Heilungsritus von Martin Luther entdeckt

Hallo liebe Geschwister,
leider wird ja in unseren evangelischen Landeskirchen kaum noch das Krankengebet nach Jakobus 5,13ff [-> www.bibel-online.net/buch/59.jakobus/5.html#5,13 ] geschweige denn die Krankensalbung praktiziert. Grundsätzlich war ich immer der Meinung, dass schon Martin Luther diesbezüglich sehr „nüchtern“ gewesen sei. Bei meinen Recherchen zu einem „Heilungs“-Vortrag aus biblischer Sicht habe ich jetzt aber auf eine Art verschütteten „Heilungsritus“ bei Martin Luther entdeckt. [-> www.healingrooms-hanau.de/resources/luther-heilungsgebet.html ] Dieser Text, den Ihr in der Anlage zu diesem Posting findet, wird auch in zusammengefasster Form erwähnt in dem sehr empfehlenswerten Buch „Wenn Gott nicht heilt“ von dem „Landeskirchler“ Roland Scharfenberg, mit dem ich mich zur Zeit hauptsächlich auf den Vortrag vorbereite. Letztendlich handelt es sich bei dem Luther-Text um einen Brief an den Pfarrer Schulze zu Belgern, in dem Luther genau erklärt, wie sich der Pfarrer einem „unheilbar“ erkrankten Gemeindemitglied gegenüber verhalten sollte.
Kaum ein evangelischer Pfarrer wird heutzutage diese Anweisung Luthers noch kennen. Wer möchte, kann daher über -> www.gemeindeatlas.de die E-Mail seines Pastors raussuchen und ihm diesen „Heilungsritus“-Brief von Luther zumailen.
Bitte gebt in Eurer E-Mail auch die genaue Quelle des Luther-Briefes an:
Luther, Martin. „An den Pfarrer Schulze zu Belgern“. Dr. Martin Luthers sämtliche Schriften 21b. Hg. Joh. Georg Walch. St. Louis: Concordia, 1904 3172-73

Mit freundlichen Grüßen
wanderprediger [ www.youtube.com/watch?v=TsPh_8Dxl3E ]

Dem würdigen Ern. Schulzen, Pfarrer zu Belgern, meinem günstigen, guten Freund. Gnade und Friede im Herrn und Jesus Christus!

Ehrwürdiger Herr Pastor!
Es hat mir der Schösser zu Torgau und der Rath zu Belgern zugeschrieben und vor die Frau Hans Kornerin gebeten, ihr guten Rath und Trost zu geben, damit ihrem Manne möchte geholfen werden. Nun weiss ich wahrlich keinen weltlichen Trost, und wo die Ärzte nicht Hülffe wissen, so ist es gewiss nicht eine schlechte [d.h. gewöhnliche] Melancholie, sondern vielmehr ein versuchlicher Angriff des Teufels, dem man durch Gebete des Glaubens in der Kraft Christi begegnen muss. So machen wir es und pflegen es so zu machen. Es war nämlich hier ein Schmuckkästchenmacher so (wie Herr Korner) vom Wahn ergriffen. Den haben wir durch das Gebet in Christus geheilt. Darum mach es bitte folgendermaßen: Gehe hin zu ihm mit dem Hilfsprediger und zwei oder drei guten Männern – du in der gewissen Zuversicht als Inhaber des öffentlichen geistlichen Amtes und als Ortspastor -, lege ihm die Hände auf und sprich: „Friede sei mit dir, lieber Bruder, von Gott, unserem Vater, und vom Herrn Jesus Christus!“ Danach bete mit vernehmlicher Stimme über ihm das Glaubensbekenntnis und das Vaterunser. Zum Abschluss sage dann: „Gott, allmächtiger Vater, der du zu uns gesagt hast durch deinen Sohn:, Wahrlich, wahrlich, ich sage euch, wenn ihr den Vater um etwas in meinem Namen bittet, so gibt er es euch‘- und ein ander mal durch ihn uns geheissen und genötigt hast zu beten: ,Betet und empfanget‘, ebenso Psalm 50,15: ,Rufe mich an am Tage der Trübsal, und ich reiße dich heraus, und du verherrlichst mich‘ -, darum beten wir unwürdigen Sünder auf das Wort und den Befehl deines Sohnes zu deiner Barmherzigkeit mit aller Kraft unseres Glaubens: würdige diesen Menschen, dass du ihn von allem Übel befreist und das Werk Satans in ihm zerstörst zur Ehre deines Namens und zum Wachstum des Glaubens und der Heiligen durch denselben unseren Herrn Jesus Christus, deinen Sohn, der mit dir lebt und regiert von Ewigkeit zu Ewigkeit, Amen.“

