Warum der Irak-Krieg geführt werden mußte

Ich gehöre zu den ganz wenigen Deutschen, die immer noch der Meinung sind, daß der Irak-Krieg trotz aller Planungsfehler im Grunde richtig war und George W. Bush ein ausgezeichneter Präsident ist.
Solch eine Haltung in Deutschland „durchzuhalten“ ohne irgendwann entnervt aufzugeben ist fast unmöglich und ich möchte daher hier nach Jahren einige meiner zentralen Bausteine offenbaren, die für mich das Fundament für diese Zuversicht legen.
Meine Fundamente auf die ich in dieser Angelegenheit baue, sind Leute wie David Aikman [„Ein Mann des Glaubens“ -> fuenf.scm-digital.net/show.sxp/1043__ber_den_glauben_des_us-pr_sidenten.html? ], ein ehemaliger Redakteur des TIME Magazin, der George W. Bush sehr gut kennt und ein Buch über ihn geschrieben hat, dass ich allen christlichen Bush-Kritikern ans Herz legen möchte.
Bezüglich des Irak-Krieges erscheinen mir die Aussagen von „Georges Sada“ [-> en.wikipedia.org/wiki/Georges_Sada ], ein Christ, der unter Saddam als Generalmajor der irakischen Luftwaffe diente, sehr belastbar zu sein. Er bezeugte persönlich das Vorhandensein von Massenvernichtungswaffen im Irak und deren Rausschmuggeln nach Syrien. Er vertritt die Meinung, dass wenn Amerika den Diktator Saddam Hussein nicht in den Arm gefallen wäre dieser Israel vernichtet hätte … Ich möchte daher allen Irak-Krieg-Kritikern als nächstes das Buch von Georges Sada als Bett-Lektüre empfehlen [Georges Sada: Saddams Geheimnisse -> www.maisonbible.net/en/index.php?sType=nrp&sValue=bru111939 ], vielleicht geht ihnen dabei ja ein Licht auf.
Ein weiteres zentraler Baustein ist ein Vortrag von Rik Joyner [-> en.wikipedia.org/wiki/Rick_Joyner ], dem prophetisch begabten Leiter der MorningStar Fellowship Church in Fort Mill, South Carolina.
Es geht hier neben dem Irak-Krieg und der absoluten Integrität des wiedergeborenen Christen George W. Bush in Glaubensfragen unter anderem auch um die Zusammenarbeit von Regierungsbehörden mit christlichen Propheten bei der Terrorabwehr in den USA selber. Denn diese Frage konnte mir bisher noch kein Gegener von G. W. Bush und dem Irak-Krieg ernsthaft beantworten: Warum gab es eigentlich keinen weiteren verhehrenden Anschlag von den Islamisten nah dem 11. September 2001, obwohl den USA dies doch ständig von den Terroristen in Videobotschften angedroht wird?

Und sie ist heute mal wieder topaktuell: Hier ein Auszug aus der gestrigen Ausgabe der Berliner Morgepost: „Islamisten wollten New York brennen sehen“
Anschlag auf Treibstoffpipeline für Flughafen verhindert. Ermittler: ein „unvorstellbar schrecklicher Plan“ mit mehreren Tausend Toten [-> www.morgenpost.de/content/2007/06/04/politik/903549.html ]

