Christenverfolgung in Deutschland

Während man von Kanzeln immer noch hört, dass wir in einem Land leben, in dem wir unsere Religion frei ausüben können, hat die Verfolgung bereits begonnen.

Spektakuläre Thesen leben im allgemeinen von schlechten Definitionen. Deswegen möchte ich vorweg klären, was ich unter einer „Verfolgung“ verstehe:
Unter „Verfolgung“ soll hier die wissentliche und willentliche Schikanierung einer Gruppe von Menschen aufgrund einer Eigenschaft gemeint sein, die diese nicht ablegen können, oder nicht ablegen müssen, mit dem Ziel, diese Menschen aus dem öffentlichen Leben zu vertreiben (durch gezielte Diffaierung, Unterdrückung, Gefängnis oder Mord).

Nach Thomas Schirrmacher, dem Herausgeber der Dokumentation über die Christenverfolgung, lassen sich verschiedene Stadien der Verfolgung unterscheiden:

„Christenverfolgung beginnt normalerweise mit einer Desinformationskampagne. Das war schon bei den alten Römern so, dass die Meinung verbreitet wurde, Christen würden beim Abendmahl Kinder töten. [Ich würde noch ergänzen, dass die Desinformation vor allem dem Ziel dient, die verfolgte Gruppe als Gefahr für die Sicherheit des Staates und das Wohl seiner Bürger einzustufen, es genügt nicht, sie bloß als schrullig darzustellen. Tatsächlich haben sowohl die Römer als auch die Nazis ihre Feinde immer zur Bedrohung der nationalen Sicherheit erklärt; Anm. JW]
Die Desinformationskampagne geht dann zur Diskriminierung über, d.h. einer sehr starken Benachteiligung in vielen Bereichen des Lebens,
und schließlich zu Übergriffen von Seiten des Staates in rechtlicher Weise. Dazu gehören verschiedene Verbote und Verhinderungen.
Die schlimmste Stufe ist dann eben, dass es den Christen an Leib und Gut geht“.

Quelle: www.persecutio.de/artikel.html

Die Frage, auf welcher Stufe der Schikanen wir uns derzeit befinden, muss jeder für sich beantworten.

Was bedeutet das für uns?
Ganz einfach, es wird Zeit, sich mit dem Thema zu beschäftigen und eine gesunde Sicht dafür zu gewinnen. Im Folgenden habe ich einen Text aus dem 1. Petrusbrief, der sich an Christen in Verfolgung wendet, in gekürzter Form wiedergegeben:

„Endlich aber seid alle gleichgesinnt, mitleidig, voll brüderlicher Liebe, barmherzig, demütig, und vergeltet nicht Böses mit Bösem oder Scheltwort mit Scheltwort, sondern im Gegenteil segnet, weil ihr dazu berufen worden seid, dass ihr Segen erbt! […]

