Kampf der Meta-Kulturen: Globale Elite vs. Identitäre Gemeinschaften

globale_cosmopolitische_elite_identitaere_bewegungSamuel Huntington reloaded: Ich glaube „wir“ haben mittlerweile zusätzlich zu dem Konflikt westlicher Gesellschaften mit der islamischen Welt auch noch einen „clash of cultures“ innerhalb der westlichen Gesellschaften und zwar eine Metakultur I der global-cosmopolitischen Eliten im Kampf gegen eine Meta-Kultur II, der identitär-kommunitaristischen Gemeinschaften (Identitäre/“Rechtspopulisten“/AltRight/“Trump-Lager“). Die Wirkmächtigkeit dieser Metakulturen führen dazu, daß das sich das vertraute Rechts/Links-Schema zunehmend zu einer nur noch zweitrangigen Unterkategorie der beiden großen Meta-Kulturen entwickelt: … und auf diese beiden neuen Perlenschnüre werden die alten politischen Orientierungen von links bis rechts neu eingefädelt.

So ist übrigens auch die Entwicklung einer Querfront in Metakultur II zu verstehen: AFD und LINKE rücken auf dem Perlenband der Metakultur II auf den Gebieten der Elitenfeindlichkeit und der nationalen Selbstbestimmung sehr eng zusammen und verstehen das selber eigentlich gar nicht so richtig.
ABER … Es gibt auch eine neue Querfront in METAKULTUR I und zwar ist das die neue Koalition um Angela Merkel vom moderaten CDU-Flügel über FDP, GRÜNE und den REALO-Flügel der LINKEN.

So wie ich meinen links- und rechtsevangelikalen Freunden im alten Rechts/Links-Spektrums die Verortung innerhalb der antitotalitären Mitte empfehle, so empfehle ich auch im System der neuen Meta-Kulturen den Status eines Wanderers zwischen den Kulturen.

Der an der Frankfurter Viadrina lehrende Soziologe Andreas Reckwitz schreibt in seinem auf Soziopolis.de veröfffentlichten Artikel „Zwischen Hyperkultur und Kulturessenzialismus“ dazu folgendes:
>>Bemerkenswert ist, dass in dem Augenblick, wo der grundsätzliche Antagonismus zwischen den beiden Kulturalisierungsregimes in den Vordergrund tritt, die Differenzen innerhalb der beiden Regime relativ an Bedeutung verlieren. Innerhalb des Kulturalisierungsregime I gilt dies für die „feinen Unterschiede“ zwischen bestimmten Lebensstilen und Milieus, aber auch für die Differenzen zwischen den politischen Positionen, die gegenüber dem totalitären Gegner an Relevanz verlieren. Man beobachtet es allenthalben: die moderaten Sozialdemokraten und die moderaten Konservativen, die linksliberalen Kreativen und die wirtschaftsliberalen Performer rücken zusammen, wenn die reale oder vermeintliche Bedrohung durch den „totalitären“ Kulturessenzialismus vor der Tür steht. Noch auffälliger freilich ist, dass innerhalb des Kulturessenzialismus die identitären Gegner von einst zu überraschenden Verbündeten avancieren, sobald sie gemeinsam gegen das vorgeblich dekadente Regime der Märkte und Selbstverwirklung der postmodernen Hyperkultur ankämpfen. Dann ergibt sich beispielsweise ein Schulterschluss zwischen evangelikalen und orthodox-muslimischen Glaubensgemeinschaften im Kampf gegen die Öffnung der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare oder zwischen Le Pen und Putin gegen die USA. Man kann die Logik vieler Konflikte, welche die Weltgesellschaft, aber auch die westlichen Gesellschaften im Innern gegenwärtig beschäftigen, erst verstehen, wenn man sie als eine Auseinandersetzung zwischen den beiden konträren Modi spätmoderner Kultur, also zwischen Kulturalisierung I und II identifiziert. So macht es den entscheidenden Unterschied, ob ein religiöses Symbol wie die Verschleierung als ein weiteres Stilaccessoire neben anderen in der urbanen Hyperkultur betrachtet wird oder ob man es als Symbol einer ‚totalitären‘ Identitätsgemeinschaft liest, das als solches dann die Grundlagen der mobilen Valorisierungspraxis grundsätzlich in Frage stellt. Auch ein Phänomen wie die globalen Migrationsprozesse lässt sich vor dem Hintergrund eines Modells kultureller Diversität entweder als willkommene Bereicherung des Kulturarsenals begreifen oder vor dem Hintergrund einer Vorstellung von Kultur als historischer Gemeinschaft als eine Bedrohung derselben.<<

