Homosexuelle als Kanonenfutter des Kulturkampfes

Lobbyisten können nicht nur die Politik, sondern sogar die Wissenschaft beeinflussen. Edward Shorter beklagt dies in seiner „Geschichte der Psychiatrie“:

„Das letzte Schlagloch auf dem wissenschaftlichen Weg der DSM-III-Verfasser (das DSM ist das amerikanische Pendant zum ICD in Deutschland. Es handelt sich um Listen abrechnungsfähiger Diagnosen bei psychischen Störungen. Anm. MW) grub die Politik. Sie waren zwar bemüht gewesen, sich an „Daten“ zu halten, wurden aber von ideologischen Lobbyisten derart belagert, dass sie sich zu einer ganzen Reihe von Konzessionen gezwungen sahen. Die langwierigen Auseinandersetzungen darüber hinterließen den Eindruck, dass hier nicht nur ein wissenschaftliches, sondern auch ein politisches Dokument geschaffen wurde. Nehmen wir zum Beispiel das Gezänk um die Homosexualität. (Im DSM-II war Homosexualität noch als sexuelle Abnormität aufgeführt.) Ein Subkomitee des DSM-III-Teams erwog die Bezeichnungen „Homodysphilie, Dyshomophilie, homosexuelle Konfliktstörung, Liebesbeziehungsstörung…und schließlich Ich-dystonische Homosexualität“. Doch weil sich das Subkomitee nicht einige werden konnte, delegierte es die Entscheidung an die Projektgruppe selbst, die beshloss, Homosexualität vollständig von der Liste zu streichen. Ein Referendum unter den APA-Mitgliedern bestätigte diese Entscheidung 1974. Was ein Jahrhundert oder länger als schwere psychische Störung galt, hatte mit einem Federstrich zu existieren aufgehört.“ (S.452f)

In den Medien schien dieses Ergebnis dann wie der letzte Stand der Forschung angekommen zu sein, denn hier gab es noch nicht einmal eine Diskussion über Homosexualität. Man hat offenbar beschlossen, alle Fälle von traumatischen Mutter- oder Vaterbeziehungen schlichtweg zu übersehen. Und an eine hitzige moralische Debatte dieses Themas kann ich mich auch nicht erinnern.

Und das eigentlich erschreckende ist: die Menschen haben diese Entwicklung mitgemacht. Und innerhalb von ca. 10 Jahren haben sie mit der gleichen Abscheu, mit der sie früher die Homosexualität betrachteten, nun auf die geblickt, welche sie verurteilen.

Das hat nichts mit wissenschaftlichem Fortschritt oder der Bewusstseinsentwicklung einer Gesellschaft zu tun. Hier geht es ganz einfach um einen Kulturkampf, in dem der einzelne Homosexuelle als Munition missbraucht wird. Ja, er wird tatsächlich missbraucht, denn wenn es wirklich darum ginge, jemandem zu helfen, hätte man die Frage nach den möglicherweise tragischen Ursachen und ihren möglicherweise eben nicht nur sexuellen Folgen stellen müssen. Sollte es nun aber einen Homosexuellen geben, der unter seiner Sexualität leidet, wird ihm heute kein Therapeut mehr helfen und falls doch wird keine Krankenkasse die Therapie übernehmen.

Noch schlimmer aber ist die Frage, wie er mit seiner Schuld umgehen soll. Nach über zehnjährigem Dauerbeschuss durch die Medien wird natürlich an dieser Stelle jeder pflichtschuldig aufheulen und die Frage an sich schon für pathologisch halten.

Aber ich bin überzeugt, dass viele Homosexuelle es besser wissen. Und diesen möchte ich sagen, dass Schuld nicht therapierbar ist. Aber sie kann vergeben werden. Gott hat seinen eigenen Sohn nicht geopfert, weil wir so anständige Menschen sind, sondern weil wir den Tod verdienen und er uns in Jesus das wahre Heil und das ewige Leben anbieten wollte um uns aus Gnade zu erretten.

