Obamanie

Die Deutschen lieben Obama so, wie sie Bush hassen. Gerade jetzt zum Ende von Bushs Amtszeit, scheint die Verachtung selbst in renommierten Medien keine Grenzen zu kennen…Beispiele spare ich mir, weil sie ohnehin allgegenwärtig sind.
Man hat den Eindruck, der ganze Konflikt zwischen Amerika und Europa werde jetzt noch einmal und demonstrativ auf die Person George W. Bushs zugespitzt und der Wunsch, den Konflikt zu beenden, konzentriert sich jetzt auf die Person Obamas.

Dabei dürfte jedem klar sein, dass dieses Verhalten zwar menschlich plausibel aber nicht besonders klug ist. Denn Bush war ein demokratisch gewählter Präsident, dessen Wahl ein beredtes Zeugnis dafür ablegte, dass die amerikanische Gesellschaft anders strukturiert ist als die der meisten europäischen Staaten, und daran hat sich bislang nichts geändert und es würde sich auch nach einer Wahl von Obama nichts ändern – der übrigens selbst einer Kirchengemeinde angehörte. Obama wäre schon aus diesem Grund in Deutschland praktisch ein chancenloser Kandidat. Davon abgesehen ist auch er für die Führungsrolle der USA in der Welt, statt im Irak will er das Truppenkontingent in Afghanistan erhöhen (wobei er in dieser Position aus strategischen Gründen noch wankt), er hat nichts gegen das Recht auf freien Waffenbesitz einzuwenden und hat schon seine Unterstützung für eine Erweiterung des Abhörgesetzes signalisiert. Von Deutschland erwartet er militärisches Engagement in Afghanistan und könnte Deutschlands Politiker vor erheblich schwierigere Entscheidungen stellen, als dies unter Bush der Fall war!

Und selbst wenn er gewählt wird, was in Amerika längst nicht so sicher ist, wie es sich hierzulande viele hoffen, ist es nur eine Frage der Zeit, bis es wieder eine konservative Regierung gibt, denn Demokraten und Republikaner wechseln sich in Amerika mit schöner Regelmäßigkeit ab.
Was bedeutet das nun für uns? Zunächst wohl vor allem, dass Amerika anders ist und anders bleibt und alles, was an Bush kritisiert wurde, auch weiterhin kritisiert werden wird. Die einzige sinnvolle Frage ist daher nicht, „Wer wird Präsident?“, sondern „Wie geht Europa damit um, dass es andere Weltanschauungen in der Welt gibt 🙂 ?“.

Einführung der Todesstrafe in Europa?

Wer dieses Szenario für einen schlechten Scherz hält, kann sich das von jemandem bestätigen lassen, der etwas davon versteht. Und wer es Prof. Schachtschneider nicht glaubt, kann es hier noch einmal lesen.

Und wer sich fragt, wieso das noch niemandem aufgefallen ist, findet die Antwort vielleicht hier.