In dem NZZ-Artikel Multikulturalismus und Identitätspolitik: „Ein schöner Spielplatz für die Eliten“ schreibt der Ex-GRUENE Berliner Soziolge Ruud Koopmans dazu:
>>Es gibt eine linke wie eine rechte Identitätspolitik. Die Rechte glorifiziert die nationale Volksgemeinschaft, die Linke betont das Antinationale und den Wert der Diversität. Aber diese ganze Debatte hat aus meiner Sicht nur in zweiter Linie mit Migranten zu tun.

Es ist eine innereuropäische beziehungsweise innerwestliche Auseinandersetzung zwischen Gruppen ohne Migrationshintergrund. Dabei geht es um unterschiedliche Vorstellungen über nationale Identität und die zukünftige Gestaltung der Welt. Dieser Konflikt wird moralisch extrem aufgeladen und dient der gegenseitigen Abgrenzung. So werden die einen zu Landesverrätern stilisiert und die andern zu Nazis.<< >>Die Frage lautet: Bis zu welchem Ausmass ist es normativ zu verteidigen, dass eine nationale Mehrheitskultur ihre eigene Kultur privilegiert? Man muss das diskutieren können, ohne dass man gleich als Nazi oder als Landesverräter exkommuniziert wird.<<

Das spekulative Fortschritts-Märtyrertum

Erste Prämisse: Der Siegeszug des Rationalismus brachte durch den gleichzeitigen Bedeutungsverlußt der religiösen Wertesysteme ernste Sinnstiftungskrisen in der westlichen Welt mit sich, von denen bis heute jede Generation betroffen ist.

Zweite Prämisse: Wir sind alle links und werden immer linker. Dadurch daß die Popkultur die Ideen der Frankfurter Schule begeistert absorbierte und über Jahrzehnte hinweg mit beispielloser Kreativität verarbeitete, konnte sich eine Grundhaltung gesellschaftlicher Selbstkritik bis in die Alltagskultur hinein durchsetzen (Dekonstruktion). Haltungen, die auf den alten bürgerlichen Werten wie zum Beispiel Leistungsbewußtsein, Ehre, Ordnung und Disziplin basieren, begegnen vor dem Hintergrund der Annahme, die Weltkriegskatastrophen verschuldet zu haben, einer oft emotional aufgeladenen Feindseligkeit oder werden zur Belustigung aller öffentlich verhöhnt. Die CDU driftet immer weiter nach links. Konservativ Denkende gewinnen keine Mehrheiten mehr.

Die These: Immer mehr Menschen spekulieren auf heroïsche Vorreiterrollen im sozialen Fortschritt, um dadurch persönliche Sinnstiftungsdefizite zu kompensieren und entfernen sich dabei immer mehr von christlich-humanistischen Maßstäben.

Galileo Galileï, Simone de Beauvoir, Martin Luther King, Nelson Mandela. Überall werden heute mutige Wegbereiter revolutionärer Ideen gefeiërt, die am Anfang hart bekämpft wurden, doch am Ende Recht behalten haben. Uns Nachgeborenen wird vermittelt: Ihr Kampf hat sich gelohnt. Ihr Leben war sinnvoll.
Die Mediën stilisieren die unbeugsamen Pioniere gerne (und nicht unverdient) zu Helden oder modernen Märtyrern. Durch die popkulturelle Maschinerie endlos vervielfältigt, überhöht man ihre Konterfeis allmählich zu unsterblichen Ikonen.