Und wer wird euch Böses tun, wenn ihr Eiferer des Guten geworden sied? Aber wenn ihr auch leiden solltet um der Gerechtigkeit willen glückselig seid ihr!
Fürchtet aber nicht ihren Schrecken, seid auch nicht bestürzt, sondern haltet den Herrn, den Christus, in euren Herzen heilig!
Seid aber jederzeit bereit zur Verantwortung jedem gegenüber, der Rechenschaft von euch über die Hoffnung in euch fordert, aber mit Sanftmut und Ehrerbietung!
Und habt ein gutes Gewissen, damit die welche euren guten Wandel in Christus verleumden, darin zuschanden werden, worin euch Übles nachgeredet wird. Denn es ist besser, wenn der Wille Gottes es will, für Gutestun zu leiden als für Bösestun.
[…]
Da nun Christus im Fleisch gelitten hat, so wappnet auch ihr euch mit derselben Gesinnung – denn wer im Fleisch gelitten hat, hat mit der Sünde abgeschlossen-, um die im Fleisch noch übrige Zeit nicht mehr den Begierden der Menschen, sondern dem Willen Gottes zu leben.
[…]
Geliebte, lasst euch durch das Feuer der Verfolgung unter euch, das euch zur Prüfung geschieht, nicht befremden, als begegne euch etwas Fremdes; sondern freut euch, insoweit ihr der Leiden des Christus teilhaftig seid, damit ihr euch auch in der Offenbarung seiner Herrlichkeit jubelnd freut!
Wenn ihr im Namen Christi geschmäht werde, glückselig seid ihr! Denn der Geist der Herrlichkeit und Gottes ruht auf euch.
Denn niemand von euch leide als Mörder oder Dieb oder Übeltäter oder als einer, der sich in fremde Sachen mischt; wenn er aber als Christ leidet, schäme er sich nicht, sondern verherrliche Gott in diesem Namen! Denn die Zeit ist gekommen, dass das Gericht anfange beim Haus Gottes; wenn aber zuerst bei uns, was wird das Ende derer sein, die dem Evangelium Gottes nicht gehorchen? Und wenn der Gerechte mit Not errettet wird, wo wird der Gottlose und Sünder erscheinen? Daher sollen auch die, welche nach dem Willen Gottes leiden, einem treuen Schöpfer ihre Seelen anbefehlen im Gutestun.“
(1.Petr.3,8-4,19 mit längeren Auslassungen)

Links zum Thema:
209.85.135.104/search?q=cache:ewaK9hxQlkcJ:www.publichrist.de/beitraege/antidiskriminierungsgesetz.doc+%22christenverfolgung+in+europa%22&hl=de&ct=clnk&cd=16

religion.orf.at/projekt03/news/0601/ne060109_laun.htm

www.amazon.de/Christen-unter-Druck-Christenverfolgung-Europa/dp/3936850100

www.was-sagt-die-bibel-zu.info/html/christenverfolgung_in_deutschl.html

Fred Dalton Thompson … der neue US-Präsident?

Vor ein paar Wochen las ich einen Welt-Artikel, der fing so in der Art an … dies ist ein historischer Augenblick … es ist das erste Mal, dass Sie von Fred Dalton Thompson gehört haben. Ich kann mich an kaum noch was erinnern ausser, dass er wohl Schauspieler sei und schon unter Nixon arbeite. Politisch hatte ich ihn wegen seiner Pro-Life-Haltung zumindestens nicht in negativer Erinnerung behalten.

Die Wochen gingen ins Land und ich hörte nix mehr von dem guten Dalton-Bruder. Anläßlich eines Blog-Beitrags auf Freedomwatch „Giuliani riskiert eine Niederlage der GOP„, der im Übrigen das Giuliani-Problem gut auf den Punkt bringt, schaute ich mal beim Rasmussen-Report rein [-> www.rasmussenreports.com/public_content/politics/2008_republican_presidential_primary ] und sah zu meiner überraschung, dass der gute Fred Dalton Thompson mit 24% gleichauf mit Giuliani liegt.

Auf wikipedia findet man nur holzschnittartige Infos zu Thompson (s. Anlage). Ich bin gespannt, was die evangelikale Welt der USA demnächst zu diesem Kandidat verlauten wird.

Ich war schon langsam so weit, dass mich als gestandener TheoKonservativer der Obama-Virus angesteckt hatte 😉

MfG wanderprediger

de.wikipedia.org/wiki/Fred_Thompson
Thompson ist gegen Abtreibung, Homo-Ehe und Waffenkontrolle. Er gilt als Unterstützer des Irak-Krieges. In einem Interview mit dem Wall Street Journal sagte Thompson, dass niedrige Steuern zu mehr Wohlstand, Investitionen und Wirtschaftswachstum führten. Auch unterstützt er den Freihandel. In Sachen Klima-Wandel und Erderwärmung hat er eine skeptische Haltung.

Fred Dalton Thompson … der neue US-Präsident?

Trennung von Staat und…

Muss man Staat und Kirche trennen? Es ist natürlich nicht erstaunlich, wenn Nicht-Christen das wünschen – das ist ihnen ja auch völlig unbenommen.