Dann gehe weg, lege ihm die Hände auf und sage noch einmal: „Die Zeichen, die denen, die da glauben, folgen, sind diese: auf die Kranken legen sie die Hände, und es geht ihnen gut.“ Dieses wiederhole bis zu dreimal täglich. Außerdem bete im Gemeindegottesdienst von der Kanzel, bis Gott erhört. Wir vereinigen uns ganz und gar in Fürbitte und Gebet mit aller unserer Glaubenskraft unaufhörlich in Gott. Lebwohl! Einen anderen Rat habe ich nicht, der ich bin – usw. 1545

Heilungsritus von Martin Luther entdeckt

Seminar: Als Christen Demenzkranke begleiten

Mit der steigenden Zahl alter Menschen in unserer Gesellschaft ist eine rapide Zunahme von Demenzkranken zu beobachten. Als Ärzte und Pflegende werden wir zunehmend mit teilweise irritierenden Verhaltensweisen von diesen Menschen konfrontiert, die uns – wenn wir ehrlich sein – oft an unsere eigenen Grenzen führen. Diese Entwicklung fordert uns gerade im Umfeld diakonischer Organisationen heraus, hier insbesondere aus christlicher Perspektive nach Antworten und Wegen zu suchen. Welche Rolle spielt unser „Christ Sein“ beim Umgang mit diesen Patienten? Welche seelsorgerlichen aber auch praktischen Ansätze in der Begleitung Demenzkranker und ihrer Angehörigen gibt es für uns? Wie ist Demenz aus Sicht der Christlichen Heilkunde zu verstehen?
„Christen im Gesundheitswesen“ eine bundesweite, konfessionsübergreifende Initiative von Mitarbeitern im Gesundheitswesen versprach in ihrem einladungsflyer zu dem Seminar „Als Christen Demenzkranke begleiten“ am 24.06.2006 in Berlin Antworten auf diese Fragen zu geben.

Zunächst ein paar persönliche Anmerkungen zu meiner Motivation dieses Seminar zu besuchen: Ich selber arbeite als Arzt in der geriatrischen Rehabilitationsklinik und wurde schon so manche Nacht zu einem demenzkranken Patienten gerufen, der vollkommen verwirrt, misstrauisch und verängstigt, laut schreiend kurz davor stand die ganze Krankenstation aufzuwecken. In der Regel führen hier meistens bestimmte sedierende Medikamente zum Ziel. Überaschenderweise hilft aber manchmal auch ein „Vater unser“ … sogar bei vermeintlich „hoffnungslosen“ Fällen. Demenz bedeutet auch immer Strukturverlust. Wir vergessen oft, dass gerade bei älteren Patienten noch tief verwurzelte christlich-spirituelle Erfahrungen und Eindrücke abrufbar sind, auf die wir demenzerkrankte Menschen wie auf schützende Inseln inmitten von Stahlgewittern des Chaos und der Bedrohung führen können. Wir vergessen auch oft in unserem hektischen Berufsalltag, dass Gott diese Menschen liebt und dass wir ihn gemeinsam um Hilfe bitten können, einzugreifen in diese Not.