Nun haben die Protagonisten des sozialen Wandels mit ihren glorifizierten Biographiën starke Anreize zur Nacheiferung geschaffen. Von Musikern, Autoren und Filmregisseuren immer wieder aufgegriffen, hat sich durch all diese Erfolgsstories im Laufe des zwanzigsten Jahrhunderts eine Erwartungshaltung an die Geschichte aufgebaut, die dazu verleitet, auf die künftige Relevanz emanzipatorischer Bewegungen zu spekulieren:

Wenn ich meiner Zeit mit irgendwas voraus bin, wird die Nachwelt mich lieben und meinen Namen nie vergessen.

Die Geschichte wird anhand der Erfolge vergangener Bürgerrechtsbewegungen hochgerechnet: Demokratische Fortschritte von gestern bilden die Rückständigkeit von morgen. Mit ein bißchen Glück, ist man rechtzeitig auf die richtige Welle aufgesprungen und in der Zukunft ein Held.
Aufgrund dieser biographisch bedingten Avantgarde-Versessenheit suchen nun alle händeringend nach neuën Minderheiten, entrechteten Randgruppen und weiteren Mißständen, die sich zur historischen Profilierung eignen und damit dem eigenen Dasein Sinn verleihen.

Durch den existentiëllen Druck, mit dem eigenen Lebenslauf zum sozialen Fortschritt beitragen zu müssen, reicht es nun nicht mehr aus, sich in karitativen Organisationen oder gar kirchlich zu engagieren. Stattdessen geht es um einen Wettlauf um die letzten Ungerechtigkeiten.
Philanthropie is over: Es erscheint lohnender, sich für die Gleichstellung von Mensch und Tier, unberührte Natur, exzentrische Lebensstile oder für die Rechte künstlicher Intelligenz einzusetzen. Der jeweilige Mangel an gesellschaftlicher Akzeptanz definiert quasi die Attraktivität des jeweiligen Solidaritätsziels. Der spekulative Fortschritts-Märtyrer handelt also amoralisch, denn er läßt sich von einem opportunistischen Automatismus leiten: Alles was die Mehrheit ablehnt, muß verteidigt werden.

Ich komme somit zu dem Ergebnis, daß ein Teil des heutigen politischen Engagements hoffnungslos narzißtisch motiviert ist, also nicht echter Empathie oder aufrichtigem Altruïsmus entspringt. Die wahren Beweggründe liegen meilenweit entfernt von lobenswerter Menschenfreundlichkeit: Eigentlich träumt man nur davon, mit einem Radiohead-Song gewürdigt oder von Jim Jarmush verfilmt zu werden. Die Adelung des Lebenswerks durch dieselbe Popkultur, der man die sozialromantischen Tendenzen verdankt.
Statt die Not der Mitmenschen lindern zu wollen, interessieren sich die Akteure der hier dargestellten egomanen Protestkultur ausschließlich für das ethische Zitier-Potenzial ihrer Haltung, um später bescheinigt zu bekommen: Der hat´s schon immer gewußt!
Wichtiger als eine Verbesserung der Verhältnisse ist die eigene Mitwirkung.

Natürlich heißt das nicht, daß das Bemühen selbst profilneurotischster Aktivisten niemals etwas Gutes bewirken kann. Kritisch anzumerken bleibt jedoch, daß die obsessive Problemoriëntiertheit der spekulativen Fortschritts-Märtyrer nicht selten Pseudo-Mißstände identifiziert, zudem bisherige Errungenschaften völlig entwertet und die Gegenwart dazu verurteilt, für alle Ewigkeit ein lebensunwerter Ort zu sein. Vor lauter Progressivität kann Fortschritt nicht mehr erlebt werden.