Die interessantere Frage ist, wie man als Christ selbst dazu stehen sollte. Denn das Problem ist keineswegs trivial, schließlich gab es in der Zeit der ersten Christen weder den erkennbaren Wunsch noch die Möglichkeit, politisch mitzumischen. Wenn man sich über Christ und Politik Gedanken macht, muss man also unweigerlich auf das AT zurückgreifen, wobei man immer fragen muss, ob diese Prinzipien im NT angewandt werden können.

Ich möchte daher zunächst doch versuchen, das NT heranzuziehen:
Da ist zunächst die Aufforderung, in seinem Stand, oder Beruf, zu bleiben (1.Kor. 7,17-24). In den Beispielen geht es zwar nicht um Politik, aber das Prinzip geht über die Beispiele hinaus: Es ist immer eine Gefahr, dass Menschen, die Christen geworden sind, sich ihrer irdischen Pflichten auf einmal entbunden oder zu Höherem berufen fühlen. Sie sind vielleicht versucht, ihren Ehepartner zu verlassen, sehen sich nicht mehr zum Gehorsam gegenüber ihren Vorgesetzten verpflichtet und wähnen sich schon im Himmel. Und diese Haltung hat tatsächlich einen guten Grund! Wir sind dieser Welt tatsächlich gestorben und sollen uns nicht mehr vor Menschen fürchten.
Dass wir doch unserem Alltag verpflichtet bleiben liegt nicht an unserem bürgerlichen Empfinden, sondern an der Furcht vor Gott. Daher nennt Paulus unsere Pflichten unsere „Berufung“, um anzuzeigen, dass Gott es ist, der uns in dieser Welt an einen bestimmten Platz gestellt hat – und sei es als Sklave eines bösen Herrn!

Mit der gleichen Begründung werden Christen auch zum Gehorsam gegenüber der Obrigkeit angehalten: Gott hat sie eingesetzt und Gehorsam gegen die Obrigkeit ist Gehorsam gegen Gott.

Man kann also durchaus mit dem NT zeigen, dass christlich politisches Engagement schnell an Grenzen stößt. Es wäre beispielsweise ausgesprochen unpassend, wenn Christen mit Sitzblockaden o.ä. versuchen würden, christliche Werte in der Politik durchzusetzen. Es wäre so unanständig, als wollten sie Druck auf Handwerker oder Künstler ausüben, nach christlichen Maßstäben zu wirtschaften. Gott wird jeden zur Rechenschaft ziehen, der nicht zur Ehre Gottes in seinem Beruf gelebt hat – auch die Politiker. Politik ist nicht unser Verantwortungsbereich, solange es nicht unser Beruf ist.

Und das ist nicht verboten. Natürlich darf ein Christ, der ernsthaft sein Gewissen geprüft hat, auch Politiker werden. Denn wenn Gott die Obrigkeit einsetzt, kann es schwerlich eine Sünde sein, Obrigkeit zu sein.

Es gibt aber auch Formen von legitimer und gebotener Einmischung: Erstens ist Einmischung legitim, wenn die Form gewahrt wird. Wenn eine Regierung die Möglichkeit der Petition gewährt, Demonstrationen erlaubt und sich vom Bürger wählen lässt, gibt es keinen Grund, diese Möglichkeiten nicht auch zu nutzen. Aber hier muss man den feinen Übergang wahren, von der stillen, ordentlichen Form der politischen Äußerung hin zum politischen Druck, der eine unzulässige Einmischung darstellt (Berufsverletzung).
Zweitens ist Einmischung geboten, wenn es um den Schutz anderer Menschen geht. Spr. 24,11f wird man kaum nur auf das AT beziehen können: „Rette die, die zum Tode geschleppt werden; und die zur Schlachtung hinwanken, o halte sie zurück!
Wenn du sagst: Siehe, wir wussten nichts davon! – ist es nicht so: der die Herzen prüft, er merkt es, und der auf deine Seele achthat, er weiß es? Er vergilt dem Menschen nach seinem Tun.“

Spätestens, wenn es um das Leben anderer Menschen geht, ist Einmischung auch gegen den Willen und gegen die Gesetze des Staates nötig. Aber nur soweit, das Leben der anderen geschont wird. Der Ungehorsam ist aber auch geboten, wenn es um die Verbreitung des Evangeliums geht. In diesem Zusammenhang steht auch der Satz „Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen“.
Ein Recht zum aktiven Widerstand gegen die Obrigkeit sehe ich hierin nicht.