Compassionate Conservatism: Attraktiv für Konservative- und für Links-Evangelikale

Hallo,
zur Abwechslung möchte ich diesmal einen kleinen e-Mail-Disput zu dem Text 2007: Deutschland auf dem Weg zur „Christian Coalition“? veröffentlichen, der zeigt, wie wir Christen doch immer auch beeinflußt von den politischen Ideen des Zeitgeists sind … Was natürlich auch auf mich selber zutrifft! Gespräche zwischen den beiden „Lagern“ können hier vielleicht gelegentlich heilsam sein.
Die Diskussion zeigt mir, daß es in Zukunft verstärkte Diskussionen zwischen konservativen Evangelikalen und Links-Evangelikalen geben muß. Ich denke die Auseinandersetzung mit dem hier schon häufiger besprochenen Compassionate Conservatism, dessen Wurzeln sich auch in Rick Warrens P.E.A.C.E-Plan wiederfinden könnte für beide Seiten sehr interessant sein.
MfG wanderprediger

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hallo du wanderprediger,
wenn dein name programm ist, weißt du auch, daß es in der heiligen schrift heißt, daß jedes volk die regierung erhält, die es verdient hat. sicherlich könnte in diesem unserem lande einiges besser laufen, aber bestimmt auch einiges wesentlich schlechter. die einzige frage, die sich mir an dieser stelle stellt, ist ob es unsere aufgabe sein sollte sich mit polemik und politik zu befassen oder eher dem auftrag unseres herrn nachzukommen, der in Matthäus 28, 18 beschrieben ist. die welt wird von satan und seinen jüngern regiert, worin sich satan in erster linie duch ignoranz und lieblosigkeit in der welt ausdrückt. solange aber es den menschen nicht möglich ist zu erkennen, dass ihr einziges heil in der weltregierung christies besteht, werden sie auch nicht verstehen, daß es die liebe unter den menschen ist, die einen wahren dauerhaften durchbruch bringen kann und muß. es hilft niemandem, wenn man sich über detailfragen streitet und dabei in der sache unssachlich wird. es ist bestimmt ein wesentlicher aspekt, dass abtreibung mord ist, jedoch das ignorieren der tatsache, daß jede minute irgendwo auf der welt ein kind verhungert, ein junges mädchen zur prostitution gezwungen wird oder diverse heilbare krankheiten weitere todesopfer fordern, nur weil es wichtiger ist kriege für öl zu führen und gegen vermeindlichen terrorismus durch islamisten, ist total unverschnörkelt genau der gleiche mord – mord durch wegsehen, mord durch ignoranz, mord durch lieblosigkeit. hier die moralkeule zu schwingen und sich tatsächlich einzubilden, daß mit einer weiteren christlichen partei alles besser wird, halte ich persönlich für groben unfug

also bleib dran mein lieber wanderprediger und versuche zu ergründen wie wir die königsherrschaft christies auf erden erlangen.

Sei gesegnet
XXXXXXXXXXXXXXXXX

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Hallo Bruder,
Ich danke dir für Deine ausführliche e-mail.
Ich denke wir sind uns in der Hauptsache einig … Bei uns prallen jedoch auch ideologisch Welten aufeinander. Ich selber komme aus der linksradikalen Generation der 80er Friedensbewegung, proEmanzipation proHomoEhe proWeltrevolution proAntiamerikanismus etc. you name it … Erst als ich wieder zu Jesus zurückgefunden hatte verblassten die linken Meme meiner Jugend so langsam und die Bibel wurde die Basis meiner Bewertung …
Mittlerweile bin ich im lager der wertkonservativen Renegaten angelangt 🙂
Es geht ja nicht darum die Lieblingsthemen der konservativen Evangelikalen wie „Anti-Abtreibung“, „Anti-Homoehe“ gegen die Lieblingsthemen der Links-Evagelikalen „Anti-Hunger“, „Anti-Frauenausbeutung“, „Anti-Aids-Kampagnen“ auszuspielen, sondern Christen in der Politik („Suchet der Stadt Bestes“ … „Betet für die Obrigkeit“ etc.) sollten sich in beiden Richtungen engagieren und von mir aus auch in beide Richtungen die Moralkeule schwingen.
Ich denke Jesus hätte hier keine ideologischen Scheuklappen bei seinen Jüngern geduldet. Wir sollten uns jedoch auch untereinander liebevoll zurechtweisen dürfen, was dir im übrigen in Deiner Mail an mich schon hervorragend gelungen ist.
Damit auch Du in den Geschmack einer solch liebevollen Zurechtweisung kommen kannst möchte ich dich darauf hinweisen, dass Du anscheinend einen intensiven Kontakt mit dem Virus des Anti-Amerikanismus hattest [„nur weil es wichtiger ist kriege für öl zu führen und gegen vermeindlichen terrorismus durch islamisten, ist total unverschnörkelt genau der gleiche mord“]. Ich möchte Dir jetzt nicht vorschreiben, wie du bzgl. Amerika und George W. Bush zu denken hast … Du sollst auch nicht meine Meinung oder die von Derek Prince oder Rick Joyner übernehmen … aber ich möchte Dich bitten, dass Du mit dieser Frage zu Jesus Christus gehst und Ihn um Rat fragst. Diese platten Antiamerikanismen wirtst Du von ihm sicherlich nicht hören!
Mit freundlichen Grüßen
wanderprediger