Artikel des Monats Dezember 2007

Antidiskriminierungsgesetz
2007/12/11 [idea] Arbeitsgericht: Diakonie diskriminiert Muslimina
Atlantiker
2007/12/29 [dlrkultur] Charles King Mallory IV, Direktor des Aspen-Instituts Berlin: USA und Europa brauchen gemeinsame Nahost-Politik
Berlin
2007/12/22 [WAZ] Neue Berliner Frömmigkeit -Das Wunder vom Prenzlauer Berg
Blogs
2007/12/14 [perlentaucher] Robin Meyer-Lucht: Das Benzin des Internets
Bücher
2007/12/29 [WELT] Der literarische Rückblick 2007
Charismatiker
2007/12/30 [idea] USA: Wie afrikanische Christen den Teufel vertreiben
CDU
2007/12/03 [ConservativeHome] I once was right, but now …
Christenverfolgung
2007/12/08 [Tagesspiegel] Thomas Seibert: Türkische Polizei offenbar in Christenmorde verwickelt
Eva Hermann
2007/12/28 [umweltjournal] Buchrezension: Der Fall Eva Herman – eine Medienanalyse
George W. Bush
2007/12/10 [WELT] Michael Wolffsohn: Verdienste um die atomare Abrüstung – Friedensnobelpreis für Bush?
Globalisierung
2007/12/10 [SPIEGEL] Gabor Steingart: Das Ende der Globalisierung?
Irak
2007/12/31 [weeklystandard] William Kristol: General David Petraeus, Man of the Year! Time magazine got it wrong.
Islamismus
2007/12/30 [SPIEGEL] INTERNET-BOTSCHAFT: Bin Laden droht Israel mit heiligem Krieg
2007/12/29 [SPIEGEL] Henryk M. Broder: DER WESTEN UND DER ISLAMISMUS – Selbstmord aus Angst vor dem Tode
2007/12/11 [FAZ] Wolfgang Günter Lerch: Die Dschihadisten und der Westen
Klimazweifler
2007/12/14 [WELT] Björn Lomborg: Sich Sorgen machen, aber bitte die richtigen
2007/12/11 [PI] Papst gegen die Klimasorgen
Kreationismus
2007/12/04 [WELT] Kreationismus überzeugt immer mehr Menschen
Medien: DER SPIEGEL
2007/12/15 [WELT] Joachim Lottmann: Wurde Matthias Matussek zu Recht abgesetzt?
Neoatheismus
2007/12/29 [tagespost] Alexander Kissler: Aufstieg zur neuen Weltdoktrin – Der spätmoderne Atheismus ist die Fortschreibung der Globalisierung mit anderen Mitteln
2007/12/21 [idea] Die Jungfrauengeburt – für einen Mathematiker kein Problem
2007/12/08 [DT] Hanna-Barbara Gerl-Falkovitz: Sind die Religionen am Ende?
Neokonservativismus
2007/12/31 [blog:worldmag] NY Times adds conservative columnist (Bill Kristol)
2007/12/12 [FAZ] Susanne Klingenstein: Mannesmut und Fürstenthrone
2007/12/04 [AEI] Book Review – David Frum: Conservatism That Can Win Again
Pakistan
2007/12/28 [FAZ] Klaus-Dieter Frankenberger: Der Kampf geht die ganze Welt an
Reinhard Bonnke
2007/12/08 [fullflame.net] Videonachricht von Evangelist Reinhard Bonnke direkt vom Missionsfeld in Abakaliki, Nigeria
Terrorismus
2007/12/28 [WELT] „Wie viele Tote müssen es denn sein?“ – Warum der Staatsrechtler Otto Depenheuer Guantánamo in Deutschland für möglich hält
2007/12/08 [idea] Droht Weihnachten ein Terroranschlag in Köln?
USA
2007/12/27 [ZEIT] „Amerika bleibt das stärkste Land“ – US-Außenministerin Condoleezza Rice lobt im ZEIT-Gespräch Angela Merkel, bietet Iran Gespräche an und verteidigt die weltpolitische Bilanz der Regierung Bush
US-Demokraten
2007/12/01 [christianitytoday] Paul Kengor: What Does Hillary Believe?
US-Republikaner:Mike Huckabee
2007/12/31 [WELT] Anjana Shrivastava: Ein republikanischer Rebell schießt gegen Bush
US-Evangelikale
2007/12/18 [christianitytoday] Top Ten Stories of 2007

Soll Europa sich doch selbst befreien!

Über den Blog Anti-Anti-Amerikanismus bin ich auf eine ausgezeichnete Doppelfolge einer Fernsehreportage des Christian Broadcasting Network gestoßen, die absolut anschauenswert ist.
Es geht in Teil 1 (Europe’s Anti-American Agenda) und Teil 2 (How European Media Damages America) um den immer stärker werdenden Anti-Amerikanismus in den europäischen Medien. Eine Tendenz, die auch hier auf Theocons.de immer wieder thematisiert wird. Wer die theocons.de-Kategorien Antiamerikanismus und George W. Bush verfolgt kann das hier nachlesen.
Der Moderator der Sendung war meines Wissens nach Pat Robertson, der Vater der Christian Coalition in Amerika. Pat Robertson ist trotz seiner Brillianz hier auf theocons.de auch schon heftig kritisiert worden.
Jedenfalls sagt er in seinem Schlußsatz über die Europäer ungefähr folgendes: „In world war I we rescued them from the Kaisers forces …. in worldwar II we rescued them from the axis powers and the nazis … in the cold war we rescued them from what Josef Stalin and the communist wanted … maybe its time to pull out and let them rescue themselves … and we can say we take our forces out of germany … we take all of our bases out … we don´t no longer have any kind of defensive shield … “ Let them rescue themselves!
Auch wenn das gegen meine ureigene Interessen verstossen würde … diesen Gedanken habe ich auch sehr oft … Europa alleingelassen mit Iran, Russland, Djihadisten und am Horizont Eurabia … Ich kann es schon hören das Heulen und Zähneklappern der feigen Europäer, wenn es ernst wird …
Mit freundlichen Grüßen
wanderprediger
Soll Europa sich doch selbst befreien!