Man kann also sagen: Nicht-Politiker müssen sich aus der Politik heraushalten. Aber Christen gehorchen der Obrigkeit nicht aus Menschenfurcht, sondern aus Gottesfurcht. Und die Gottesfurcht setzt auch die Grenzen des Gehorsams.

Und jede Obrigkeit tut gut daran, sich nicht darüber zu ärgern, sondern sich ihrer Berufung vor Gott bewusst zu werden und sich von Gottlosen Beratern fern zu halten.
„Man entferne die Schlacken aus dem Silber, so gelingt dem Goldschmied ein Gerät.
Man entferne den Gottlosen vom König, so steht sein Thron fest durch Gerechtigkeit.“ (Sprüche 25,4f)

Wo das nicht geschieht und eine gottlose Regierung herrscht, steht ihr Thron bestenfalls fest durch Gewalt und Schrecken, aber nicht durch Gerechtigkeit. Und wenn die Geschichte etwas gelehrt hat, dann dies.
Denn bisher endeten alle atheistischen Revolutionen ausnahmslos in Diktaturen.

Compassionate Conservatism: Attraktiv für Konservative- und für Links-Evangelikale

Hallo,
zur Abwechslung möchte ich diesmal einen kleinen e-Mail-Disput zu dem Text 2007: Deutschland auf dem Weg zur „Christian Coalition“? veröffentlichen, der zeigt, wie wir Christen doch immer auch beeinflußt von den politischen Ideen des Zeitgeists sind … Was natürlich auch auf mich selber zutrifft! Gespräche zwischen den beiden „Lagern“ können hier vielleicht gelegentlich heilsam sein.
Die Diskussion zeigt mir, daß es in Zukunft verstärkte Diskussionen zwischen konservativen Evangelikalen und Links-Evangelikalen geben muß. Ich denke die Auseinandersetzung mit dem hier schon häufiger besprochenen Compassionate Conservatism, dessen Wurzeln sich auch in Rick Warrens P.E.A.C.E-Plan wiederfinden könnte für beide Seiten sehr interessant sein.
MfG wanderprediger

….

hallo du wanderprediger,
wenn dein name programm ist, weißt du auch, daß es in der heiligen schrift heißt, daß jedes volk die regierung erhält, die es verdient hat. sicherlich könnte in diesem unserem lande einiges besser laufen, aber bestimmt auch einiges wesentlich schlechter. die einzige frage, die sich mir an dieser stelle stellt, ist ob es unsere aufgabe sein sollte sich mit polemik und politik zu befassen oder eher dem auftrag unseres herrn nachzukommen, der in Matthäus 28, 18 beschrieben ist. die welt wird von satan und seinen jüngern regiert, worin sich satan in erster linie duch ignoranz und lieblosigkeit in der welt ausdrückt. solange aber es den menschen nicht möglich ist zu erkennen, dass ihr einziges heil in der weltregierung christies besteht, werden sie auch nicht verstehen, daß es die liebe unter den menschen ist, die einen wahren dauerhaften durchbruch bringen kann und muß. es hilft niemandem, wenn man sich über detailfragen streitet und dabei in der sache unssachlich wird. es ist bestimmt ein wesentlicher aspekt, dass abtreibung mord ist, jedoch das ignorieren der tatsache, daß jede minute irgendwo auf der welt ein kind verhungert, ein junges mädchen zur prostitution gezwungen wird oder diverse heilbare krankheiten weitere todesopfer fordern, nur weil es wichtiger ist kriege für öl zu führen und gegen vermeindlichen terrorismus durch islamisten, ist total unverschnörkelt genau der gleiche mord – mord durch wegsehen, mord durch ignoranz, mord durch lieblosigkeit. hier die moralkeule zu schwingen und sich tatsächlich einzubilden, daß mit einer weiteren christlichen partei alles besser wird, halte ich persönlich für groben unfug