Ich besuche also dieses Seminar: Es beginnt an einem schönen sonnigen Samstagmorgen in den Räumen der Lukasgemeinde in Berlin-Schöneberg. Es sind etwa 70 Teilnehmer anwesend. Schätzungsweise 2/3 der Teilnehmer kommen aus den typischen Gesundheitsberufen ungefähr 1/3 sind Angehörige von Demenzkranken.
Dr. med. Schiffner ist Internist und Oberarzt an einer geriatrischen Klinik in Hamburg. Er ist der Leiter von „Christen im Gesundheitswesen“ und beginnt die Veranstaltung mit einer kurzen Einführung und einem Gebet.

Anschließend hält er einen gut strukturierten Vortrag über die medizinische Aspekte der Demenz, der nochmal alle wesentlichen fachlichen Details bringt.

Der zweite Vortrag wird von Frau Adriana Hasenberg, einer Wohnbereichsleiterin in der Gerontopsychiatrie und Dozentin an der Wannsee-Akademie zum Thema…“Pflege der Menschen mit Demenz anhand des Grundsätze-Modells – eine Quintessenz der Erfahrung segregativer Betreuung“ gehalten. Es geht schwerpunktmäßig um auf den gerontopsychiatrischen Pflegealltag adaptierte Handlungsleitsätze und Prüfraster aus der Theoriebaukasten eines gewissen Prof. Erwin Böhms, der offensichtlich ein eigenes Fachgebiet die psychobiographische Pflegetheorie entwickelt hat. Das Ganze wurde allerdings von der ausgesprochen sympathischen Referentin sehr herzlich und mit Verve vorgetragen. Zitat:“Jeder Verhaltensauffälligkeit liegt eine seelische Komponente zugrunde. Der Mensch mit Demenz wird von drei, hauptsächlichen inneren Zuständen geplagt: von Angst, von Leere/Chaos und von massivem Identitätsverlust. Der Mensch mit Demenz und seine Betreuer befinden sich in Interaktion nach dem Resonanzprinzip.“ Sicherlich sind das essentielle Hinweise für den Umgang mit Demenzkranken, mir fehlte jedoch der explizite Brückenschlag zu unserer christlichen Perspektive und letztlich blieb mir der Ursprung der Lehren dieses Prof. Böhm ein wenig suspekt.