Gleichzeitig macht der kollektive Weltretter-Anspruch die Normalität für den Einzelnen allmählich immer unerträglicher. Ein gewöhnliches Leben zu führen, bedeutet eine Katastrophe. Glück und Selbstwertgefühl können nicht mehr intrinsisch generiert werden. Beides ist nun abhängig vom Urteil der Geschichte, die scheinbar nur Avantgardisten belohnt. Allein durch die Hoffnung auf den posthumen Ruhm eines historischen Besserwissers läßt sich die eigene Durchschnittlichkeit aushalten.

Das Paradoxon, das sich hier abzeichnet, gibt Anlaß zur Sorge um die Zivilisation selbst: Die Welt stiftet nur noch als Problem Sinn, nicht als positive Vision und so legitimieren ausgerechnet philanthropische Motive einen grenzenlosen Haß auf die Menschheit.

Böhmermann vs. Erdogan – Aufruhr im Auenland!

boehmermann vs erdogan aufstande im auenland

Von allen Europäern ähneln die Deutschen den Hobbits am meisten. Sie haben sich auf diesem behaglichen Fleckchen Erde eingerichtet, gehen den achtbaren Geschäften ihres wohlgeregelten Lebens nach und meinen, dass Friede, Überfluss und die bürgerlichen Freiheitsrechte die Regel seien sowie allen vernünftigen Leuten von Rechts wegen zustünden [-> http://goo.gl/c45t0d ]. Weil ihre friedliebenden kleinen Hobbitvölker aber geschützt werden müssen und um ihnen weiter die Illusion zu lassen, sie würden in einem Paradies des ewigen Friedens und Wohlstands leben, wissen die EU-Stammesfürsten der Hobbits, daß sie einen Vertrag mit einem starken kriegerischen Wächter-Volk brauchen. [-> http://goo.gl/XqhoJI ] Das waren jahrelang die US-Amerikaner: Im zweiten Weltkrieg hatten sie die Hobbit-Völker vom NATIONAL-SOZIALISMUS einem der blutrünstigsten Monster aller Zeiten befreit, welches das wunderschöne Auenland in einen Schlachthof verwandelt hatte. Kurz vor dem Ende des letzten Jahrhunderts befreiten sie die Welt von dem anderen blutrünstigen Monster der Weltgeschichte dem INTERNATIONAL-SOZIALISMUS. Als der letzte US-Präsident G.W. Bush die friedliebenden Hobbitvölker Europas jedoch um Unterstützung im Kampf gegen das neu erwachte Monster des ISLAMFASCHISMUS bat, schickten die Hobbit-Stammesfürsten zwar einige der ganz wenigen kampferprobten Hobit-Recken nach Afghanisten, er zog  beim einfachen Hobbitvolk aber eine gewaltige Menge Haß und Spot auf sich. Auf den Titelbildern aller Hobbit-Gazetten waren jahrelang die allergräßlichsten Bush-Karrikaturen zu sehen und alle Komödianten des Auenlandes wetteiferten darum, diesen unverschämte Forderungen stellende Wächter mit der hohen Hobbit-Kunst des Schmähgedichts zu verspotten.

Das Wächtervolk der Amerikaner war jedoch ein weises und geduldiges Volk. Es war daran gewöhnt, wegen seiner Größe und Überlegenheit vom ganzen Erdkreis beschimpft und gehaßt zu werden. Daher gehörte es zur Tugend dieses Volkes, daß man sich selbst von jenen Völkern immer wieder verhöhnen ließ, deren Sicherheit man garantierte.

Aber auch solch ein stolzes und großes Volk ist auf Dauer nicht vor tragischen Veränderungen sicher … und so verbreitete sich bald die pazifistische Hobbit-Weltanschauung auch in der großen starke USA. Und so kam es wie es kommen mußte: Der oberste Wächter G.W. Bush wurde durch einen schwarzen Hobbit ersetzt: Barrack Hussein Obama. Obama versprach alle gegen das Monster ISLAMFASCHISMUS kämpfenden Amerikaner heimzuholen und die USA in ein friedliebendes Auenland zu verwandeln.
Alle Hobbits hier im europäischen Auenland jubelten an diesem Tag und hätten ihn am liebsten auch zum König über alle Hobbits Europas gewählt, aber zu ihrer großen Verwunderung hatte dieser gar kein Interesse an den europäischen Hobbits und wandte sich den unbekannten Völkern des Pazifikraumes zu.