also bleib dran mein lieber wanderprediger und versuche zu ergründen wie wir die königsherrschaft christies auf erden erlangen.

Sei gesegnet
XXXXXXXXXXXXXXXXX

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Hallo Bruder,
Ich danke dir für Deine ausführliche e-mail.
Ich denke wir sind uns in der Hauptsache einig … Bei uns prallen jedoch auch ideologisch Welten aufeinander. Ich selber komme aus der linksradikalen Generation der 80er Friedensbewegung, proEmanzipation proHomoEhe proWeltrevolution proAntiamerikanismus etc. you name it … Erst als ich wieder zu Jesus zurückgefunden hatte verblassten die linken Meme meiner Jugend so langsam und die Bibel wurde die Basis meiner Bewertung …
Mittlerweile bin ich im lager der wertkonservativen Renegaten angelangt 🙂
Es geht ja nicht darum die Lieblingsthemen der konservativen Evangelikalen wie „Anti-Abtreibung“, „Anti-Homoehe“ gegen die Lieblingsthemen der Links-Evagelikalen „Anti-Hunger“, „Anti-Frauenausbeutung“, „Anti-Aids-Kampagnen“ auszuspielen, sondern Christen in der Politik („Suchet der Stadt Bestes“ … „Betet für die Obrigkeit“ etc.) sollten sich in beiden Richtungen engagieren und von mir aus auch in beide Richtungen die Moralkeule schwingen.
Ich denke Jesus hätte hier keine ideologischen Scheuklappen bei seinen Jüngern geduldet. Wir sollten uns jedoch auch untereinander liebevoll zurechtweisen dürfen, was dir im übrigen in Deiner Mail an mich schon hervorragend gelungen ist.
Damit auch Du in den Geschmack einer solch liebevollen Zurechtweisung kommen kannst möchte ich dich darauf hinweisen, dass Du anscheinend einen intensiven Kontakt mit dem Virus des Anti-Amerikanismus hattest [„nur weil es wichtiger ist kriege für öl zu führen und gegen vermeindlichen terrorismus durch islamisten, ist total unverschnörkelt genau der gleiche mord“]. Ich möchte Dir jetzt nicht vorschreiben, wie du bzgl. Amerika und George W. Bush zu denken hast … Du sollst auch nicht meine Meinung oder die von Derek Prince oder Rick Joyner übernehmen … aber ich möchte Dich bitten, dass Du mit dieser Frage zu Jesus Christus gehst und Ihn um Rat fragst. Diese platten Antiamerikanismen wirtst Du von ihm sicherlich nicht hören!
Mit freundlichen Grüßen
wanderprediger

Compassionate Conservatism: Attraktiv für Konservative- und für Links-Evangelikale

40 Tage Beten und Fasten für unser Land

Hallo zusammen,
wie schonn letztes Jahr, wollen wir wieder zu der Initiative „40 Tage Beten und Fasten für unser Land“ aufrufen.
In einem grossen Trägerkreis [-> www.40tagebetenundfasten.de/traegerkreis.html ] findet man von Vertretern der evangelischen Allianz Deutschland über die Initiative The Call bis zur geistlichen Gemeindeerneuerung in der evangelischen Kirche viele wesentliche Akteure, die für einen geistlichen Aufbruch Deutschlands beten. Alle Christen in Deutschland sind aufgerufen vom Mittwoch, den 21.2. bis Samstag 08.4.2007 zu beten und zu fasten!

