Der Beo

Eine schwarze Limousine hielt vor dem Haus und zwei sehr elegant gekleidete Herren stiegen aus, kamen zu dem kleinen Haus und klopften an. Es war das einzige Gebäude im Umkreis von ca. 40 km. Eine alte Frau öffnete, ohne die Kette von der Tür zu nehmen, und blickte misstrauisch fragend zu den Männern.
„Guten Tag, gnädige Frau. Haben sie einen Beo?“
Die Frau hatte keine Ahnung worum es ging, nahm aber die Kette von der Tür und bat die beiden herein. Still gingen sie hinter ihr her, bis sie vor dem Vogel standen.
„Können wir den kaufen?“
„Darf ich fragen, was sie von meinem Beo wollen?“
„Er soll unser König werden.“
Die Frau versuchte Zeit zu gewinnen, um das zu verstehen – sie verstand nicht viel von Politik, muss man zu ihrer Verteidigung sagen. „Äh, der Beo kann nur einen einzigen Satz sagen“
Die Gesichter der Männer leuchteten auf. „Welchen?“
„Wenn man ihm zuwinkt, sagt er „Hallo, alter Furz“ “
Die Männer waren begeistert, aber die Frau verstand noch immer nicht. „Haben sie keine geeigneteren Kandidaten?“
„Doch, klar. Wir hatten einen Kandidaten, der klug, gebildet, eloquent und sogar gutaussehend war…“
„Ja, und?“
„Leider war er ein weißer Mann…“ „Ja, und dazu noch 54!“ stöhnte der andere hilfreich.
Die Frau war verwirrt, wusste aber auch, dass die Menschen in den Städten sehr fortschrittlich waren, so wagte sie nur, ratlos zu gucken. Die Männer merkten nun, dass sie ihre Lage würden erklären müssen:
„Sehen, sie“ begann der eine „wer wählt den so was?!“
„Wir sind dann auf eine Frau umgestiegen. Aber die Gegenseite war uns immer einen Zug voraus. Irgendwo trieben sie eine 5jährige Indianerin auf.“
„Ja, wir dachten, das wäre unser Ende, bis wir ein riesen Glück hatten: unsere Agenten fanden eine afrikanische Frau, die sich in einen jungen Indianer umoperieren ließ und danach wieder zu einer Frau. Die letzte OP hat sie nur schwerstbehindert überlebt, d.h. der Sieg war uns so gut wie sicher…“
„Da hatten unsere Freunde vom anderen Lager die Idee, einen sprechenden Papagei als Kandidaten aufzustellen.“
„“Sprechen“ ist vielleicht ein bisschen viel gesagt. Er kannte seinen Namen und den seiner ersten Besitzerin.“
„Egal, auf jeden Fall ist das Volk begeistert.“
„Die Gegenseite hat aber nicht nur diesen Papagei gekauft, sondern auch alle anderen sprechenden Tiere im ganzen Land!“
„Wir haben 8 Monate gebraucht, bis wir den Tipp bekamen, dass Sie hier einen sprechenden Beo besäßen.“

Die Frau roch auf einmal viel Geld: „Wieviel?“
Die Männer sahen sich an und probierten zögerlich „14 Millionen?“
Die Frau sagte: „140 Millionen!“
Die Männer seufzten und zahlten bar.

Der Vogel wurde gewählt. Und auch wenn er nach den ersten Pressekonferenzen kurzfristig in den Umfragewerten etwas sank, waren die Menschen mit seiner Regierung sehr zufrieden.
Nur der Gegenseite war der Beo zu konservativ. Und überhaupt müsse ein König nicht unbedingt sprechen können…

Soll Europa sich doch selbst befreien!