Durch seinen überhasteten Abzug aus den Nahostgebieten und Afghanistan, welche unter seinem Vorgänger G.W. Bush erst von vielen Schurken, Drachen und Monster befreit und dann stabilisiert wurden [surge!], brach Chaos in dem von Obama hinterlassenen Machtvakuum aus, welches das Ur-Monster des ISLAMFASCHISMUS immer größer und stärker werden ließ.

Dieses Monster trieb immer mehr Flüchtlinge vor sich her, die sich alle in das schöne Auenland retten wollten. Weil die EU-Stammesfürsten wußten, daß die US-Amerikaner für die Hobbits keine Wächter-Nation mehr sein wollten und  die Hobbits sie schon seit über einer Generation verschmähten suchten sie neue starke Wächternationen, welche ihre friedliebenden Hobbitvölker vor den Monstern und Flüchtlingen schützen sollten, ohne daß die friedliebenden Hobbits selber mit in den Krieg ziehen müßten.

Am anderen Ende der Welt im kalten aber kriegerischen Rußland tauchte ein sehr ungehobelter Wächter namens Putin auf. Putin flogen zwar im Auenland trotz, vielleicht aber auch wegen seiner brutalen Führer-Herrschaft viele schutzsuchende Hobbit-Herzen zu. Nachdem er allerdings die Krim anektierte, wollten die EU-Stammesfürsten für ihre friedliebenden Hobbits erstmal einen anderen Beschützer suchen.

Man entschied sich letztendlich für den türkischen Sultan Erdogan, der das Auenland vor dem chaotischen ungeplanten Flüchtlingszustrom schützen sollte, ohne dass die Hobbit-Völker sich selber mit unangenehm Gewaltexzessen beim Kampf gegen anstürmende Flüchtlingsmassen und Schlepperbanden die Finger schmutzig machen müssten.

Da das kleine Hobbit-Volk es aber gewöhnt war, über seine neuen Wächter- und Beschützerfürsten nun erstmal die allerlustigsten Schmähgedichte zu verbreiten und weil der neue Wächter im Gegensatz zum allzeit geduldigen, wohlmeinenden Ex-Präsident G. W. Bush es mit den bürgerlichen Freiheiten jetzt allen Ernstes wirklich nicht gerade gut meinte, kam es anfänglich zu sehr sehr großen Irritationen.

Beginnend mit Jan Böhmermann ließ Erdogan die frechsten Hobbit-Kommödianten einfach verhaften und ins Gefängnis werfen. Einige hatten sogar erstmals Angst um ihr Leben und baten um den Schutz der Hobbit-Polizei, die sie zeitlebens eigentlich noch mehr verachteten, als die Wächter selber … das alles war ein großer Schock für dieses friedens- und freiheitsliebende Hobbit-Volk.

Als Ihr geliebter Führer Putin, der mit seinen Kritikern ebso wenig zimprelich umging recht bald die Macht im Auenland übernahm und sie in sein großes Eurasisches Reich eingliederte, waren sie durch das Intermezzo mit Erdogan daher sehr gut vorbereitet und hielten von Anfang an ihre ansonsten so vorlaute große Klappe … Hobbit-Historiker nannten die Ära „von Obama über Erdogan zu Putin“ später allerdings WEG ZUR KNECHTSCHAFT [ -> http://goo.gl/VBd0Yd ].

Unterschied zwischen Europa und dem Amerika vor Obama

zitat-der-ewige-friede

Im Juni des Jahres 2002 hat Robert Kagan in der „Policy Review“ den Unterschied zwischen dem Denken von Europäern und Amerikanern schärfer als irgend ein Autor vor ihm herausgearbeitet Europa habe sich von der Macht abgewandt und in die Richtung einer in sich geschlossenen Welt der Gesetze und Regeln der transnationalen Verhandlungen und Zusammenarbeit bewegt. Auf Kagan wirkt das wie der Eintritt in das posthistorische Paradies des Friedens und des relativen Wohlstands, die Verwirklichung von Immanuel Kants Idee vom ewigen Frieden.