Einen sehr schönen Flyer und ein schönes Gebetsheft zur Aktion 2007 gibt es auch. Downloadbar als PDF-Dokument [-> www.40tagebetenundfasten.de/download/40Tage-Heft2007.pdf]
Was ist mit Euch? Habt Ihr Mut mitzumachen? … Übrigens der Wunsch nach einer Top-Frühlingsfigur sollte keine Rolle bei den Motiven spielen …

In der Anlage findet Ihr weitere interessante Sub-Initiativen zu dieser Aktion.

Mit freundlichen Grüßen
wanderprediger

Eröffnungsgottesdienst in Frankfurt a.M.
ASCHERMITTWOCH, 21. 2. 19:30 Uhr
Ev. Matthäuskirche,
Friedrich Ebert Anlage 33 (Nähe Messe)
Lobpreis • Fürbitte • bei Gott zur Ruhe kommen
Gemeinsam mit:
Ortwin Schweitzer, Stuttgart (Gebetsinitiative Wächterruf)
Hauke Burgarth, Gießen (Leiter von Campus für Christus)
Einladungsflyer herunterladen: Eröffnungsgottesdienst.pdf

40 TAGE DIREKT AUFS HANDY
TAGESAKTUELL PER SMS: In Kooperation mit www.SMS-of-God.de die „40 Tage“ als SMS direkt auf ihr Handy.
Anmeldung: Stichwort „GO 40TageGebet“
als SMS an die 86677 schicken.
Oder über www.SMS-of-God.de anmelden.

Medienpartnerschaft ERF
40 TAGE IM TV Der Evangeliumsrundfunk wird viele Radio- und Fernseh-Sendungen zu „40 Tage“ gestalten.
Infos: www.erf.de
ANGEBOTSÜBERBLICK:
• Das Vater Unser im Thema der Woche – jeden Dienstag um 18.00 in UnsERFeierabend auf Bibel-TV und am Samstag davor um 16.00 bei Calando auf ERF Radio
• Die Gebetszelle im Radio – jeden Freitag um 20.00 auf ERF Radio (Satellit, teilw. Kabel, als RealAudio im Internet und auf MW 1539 kHz)
• Tägliche Gebetsimpulse – jeden Morgen in Aufgeweckt (06.00 – 09.00) und jeden Mittag in der Halbzeit (12.00 – 13.00) auf ERF Radio
• Impulse zum Thema „Beten ist mehr“ – jeden Sonntag in Let’s worship um 13.00, 18.00 und 23.00 auf ERF Radio
• Themen-Chat im Internet an den Dienstagen der Fastenzeit
18.30 – 19.30 (www.glaube24.de/vaterunser), mit Link zum Download für Calando TV-Sendungen zum Vaterunser

40 Tage und 24-7
40 Tage und 24-7 GebetsräumeRund um die Uhr gebetet wird in den Gebetsräumen von 24-7 PRAYER: www.24-7prayer.de/gebetsraumkette2007
40 Tage Beten und Fasten für unser Land

2007: Deutschland auf dem Weg zur „Christian Coalition“?

2007 könnte das Jahr des Beginns einer „Christlichen Koalition“ für Deutschland werden. Am 2. September vergangenen Jahres trafen sich die Spitzen der Bundesvorstände der beiden christlichen Parteien Partei Bibeltreuer Christen (PBC) und der ältesten Partei Deutschlands der Deutschen Zentrumspartei in Nürnberg, um eine weitreichende Zusammenarbeit zu vereinbaren. In einem längeren Prozess haben sich beide Parteien, die programmatisch offenbar in allen wesentlichen Politikfeldern übereinstimmen, angenähert und wollen jetzt konkret zusammenarbeiten. Die christliche Ethik, beispielhaft in den Zehn Geboten zusammengefasst, bildet die Grundlage ihrer politischen Positionen bzgl. einer nachhaltigen Familien- und Gesellschaftspolitik. Beide Parteien treten für die Förderung von Ehe und Familie, für das Lebensrecht der ungeborenen Kinder sowie für eine grundlegende Reform des Gesundheits- und Sozialsystems ein. Für 2007 sind Aktionen u.a. für das Lebensrecht von ungeborenen, behinderten und alten Menschen geplant.