Über den Blog Anti-Anti-Amerikanismus bin ich auf eine ausgezeichnete Doppelfolge einer Fernsehreportage des Christian Broadcasting Network gestoßen, die absolut anschauenswert ist.
Es geht in Teil 1 (Europe’s Anti-American Agenda) und Teil 2 (How European Media Damages America) um den immer stärker werdenden Anti-Amerikanismus in den europäischen Medien. Eine Tendenz, die auch hier auf Theocons.de immer wieder thematisiert wird. Wer die theocons.de-Kategorien Antiamerikanismus und George W. Bush verfolgt kann das hier nachlesen.
Der Moderator der Sendung war meines Wissens nach Pat Robertson, der Vater der Christian Coalition in Amerika. Pat Robertson ist trotz seiner Brillianz hier auf theocons.de auch schon heftig kritisiert worden.
Jedenfalls sagt er in seinem Schlußsatz über die Europäer ungefähr folgendes: „In world war I we rescued them from the Kaisers forces …. in worldwar II we rescued them from the axis powers and the nazis … in the cold war we rescued them from what Josef Stalin and the communist wanted … maybe its time to pull out and let them rescue themselves … and we can say we take our forces out of germany … we take all of our bases out … we don´t no longer have any kind of defensive shield … “ Let them rescue themselves!
Auch wenn das gegen meine ureigene Interessen verstossen würde … diesen Gedanken habe ich auch sehr oft … Europa alleingelassen mit Iran, Russland, Djihadisten und am Horizont Eurabia … Ich kann es schon hören das Heulen und Zähneklappern der feigen Europäer, wenn es ernst wird …
Mit freundlichen Grüßen
wanderprediger
Soll Europa sich doch selbst befreien!

Fred Dalton Thompson … der neue US-Präsident?

Vor ein paar Wochen las ich einen Welt-Artikel, der fing so in der Art an … dies ist ein historischer Augenblick … es ist das erste Mal, dass Sie von Fred Dalton Thompson gehört haben. Ich kann mich an kaum noch was erinnern ausser, dass er wohl Schauspieler sei und schon unter Nixon arbeite. Politisch hatte ich ihn wegen seiner Pro-Life-Haltung zumindestens nicht in negativer Erinnerung behalten.

Die Wochen gingen ins Land und ich hörte nix mehr von dem guten Dalton-Bruder. Anläßlich eines Blog-Beitrags auf Freedomwatch „Giuliani riskiert eine Niederlage der GOP„, der im Übrigen das Giuliani-Problem gut auf den Punkt bringt, schaute ich mal beim Rasmussen-Report rein [-> www.rasmussenreports.com/public_content/politics/2008_republican_presidential_primary ] und sah zu meiner überraschung, dass der gute Fred Dalton Thompson mit 24% gleichauf mit Giuliani liegt.

Auf wikipedia findet man nur holzschnittartige Infos zu Thompson (s. Anlage). Ich bin gespannt, was die evangelikale Welt der USA demnächst zu diesem Kandidat verlauten wird.

Ich war schon langsam so weit, dass mich als gestandener TheoKonservativer der Obama-Virus angesteckt hatte 😉

MfG wanderprediger

de.wikipedia.org/wiki/Fred_Thompson
Thompson ist gegen Abtreibung, Homo-Ehe und Waffenkontrolle. Er gilt als Unterstützer des Irak-Krieges. In einem Interview mit dem Wall Street Journal sagte Thompson, dass niedrige Steuern zu mehr Wohlstand, Investitionen und Wirtschaftswachstum führten. Auch unterstützt er den Freihandel. In Sachen Klima-Wandel und Erderwärmung hat er eine skeptische Haltung.

Fred Dalton Thompson … der neue US-Präsident?

