Soll Europa sich doch selbst befreien!

Über den Blog Anti-Anti-Amerikanismus bin ich auf eine ausgezeichnete Doppelfolge einer Fernsehreportage des Christian Broadcasting Network gestoßen, die absolut anschauenswert ist.
Es geht in Teil 1 (Europe’s Anti-American Agenda) und Teil 2 (How European Media Damages America) um den immer stärker werdenden Anti-Amerikanismus in den europäischen Medien. Eine Tendenz, die auch hier auf Theocons.de immer wieder thematisiert wird. Wer die theocons.de-Kategorien Antiamerikanismus und George W. Bush verfolgt kann das hier nachlesen.
Der Moderator der Sendung war meines Wissens nach Pat Robertson, der Vater der Christian Coalition in Amerika. Pat Robertson ist trotz seiner Brillianz hier auf theocons.de auch schon heftig kritisiert worden.
Jedenfalls sagt er in seinem Schlußsatz über die Europäer ungefähr folgendes: „In world war I we rescued them from the Kaisers forces …. in worldwar II we rescued them from the axis powers and the nazis … in the cold war we rescued them from what Josef Stalin and the communist wanted … maybe its time to pull out and let them rescue themselves … and we can say we take our forces out of germany … we take all of our bases out … we don´t no longer have any kind of defensive shield … “ Let them rescue themselves!
Auch wenn das gegen meine ureigene Interessen verstossen würde … diesen Gedanken habe ich auch sehr oft … Europa alleingelassen mit Iran, Russland, Djihadisten und am Horizont Eurabia … Ich kann es schon hören das Heulen und Zähneklappern der feigen Europäer, wenn es ernst wird …
Mit freundlichen Grüßen
wanderprediger
Soll Europa sich doch selbst befreien!

Tag 10: Europapolitik [40 Tage beten und fasten für unser Land]

Die Ablehnung der EU-Verfassung durch Frankreich und Holland machte deutlich, dass viele Menschen der Europäischen Einigung skeptisch gegenüber stehen. „EU“ ist für sie Bürokratismus und Einschränkung nationaler Souveränität. Das löst Ängste aus.
EU bedeutet aber auch 60 Jahre Versöhnung und Frieden, Entwicklung schwacher Regionen, grenzenloses Reisen und Bezahlen mit einer einheitlichen Währung. Es gilt, Schwächen abzubauen und Potentiale zu nutzen.
Wir beten:
• Dank für Gottes Handeln durch die Europäische Union an den Ländern Europas
• für mehr christliche Prägung in der EU
Internet: Christliche Bewegungen setzen sich für Europa ein: www.miteinander-wie-sonst.de

Quelle: Gebetsheft der Initiative „40 Tage beten und fasten für unser Land“
www.40tagebetenundfasten.de/download/40Tage-Heft2006.pdf
Tag 10: Europapolitik [40 Tage beten und fasten für unser Land]

Iran: Nach dem Siegelbruch beginnt die Uhr zu ticken …

… meint der Journalist Clemens Wergin seinem Kommentar „Nur die Mullahs haben Zeit“ im Tagesspiegel vom 11.01.2006 und ich kann mich seiner Meinung nur anschliessen.

Deshalb muss jetzt der Druck möglichst rasch erhöht werden. Anfang März könnte die IAEO den Fall an den UN-Sicherheitsrat überweisen. Der müsste dann Sanktionen beschließen, die Iran wirtschaftlich weh tun und das Land politisch isolieren.

Meine Meinung: Wenn die Welt nicht handelt, wird Israel handeln müssen!
Doch jeder, der mehr politischen und wirtschaftlichen Druck auf Teheran verhindert, muss wissen, dass er damit Militärschläge gegen Irans Atomanlagen wahrscheinlicher macht. Denn angesichts der momentanen Irrationalität der iranischen Führung wird kein israelischer Premierminister sein Volk der Gefahr eines atomaren Holocaust aussetzen wollen.

Mit freundlichen Grüßen
wanderprediger

Iran: Nach dem Siegelbruch beginnt die Uhr zu ticken …

Wiederherstellung Europas apostolischer und prophetischer Fundamente

Die amerikanische Zetschrift „Charisma“ berichtet über ein Treffen von ca. 400 Christen aus 20 Nationen in Portsmouth, deren primäres Ziel die Wiederherstellung Europas apostolischer und prophetischer Fundamente ist.
Wiederherstellung Europas apostolischer und prophetischer Fundamente

Joschka Fischer und „Die Rückkehr der Geschichte“

Eine Neuerscheinung auf dem schnelllebigen Marktplatz des politischen Buches darf man sich als echter theocon in den nächsten Tagen nicht entgehen lassen … Joschka Fischer: „Die Rückkehr der Geschichte“.
Laut der Rezension im Handelsblatt widmet sich Fischer erst nach viel Balsam für die amerikanische Seele seinem Baby Europa … Die Rezensionen lassen überraschenderweise vermuten, dass Fischer sich trotz aller Kritik an Neokonservativen wie G.W. Bush und Wolfowitz in Stilfragen und Nebensächlichkeiten sich in diesem „politischen Testament eines Aussenministers“ offensichtlich als überzeugter Transatlantiker in die Annalen der Geschichtsschreibung eingehen will. Die Welt am Sonntag behauptet amüsanterweise sogar kühn: Joschka Fischer ist ein Neokonservativer.
„Joschka Fischer und „Die Rückkehr der Geschichte““ weiterlesen

Europa ist krank

In der Mai-Ausgabe des äusserst empfehlenswerten Cicero, dem Magazins für politische Kultur erschien anlässlich der Wahl von Kardinal Ratzinger zum Papst ein kulturkritisches Essay von ihm aus dem Sommer 2004 mit dem Titel „Europa ist krank„, welches ich nur jedem zum Lesen ans Herz legen möchte. Ratzinger träumt nicht wie die stolzen EU-Utopisten oder frustrierte amerikanische Intellektuelle den „Europäischen Traum„, sondern er warnt vor Zerfallserscheinungen, die die Säkularisten gar nicht wahrnehmen können. „Europa ist krank“ weiterlesen