Der oben angekündigte Vortrag also wurde von Rick Joyner im Rahmen der Konferenz: „Dawn of a new Day“ vom 19.-22. Mai 2004 in Tübingen gehalten. Die Passage über den Irak-Krieg und George W. Bush folgt im Anschluß im Wortlaut, Ihr könnt ihn Euch aber auch als MP3-Datei [-> www.online-predigt.de/scripts/stream.php?file=1260 ] herunterladen.
„In der Welt wird es nie etwas vollkommenes geben. In der Welt und in der gegenwärtigen politischen Situation ist die allerbeste Lösung für eine Situation oft nur ein ganz bißchen besser als die schlimmste Lösung. Und es gibt Probleme, egal wie Du Dich entscheidest, es wird immer absolut chaotisch sein: Und ich glaube, daß es Zeiten gibt, in denen eine Regierung etwas tun muß, daß absolut unpopulär sein wird. Und sie werden mißverstanden werden. Und die Regierung wird nicht in der Lage sein, andere dazu zu bringen das zu verstehen und nachzuvollziehen zu können. Und am Anfang hatte ich den Eindruck, daß wir das tun mussten, was im Irak geschah. Es war immer noch eine Tragödie und es war das Ergebnis von viel Versagen, was dem vorangegangen war. Und ich dachte, es würde der Anfang von einem absolut fürchterlichen Krieg werden. Und das glaube ich auch immer noch … und ich glaube das wird immer unschöner und unschöner werden, aber daß es trotzdem geschehen muß, weil die Alternative noch viel schlimmer gewesen wäre. Und ich glaube der Grund, weshalb es geschehen mußte – und das ist meine persönliche Meinung – glaube ich, daß es um Israel willen geschehen mußte. Saddam Hussein hat sich selber für eine Inkarnation von Nebukadnezar gehalten. Und Nebukadnezar war der erste, der Israel zum ersten Mal vollkommen zerstörte. Und er hatte das Gefühl, es sei seine Bestimmung Israel zu zerstören. Und ich möchte da jetzt nicht mehr drüber sagen, aber ich glaube, daß letztenendes bewiesen werden wird, daß er wirklich solche Massenvernichtungswaffen hatte und was mich dabei am meisten erschreckt ist, daß sie jetzt nicht mehr da sind … sie haben das Land verlassen. OK … und … ich hatte den Eindruck das würde ganz am Anfang geschehen … Aber wenn Amerika nicht getan hätte, was es dann getan hat, hätte Israel es tun müssen und das wäre noch viel, viel schlimmer gewesen. Aber all die Massenvernichtungswaffen, von denen eigentlich der Irak den Vereinten Nationen schon eine ganze Inventarliste gegeben hatte und das war einige Jahre früher. Die haben so einen Liste aufgestellt und sagen „Das haben wir!“ Und plötzlich sagen sie „Jetzt haben wir sie nicht mehr!“ Und sie können aber auch keinen Ort darstellen, an denen sie sie vernichtet hätten. Diese Waffen, die gibt´s noch irgendwo. Und sie alle zusammen genommen würden wahrscheinlich in zwei LKW-Ladungen passen. Ausreichend um Millionen um Millionen von Menschen zu vernichten … Wo sind sie? Ich möchte da nicht weiter drauf eingehen. Aber ganz persönlich habe ich den Eindruck gehabt, dass der Herr mir das bestätigt, dass dies wirklich so ist und dass es noch mehr Kriege gibt, die auf uns zukommen werden und sie werden immer schlimmer werden, sie werden immer blutiger und verwirrender werden. Und viele Gründe, die dahinter stehen, die können wir gar nciht öffentlich sagen … Aber was ich euch über unseren Präsidenten [G. W. Bush Anm. wanderprediger] sagen kann: Er ist ein wiedergeborener Mann Gottes! Er hat sich dem tief hingegeben, den Willen Gottes zu suchen. Er ist noch ein sehr junger Christ, aber er ist schon erstaunlich weise. Und der General der den Oberbefehl über unsere Truppen im Irak hatte, hat einem Freund von mir gesagt, dass jedesmal, wenn er sich mit dem Präsidenten getroffen hat – und das war einmal die Woche – hat er gesagt, dass der Präsident nie ein Meeting mit jemanden hatte, ohne zuerst zu beten. Jede Kabinett-Sitzung beginnt mit Gebet. Und er sagt, er weigert sich mit irgendjemanden zu treffen , wenn der nicht bereit ist vorher zu beten. Er sucht ernsthaft nach dem Willen Gottes. Das bedeutet nicht, dass er es jedesmal richtig erwischt. Also ich kann das gar nicht erfassen, unter was für einem Druck dieser Mann steht und die verschiedenen Dinge, die er immer gegeneinander abwägen muß. Und ich glaube, dass alle unsere Leiter und Führer unter einem gewaltigen Druck stehen. Und ich glaube, das wir wirklich für unsere Staatschefs beten müssen. Und ich glaube, es ist ein bißchen töricht und auch unreif, zu erwarten , dass sie absolut vollkommen sind. In der Welt werden die Dinge einfach nicht vollkommen sein. Und ich weiß, dass es jetzt einige sehr häßliche Dinge geben wird, die ans Licht kommen werden. Aber wenn Du selbst im Kampf gestanden hast – viele von Euch waren da vielleicht breits – wenn Deine Freunde anfangen umzukommen und Du jeden Tag bomben und Schüssen ausgesetzt bist. Und Du bist irgendwo selber noch ein halber Teeny, ja manche von ihnen sind 18, 19 Jahre alt, dann kann man nachvollziehen, weshalb sie den Gefangenen einiges schlimmes antun. Ich möchte das überhaupt nicht rechtfertigen, ja ich finde das wirklich total schlimm und falsch, es ist schrecklich … und ich glaube, dass wir jedem menschlichen Wesen mit dem allerhöchsten respekt begegnen sollten. Aber Krieg ist einfach das schlimmste, das uns einfach passieren kann. Und Menschen tun fürchterliche Sachen in Kriegen. Und diese Teenies … machen von denen haben überhaupt kein Wissen über Gott und sie haben erlebt, wie ihre Freunde umgekommen sind und sie sind sehr sehr zornig … das kommt über Dich, wenn Du in solch einer Situation steckst … und deswegen denke ich, dass wir auch für sie beten müssen. aber ich glaube trotzdem, daß es sehr schlimm ist, dass sowas passiert. Und ich glaube, dass viele von ihnen wirklich diszipliniert werden. Und ich glaube, worum es mir gerade geht ist, das wir nicht erwarten können dass die Welt vollkommen ist und es wird immer schlimmer und schlimmer werden. Und ich weiß, daß der prophetische Dienst bisher in solchen Situationen geholfen hat. Und in dem ganzen Kampf gegen Terroristen hat es schon geholfen und die Terroristen sind schon gefangen worden. Und schon die höchsten Regierungsebenen in unserem Land haben sich an die Propheten gewendet, um zu fragen. Und das war erst neulich in den letzten paar Wochen. Weißt du unser FBI benutzt manchmal Wahrsager und so okkulte Leute. Fast alle Regierungen versuchen das mal früher oder später. Aber unsere Regierung hat gesagt und sich festgemacht, sie würden alle okkulte Leute, Wahrsager usw. loswerden, rauswerfen. Und sie haben gesagt, sie würden sich nicht mehr an solche Menschen wenden, an solche übersinnlichen, wenn die Propheten Gottes anfangen ihnen zu helfen!!! [Applaus] Aber die meisten Dinge kann man gar nicht öffentlich sagen, aber ich glaube, dass es sich wirklich erwiesen hat, dass der Herr heute neue Propheten hochhebt, die die Geheimnisse wissen können, die bei anderen Leitern gesprochen werden.“

Mit freundlichen Grüßen
wanderprediger

Diskussion zu diesem Thema auf jesus.de
Warum der Irak-Krieg geführt werden mußte

Kein zweiter Holocaust … Gott schütze Israel!

Apologet von Jesus.de wies auf einen sehr aufrüttelnden Artikel mit dem Titel „Der zweite Holocaust“ in der Tageszeitung „Die Welt“ von heute hin. Benny Morris, früher Kopf der antizionistischen Linken in Israel schildert hier den kommenden zweiten Holocaust.

Der zweite Holocaust wird vollkommen anders sein. Eines schönen Morgens in fünf oder zehn Jahren – vielleicht während einer Krise in der Region, vielleicht aus heiterem Himmel -, einen Tag oder ein Jahr oder fünf Jahre, nachdem der Iran sich die Bombe beschafft hat, werden die Mullahs sich in Qom zu einer Geheimsitzung treffen, unter einem Porträt des stählern dreinblickenden Ajatollah Khomeini, und sie werden Präsident Ahmadinedschad, der dann in seiner zweiten oder dritten Amtszeit sein wird, ihr Placet geben. Die nötigen Befehle werden erteilt werden, und die Shihab-III oder IV-Raketen werden abheben in Richtung Tel Aviv, Beer Scheba, Haifa und Jerusalem und womöglich einiger militärischer Ziele, eingeschlossen das halbe Dutzend Militärflughäfen und der bekannten nuklearen Abschussrampen. Einige der Shihabs werden atomare Sprengköpfe tragen, vielleicht sogar Mehrfachsprengköpfe. Andere werden zur Ablenkung dienen und nur mit chemischen oder biologischen Kampfstoffen oder alten Zeitungen geladen sein, um die israelischen Antiraketen-Raketen und Heimatschutzverbände in die Irre zu führen.

Bei einem Land von der Größe und Gestalt Israels (8000 in die Länge gezogene Quadratmeilen) werden vermutlich vier oder fünf Treffer genügen: Kein Israel mehr. Eine Million Israelis in Tel Aviv, Haifa, Jerusalem und dem Umfeld dieser Städte, vielleicht sogar mehr, wird auf der Stelle tot sein. Zusätzliche Millionen werden ernsthaft radioaktiv verstrahlt werden. Israel hat ungefähr sieben Millionen Einwohner. Kein Iraner wird auch nur einen davon sehen oder berühren. Es wird völlig unpersönlich sein.