Conservapedia.com … Das neokonservative Wikipedia für Christen aus den USA

Hallo zusammen,
vor einigen Tagen habe ich den Pro-Artikel Ein Wikipedia für Christen gelesen, wo das konservativ-christliche US-Wiki conservapedia.com vorgestellt wurde.
Ich war vollkommen begeistert, als ich las, dass dieses Wiki von einem amerikanischen Rechtsanwalt und 58 Studenten gegründet wurde, weil ihnen das bekannte Online-Lexikon Wikipedia zu anti-christlich, anti-amerikanisch und politisch zu weit links war. Auf Conservapedia.com sind laut „Pro“ Kritik an der Evolutionstheorie und Ansichten der Konservativen ausdrücklich erwünscht.
Natürlich wollte ich mir sofort die Domain sichern um das hier für Deutschland aufzuziehen 😉 Kurzer Domain-Check conservapedia.de … und … frei? …. Nein, man landet man bei theologiewiki.de.
Wow, die Leute vom Theologieforum haben sich also diesen anspruchsvollen Brocken an Bord gezogen. OK … let´s wait and see! Ich wünsche ihnen jedenfalls Gottes Segen für ihr Projekt und hoffe, dass die deutsche Conservapedia-Version im Vergleich zur us-amerikanischen etwas mehr christliche Inhalte anzubieten haben wird. Theologisch ist dieses von der „pro“ hochgelobte Web-2.0-Tool meines Erachtens leider noch alles andere als komplett, wie die Jesus-Seite zeigt. Dafür bekommt der buddhistisch orientierte Konservative jedoch wenigstens die 5 noblen Wahrheiten des Buddhismus aufgezählt …
Also bisher ist die us-amerikanische Conservapedia ein Skelett aus Zwei-Satz-Lexikoneinträgen vorwiegend zur Weltgeschichte, versetzt mit etwas konservativer Kritik am Zeitgeist und ein paar interessanten Debattenseiten … Im Vergleich dazu hat es das deutsche Team gar nicht mal unbedingt so schwer dieses Level aufzuholen.

Also bis denne theologiewiki … germany twelve points 🙂

Mit freundlichen Grüßen
wanderprediger
Conservapedia.com … Das neokonservative Wikipedia für Christen aus den USA

Wer hätte das gedacht? … linkstheologischer US-Kirchenverband NCC gegen Bushs Irak-Plan

USA: Immer mehr Kirchen gegen Bushs Irak-Plan“ … mit diesem Titel fand ich heute einen Artikel des evangelischen Pressediensts EPD auf der Startseite des von mir trotz seiner linksevangelikalen Ausrichtung sehr geschätzten christlichen Online-Dienstes jesus.de
… also was soll ich nun dazu sagen …
dass der als äusserst links bekannte ökumenische Nationale Kirchenrat der USA NCC Statements gegen den Irak-Krieg abgibt, ist ja nun absolut nix neues liebe Leute! Ich hab hier mal eine Proklamation aus 2003 verlinkt. Und auch John Thomas, dessen Vereinigte Kirche Christi schon seit langem Mitglied im NCC ist, hat schon vor Jahren Anti-Irakkrieg-Aufrufe vom NCC unterschrieben. Und auch die „Kirche der Brüder“ gehören natürlich zu diesem linken Club. Nur um die Liste zu komplettieren, kommt hier auch für Stanley Noffsinger noch ein Link, der zeigt, dass er schon lange zu den Kritikern des Irak-Kriegs gehört.
ncc vs iraq-war … the same procedure as every year würde ich dazu sagen.

Was ist denn so falsch am NCC? Nun, von konservativ-evangelikaler Seite wirft man dem NCC vor, eine linksgerichtete Organisation zu sein, die sich auf den bekannten linken Politikfeldern wie z.B. Homo-Ehe und Feminismus positioniert. Beispielsweise werden Bibelübersetzung unter der NCC-Sponsorenschaft in geschlechtsneutraler Sprache veröffentlicht (ähnlich der „Bibel in gerechter Sprache„). Weiterhin wird die NCC wegen ihrer Unterstützung von marxistischen Regimen kritisiert. Eine unausgewogene Haltung zu Cuba, speziell die Unterstützung von Fidel Castro und die relative Ruhe der NCC bzgl. religiöser Verfolgung in linken Regimen. Readers Digest berichtet, dass der NCC in den 50er und 60er Jahren marxistische Guerilla-Bewegungen unterstützte, die Nichtkämpfer, wie zum Beispiel Christliche Missionare töteten. Wobei man natürlich diesbezüglich bedenken muss, dass die Regierung der USA in dieser Zeit ja extensiv antikommunistische Diktaturen vor allem in Südamerika unterstützt hat. ein Aspekt der Unglaubwürdigkeit der Freiheitsmacht USA, der im übrigen von George W. Bush vor einigen Monaten in einer Rede zu Recht kritisiert wurde.
… OK ich schweife ab …
Aber nicht nur aus der konservativen Ecke wird der NCC kritisiert. Auch Linksliberale äußern sich teilweise kritisch. Beispielsweise wird von ihnen bemängelt, dass der NCC immer wieder öffentliche Statements abgibt, zu Punkten, wo es gar keinen Konsensus unter den einzelnen Mitgliedskirchen gibt. Gerade dieser Aspekt ist vielleicht interessant im Zusammenhang mit dieser Meldung des evangelischen Pressedienst.
Mit freundlichen Grüßen
wanderprediger

