Kath.net und Jesus.de kooperieren

Das konnte ich heute im Newsletter des erzkonservativen evangelikalen Verlag Betanien-Verlag lesen. Es heisst dort, der katholische Informationsdienst kath.net wäre seit Ende Juni offizieller Inhalte-Lieferant für jesus.de [Eigentümer: Bundes-Verlag] Dadurch seien kath.net-Artikel auch auf jesus.de enthalten. Der Betanien-Verlag, der auch äusserst kritische Artikel zu weltweit anerkannten amerikanischen Evangelikalen wie beispielsweise den von mir hochgeschätzten Rick Warren verfasst, bemerkt dazu kritisch „Die systematische Re-Katholisierung, die jesus.de offenbar betreibt, wird so noch weiter gefördert.“ Bei soviel Anti-Katholizismus kann man doch einfach nur mit dem Kopf schütteln …
Mit freundlichen Grüssen
wanderprediger

Sag Deinem Abgeordneten: Christen wählen Werte!

Wie schon bei der letzten Bundestagswahl hat die Deutsche Evangelische Allianz sogenannte Wahlprüfsteine veröffentlicht, um Christen eine Orientierungshilfe bei der Beurteilung der Wahlprogramme der Parteien an die Hand zu geben.
Anhand der 10 Gebote werden Fragen an die Politiker gerichtet. In der Anlage zu diesem Posting kommen ein paar Beispiele. Interessanterweise werden die einlaufenden Antworten der Parteien und Politiker von der EAD dann auch veröffentlicht.
Ich finde die Aktion der EAD sehr unterstützenswert und wenn es Euch genauso geht, dann könnt Ihr Euch sogar wirklich mitmachen.
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Hollywood entdeckt Christen als Zielgruppe

Sicherlich kann sich jeder noch an die aufgeputschte Diskussion hierzulande um Mel Gibson´s „Passion of Christ“ erinnern. In deutschen Feuilletons wurde er meist unter dem geheuchelten Vorwand der Gewaltverherrlichung genüsslich verissen. Im evangelikalen Amerika gibt es jedoch für Filme mit christlichen Hintergrund einen zunehmenden Markt. Hierzu findet man den lesenswerten Artikel „Hollywood entdeckt Christen als Zielgruppe“ von Oliver Theiss auf Jesus.de.
Hollywood entdeckt Christen als Zielgruppe

[Buchempfehlung] Björn Lomborg: Apocalypse No!

Liest man Björn Lomborgs 2002 erschienenes Buch Apocalypse No! kann sich die irritierende Ansicht einschleichen, der baldige Weltuntergang aufgrund von Umwelt-Katastrophen, den uns die linksalternative Öko-Elite praktisch in jeder Saison ein wenig anders verpackt unterjubeln will sei vorerst abgesagt! Offensichtlich ist es das Spezialgebiet des Statistik-Professors und ehemaligen linken Greenpeace-Aktivisten Björn Lomborg die von den etablierten Umweltorganisationen benutzten Statistiken zu analysieren, abzuklopfen und diese larmoyante Weltuntergangspropheten ziemlich alt aussehen zu lassen.
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Joschka Fischer und „Die Rückkehr der Geschichte“

Eine Neuerscheinung auf dem schnelllebigen Marktplatz des politischen Buches darf man sich als echter theocon in den nächsten Tagen nicht entgehen lassen … Joschka Fischer: „Die Rückkehr der Geschichte“.
Laut der Rezension im Handelsblatt widmet sich Fischer erst nach viel Balsam für die amerikanische Seele seinem Baby Europa … Die Rezensionen lassen überraschenderweise vermuten, dass Fischer sich trotz aller Kritik an Neokonservativen wie G.W. Bush und Wolfowitz in Stilfragen und Nebensächlichkeiten sich in diesem „politischen Testament eines Aussenministers“ offensichtlich als überzeugter Transatlantiker in die Annalen der Geschichtsschreibung eingehen will. Die Welt am Sonntag behauptet amüsanterweise sogar kühn: Joschka Fischer ist ein Neokonservativer.
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David Barton: Der Schulstunden-Planer

David Barton wurde im Februar vom TIME MAGAZINE in die Liste der 25 einflussreichsten Evangelikalen Amerikas aufgenommen.
Schon bevor er direkt in die Politik miteinbezogen wurde, war David Barton eine der Hauptstimmen in der Debatte „Trennung von Kirche und Staat„. Seine Bücher und Videos findet man in vielen Kirchen der Vereinigten Staaten und sie lehren eine evangelikale Generation sozusagen in Gegen-Geschichte. Der 51 Jahre alte Texaner vertritt die These, daß die Vereinigten Staaten eine selbstbewußte Nation ist, die seit den Gründervätern im Denken und Handeln vom Glauben an Gott geprägt war, bis das Höchste Gericht 1963 das Schul-Gebet verbot (was Barton „eine Ablehnung des göttlichen Gesetzes“ nennt).
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68er-Revolution am Ende

Idea-Spektrum berichtet in seiner aktuellsten Ausgabe vom 08.Juni2005 über den lutherischen Sozialphilosoph Prof. Günter Rohrmoser aus Stuttgart, der auf der Jahrestagung des Vereins „Die Wende“ in Löwenstein das Ende der 68er-Revolution proklamierte, die Ursache hierfür jedoch nicht als den Verdienst konservativer Gruppen darstellte, sondern hierin ein „unverdientes Geschenk Gottes“ sieht. Genau zu dieser Sichtweise neigen auch wir bei Theocons.de …
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