Morris zieht eine Parallele zur anschwellenden Nazi-Propaganda mit der die Deutschen über Jahre auf die beginnende Vernichtung vorbereitet wurden. Er sieht Parallelen zur heutigen Situation.

So wie dem ersten wird auch dem zweiten Holocaust ein Jahrzehnt vorangegangen sein, in dem die Herzen und Hirne auf ihn vorbereitet wurden. Verschiedene Botschaften haben verschiedene Publikumskreise erreicht, aber alle haben nur einem Ziel gedient, der Dämonisierung Israels. Muslimen auf der ganzen Welt wurde beigebracht, dass „Israel vernichtet werden“ muss. Die Leute im Westen wurden auf subtilere Art belehrt: „Israel ist ein rassistischer Unterdrückerstaat“ und „Israel ist im Zeitalter des Multikulturalismus ein überflüssiger Anachronismus“. Generationen von Muslimen und zumindest eine Generation von Leuten im Westen wurden nach solchen Glaubenssätzen erzogen.

Ich kann Ben Morris hier voll und ganz zustimmen und möchte jeden, dem dieser Artikel wie mir ganz klar macht, dass man JETZT für Irael aufstehen und Flagge zeigen muss, auffordern am Sonntag dem 28.1.07 um 15.00 am Alexanderplatz in Berlin an der Anti-Holocaust-Demonstration gegen den iranischen Präsidenten Ahmadinedschad teilzunehmen! Gerade wir Deutschen dürfen zu dieser erneuten Holocaust-Drohung gegen das jüdische Volk nicht schweigen!

Gott schütze Israel!

Mit freundlichen Grüßen
wanderprediger
Kein zweiter Holocaust … Gott schütze Israel!

Wer hätte das gedacht? … linkstheologischer US-Kirchenverband NCC gegen Bushs Irak-Plan

USA: Immer mehr Kirchen gegen Bushs Irak-Plan“ … mit diesem Titel fand ich heute einen Artikel des evangelischen Pressediensts EPD auf der Startseite des von mir trotz seiner linksevangelikalen Ausrichtung sehr geschätzten christlichen Online-Dienstes jesus.de
… also was soll ich nun dazu sagen …
dass der als äusserst links bekannte ökumenische Nationale Kirchenrat der USA NCC Statements gegen den Irak-Krieg abgibt, ist ja nun absolut nix neues liebe Leute! Ich hab hier mal eine Proklamation aus 2003 verlinkt. Und auch John Thomas, dessen Vereinigte Kirche Christi schon seit langem Mitglied im NCC ist, hat schon vor Jahren Anti-Irakkrieg-Aufrufe vom NCC unterschrieben. Und auch die „Kirche der Brüder“ gehören natürlich zu diesem linken Club. Nur um die Liste zu komplettieren, kommt hier auch für Stanley Noffsinger noch ein Link, der zeigt, dass er schon lange zu den Kritikern des Irak-Kriegs gehört.
ncc vs iraq-war … the same procedure as every year würde ich dazu sagen.

Was ist denn so falsch am NCC? Nun, von konservativ-evangelikaler Seite wirft man dem NCC vor, eine linksgerichtete Organisation zu sein, die sich auf den bekannten linken Politikfeldern wie z.B. Homo-Ehe und Feminismus positioniert. Beispielsweise werden Bibelübersetzung unter der NCC-Sponsorenschaft in geschlechtsneutraler Sprache veröffentlicht (ähnlich der „Bibel in gerechter Sprache„). Weiterhin wird die NCC wegen ihrer Unterstützung von marxistischen Regimen kritisiert. Eine unausgewogene Haltung zu Cuba, speziell die Unterstützung von Fidel Castro und die relative Ruhe der NCC bzgl. religiöser Verfolgung in linken Regimen. Readers Digest berichtet, dass der NCC in den 50er und 60er Jahren marxistische Guerilla-Bewegungen unterstützte, die Nichtkämpfer, wie zum Beispiel Christliche Missionare töteten. Wobei man natürlich diesbezüglich bedenken muss, dass die Regierung der USA in dieser Zeit ja extensiv antikommunistische Diktaturen vor allem in Südamerika unterstützt hat. ein Aspekt der Unglaubwürdigkeit der Freiheitsmacht USA, der im übrigen von George W. Bush vor einigen Monaten in einer Rede zu Recht kritisiert wurde.
… OK ich schweife ab …
Aber nicht nur aus der konservativen Ecke wird der NCC kritisiert. Auch Linksliberale äußern sich teilweise kritisch. Beispielsweise wird von ihnen bemängelt, dass der NCC immer wieder öffentliche Statements abgibt, zu Punkten, wo es gar keinen Konsensus unter den einzelnen Mitgliedskirchen gibt. Gerade dieser Aspekt ist vielleicht interessant im Zusammenhang mit dieser Meldung des evangelischen Pressedienst.
Mit freundlichen Grüßen
wanderprediger

Ein Brief aus Israel

Dov Ben-Meir
Vizepraesident der Knesset a.D.

An meine Freunde und Bekannten in der Bundesrepublik Deutschland
Seien Sie herzlich gegrüßt,

die jüngsten Ereignisse im Gazastreifen (die Entführung eines Soldaten und die Bombardierung von Wohngebieten) sowie im Libanon (auch hier die Entführung von Soldaten und Bombenterror in Dutzenden von Städten und Wohngebieten) erfordern eine ernste und gründliche Behandlung.
Diese Konfrontationen beinhalten Sprengstoff, der nicht nur im Nahen Osten, sondern auch inmitten der ganzen westlichen Welt explodieren kann.
Dies ist eine sich windende Schlange, die ihren Weg bei der palästinensischen Hamas beginnt, diesen über die militante Hisbollah nach Syrien und den Iran fortsetzt und sich dann irgendwo mit der Al Quaida Organisation in deren verschiedenen Quatieren (im Irak, in Afghanistan, Indonesien, Somalia und im Sudan) vereinigt, um mit moslemisch-fundamentalistischer Anstrengung ihr erklärtes Ziel, nämlich die Vorherrschaft über die „christlich-jüdische“ Welt, zu erreichen.
Bevor wir jedoch die bedrohliche Bedeutung dieser Realität analysieren, sollte man sich an einigen grundlegende Fakten orientieren, die ursächlich für die derzeitigen Konfrontationen sind:

1) Der Gazastreifen
Der schmerzliche Abzug Israels aus dem Gazastreifen (die Zerstörung von 17 Wohnsiedlungen hat 8,000 Israelis zu Flüchtlingen in ihrem eigenen Land verwandelt) sollte der ganzen Welt die Bereitschaft Israels beweisen, den Friedensplan „Road Map“ einzuleiten und die Errichtung eines friedlichen palästinensischen Staates an ihrer Seite zu ermöglichen. Man hätte erwarten können, dass sich die Palästinenser jetzt unter ihrer gewählten Regierung zusammentun und der ganzen Welt beweisen würden, dass sie in der Lage sind, ihren souveränen Staat zu gründen und zu führen.
Die Sympathie der ganzen Welt wäre ihnen sicher gewesen, zusammen mit großzügigen Unterstützungsmaßnahmen und vielversprechenden Investitionen, um diese Erwartung zu realisieren. Aber anstatt mit dem
Bau eines Seehafens und eines Flughafens sowie der Errichtung eines Wirtschafts- und Erziehungsapparates zu beginnen, wählte die palästinensische Regierung, Strassenbanden und „Hamas“-Anhängern zu
erlauben, die Angriffe auf die grenznahen jüdischen Wohngebiete fortzusetzen. Hierfür gab es keinerlei Rechtfertigung – außer dem Willen, das gesamt-moslemische Bestreben zu verwirklichen, nämlich die jüdischen „Ungläubigen“ von dem „heiligen“ Boden Palästina zu vertreiben. Hiermit hat die palästinensische Führung bewiesen, dass sie nicht in der Lage ist, ein Land zu führen und hat den Platz einer noch extremistischeren Bewegung – der „Hamas“ – geräumt .
Dieses Verhalten hat in erster Linie die Fortsetzung diplomatischer Bemühungen blockiert, Israel zum Rückzug aus der Westbank zu bewegen und die Aufteilung Jerusalems zwischen den beiden Ländern zu regeln. Es ließ den israelisch-palästinensischen Konflikt als brodelnden Kessel, ohne eine in absehbarer Zeit greifbare politische Lösung zurück.

2) Die Hisbollah im Libanon
Die 11.000 Raketen, die Iran über Syrien seit des Truppenabzuges Israels aus dem Libanon an die Hisbollah geliefert hat, dienen vor allem den Interessen dieser beiden Länder, die in den letzten Monaten unter schwerem internationalen Druck stehen: dem Iran – dass es den Galopp nach Kernwaffen beendet und Syrien, dass es aufhört wie ein aufgebrochenes Tor zu fungieren, durch das Kämpfer, Waffen und Gelder in den Irak gelangen.
Und tatsächlich, als der internationale Druck vor allem auf den Iran zunahm, hat der Iran seine Vasallen im Libanon angewiesen, die Frontlinie aufzuheizen. Das Resultat war die Entführung israelischer Soldaten aus israelischem Hoheitsgebiet einerseits und andererseits der Abschuss mehrerer Tausend Raketen auf israelische Wohngebiete tief im Landesinneren Israels.
Diese terroristische Aktion auf beiden Fronten soll in erster Linie moderate Kreise in der palästinensischen Autonomiebehörde (Präsident Mahmud Abbas) und in der libanesischen Regierung (Premierminister Siniora) davon abhalten, Verhandlungen zu beginnen, die folgende internationale Entscheidungen verwirklichen sollen: auf Seiten der Palästinenser die Fortsetzung der Bewegung in Richtung „Road Map“ und die Umsetzung der UN-Resolution Nr. 1559 durch die Entsendung der libanesischen Armee in das an israelisch-libanesische Grenzgebiet.
In Israel ist man heute der Auffassung, dass die Entführung des Soldaten neben dem Gazastreifen verhindern soll, dass sich Ministerpräsident Hanija (von Hamas) dem internationalen Druck ergibt und das Existenzrecht Israels sowie die in der Vergangenheit mit der palästinensischen Autonomiebehörde abgeschlossenen Vereinbarungen anerkennt!
Die Anweisungen zu dieser Aktion kamen auch aus Damaskus, aus Maschaals Büro, dem Führer der Hamas, der ohne jeden Zweifel unter dem Schutzschild des Präsidenten Baschar al Assad in Syrien sitzt.

3) Die Verpflichtung einen unmöglichen Krieg zu führen
Der Staat Israel sieht sich einer fast unmöglichen Realität ausgesetzt, in der er einen Kampf gegen Terroristen führen muss, die ihre Zivilbevölkerung mitleidslos als kugelsichere Weste für ihre Aktionen benutzen:
Der Abschuss von Kassam-Raketen aus dem und Krankenhausgeländen und sogar aus dichtbesiedelten Straßen der palästinensischen Flüchtlingslager.
Das Verstecken von Raketen in Kellern von Wohnhäusern und in Wohnungen friedlicher Zivilisten im Südlibanon.

Wir waren Zeugen wie die Russen ein ähnliches Problem in Tschetschenien „lösten“, mit der Zerstörung eines ganzen Landes mit Hunderttausenden Zivilisten. Und wir sind Zeugen der Notlage, in der sich die amerikanische Armee im Irak befindet, weil sie gezwungen ist, unter ähnlichen Bedingungen gegen Guerillaangehörige zu kämpfen, die sich unter die Bevölkerung mischen und die man nicht aufzuspüren kann bevor sie in Aktion treten.
Der verständliche Widerstand, mit dem die ganze Welt in Kriegszeiten auf Angriffe auf die Zivilbevölkerung reagiert, spielt besonders den Terroristen im Nahen Osten in die Hände:
Sie haben keine Skrupel, arabische Zivilisten zu opfern, wie Hunderte Selbstmordattentäter, die mit einem Sprengstoffgürtel um ihre Hüften explodierten oder wie die Benutzung von Zivilisten als Schutz vor israelischen Vergeltungsmaßnahmen beweisen.
Parallel hierzu haben sie auch keinerlei Skrupel, die israelische Zivilbevölkerung, so massiv wie möglich anzugreifen. Sie versuchen ebenso, Widerstände innerhalb der israelischen Bevölkerung gegen Militäraktionen der israelischen Armee zu aktivieren, wodurch natürlich ihre eigene militärische Stärke zunimmt.
Zu meinem Bedauern gelang es der arabischen Propaganda auf der ganzen Welt ein öffentliches Bewusstsein zu entwickeln, das einen Terrorvergleich anstellt. Dieser Vergleich behauptet, dass der zionistische Staat als Reaktion auf die arabischen Terrorakte, die sie als „gerechten Kampf gegen den zionistischen Besatzer“ deklarieren, parallel auch Terror auf das palästinensische und libanesische Volk ausübt.
Es gibt keine größere Lüge als diese! Während der palästinensische und libanesische Terror wahllos die israelische Zivilbevölkerung attackiert, anfänglich mit Selbstmordattentätern und momentan mit Raketenbeschuss (den Beschuss arabischer Wohngebiete innerhalb Israels
eingeschlossen!), reagiert die israelische Armee auf „chirurgische“ Weise, indem sie versucht, mit einer Pinzette die Terroristen und Waffen, die sich inmitten der Zivilbevölkerung befinden, mit möglichst geringem Schaden aus dieser herauszuziehen.
Damit nicht genug: Die militärische Provokation der Terrororganisationen auf beiden Fronten dient unter anderem auch dazu, eine arabische Front aufzubauen, die diese Aktionen unterstützt. Hier gibt es nichts zu
verbergen, der Krieg löst sehr viel Leid unter der palästinensischen und libanesischen Bevölkerung aus und vermehrt angesichts der unvermeidbaren Angriffe auf die Zivilbevölkerung sowie zivile Einrichtungen den Hass auf Israel und den Drang nach Vergeltung.