Der Höhepunkt der Veranstaltung war in meinen Augen ein brillianter Vortrag über die Christliche Heilkunde, die Weltanschauungen im modernen Gesundheitswesen und ihr Einfluß auf Pflege und Therapie von Herrn Dr. Schiffner. Es gibt keinen weltanschaulich neutralen Raum in der Medizin. Hinter jeder pflegerischen, therapeutischen oder medizinischen Handlung steht eine Weltanschauung. Im heutigen Gesundheitswesen sind das im wesentlichen: Rationalismus, Humanismus, Naturalismus, Esoterik und das christliche Menschenbild. Ist im Rationalismus nur der körperliche Horizont abgebildet, so kommt schon im Humanismus auch der seelische Horizont hinzu. Die mittlerweile im gesamten Gesundheitswesen sehr gut aufgestellte Esoterik bringt neuerdings auch den im Rahmen der Säkularisierung schon längst aufgegebenen geglaubten geistlichen Horizont wieder mit in das Gesundheitswesen. Aber Dr. Schiffner fragt zurecht: Sollen wir uns als Christen über diese New-Age-Erfolge freuen? Nach seinen Ausführungen tut das sicherlich kaum einer der Teilnehmer mehr. Die drängende Frage, die wir Christen uns stellen müssen lautet: Wo bleibt das christliche Menschenbild in der Medizin? Wir sind sehr dankbar für unsere Kollegen mit humanistischen Hintergrund, die uns täglich bei unserer anstrengenden Arbeit zur Seite stehen … aber wie unterscheiden wir uns eigentlich von Ihnen was das Menschenbild angeht? Beide Teile des sehr empfehlenswerten Vortrags können im Internet heruntergeladen werden unter
[->www.cig-online.de/publikationen/pub_artikel.htm ]
Der 4. Vortrag „Biblische Aspekte zu Altern und Demenz. Seelsorge mit demenzkranken Menschen“ kam von der sehr liebenswerten Schwester Rosa Maria Lochmiller einer Altenpflegerin mit dem Schwerpunkt Altenseelsorge und eine der Leiterinnen von „Christen im Gesundheitswesen„. Ich kann hier nur einige kurze Stichpunkte anführen: Altes Testament: Weisheit, Gerechtigkeit, Psalm 92,13-16 hohes Alter als Segnung Gottes. Aber auch: Gebrechlichleit Psalm 71.
Neues Testament: Positive Beispiele sind Simeon (Lukas 2,25) und Hanna (Luk 2,36). Vor allem aber: Jesus der sich den Schwachen zuwendet. Apostelgeschichte 2,17 „… und eure Alten sollen Träume haben“. Schwester Rosa sieht das als Berufung für die Alten in unserer Zeit: Der alte demente Mensch als prophetisches Zeichen: Er stellt unsere Gesellschaft in Frage … Demente … ein Heilmittel für unsere Gesellschaft. Lassen wir uns in Frage stellen? OK ich breche hier lieber ab, denn ich sehe Apg 2,17 doch wesentlich anders als die Referentin, die allerdings für ihre provozierenden Thesen mitunter viel Beifall erntet.
Nach der Mittagspause fangen die Vertiefungs-Workshops an. Ich besuche den Workshop von Frau Hasenberg „Kann ich verhaltensauffällige demente Menschen betreuen? Ein Nachdenken über Berufung.“ … jedoch nur, weil mir die Referentin so sympathisch war. Es geht um Berufung und es geht diesmal um die praktische Anwendung der Prüfraster im gerontopsychiatrischen Umfeld: Bin ich angstfrei, bin ich „bei mir“? Führt das, was ich sage und tue bei meinem Gegenüber zu mehr Vertrauen, Ordnung und Erinnerung seines Ichs? Besonders für Angehörige war dieser Teil des Seminars sicherlich sehr fruchtbringend. Parallel hierzu fand ein anderer Vertiefungs-Workshop statt mit dem Titel Seelsorgerliche Aspekte in der Demenzbegleitung.

Im Ausklang wurde noch die Organisation Christen im Gesundheitswesen sowie deren Regionalgruppe in Berlin vorgestellt [Kontakt: Dr. Ruth Jeutner, Tel: 030-39877665] und über das Seminar als Ganzes diskutiert. Es wurde für weitere Seminare in Aussicht gestellt, stärkere Schwerpunkte auf die eigentlich Christliche Perspektive zu legen und auch den internationalen Boom in der medizinischen Literatur bzgl. der Christlichen Heilkunde näher zu beleuchten. Mir persönlich war noch wichtig darauf hinzuweisen, dass im Rahmen eines zunehmend geförderten bürgerschaftlichen Engagements ( Stichwort civil society) auch wir Christen ein stärkeres Engagement von Ehrenamtlicher Arbeit für Demenzkranke bzw. Kranke überhaupt leisten könnten [z.B. Jak 5,14]. Modellprojekte, die erfolgreich eine Vernetzung von Freiwilligen aus christlichen Gemeinden mit Krankenhäusern und anderen Strukturen im Gesundheitswesen umsetzen, könnten bei der nächsten Demenz-Veranstaltung dann vorgestellt werden.