Dies könnte in der Tat der Anfang für eine wahrhaft historische christliche Plattform sein, denn beide Parteien tragen in sich Kristallisationskerne des theokonservativen Wählerpotentials Deutschlands. Die PBC könnte entscheidende Anteile der politisch denkenden deutschen Evangelikalen binden und die Deutsche Zentrumspartei die Eliten des politisch aktiven Katholizismus einbinden.
Dass die Zeichen der Zeit für eine solche Plattform ausgesprochen günstig sind, zeigen politische Prognosen, die am Horizont für Europa und speziell für Deutschland eine Rückkehr der Religion aufziehen sehen.

Kommen wir ganz kurz zur CDU. Sicher kann sich noch jeder daran erinnern, als Kardinal Meisner der Kragen platzte und er den Unionsparteien empfahl das C aus dem Namen zu streichen. Er sprach manchem dabei aus dem Herzen, aber tun wir der Union damit nicht Unrecht? Gibt es nicht viele hoffnungsvolle Ansätze, wie zum Beispiel die Christdemokraten für das Leben? Ja die gibt es, aber wenn wir ehrlich sind läuft doch zur Zeit das große Säkularisierungsprogramm in der Union, mit schleichender Akzeptanz gleichgeschlechtlicher Lebensgemeinschaften, Aufgabe jeder echten Opposition gegen das gängige Abtreibungsrecht und dem klammheimlichen Schielen in Richtung Stammzellforschung …
Aber für den wirklich christlichen Kern der Union kann der Aufbau dieser Plattform eine Ermutigung sein. Wer weiß vielleicht wächst dort ja ein neuer Koalitionspartner heran, der die Unionsparteien dazu bringt ihr christliches Erbe wirklich ernst zu nehmen. Vielleicht werden bald aus christlichen Aussenseitern in der Union Politiker, die von ganz oben aufgefordert werden Brücken zu dieser neuen theokonservativen Bewegung zu schlagen

Das neue Parteibündnis ist jedenfalls offen für die Zusammenarbeit mit Christen in allen Parteien und politischen Organisationen. Mittelfristig streben sie in einer christlichen politischen Bewegung in Deutschland ein Wachstum auf 50.000 Mitglieder an und wollen stabil 8 – 10 % Wählerpotential erschließen.

Allen Beteiligten sei hierzu das neue Buch von Günter Rohrmoser ans Herz gelegt „Konservatives Denken im Kontext der Moderne“ Er geht darin der Frage nach, wie konservatives Denken und unsere moderne Gesellschaft zusammenpassen und beklagt die Tatsache, dass die Mehrheit der Bevölkerung zwar konservativ fühlt, aber es in Deutschland keine politische Kraft gibt, die dies kanalisieren kann. Am Beispiel der USA beschreibt er, wie eine konservative Kulturrevolution aussehen kann. Dieses „wiedererweckte“ amerikanische Christentum hat nun mit der Wahl Bushs aus Sicht des Autors einen revolutionären konservativen Angriff auf unsere spätliberale Dekadenz geführt, von dem sich Europa nicht abkoppeln sollte, um das Überleben des Westens zu sichern.

Vom christlichen Amerika lernen, heißt siegen lernen … so sehen wir theocons das auch 🙂

Mit freundlichen Grüßen
wanderprediger

Diskussion zu diesem Thema auf jesus.de
2007: Deutschland auf dem Weg zur „Christian Coalition“?