Die Vereinigten Staaten hingegen, die noch immer tief in der Geschichte stecken üben Macht aus in jener anarchischen Welt, die Thomas Hobbes 1651 im Leviathan geschrieben hat. Eine Welt wo der Mensch dem Menschen ein Wolf ist, wo auf internationale Gesetze und Regeln kein Verlass ist, wo wahre Sicherheit und die Verteidigung der Freiheit vom Besitz und der Ausübung militärischer Macht abhängen<<

 

Heinrich August Winkler: „Zerreißproben
Deutschland, Europa und der Westen“, S.165, C. H. Beck Verlag, München 2015

 

J.R. Tolkien über die Deutschen im guten alten Jahr 2016

auenland
>>Die Hobbits nannten alles, was zum Hoheitsgebiet ihres Thains gehörte, das Auenland; und auf diesem behaglichen Fleckchen Erde richteten sie sich ein und gingen den achtbaren Geschäften ihres wohlgeregelten Lebens nach. Immer weniger kümmerten sie sich um die Welt ringsum, wo man dunklen Gestalten begegnen konnte, und schließlich meinten sie, dass Friede und Überfluss in Mittelerde die Regel seien und allen vernünftigen Leuten von Rechts wegen zustünden. Das wenige, was sie über die Wächter und die Mühen derer gehört hatten, die den langen Frieden für das Auenland möglich machten, vergaßen sie oder schenkten ihm keine Beachtung. In Wirklichkeit lebten sie in einem geschützten Bezirk, hatten aber aufgehört, daran zu denken.<<

DIE LINKE vs. POP

Katiusha photo
Photo by Xabier Eskisabel

Die Linke macht jetzt auch auf Postillon

Vorsicht, das ist echt der brüller … die LINKE analysiert die dekadente Musik des Westens :- )))))

Antragsteller/innen: Horst Schmitt
Antrag an die 1. Tagung des 4. Parteitages
der Partei DIE LINKE
15. Februar 2014 in Hamburg

Antragsteller Horst Schmitt Antrag an die 1. Tagung des 4. Parteitages der Partei DIE LINKE 15. Februar 2014 in Hamburg (via debug): >>Musik unterteilt sich politisch in 3 Richtungen, der linken Musik, des Mainstream und der rechten Musik. Charakter linkspolitischer Musik ist der melodisch bis stark melodische Bereich. Der Mainstream oder neutrale Musik kennzeichnen eine Mischung aus beiden, und rechtspolitische Musik ist stark rhythmisch bis monoton rhythmisch.<<

Danke Amerika!

america photo
Photo by ladybugbkt

… auch wenn meine Leute süchtig nach Amerika-Haß sind. Ich werde meinen Enkeln von der großen amerikanischen Freiheit erzählen, die wir in Deutschland hatten!!! Am wunderbarsten waren zwei Dinge:

1. das Gefühl hochmoralischer Pazifist zu sein in dem Bewußtsein, dass Deine GI´s im Ernstfall mein Pazifistenvolk schon irgendwie schützen werden.
2. den Luxus eines allzuständigen deutschen Sozialstaates inkl. Gesundheitssystems, den wir uns im Gegensatz zu Dir USA leisten konnten, da wir ja den milliardenschweren Schutz unserer Nation an Dich abgegeben hatten und unsere Nato-Verpflichtungen mit moralisch geschwollener Brust selbstverständlich NICHT nachgekommen sind.

Weitere Liebeserklärungen an die USA findet Ihr hier:
http://www.welt.de/kultur/article123894545/Deutschlands-Freiheit-kommt-aus-Amerika.html
http://www.welt.de/debatte/kommentare/article123995299/Was-fuer-ein-Land-Eine-Liebeserklaerung-an-Amerika.html