DER Weihnachtsfilm: „Ist das Leben nicht schön?“ läuft heute 24.12.06 um 23:05 im ZDF

Ist das Leben nicht schön?
Liebe Theocons-Leser,
Der beste Weihnachtsfilm aller Zeiten „Ist das Leben nicht schön?“ von Frank Capra kommt dieses Jahr am 24.12.06 um 23:05 im ZDF! Den dürft Ihr nicht verpassen!
Mit brüderlichen Grüssen
wanderprediger
„DER Weihnachtsfilm: „Ist das Leben nicht schön?“ läuft heute 24.12.06 um 23:05 im ZDF“ weiterlesen

DER SPIEGEL: „Hollywood oder Holywood“

H a m b u r g (PRO) – Wenn Christen Filme herausbringen und sogar Geld damit machen, ist das für eine „Spiegel-Autorin“ Grund zur Skepsis. Über den gewachsenen Einfluss von Christen auf Hollywood und zukünftige Projekte der eigentlich sündigen Filmstadt berichtet der „Kultur Spiegel“ in seiner Dezember-Ausgabe.

Hier den ganzen Artikel lesen …

Als Christ ist man beim Lesen von solch einem typisch tendenziösen Spiegel-Artikel sehr schnell beim überheblichen Lächeln über solche wirklich ignorant-böswilligen Schreiberlinge. Aber man sollte nicht vergessen, welchen großen Einfluß diese Journalisten, darauf haben, wie wir Evangelikale in der bundesrepublikanischen Öffentlichkeit gesehen werden.
Es ist daher meiner Meinung nach wichtig, dass solche kritischen und guten Rezension wie die hier vorliegende von PRO weit gestreut werden auch in die säkularen Medienwelten. Auch wäre es gut, wenn man es sich zur Regel macht bei besonders abstrusen antichristlichen Artikeln kurz schnell selber einen Leserbrief per Mail an den Verlag losschickt.
Ganz zum Schluss möchte ich noch die Hoffnung äussern, dass auch hier in Deutschland vermehrt Christen als Konsumenten entdeckt werden. Es gibt mittlerweile ja hier einen sich gut entwickelnden Markt für christliche „Produkte“. Bei den christlichen Konsumenten muss ausserdem nicht nicht annähernd mit so großen Raubkopie-Raten wie bei säkularen Konsumenten gerechnet werden. Ein Vorteil den Plattenfirmen auch noch zu schätzen lernen werden. Genug Christen in den Medien scheint es ja zu geben. So hat beispielsweise mein ehemaliger Hauskreisleiter noch als Student der Filmhochschule einen waschechten Oskar gewonnen … Also, Christen, holt euch die Oskars, Bambis, Grimme-Preise dieser Republik. Ich erwarte und freue mich auch auf amerikanische Verhältnisse in der Kulturlandschaft Deutschlands!

Mit freundlichen Grüßen
wanderprediger

DER SPIEGEL: „Hollywood oder Holywood“

Geistliche Atombombe Satans

“Die Sache ist, dass ich schuldig bin sexueller Unzucht. Und ich übernehme die Verantwortung für das gesamte Problem. Ich bin ein Betrüger und ein Lügner. Da ist ein Teil meines Lebens der ist so widerwärtig und dunkel, dass ich dagegen mein ganzes Erwachsenenleben Krieg geführt habe.
Quelle: Associated Press 1:34 p.m. ET Nov. 5, 2006

Ich habe die letzten 2 Stunden damit verbracht mir Ted Haggards Unschuldsbeteuerungen auf MSNBC anzusehen … Ich sah einen verzweifelten Mann, der alle Vorwürfe abgestritten hat.
Mittlerweile hat er das meiste zugegeben. Er hat seine Sünden bekannt und ich bin sicher, Gott wird sie Ihm vergeben.
Denn …
Egal welchen Mist wir bauen, wir können mit allem zu Jesus Christus kommen. Er ist für unsere Sünden … und unser aller Leben ist voll davon … er ist dafür am Kreuz von Golgatha gestorben.