Compassionate Conservatism: Attraktiv für Konservative- und für Links-Evangelikale

Frankreich: Kritik an Homosexualität … Geldstrafe

Dass eine kritische Sichtweise der Homosexualität in Frankreich vor Gericht enden kann, das wird laut einem Bericht in kreuz.net als einer der ersten der französische UMP-Abgeordnete Christian Vanneste (59) zu spüren bekommen.
Im Januar 2005 erklärte dieser in der Tageszeitung ‘La Voix du Nord’: „Die Homosexualität ist eine Bedrohung für das Überleben der Menschheit.“
In erster Instanz wurde Vanneste zu 3.000 Euro Strafe verurteilt. Jedem der drei Nebenkläger mußte er 2.000 Euro für deren Kampf gegen die Homophobie sowie 1.000 Euro Anwaltskosten bezahlen.
Außerdem mußte er seine Verurteilung auf eigene Kosten in mehreren großen Zeitungen veröffentlichen – darunter Le Monde, L’Express und La Voix du Nord.
Vanneste legte inzwischen Berufung ein. Wie es weitergeht kann man bei kreuz.net hier nachlesen.

Bezeichnend ist die letzte Passage …
Als Konsequenz des französischen Maulkorb-Gesetzes besteht der nächste Schritt darin, den Vertrieb von Schriften mit „homophoben“ Äußerungen zu verbieten.
So ein Buch wäre zum Beispiel die Bibel.

Mit freundlichen Grüssen
wanderprediger

Frankreich: Kritik an Homosexualität … Geldstrafe

Geistliche Atombombe Satans

“Die Sache ist, dass ich schuldig bin sexueller Unzucht. Und ich übernehme die Verantwortung für das gesamte Problem. Ich bin ein Betrüger und ein Lügner. Da ist ein Teil meines Lebens der ist so widerwärtig und dunkel, dass ich dagegen mein ganzes Erwachsenenleben Krieg geführt habe.
Quelle: Associated Press 1:34 p.m. ET Nov. 5, 2006

Ich habe die letzten 2 Stunden damit verbracht mir Ted Haggards Unschuldsbeteuerungen auf MSNBC anzusehen … Ich sah einen verzweifelten Mann, der alle Vorwürfe abgestritten hat.
Mittlerweile hat er das meiste zugegeben. Er hat seine Sünden bekannt und ich bin sicher, Gott wird sie Ihm vergeben.
Denn …
Egal welchen Mist wir bauen, wir können mit allem zu Jesus Christus kommen. Er ist für unsere Sünden … und unser aller Leben ist voll davon … er ist dafür am Kreuz von Golgatha gestorben.

Leiter wie Haggard stehen allerdings unter einer ganz besonderen geistlichen Verantwortung und sie werden nach solch einem Vorfall auch die harten Konsequenzen der Gemeindezucht zu spüren bekommen müssen.
Ich hoffe, dass seine Geschwister dabei jedoch 2. Thess 3,15 beherzigen … „und seht ihn nicht als einen Feind an, sondern weist ihn zurecht als einen Bruder.“

Ted Haggard braucht jetzt vor allem Geschwister, die ihm seelsorgerlich beistehen und denen er sich unterordnen kann.

Ich offe, dass seine Frau und seine Kinder zu ihm halten. Sollten sie ihn verstossen, sehe ich ihn als akut selbstmordgefährdet an ….

