Hipster Christianity aufgepasst: Biblische Orthodoxie ist das neue Vinyl

Eine von ihrer kleinbürgerlichen evangelikalen Elterngeneration gelangweilte Akademikergeneration wird feststellen, dass die linken Ideologieangebote und der Synkretismus aus postevangelikaler Spiritualität und Progressivismus, die man ihr von allen Seiten als hippen Weg in eine immer einzigartiger werdende eigene Identität anbietet mit der Realität absolut nicht in Deckung zu bringen ist. Letztendlich wird ein kleiner Teil von ihr seine Erfüllung darin finden, sich das Alte, in sich Stimmige ja auch Konservative, das was immer galt auch theologisch im Rahmen der biblischen Orthodoxie auf hohen intellektuellem Niveau zu erarbeiten und an die eigenen Kinder weiterzugeben. Diejenigen, die den konservativen Exit nicht finden, enden in Verzweiflung, Depression, Vereinzelung und in einem „Anything goes“-Agnostizismus, der ihr hungriges Herz nicht satt machen und sie daher in den Sumpf der Süchte führen wird.

Print Friendly, PDF & Email

Autor: Reinhard Jarka

Reinhard Jarka, * 1963, Arzt & postprogressiver PopKonservativer, wiederverheiratet, fünf Kinder, Blogger & Indie-DJ, Pop-Journalist, Content-Manager, ehemaliger Chefredakteur HOS multimedica (Bertelsmann/Springer) Kindheit und Jugend im nordhessischen Pietismus, dann 15 Jahre postevangelikaler Skeptiker, Wiedereinstieg als Charismatiker mit anschließender Ernüchterung durch Reformierte Theologie (New Reformed: Piper, Driscoll, Keller), 2012 erstmals Teilnahme am "Evangelium 21"-Kongress in Hamburg. Aktuell Mitglied EKD-Gemeinde Brück bei Pfarrer Helmut Kautz und Besuch der LKG Werder. Seit 2017 Mitglied beim "Netzwerk für Bibel und Bekenntnis"

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.