An dieser Stelle sollte erwähnt werden, dass Israel vermeidet, die Infrastruktur zu beschädigen, es sei denn, diese dient dem Terror.
So wurden Straßen und Brücken auf der Strecke Damaskus-Beirut angegriffen, um die Versorgung mit Waffen und Freiwilligen aus Syrien in den Libanon zu unterbinden. Der Flughafen und der Seehafen wurden aus dem gleichen Grund neutralisiert. Das schiitische Wohnviertel in Südbeirut – die Kommandozentrale der Hisbollah – wurde zerstört, um die Organisation operationsunfähig zu machen und um nach Bunkern, die Raketen verbergen, zu suchen. Hierbei kann es mitunter auch zu Beschädigungen von Gebäuden und zur Verletzung der Zivilbevölkerung kommen.
Soweit versuchte ich, die Realität, wie sie auf den beiden Seiten der Gefechtslinien gesehen wird, darzustellen. Aber es verbietet sich, die Ursache dieses Krieges, genausowenig wie die der Kriege, die diesem vorausgegangen sind, zu vergessen:
Die Araber und die Mosleme sprechen Israel das Existenzrecht ab und streben seine Zerstörung an, entweder ganz offen (wie der iranische Präsident) oder unter Andeutungen (wie die palästinensische Forderung auf das Recht der Rückkehr von 3,5 Millionen Flüchtlingen in das souveräne Staatsgebiet Israels – eine Tatsache, die Israel von innen zerstören wird).
Die Araber versuchen mit Blut und Feuer die Erinnerung an ihre Demütigung, dass Israel aus allen Kriegen, die Israel aufgezwungen wurden, als militärischer Sieger hervorging, auszuradieren. Die aufgehetzte arabische Jugend, die noch heute den prachtvollen Sieg Saladins über die Kreuzritter vor tausend Jahren lebt, kann es nicht verdauen, dass sie ausgerechnet von den Juden, die gemäß Koran als minderwertig gelten und die sie über viele Jahre hinweg (bis 1948) als „die Sterblichen“ gehänselt hat, überwältigt wird.
Der fundamentalistische Islam, der von Zeit zu Zeit periodisch in der arabischen Geschichte ausbricht, strebt danach, in die
andalusischen Gebiete in Spanien und in die grünen Ebenen Europas vor den Toren Wiens zurückzukehren. Denn jedes Stück Erde, das irgendwann einmal von Arabern erobert wurde, muss arabisch bleiben. Daher kann es sicherlich auch nicht sein, dass sich im Herzen „der heiligen arabischen Erde“ ein Staat von Ungläubigen wie Israel als Nachbar niederlässt. Und wenn nicht hierfür, wofür sonst ausser zur Machtergreifung benötigt der Iran Kernwaffen?
Ich wage nicht zu denken, was geschehen wird, wenn es den Extremisten in Pakistan gelingt, die derzeitige Regierung zu vertreiben und sie über deren Kernwaffenarsenal verfügen können.
Der neue weltweite Terror, der nach dem Muster von Al Quaida in den letzten Jahren als weltweite Wirklichkeit ausbrach, gibt sich nicht mehr damit zufrieden „in den früheren Zustand zurückzukehren“, sondern will auch in die europäischen Gebiete zurückkehren, die früher unter moslemischer Herrschaft standen. Jetzt richtet er seinen Blick auf die Beherrschung der gesamten Welt und verspricht gemäß den Ausführungen Bin Ladens in seinem Brief an das amerikanische Volk ein Ende des Terrors, wenn es den islamischen Glauben annimmt……
Zu unserem Bedauern hält auch ein Teil der Millionen Mosleme, die in europäischen Ländern leben, an diesem Glauben fest und erwartet, dass Europa im Laufe der nächsten Jahrzehnte moslemisch wird. Eine erste solche Forderung wurde kürzlich dem dänischen Volk unterbreitet, das etwa 200.000 Mosleme bei sich zu Gast hat….
Ich habe all diese Punkte erwähnt, um ihnen zu zeigen, welche unangenehme aber notwendige Aufgabe dem kleinen Israel auf die Schultern geladen wird: es muß ganz vorne an der Front stehen und die neue weltweite Expansionsbewegung des fundamentalistischen Islams aufhalten.
Das ist keine Bewegung, die man durch Kompromisse nach dem Muster des „Münchner Abkommens“ oder durch die Aufgabe der Tschechoslowakei aufhalten kann. Das ist keine Bewegung mit der man einen „Modus Vivendi“ erzielen kann. Früher oder später wird die internationale Gemeinschaft gezwungen sein, gewaltsam gegen die drohende Gefahr vorzugehen, genauso wie sie es vor etwa 500 Jahren vor den Toren Wiens tat.
Ich weiss, dass es viele gibt, die denken werden und sogar sagen werden, dass der jüdische Staat ein weiteres Mal versucht, sie in einen Konflikt hineinzuziehen, der überhaupt nicht ihr Konflikt ist. Vielleicht ist es ihrer Meinung nach besser, der Zerstörung Israels zuzustimmen und „dieses Ärgernis von der weltweiten Tagesordnung zu entfernen“.
Es gibt keinen größeren chamberlainischen Fehler als diesen: Nehmen Sie bitte zur Kenntnis was auf den Philippinen und in Thailand geschieht – dort versuchen moslemische Untergrundorganisationen die rechtmäßige Regierung zu unterminieren (ohne jegliche Affinität mit der palästinensischen Problematik). Genauso die Explosionen auf der Insel Bali. Bitte vergessen Sie nicht, mit welcher Eile die Vereinigten Staaten von Amerika aus Somalia abgezogen sind und wie schnell sie die Marines
aus dem Libanon herausholten. Fragen sie den indischen Premierminister, warum sein Land unfreiwillig wegen Kaschmir mit Pakistan im atomaren Wettstreit liegt, und schauen Sie sich bitte die Hilflosigkeit riesiger Supermächte wie der Sowjetunion (in Afghanistan) und der Vereinigten Staaten von Amerika (im Irak) an.
Die westliche Welt hat in ihrem Bemühen, der moslemischen Welt, westliche und demokratische Werte zu vermachen, im großen Stil versagt. Die moslemische Welt steht heute mit 1 Milliarde Gläubigen als bedrohliche Kraft da; nicht nur aufgrund ihrer zahlenmäßigen Überlegenheit, sondern weil ihr Glaube und ihre Ideologie monolithisch sind. Den europäischen Ländern ist es verboten, diese Gefahr zu ignorieren. Es genügt schon, wenn wir uns an den Kampf der weiblichen moslemischen Jugendlichen um das Tragen von Kopftüchern in Frankreich erinnern oder an die Tatsache, dass auch 50 Jahre des Zusammenlebens bei den Moslemen in Deutschland zu keiner gesellschaftlichen Verschmelzung mit der deutschen Mehrheit geführt haben – Es empfiehlt sich einzugestehen, dass die Lösung der Aufgabe, eine friedliche Koexistenz mit dem fundamentalistischen Islam zu finden, sehr weit entfernt ist.