A Country Ruled by Faith

Offensichtlich hat Bush es in seiner Amtszeit geschaft wesentliche Schlüsselpositionen der amerikanischen Politik mit Evangelikalen zu besetzten. Dies bereitet Pulitzerpreisträger Garry Wills in der aktuellen Ausgabe von „The New York Review of Books“ ziemliche Sorgen. Wir theocons können das nicht wirklich nachempfinden 😉
Mit freundlichen Grüßen
wanderprediger
A Country Ruled by Faith

Tag 41: Hoffnung für unser Land [40 Tage beten und fasten für unser Land]

Wenn Jesus Christus tot wäre, dann wäre unser Glaube bloß ein Denkmal, ein Aufrechterhalten von überkommenen Strukturen. Doch unser Herr lebt! Und sein Leben ist ansteckend. Die Auferstehung Jesu ist eine historische Tatsache. Und sie ist mehr als das. Es ist geradezu Gottes „Programm“, mit seinem Leben unseren Tod zu überwinden.
Wir beten:
• Dank für Ostern, für Gottes Zusage, dass wir bei ihm eine Zukunft haben
• Dank für Gottes Vergebung, sein Leben und die Hoffnung für unser Land, die wir in Jesus erfahren
Kreativ beten:
Auferstehung ist ein Grund zum Feiern – mit allen Ausdrucksmitteln! Finden Sie Wege, Gott Ihren Dank „leibhaftig“ auszudrücken: Mit Gesang, Tanz, Malen oder anderen kreativen Wegen.
Buchtipp:
Zink: Auferstehung. Kreuz, 12,95 Euro
Quelle: Gebetsheft der Initiative „40 Tage beten und fasten für unser Land“
www.40tagebetenundfasten.de/download/40Tage-Heft2006.pdf

Tag 41: Hoffnung für unser Land [40 Tage beten und fasten für unser Land]

Tag 40: Veränderung ist möglich [40 Tage beten und fasten für unser Land]

Ich selbst verändere mich kaum. Wie soll sich da ein ganzes Land ändern? Ein Rückblick zeigt: Der Eiserne Vorhang existiert nicht mehr und die Mauer ist gefallen. Veränderung ist
möglich und hängt praktisch immer mit Gebet zusammen. Gott verspricht: „Wenn dieses Volk, das meinen Namen trägt, seine Sünde bereut, von seinen falschen Wegen umkehrt und nach mir fragt, dann will ich ihnen vergeben und ihr Land wieder fruchtbar machen“ (2. Chronik 7,14). Das gilt.
Wir beten:
• wir danken für alle Veränderung, die Gott bereits geschenkt hat
• dass wir mit seiner Vergebung und Veränderung rechnen dürfen
Buchtipp:
Catherine Marshall: Bete und Staune. Brockhaus Verlag, 6,90 Euro

Quelle: Gebetsheft der Initiative „40 Tage beten und fasten für unser Land“
www.40tagebetenundfasten.de/download/40Tage-Heft2006.pdf

Tag 40: Veränderung ist möglich [40 Tage beten und fasten für unser Land]

Tag 39: Verfolgte Christen [40 Tage beten und fasten für unser Land]

Schikane, Terror, Inhaftierung, Mord. Die Liste ist lang. Doch während bedrohte Tierarten eine breite Lobby haben, sind bedrohte Christen zwar eine Realität, aber meistens eine verschwiegene. Weit über 100.000 Menschen sterben jährlich, nur weil sie an Jesus Christus glauben. Und ihre Zahl wächst ständig. Informieren Sie sich über verfolgte Christen weltweit und nutzen Sie Ihr Wissen zum Gebet z.B. am „Tag der verfolgten Christen“ Anfang November.
Wir beten:
• wir danken für unsere Situation der Freiheit – sie ist ein Geschenk Gottes.
• um die Abnahme von Not und Verfolgung, aber auch um Gottes mächtiges Wirken inmitten solcher Schwierigkeiten
Internet:
Arbeitskreis Religionsfreiheit der Evangelischen
Allianz: www.ead.de/akref

Quelle: Gebetsheft der Initiative „40 Tage beten und fasten für unser Land“
www.40tagebetenundfasten.de/download/40Tage-Heft2006.pdf

Tag 39: Verfolgte Christen [40 Tage beten und fasten für unser Land]