Tag 10: Europapolitik [40 Tage beten und fasten für unser Land]

Die Ablehnung der EU-Verfassung durch Frankreich und Holland machte deutlich, dass viele Menschen der Europäischen Einigung skeptisch gegenüber stehen. „EU“ ist für sie Bürokratismus und Einschränkung nationaler Souveränität. Das löst Ängste aus.
EU bedeutet aber auch 60 Jahre Versöhnung und Frieden, Entwicklung schwacher Regionen, grenzenloses Reisen und Bezahlen mit einer einheitlichen Währung. Es gilt, Schwächen abzubauen und Potentiale zu nutzen.
Wir beten:
• Dank für Gottes Handeln durch die Europäische Union an den Ländern Europas
• für mehr christliche Prägung in der EU
Internet: Christliche Bewegungen setzen sich für Europa ein: http://www.miteinander-wie-sonst.de

Quelle: Gebetsheft der Initiative „40 Tage beten und fasten für unser Land“
http://www.40tagebetenundfasten.de/download/40Tage-Heft2006.pdf
Tag 10: Europapolitik [40 Tage beten und fasten für unser Land]

Iran: Nach dem Siegelbruch beginnt die Uhr zu ticken …

… meint der Journalist Clemens Wergin seinem Kommentar „Nur die Mullahs haben Zeit“ im Tagesspiegel vom 11.01.2006 und ich kann mich seiner Meinung nur anschliessen.

Deshalb muss jetzt der Druck möglichst rasch erhöht werden. Anfang März könnte die IAEO den Fall an den UN-Sicherheitsrat überweisen. Der müsste dann Sanktionen beschließen, die Iran wirtschaftlich weh tun und das Land politisch isolieren.

Meine Meinung: Wenn die Welt nicht handelt, wird Israel handeln müssen!
Doch jeder, der mehr politischen und wirtschaftlichen Druck auf Teheran verhindert, muss wissen, dass er damit Militärschläge gegen Irans Atomanlagen wahrscheinlicher macht. Denn angesichts der momentanen Irrationalität der iranischen Führung wird kein israelischer Premierminister sein Volk der Gefahr eines atomaren Holocaust aussetzen wollen.

Mit freundlichen Grüßen
wanderprediger

Iran: Nach dem Siegelbruch beginnt die Uhr zu ticken …

Wiederherstellung Europas apostolischer und prophetischer Fundamente

Die amerikanische Zetschrift „Charisma“ berichtet über ein Treffen von ca. 400 Christen aus 20 Nationen in Portsmouth, deren primäres Ziel die Wiederherstellung Europas apostolischer und prophetischer Fundamente ist.
Wiederherstellung Europas apostolischer und prophetischer Fundamente

Joschka Fischer und „Die Rückkehr der Geschichte“

Eine Neuerscheinung auf dem schnelllebigen Marktplatz des politischen Buches darf man sich als echter theocon in den nächsten Tagen nicht entgehen lassen … Joschka Fischer: „Die Rückkehr der Geschichte“.
Laut der Rezension im Handelsblatt widmet sich Fischer erst nach viel Balsam für die amerikanische Seele seinem Baby Europa … Die Rezensionen lassen überraschenderweise vermuten, dass Fischer sich trotz aller Kritik an Neokonservativen wie G.W. Bush und Wolfowitz in Stilfragen und Nebensächlichkeiten sich in diesem „politischen Testament eines Aussenministers“ offensichtlich als überzeugter Transatlantiker in die Annalen der Geschichtsschreibung eingehen will. Die Welt am Sonntag behauptet amüsanterweise sogar kühn: Joschka Fischer ist ein Neokonservativer.
„Joschka Fischer und „Die Rückkehr der Geschichte““ weiterlesen

Europa ist krank

In der Mai-Ausgabe des äusserst empfehlenswerten Cicero, dem Magazins für politische Kultur erschien anlässlich der Wahl von Kardinal Ratzinger zum Papst ein kulturkritisches Essay von ihm aus dem Sommer 2004 mit dem Titel „Europa ist krank„, welches ich nur jedem zum Lesen ans Herz legen möchte. Ratzinger träumt nicht wie die stolzen EU-Utopisten oder frustrierte amerikanische Intellektuelle den „Europäischen Traum„, sondern er warnt vor Zerfallserscheinungen, die die Säkularisten gar nicht wahrnehmen können. „Europa ist krank“ weiterlesen