Zusammenfassung:
Zu meinem Bedauern war ich gezwungen, die kurze und konkrete Zusammenfassung, mit der ich gewöhnlich meine Briefe an Sie beende, etwas auszuweiten.
Auch die Gruppe der Industrieländer, die sich in Sankt Petersburg versammelte, drückte die Notwendigkeit aus, es Israel ein für alle Mal zu ermöglichen, sich der terroristischen Gefahren zu entledigen, die das Land bedrohen. Ihre Staatsmänner verstehen auch, dass wir diese Arbeit stellvertretend für die ganze freie Welt verrichten.
Dennoch dürfen wir aber nicht vergessen, dass Israel nicht aus irgendwelchen globalen Gründen gegen die Hamas und die Hisbollah in den Krieg gezogen ist. Wir sind in den Krieg gezogen, weil sie uns dazu gezwungen haben:
Der 5jährige Junge Omer Fisachov musste sterben, nur weil er seine Großmutter am Shabbat besuchte; Frau Monika Adriane Lerer dachte, sie hätte das Recht, auf dem Balkon ihrer Wohnung zu sitzen und einen Kaffee zu trinken, ohne dass sie dadurch ihr Leben gefährden würde; 8 Techniker, die in gutem Glauben ihrer Arbeit in der Eisenbahnwerkstatt nachgingen, werden nie mehr zu ihren Familien zurückkehren – sie und Tausende Zivilisten, die in den letzten 10 Jahren durch den arabischen und moslemischen Fundamentalismus starben und Zivilisten, die ihnen weiterhin jeden Tag und jede Nacht als Zielscheibe dienen, zwingen uns zu kämpfen. Und wir werden nicht aufhören, bis Frieden in unsere Region
einkehrt, wir hier unser Leben in Ruhe aufbauen können und wir unseren Nachbarn Partner bei der Umgestaltung des Nahen Ostens in ein blühendes und aufstrebendes Gebiet zum Wohle aller seiner Bewohner sein werden.

Mit freundlichen Grüßen
Dov Ben-Meir

Sollten Sie meiner Analyse zustimmen, leiten Sie diesen Brief bitte auch an Ihre Bekannten weiter.
Kommentare können unter der folgenden Adresse an mich geschickt werden:

Dov Ben-Meir
Beeri St. 12
Tel-Aviv 64682
Telefon: 00-972-505-277-444
E-mail: dbenmeir@netvision.net.il

Heuchelei der Friedensbewegung

In meinem Krankenhaus liegen an einigen strategisch wichtigen Punkten die neuesten Verlautbarungen der Ärzte gegen den Atomkrieg aus. Eine der letzten Hefte behandelten den Iran-Konflikt. Da ich die kompromisslos antiamerikanische Haltung dieser Gruppierung im Laufe der Jahre kennenlernen konnte, war ich nun sehr gespannt, wie diese Organisation auf das offensichtliche Streben des Irans nach Atomwaffen vor dem Hintergrund der Vernichtungsdrohungen gegen Israel reagieren würde. Und ich musse sagen, ich bin geschockt … nach einer minnikleinen Passage, die den Iran verhalten kritisierte war der absolute Schwerpunkt des Artikels die Verurteilung eines US-amerikkanischen Atomangriffs auf Iran. Sogar eine Studie über das Ausmass eines solchen Angriffs wurde von dieser Organisation schon veröffentlicht. Unglaublich diese Einseitigkeit. Dass dies kein Einzelfall in der streng antiamerikanisch orientierten Friedensbewegung ist beschreibt Jeff Gedmin in der Tageszeitung Die Welt am 21.07.2006: „Wirklich amüsant ist aber nicht die offensichtliche Doppelmoral, welche die Untätigkeit der Friedensbewegung im Fall des Iran (aber auch des Sudan, Nordkoreas oder Syriens) an den Tag legt, sondern was manche dieser Gruppen zur Zeit von sich geben. Das Netzwerk Friedenskooperative ist besorgt, daß im Iran eine „prowestliche“ Regierung an die Macht kommen könnte. Auf der Website der AG Friedensforschung der Universität Kassel findet sich ein Papier von Professor Meggle von der Universität Leipzig, der schreibt, daß der „Iran blöd wäre“, wenn er keine Bombe bauen würde. Die Deutsche Friedensgesellschaft erklärt, der Iran brauche die Bombe, um sich gegen Amerika und Israel zu verteidigen.“
Mit freundlichen Grüssen
wanderprediger

Diskussion zu diesem Thema auf Jesus.de
Heuchelei der Friedensbewegung

Logik des Antiamerikanismus

Über diesen verlogenen AlSarkawiisttot!-Thread auf Jesus.de habe ich mich heute aufgeregt …

Apropos Schwert …
Römer 13,3-4 [-> www.bibel-online.net/buch/45.roemer/13.html#13,3 ]
3Denn vor denen, die Gewalt haben, muß man sich nicht fürchten wegen guter, sondern wegen böser Werke. … 4Denn sie ist Gottes Dienerin, dir zugut. Tust du aber Böses, so fürchte dich; denn sie trägt das Schwert nicht umsonst: sie ist Gottes Dienerin und vollzieht das Strafgericht an dem, der Böses tut.

Die Kommentare hier zum Tod von Al Sarkawi sprechen für sich … Man hat das Gefühl die irrationalen antiamerikanischen Ressentiments gehen bei einigen soweit, dass man hier klammheimlich mit den größten Terror-Monstern sympathisiert … Hauptsache sie bringen nur genug amerikanische GI´s um.