Psalm 71
Bitte um Gottes Hilfe im Alter
1HERR, ich traue auf dich, laß mich nimmermehr zuschanden werden. 2Errette mich durch deine Gerechtigkeit und hilf mir heraus, neige deine Ohren zu mir und hilf mir! 3Sei mir ein starker Hort, zu dem ich immer fliehen kann, der du zugesagt hast, mir zu helfen; denn du bist mein aFels und meine Burg.
4Mein Gott, hilf mir aus der Hand des Gottlosen, aus der Hand des Ungerechten und Tyrannen. 5Denn du bist meine Zuversicht, HERR, mein Gott, meine Hoffnung von meiner Jugend an. 6Auf dich habe ich mich verlassen vom Mutterleib an; du hast mich aus meiner Mutter Leibe gezogen. Dich rühme ich immerdar. 7Ich bin für viele wie ein Zeichen; aber du bist meine starke Zuversicht. 8Laß meinen Mund deines Ruhmes und deines Preises voll sein täglich. 9Verwirf mich nicht in meinem Alter, verlaß mich nicht, wenn ich schwach werde. 10Denn meine Feinde reden über mich, und die auf mich lauern, beraten sich miteinander 11und sprechen: Gott hat ihn verlassen; jagt ihm nach und ergreift ihn, denn da ist kein Erretter! 12Gott, sei nicht ferne von mir; mein Gott, eile, mir zu helfen! 13Schämen sollen sich und umkommen, die meiner Seele feind sind; mit Schimpf und Schande sollen überschüttet werden, die mein Unglück suchen. 14Ich aber will immer harren und mehren all deinen Ruhm. 15Mein Mund soll verkündigen deine Gerechtigkeit, täglich deine Wohltaten, die ich nicht zählen kann. 16Ich gehe einher in der Kraft Gottes des HERRN; ich preise deine Gerechtigkeit allein. 17Gott, du hast mich von Jugend auf gelehrt, und noch jetzt verkündige ich deine Wunder. 18Auch aim Alter, Gott, verlaß mich nicht, und wenn ich grau werde, bis ich deine Macht verkündige Kindeskindern und deine Kraft allen, die noch kommen sollen. 19Gott, deine Gerechtigkeit reicht bis zum Himmel; der du große Dinge tust, Gott, wer ist dir gleich? 20Du lässest mich erfahren viele und große Angst und bmachst mich wieder lebendig und holst mich wieder herauf aus den Tiefen der Erde. 21Du machst mich sehr groß und tröstest mich wieder.
22So will auch ich dir danken mit Saitenspiel für deine Treue, mein Gott; ich will dir zur Harfe lobsingen, du aHeiliger Israels. 23Meine Lippen und meine Seele, die du erlöst hast, sollen fröhlich sein und dir lobsingen. 24Auch meine Zunge soll täglich reden von deiner Gerechtigkeit; denn zu Schmach und Schande werden, die mein Unglück suchen.
Seminar: Als Christen Demenzkranke begleiten

Calling all Nations: Ich rufe die Jugend der Welt!

Bei den XI. Olympischen Spielen in Berlin 1936 trat eine Glocke als Leitsymbol neben die Ringe. Die Glocke als Symbol schien von Adolf Hitler mit Bedacht gewählt zu sein. Sie demonstrierte Macht und Festigkeit des NS-Staates und sie besaß sakralen Charakter. Mit ihrer Aufschrift „Ich rufe die Jugend der Welt“ appellierte sie an diese, sich aufopferungsvoll dem sportlichen Wettkampf ihrer Nation hinzugeben.
Wir wissen heute, dass Adolf Hitler und der Nationalsozialismus … der seine Wurzeln übrigens auch im Okkult-Satanischen hatte … die Jugend belogen und verführt und die ganze Welt in Brand gelegt hat.
An diesem historischen Ort im Olympia Stadion Berlin wird am 15.Juli 2006 wieder die Jugend der Welt gerufen. Diesmal aber nicht als Propagandaveranstaltung für ein Verbrecherregime sondern zum Lob Gottes. Es wird die größte Worship-Veranstaltung werden, die es je in Europa gegeben hat.
Die Vision der Veranstalter von Calling all Nations zu denen auch Leute aus meine Gemeinde gehören könnt Ihr in der Anlage zu diesem Posting lesen.
Ich hoffe sie motiviert Euch dazu, dem Ruf zu folgen und am 15.Juli nach Berllin ins Olympiastadion zu kommen. Es wird etwas Großes geschehen!
Mit freundlichen Grüßen
wanderprediger