… Ted Haggard war ja nicht nur Gemeindeleiter der New-Life-Megakirche sondern auch Präsident der „National Association of Evangelicals“ und einer der 25 einflußreichsten Evangelikale der USA. Was dieser Fall für den Stellenwert der evangelikalen Bewegung in den USA bedeuten wird ist meines Erachtens noch gar nicht abzusehen. Eine strategisch exzellent plazierte geistliche Atombombe Satans …
MIt freundlichen Grüßen
wanderprediger

Tag 31: Gottes gute Ordnung für Mann und Frau [40 Tage beten und fasten für unser Land]

Gott will mit seinen Ordnungen seine Schöpfung nicht einschränken, sondern gelingendes Leben ermöglichen. Das gilt auch für das Gebot „du sollst nicht ehebrechen“. Es schützt die Ehe von Mann und Frau sowie das Aufwachsen von Kindern mit Vater und Mutter. Wir brauchen gesunde Familien, die Modellcharakter haben und zum verbindlichen Zusammenleben als Familie ermutigen.
Wir beten:
• um mehr ermutigende Beispiele von christlicher Ehe und Familie
• um den Schutz der Einzigartigkeit der Ehe in Staat und Recht
Tipp: Prüfen Sie einmal, wie weit die eigenen Maßstäbe biblisch orientiert oder an gesellschaftliche Trends angepasst oder aufgeweicht sind.

Quelle: Gebetsheft der Initiative „40 Tage beten und fasten für unser Land“
www.40tagebetenundfasten.de/download/40Tage-Heft2006.pdf
Tag 31: Gottes gute Ordnung für Mann und Frau [40 Tage beten und fasten für unser Land]

Papst ist „Anti-Gay Person 2005“

Die Homo-Zeitung „Washington Blade“ hat Papst Benedikt XVI den Titel „Anti-Gay Person 2005“ verliehen. „Während seiner Zeit als Kardinal, hat Ratzinger die homofeindlichste Rhetorik des Vatikans verfasst“, so die 1969 gegründete Zeitung. Daraufhin hätte der neu gewählte Papst in wenigen Monaten „Schwule und Lesben einseitig als moralische Bedrohung der Gesellschaft angegriffen.“ Der Artikel steht unter der Überschrift „Heilige Engstirnigkeit“. Der deutsche katholische Nachrichtendienst kreuz.net schrieb daraufhin: Begründet wurde die Kür des Heiligen Vaters unter anderem mit dem im November veröffentlichten Schreiben über Homosexualität und Weiheamt. Außerdem stemple Benedikt XVI. die Homos einseitig als „moralische Bedrohung für die Gesellschaft“ ab. Der Papst würde auch ein weltweites, aggressives Lobbying gegen die angeblichen Rechte homosexuell Unzüchtiger betreiben.

Papst ist „Anti-Gay Person 2005“

Zerstörte Gott das Sündenbabel New Orleans?

Ich muss Euch sagen, meine Einschätzung zur New-Orleans-Katastrophe unterzieht sich momentan einem Wandel.
Mit Entsetzen las ich von den abscheulichen Verbrechen, die sich im Chaos und der Anarchie des unergehenden New Orleans bis heute abspielen.
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Vatikandokument: Homosexuelle können keine Priester werden

Von Kath.net kommt die Meldung, dass Papst Benedikt XVI. demnächst ein Schreiben veröffentlichen soll, in dem festgestellt wird, dass Männer mit homosexuellen Neigungen nicht zum Priesteramt zugelassen werden können.
Mit freundlichen Grüssen
wanderprediger
Vatikandokument: Homosexuelle können keine Priester werden

Papst verurteilt Homo-Ehen und Gentechnik

In der Online-Ausgabe vom 07.Juni 2005 berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung über die Mobilmachung des Papstes Benedikt XVI. gegen homosexuelle Ehen und Abtreibung. Kürzlich habe er auf einem Konvent zum Thema Familie beides scharf verurteilt.

Mit besonders deutlichen Worten sprach sich Joseph Ratzinger gegen homosexuelle Eheschließungen aus: Diese seien „Pseudo-Ehen“ und Ausdruck einer „anarchischen Freiheit, die sich fälschlicherweise als wahre Befreiung des Menschen darstellen will“, erklärte der Kirchenführer in der römischen Lateran-Basilika.

Der Papst wandte sich ausserdem gegen sogenannte „offene Beziehungen“ und eine „Ehe auf Probe“. Er bezeichnete die Ehe als Institution, die tief im Wesen des Menschen verwurzelt sei.
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