Man mag von dem Irakkrieg halten was man will … Tatsache ist, dass Bush den Kampf gegen den Terrorismus tausende Meilen von den USA konzentriert … Tatsache ist, dass es seit dem 11. September 2001 KEINEN WEITEREN ANSCHLAG IN DEN USA gegeben hat, obwohl die halbe islamische Welt die USA abgrundtief hasst … schon mal mit dieser Tatsache auseinandergesetzt?

Was wären Eure Kommentare zu einem neuen MEGA-Anschlag in den USA? Nein … ich möchte sie eigentlich gar nicht hören …

Zu dem Thema Sympathie linker Gutmenschen für totalitäre Monster habe ich heute einen guten Artikel in der NZZ gelesen, den ich Euch natürlich nicht vorenthalten möchte …

Mit freundlichen Grüßen
wanderprediger

www.nzz.ch/2006/06/08/fe/articleE6E2N.html
aus Neue Zürcher Zeitung vom 8. Juni 2006,
„Falsche Helden“ von Ian Buruma

Über die fortgesetzte Verführbarkeit von Intellektuellen durch die autoritäre Macht
Im 20. Jahrhundert haben sich viele Intellektuelle durch autokratische oder totalitäre Herrscher blenden lassen, wenn diese nur vorgaben, im Namen der Utopie zu handeln. Auch nach dem Untergang des Nationalsozialismus und der Sowjetunion finden Autokraten auf der Basis eines antiamerikanischen Drittwelt-Romantizismus noch heute Anhänger.

Logik des Antiamerikanismus
Es gibt schlimmere Fälle westlicher Verblendung, und man hängte sich schon an üblere Führer als an Hugo Chávez. Erinnert sei nur an den britischen Linksradikalen George Galloway, dem Saddam Hussein Audienzen gewährte, und an andere, die mörderische Diktatoren hofierten und dabei behaupteten, «den Stimmlosen eine Stimme» zu geben in den «Abgründen der Entrechtung auf dieser Welt». Der gemeinsame Nenner solcher radikaler Drittwelt-Ideologen ist die Obsession durch die amerikanische Macht, so als seien die USA so abgrundtief böse, dass jeder ihrer Feinde – von Kim Jong Il über Castro zu Ahmadinejad – automatisch ein Freund sein müsse. Eben darin besteht Chávez‘ Faszination: Er hofft, zum Caudillo des weltweiten Antiamerikanismus zu werden.

Kritik an der amerikanischen Politik und Wirtschaft ist nötig und oft berechtigt. Doch warum hören Linke nicht auf, ihren Ruf als kritische Instanz zu beschädigen, indem sie Autokraten preisen, die ihre Kritiker unterdrücken oder gar ermorden lassen? Bedient sich die Linke, unter veränderten politischen Vorzeichen, nicht der gleichen Methode, die das amerikanische Handeln im Kalten Krieg in Verruf brachte: «Zwar ist er ein Bastard, doch er ist unser Bastard.» Oder handelt es sich einfach um eine fatale Faszination, der Schriftsteller und Künstler erliegen, die sich marginalisiert und machtlos vorkommen in kapitalistischen Demokratien, um einen Willen zur Macht, in Humanismus verpackt? Es mag eine romantische Sehnsucht dahinterstecken, die man sonst eher mit der Rechten in Verbindung bringt – nach «authentischer» lokaler Gemeinschaft, welche die eigene Identität und Kultur vor der Wurzellosigkeit und dem Kosmopolitismus des Westens bewahrt. Oder ist es eine Art von moralischem Rassismus, dahingehend, dass wir im Westen das Recht haben, unsere Regierungen zu attackieren, nicht aber die Kubaner und Iraker, die gefälligst den US-Imperialismus zu kritisieren haben, wenn sie nicht als «Verräter» gebrandmarkt werden wollen?

Logik des Antiamerikanismus

Abdul-Rahman-Aktion: Vordruck für Brief an Abgeordnete

Hi Leute,
es ist wichtig, für Abdul Rahman in Euren Hauskreisen zu beten. Aber wir sollten auch unseren Politikern deutlich machen, dass uns dieser Fall ganz besonders unter den Nägeln brennt. Um es mal ganz konkret zu machen, bitte ich Euch, den Vorschlag den Ulrich Parzany gestern bei Pro Christ gemacht hat ( www.cina.de/prochrist/om/channel.php?channel=11 ) aufzugreifen und wegen der nicht zu akzeptierenden Behandlung von Abdul Rahman in Afghanistan Eure Abgeordneten anzuschreiben. Es ist wichtig den Politikern klarzumachen, dass aus unserer Sicht auch eine Einweisung in eine psychiatrische Anstalt wegen Nichtzurechnungsfähigkeit nicht akzeptabel ist, auch wenn Rahman dadurch erstmal dem Henker entkommt. In der Anlage folgt eine Liste der Bundestagsabgeordneten, der Musterbrieftest und der §18 der UNO-Menschenrechtserklärung.
Mit freundlichen Grüßen
wanderprediger

Liste der Bundestagsabgeordneten:
www.bundestag.de/mdb/

Musterbrief an Bundestagsabgeordnete

Sehr geehrter Herr/Frau
sicher haben Sie auch mit Bestürzung die Nachrichten zur Kenntnis genommen, dass Abdul Rahman wegen seines Christwerdens in Afghanistan möglicherweise zum Tod verurteilt werden *oder für verrückt erklärt werden* [Einfügung wanderprediger] soll. Und ich hoffe sehr, dass Sie mit mir darin übereinstimmen, dass dies als eine furchtbare Menschenrechtsverletzung nicht hingenommen werden kann. Ich möchte Sie herzlich bitten, alles Ihnen mögliche zu tun, dass Abdul Rahman unverzüglich freigelassen wird. Bitte besprechen Sie diesen Fall in Ihren Fraktionen, wenden Sie sich an das Auswärtige Amt und wirken Sie mit auf unsere Regierung ein, damit sie sich für Abdul Rahman einsetzt. Der §18 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte sagt ausdrücklich, dass zur Religionsfreiheit auch der Religionswechsel gehört.
Ich möchte Sie bitten, mir mitzuteilen, wie Sie in dieser Sache denken und handeln.