Am 15. Juli 2006 wird das Olympiastadion in Berlin, fast genau 70 Jahre nach den Olympischen Spielen im Jahr 1936, zu einer Versammlungsstätte von Christen für das Lob Gottes.
Calling All Nations wird junge und jung gebliebene Christen aus Deutschland und vielen anderen Ländern zusammenführen, um an diesem historischen Ort den einen wahren König Jesus Christus mit Musik, Gebet und neuer Hingabe zu ehren.
Das Motto des Tages ist eine Einladung zur Anbetung Gottes, zum Gebet für die Welt und eine Herausforderung, das christliche Zeugnis und das Evangelium in unserer Welt zu leben und es in alle Nationen der Welt zu tragen.
Dieser Tag ist kein Musik-Festival in eigentlichem Sinn, dennoch wird der Tag von sehr viel Musik geprägt sein. International bekannte Musiker und Bands (siehe „Mitwirkende“) haben ihre Mitwirkung zugesagt.
Weil wir glauben, dass Lobpreis, praktische Hilfe und Mission Hand in Hand gehen, wird während des Tages eine Kollekte als sichtbarer Ausdruck unserer Hilfe zur Unterstützung von Waisenkindern eingesammelt. Damit sollen verschiedene Projekte von Hilfsorganisationen gefördert werden.
Wir möchten Sie deshalb ermutigen und sehr herzlich einladen, dieses einmalige Ereignis nicht zu verpassen. Kommen Sie und stimmen Sie mit ein, wenn Zehntausende Christen aus aller Welt gemeinsam Jesus im Herzen Europas feiern und von dort aus als Botschafter des Evangeliums zurück in ihre Länder reisen.

