten. Mit Blick auf Trittin, sagte er, dass jetzt nicht die Zeit der Diskussion über Ursachen sei, sondern „jetzt ist die Zeit zu helfen“.
Ausgezeichnet, mein Kanzler! 😉
Mit freundlichen Grüssen
wanderprediger