§18 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte
„Jeder hat das Recht auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit; dieses Recht schließt die Freiheit ein, seine Religion oder seine Weltanschauung zu wechseln , sowie die Freiheit, seine Religion oder seine Weltanschauung allein oder in Gemeinschaft mit anderen, öffentlich oder privat durch Lehre, Ausübung, Gottesdienst und Kulthandlungen zu bekennen.“

Quelle: www.cina.de/prochrist/om/article.php?article=118

Abdul-Rahman-Aktion: Vordruck für Brief an Abgeordnete

Kampf der Kulturen -> Deutschland in Angst …

gerade geht Sabine Christiansen zu Ende … Die Gäste: Friedbert Pflüger (CDU) Hans-Christian Ströbele (GRÜNE), Ralph Giordano (Publizist), Richard Perle (neokonservativer Sicherheitsexperte / USA), Bahman Nirumand (Publizist/Exil-Iraner) Die Themen: Iran/Atombombe/Karikaturenstreit … zu Beginn ein Kampf-der-Kulturen-Intro [-> de.wikipedia.org/wiki/Kampf_der_Kulturen ]

… man mag ja über das Niveau der SC-Talkrunden meinen was man will, aber sie kristallisieren doch sehr oft das aktuelle Lebensgefühl der politischen Intelligenz in Deutschland wieder. Und da hat sich jetzt in den letzten Tagen interessanterweise einiges geändert. Die Karikaturen-Riots machen den deutschen Gutmenschen, die sich immer für Toleranz und Dialog eingesetzt haben schlagartig klar, dass man sie hasst! Man hasst sie, obwohl sie den Frieden und das Gute wollen, einfach nur weil sie Europäer sind, weil sie zum Westen gehören … und diesmal kann man leider argumentativ nicht wieder reflexartig die Amerikaner und speziell George W. Bush als die in Wirklichkeit Verantwortlichen vorschieben … nein im Gegenteil: Die Bush-Administration kritisierte die blasphemische Darstellung der Karikaturen sogar noch ausdrücklich … Dies ist ein Konflikt Europa vs. Islamische Welt … und man hat Angst!
Also jetzt wirds ernst … wir Europäer stehen Auge in Auge mit den Islamisten … und …. haben Angst, Angst, Angst … wir werden erinnert an die Riots der Pariser Vorstädte. Da sind Jugendliche mit Hass auf den Westen, das sind gar keine Islamisten, sie gehören sogar selber zum Westen … Sex& Drugs& Banlieue-HipHop [-> www.frenchrap.de/ ] … Kluge Feuilletonisten der großen deutschsprachigen Zeitungen beruhigen uns mit Beschwichtigungsformen, dass es soetwas in Deutschland niemals geben wird, weil wir hier in Deutschland wieder mal alles richtig gemacht haben … Ich denke, wir werden auch hier noch sehr sehr böse Überaschungen erleben.
Gerade gibt der Zeit-Chefredakteur im „Kulturweltspiegel“ zu bedenken, dass „wir“ offensichtlich den Kampf der Kulturen bisher immer „verleugnet haben“ … Vor den Bildern von fanatisierten Moslems, die in Beirut christliche Kirchen, dänische Flaggen (auf rotem Untergrud bezeichnenderweise ein weisses Kreuz!) und Autos von Christen in Brand stecken … Aus dem Off die besorgte Stimme eines Kulurweltspiegel-Redakteurs „DER WESTEN steht unter Druck….“ „… schon deshalb sollte DER WESTEN keine Selbstzensur üben und seine Ideale verteidigen!“ … Aus dessen Mund man ansonsten nur extremst überzogene US-Kritik hört … man spürt die neue Angst … und die USA erscheinen den Europäern vor diesem Hintergrund zunehmend in einem anderen Licht.
Man konnte es bei Sabine Christiansen förmlich spüren, mit welchem Respekt und Hochachtung Richard Perle, ein Vordenker der amerikanischen Neokonservativen und Rumsfield-Beratger behandelt wurde. Es fielen Sätze, die ich im deutschen Fernsehn lange nicht mehr gehört hatte: „Wo wären wir hier in Berlin denn ohne den Einsatz der USA für die Freiheit“ … Ströbele: „Bush hat den Iran doch als einen Schurkenstaat bezeichnet“ … Giordano: „Ja was ist denn da so falsch daran?“ … Insgesamt war mein Eindruck, dass sich die antiamerikanische Multi-Kulti-Linke (Ströbele/Nirumand) extremst ins Abseits manövriert hat. Das Volk applaudierte ihnen, als es noch nicht um die eigene Haut ging, aber jetzt spürt man richtig, wie die Luft brennt und da wirken diese Antiamerikanismen seltsam überholt.
Es geht hier um soetwas wie gefühlte Bedrohung: Und wahrscheinlich wird man die Amerikaner in unseren Breiten irgendwann wieder sehr gut verstehen …
Es könnte sein, dass die Situation in Europa und speziell in Deutschland noch viel gefährlicher wird, denn wir haben hier ein sehr bedrohliches demographisches Problem … wir haben hier einen wachsenden Anteil von jungen Muslimen, der sich absolut nicht integrieren lassen will in die deutsche Gesellschaft und in den Schlüsselstellen der deutschen Institutionen arrivierte Alt-68er, die bei Themen wie „Leitkultur“ eine extreme Gänsehaut und schwer unterdrückbare Übelkeit bekommen. … Unsere Angst ist also berechtigt …
Mit freundlichen Grüssen
wanderprediger

www.netzeitung.de/ausland/380711.html

Kampf der Kulturen -> Deutschland in Angst …

Iran: Nach dem Siegelbruch beginnt die Uhr zu ticken …

… meint der Journalist Clemens Wergin seinem Kommentar „Nur die Mullahs haben Zeit“ im Tagesspiegel vom 11.01.2006 und ich kann mich seiner Meinung nur anschliessen.

Deshalb muss jetzt der Druck möglichst rasch erhöht werden. Anfang März könnte die IAEO den Fall an den UN-Sicherheitsrat überweisen. Der müsste dann Sanktionen beschließen, die Iran wirtschaftlich weh tun und das Land politisch isolieren.

Meine Meinung: Wenn die Welt nicht handelt, wird Israel handeln müssen!
Doch jeder, der mehr politischen und wirtschaftlichen Druck auf Teheran verhindert, muss wissen, dass er damit Militärschläge gegen Irans Atomanlagen wahrscheinlicher macht. Denn angesichts der momentanen Irrationalität der iranischen Führung wird kein israelischer Premierminister sein Volk der Gefahr eines atomaren Holocaust aussetzen wollen.

Mit freundlichen Grüßen
wanderprediger

Iran: Nach dem Siegelbruch beginnt die Uhr zu ticken …

Irak: Einseitige Medien spielen den Terroristen in die Hände

Ich muss hier mal ein kleines Geheimnis verraten: Ich freue mich immer auf die monatliche Kolummne von Jeffrey Gedmin in der WELT. Gedmin ist der Leiter des Aspen-Institutes in Berlin und er kämpft mit Charme, Humor und amerikanischen Pragmatismus gegen die liebgewonnenen antiamerikanischen Lebenslügen der deutschen Gutmenschen. Und immer trifft er den Nagel auf den Kopf.
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