Geschichte
Am 28 Juni 1997 fand in England das bislang gößte Anbetungsevent im Wembley Stadion in London statt. Aus aller Welt kamen 43.000 Menschen aus einem einzigen Grund zusammen: um Jesus Christus mit Musik und Tanz anzubeten.
Der „Tempel“ des englischen Fußballes wurde in einen Gottesdienstraum verwandelt. Jede Generation hat Momente, die sie ein Leben lang nicht vergisst. Für viele der dort Anwesenden war es genau solch ein Erlebnis.
Am Tag vor dem Event bat Noel Richards mit ein paar Freunden im Gebet um Richtungweisung, wie es nach dem Wembley Event weitergehen solle. Sie hatten den Eindruck, daß Wembley nicht das Ende, sondern erst der Anfang von Lobpreisevents in Fußballstadien sei. Dies war der Beginn eines Visions- und Vorbereitungsprozesses, an dessen Ende ähnliche Anbetungsevents in Budapest, Barcelona und Berlin stattfinden sollen. Dabei war Berlin für sie besonders ansprechend. An dem Ort, wo 1936 die Olympischen Spiele eröffnet wurden, sollte ein nächstes Anbetungsevent stattfinden. Für die Spiele 1936 wurde eine Glocke gegossen, über die folgendes berichtet wird.
Auf der Südseite steht die Glocke des Stadions. Dieses 16,5 Tonnen schwere Monster wurde 1935 in Bochum gegossen und in einer triumphalen Prozession nach Berlin transportiert. Im eigens dafür erichteten Glockenturm sollte sie den Beginn und das Ende der Spiele signalisieren. Nach dem Krieg wurde sie schwer beschädigt mit einem Riß neben dem Stadion auf dem Maifeld unter vielen Trümmern wiedergefunden. Auf dem Rand der Glocke ist das damalige Motto der Olympischen Spiele eingraviert: Ich rufe die Jugend der Welt.
Noel Richards, der Initiator von Calling All Nations, las in diesem Satz das Motto des „Calling All Nations“ Events. Junge und jung gebliebene Christen aus unserem Land und vielen anderen Nationen zusammenführen, um an diesem historischen Ort der „Hingabe“, unseren Gott den Vater, den Sohn Jesus und den Heiligen Geist mit Musik, Gebet und neuer Hingabe zu ehren.
Wie füllt man ein Stadion mit Menschen aus der ganzen Welt? In der Bibel ist ein Bericht, wie Gott zu Nehemia gesprochen hat, wie die Mauern Jerusalems wieder aufgebaut werden sollen. Sein Modell war simpel – jede Familie sollte einfach dort an der Mauer arbeiten, wo sie gelebt hat. Dies soll ein Modell für unsere Veranstaltung sein. Jede „Familie“ soll ihren Platz ausfüllen. Wir verstehen hier „Familien“ als unterschiedliche Nationen, als unterschiedliche Denominationen und als unterschiedliche Generationen. Daraus wollen wir Multiplikatoren in vielen dieser einzelnen Gruppen finden, die jeweils Verantwortung für ihren Teil der Mauer übernehmen und ihre Leute einladen, in Berlin mit dabei zu sein.
Ein bekannter Prediger aus den USA hat einmal folgendes gesagt: „Ich glaube daß die Sportarenen dieser Welt nicht nur für Fußball und Baseball gemacht sind, sondern für eine große Bewegung Gottes“.
Stadien haben einen festen und hohen Platz im Bewusstsein der Bevölkerung unserer Großstädte. Es sind Orte der Gemeinschaft, wo Menschen zusammenkommen, um ihr Fussball Team zu unterstützen.
So sagen wir nun, daß wir die Einheit der Christen hier zeigen wollen und unseren Gott gemeinsam anbeten wollen, ihm Lieder singen und für die Welt beten.

Zweck
Wenn wir uns in großen Scharen versammeln und anbeten, produzieren wir den Klang des Himmels. Das wird entpsrechende Nachwirkungen haben, sich wie Wellen ausbreiten und widerhallen.
Dies wollen wir in zunehmendem Maße sehen und erleben – dass die ganze Erde erfüllt wird mit der Anbetung seines Namens und der Erkenntnis seiner Liebe in seinem Sohn.
Es geht bei diesem Event nicht um Musiker oder Bands. Calling All Nations ist kein Festival wo sich alles um die Musiker dreht. Die Mitwirkenden auf der Bühne sind nur ein Katalysator für alle Christen, die im Stadion mit dabei sein werden. Wir wollen gemeinsam Jesus an diesem Ort anbeten als den Herrn aller Herren. Wir wollen die Menschen versammeln zu Lobpreis und Anbetung, denn diese sind die effektivsten Mittel, um die Dunkelheit in vielen unserer Nationen zu überwältigen.

Ziel
Wir haben dieses Event im Olympiastadion Berlin „Calling All Nations“ genannt, weil dieser Name unser Anliegen am besten wiedergibt.
Es werden sich junge Christen, und die im Herzen Junggebliebenen aus aller Welt, an diesem Ort versammeln.
Unser Gebet ist, daß diese Versammlung ein kleiner Vorgeschmack des Himmels auf Erden wird, und daß
dadurch auch alle, die noch nicht zu Jesus gehören, angezogen werden und ihr Leben grundlegend erneuert wird.

Calling all Nations: Ich rufe die Jugend der Welt!