Leiter wie Haggard stehen allerdings unter einer ganz besonderen geistlichen Verantwortung und sie werden nach solch einem Vorfall auch die harten Konsequenzen der Gemeindezucht zu spüren bekommen müssen.
Ich hoffe, dass seine Geschwister dabei jedoch 2. Thess 3,15 beherzigen … „und seht ihn nicht als einen Feind an, sondern weist ihn zurecht als einen Bruder.“

Ted Haggard braucht jetzt vor allem Geschwister, die ihm seelsorgerlich beistehen und denen er sich unterordnen kann.

Ich offe, dass seine Frau und seine Kinder zu ihm halten. Sollten sie ihn verstossen, sehe ich ihn als akut selbstmordgefährdet an ….

… Ted Haggard war ja nicht nur Gemeindeleiter der New-Life-Megakirche sondern auch Präsident der „National Association of Evangelicals“ und einer der 25 einflußreichsten Evangelikale der USA. Was dieser Fall für den Stellenwert der evangelikalen Bewegung in den USA bedeuten wird ist meines Erachtens noch gar nicht abzusehen. Eine strategisch exzellent plazierte geistliche Atombombe Satans …
MIt freundlichen Grüßen
wanderprediger

A Country Ruled by Faith

Offensichtlich hat Bush es in seiner Amtszeit geschaft wesentliche Schlüsselpositionen der amerikanischen Politik mit Evangelikalen zu besetzten. Dies bereitet Pulitzerpreisträger Garry Wills in der aktuellen Ausgabe von „The New York Review of Books“ ziemliche Sorgen. Wir theocons können das nicht wirklich nachempfinden 😉
Mit freundlichen Grüßen
wanderprediger
A Country Ruled by Faith

Heuchelei der Friedensbewegung

In meinem Krankenhaus liegen an einigen strategisch wichtigen Punkten die neuesten Verlautbarungen der Ärzte gegen den Atomkrieg aus. Eine der letzten Hefte behandelten den Iran-Konflikt. Da ich die kompromisslos antiamerikanische Haltung dieser Gruppierung im Laufe der Jahre kennenlernen konnte, war ich nun sehr gespannt, wie diese Organisation auf das offensichtliche Streben des Irans nach Atomwaffen vor dem Hintergrund der Vernichtungsdrohungen gegen Israel reagieren würde. Und ich musse sagen, ich bin geschockt … nach einer minnikleinen Passage, die den Iran verhalten kritisierte war der absolute Schwerpunkt des Artikels die Verurteilung eines US-amerikkanischen Atomangriffs auf Iran. Sogar eine Studie über das Ausmass eines solchen Angriffs wurde von dieser Organisation schon veröffentlicht. Unglaublich diese Einseitigkeit. Dass dies kein Einzelfall in der streng antiamerikanisch orientierten Friedensbewegung ist beschreibt Jeff Gedmin in der Tageszeitung Die Welt am 21.07.2006: „Wirklich amüsant ist aber nicht die offensichtliche Doppelmoral, welche die Untätigkeit der Friedensbewegung im Fall des Iran (aber auch des Sudan, Nordkoreas oder Syriens) an den Tag legt, sondern was manche dieser Gruppen zur Zeit von sich geben. Das Netzwerk Friedenskooperative ist besorgt, daß im Iran eine „prowestliche“ Regierung an die Macht kommen könnte. Auf der Website der AG Friedensforschung der Universität Kassel findet sich ein Papier von Professor Meggle von der Universität Leipzig, der schreibt, daß der „Iran blöd wäre“, wenn er keine Bombe bauen würde. Die Deutsche Friedensgesellschaft erklärt, der Iran brauche die Bombe, um sich gegen Amerika und Israel zu verteidigen.“
Mit freundlichen Grüssen
wanderprediger

Diskussion zu diesem Thema auf Jesus.de
Heuchelei der Friedensbewegung