Christen in den Osten! Firmen und Gemeinden gründen

In Ost-Deutschland gibt es nach 40 Jahren verordneten Staatsatheismus kaum noch eine tragfähige christliche Basis. Trotz einiger Oasen … die geistliche Wüste wächst. Aber nicht nur geistliche Armut herrscht … Die schlimme materielle Armut, aufgrund der hohen Arbeitslosigkeit (20%) führt zu immer stärkerer West-Abwanderung der Leute mit der besten Ausbildung. Mit Hartz4 wird die Gefahr größer, dass der Osten kippt! Deshalb:
-> West-Christen aus allen Branchen zieht gerade jetzt in den Osten und gründet Firmen, Gemeinden und soziale Stiftungen!
-> Ost-Christen bleibt im Osten und tut das gleiche!
„Christen in den Osten! Firmen und Gemeinden gründen“ weiterlesen

Wiederherstellung Europas apostolischer und prophetischer Fundamente

Die amerikanische Zetschrift „Charisma“ berichtet über ein Treffen von ca. 400 Christen aus 20 Nationen in Portsmouth, deren primäres Ziel die Wiederherstellung Europas apostolischer und prophetischer Fundamente ist.
Wiederherstellung Europas apostolischer und prophetischer Fundamente

Peter Wenz: Geistliche Aufbruchstimmung in Deutschland …

Peter Wenz leitet die Biblische Glaubens Gemeinde (BGG) in Stuttgart, die mit über 3000 Gottesdienstbesuchern pro Woche als größte charismatische Gemeinde in Deutschland gilt. In der Zeitschrift „come“ schrieb er vor kurzem einen sehr optimistischen Artikel zu dem Thema, dass man in Deutschland zur Zeit eine deutliche Aufbruchststimmung gerade auch auf geistlichem Gebiet spürt:
Es braucht mutige Männer und Frauen, Jugendliche und Kinder, die sich nicht nur mit einer positiven Aufbruchstimmung zufrieden geben, sondern den ganzen Weg zu einem geistlichen Durchbruch mitgehen. Ich bin fest davon überzeugt, dass Jesus genügend Leute in diesem Land finden wird oder bereits gefunden hat, die bereit sind, von ganzem Herzen auf Ihn zu vertrauen, alte und unbewährte Dinge loszulassen, um dafür all das zu empfangen, was Gott für unser Land vorbereitet hat.
So ist es! 🙂
Mit freundlichen Grüssen
wanderprediger
Peter Wenz: Geistliche Aufbruchstimmung in Deutschland …

Seit dem 11.09.2001 kein Terroranschlag mehr in den USA …

Beeindruckend ist die Tatsache, dass die Al-Kaida-Terroristen in dem Land, welches sie am abgrundtiefsten von allen Ländern des Westens hassen … in Amerika seit dem 11. September 2001 keine Anschläge mehr verüben konnten. Laut Rick Joyner setzt Amerika zunehmend christliche Propheten bei der strategischen nationalen Terrorabwehr ein [-> www.online-predigt.de/scripts/stream.php?file=1260
„Seit dem 11.09.2001 kein Terroranschlag mehr in den USA …“ weiterlesen

Vater-Land Konferenz Leipzig 2003

Gottes Vaterherz ringt um die deutschspachige Welt! Charismatisch-Pfingstlerischer Kongress, der am 26-29. Juni 2003 in Leipzig stattfand. Die Vorträge können als MP3-Dateien auf der ausgezeichneten Predigt-Site Online-Predigt.de heruntergeladen werden:
– Walter Heidenreich: Die Erweckung hat schon begonnen
– David Demian: Die Zeit der Schmach und Schande ist vorbei
– David Demian: Der Durchbruch der Herrlichkeit
– Geri Keller: Versöhnung mit dem Staat
– Christoph Häselbarth: Unsere Berufung: Geistliche Vaterschaft
– Ben Rainer Krause: The Call [Che Ahn: Gideons Army II – The Call]
– David Demian: Das Leben von Petrus – Eine Analogie für Deutschland
– Krause / Häselbarth: Geistlicher Durchbruch für Deutschland

Vater-Land Konferenz Leipzig 2003