NME‘s 50 Best Albums Of 2012

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Photo by surprise truck

http://stereogum.com/1208412/nmes-50-best-albums-of-2012/list/

Ohh bin überrascht wieviel Zustimmung die NME-Jahrescharts dieses Jahr von mir erhalten … naja OK was auf jeden Fall fehlt ist Hospitality, Imperial teen, Beat Connection und Tennis um nur einige wenige zu nennen … naja Hauptsache die setzen Tame Impala auf Platz 1 ha ha … Sowas in der Art muss natürlich siegen beim world-leading Avantgarde-Blatt NME !!! Dachte eigentlich, daß die Spiritualized (28) nehmen wegen dem politisch korrekten und supershocking Transgender-Video :))

Am meisten freue ich mich über 02 Grimes / 11 Django Django / 13 DIIV / 20 Howler / 21 Cat Power/ 27 Jessie Ware / 47 John Talabot.
Nicht einverstanden bin ich mit:
06 The Maccabees (nur nett)
12 David Byrne & St. Vincent (komm David … deine Zeit ist vorbei!)
14 The xx (nervt langsam!)
25 Ariel Pink (neues Album fast nur mit Nieten)
28 Spiritualized (ich hasse das Video!)
33 Hot Chip ( neues Album ist nur mittelmässig)
42 Paul Weller (Höflichkeitsnennung … because of alltime-most-wonderful-human-beeing auf der Insel)
45 Lana Del Rey (kein Kommentar!)
46 Bobby Womack (jeder Song ist schrecklich!) … naja ist ja doch ne ganz schöne Meckerliste geworden 😉

 

popcons novembertape 2012

popcons novembertape 2012

Magnus Carlson & The Moon Ray Quintet – From Now On (Oskar Linnros cover – Från och med du), Men of North Country – The North, Die Liga der gewöhnlichen Gentlemen – Der fünfte Four Top, Amylie – Les filles, ETERNAL SUMMERS – „I LOVE YOU“, Body Of Work by the Mynabirds, Luxury Child, Tennis – Petition, Mausi – sol.

201211 popcons novembertape

A playlist featuring Magnus Carlson, Men Of North Country, Die Liga der gewöhnlichen Gentlemen, and others

 

 

— POPCONS NOVEMBERTAPE 2012 (01:19:33) —

1. Magnus Carlson & The Moon Ray Quintet – From Now On
2. Men Of North Country – The North
3. Die Liga der gewöhnlichen Gentlemen – Der fünfte Four Top
4. Amylie – Les Filles
5. Eternal Summers – I Love You
6. The Mynabirds – Body Of Work
7. Strange Names –  Luxury Child
8. Tennis – Petition
9. Mausi – Sol.
10. Roosevelt – Sea
11. DIIV – Human
12. Mansions On The Moon – Athens
13. Tanlines – Yes Way
14. Beat Connection – The Palace Garden, 4am
15. Gung Ho – Side By Side
16. General Fiasco – The Age That You Start Losing Friends
17. Fletcher C. Johnson – Hearts On Fire
18. Red Delicious – Hearts On Fire
22. Lord Huron – Time To Run
23. Seapony – What You Wanted
24. Laetitia Sadier – Find Me The Pulse of The Universe
25. Lianne La Havas – Au Cinéma

popcons novembertape 2012 on spotify:
http://open.spotify.com/user/1122316233/playlist/1iqDMIlpZC0ROXzzjl5c1o

Schwarz/Grün – The Next Big Thing? I don´t hope so!

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/schwarz-gruener-irrweg-a-867460.html

black green photo
Photo by Drriss & Marrionn

Von Ulf Poschardt bis Paul Nolte … immer mehr popkonservative Meinungsbildner wittern schwarz-grüne Morgenluft. Ich bin da als EX-GRÜNER eher missionarisch eingestellt und halte es mit Jan Fleischhauer, der in seiner Kolumne kürzlich auf den Irrweg-Charakter dieser Debatte hinwies. Natürlich brauchen die Wähler der GRÜNEN eine bürgerliche „Erweckung“. Insofern ist es gut, daß durch diese Diskussion das Wort „bürgerlich“ auch in diesen Kreisen langsam wieder positiv besetzt wird. Aber es muß ihnen auch jemand zeigen, daß es GEGEN ihre bürgerlichen Interessen verstößt GRÜN zu wählen … Diese ganze Diskussion um Neue Bürgerlichkeit bei den GRÜNEN und ihren Wählern … Ich hoffe, sie schafft eine neue bürgerliche Bekenntnis-Kultur unter den Alternativen und Ökos … Soll mir natürlich recht sein … ABER: Es muss von uns PopKonservativen gekontert werden mit der Offenbarung der wahren Herrschaft in dieser Partei … der harten jakobinischen TerrorHerrschaft des PC und des Gender Mainstreamings der Linken innerhalb der GRÜNEN … damit es den potentiellen Öko-Wählern wie Schuppen von den Augen fällt!!!

Andrew Breitbart: 1. Righteous Indignation: Excuse Me While I Save the World! 2. The Politics of Hollywood 3. Breitbart @2011 RightOnline 4. Hating Breitbart 2012 [Trailer]

Righteous Indignation: Excuse Me While I Save the World!

Known for his network of conservative websites that draws millions of readers everyday, Andrew Breitbart has one main goal: to make sure the „liberally biased“ major news outlets in this country cover all aspects of a story fairly. Breitbart is convinced that too many national stories are slanted…

 

OK Leute … klar, ich will hier Andrew Breitbart pushen, für mich der absolute Pop-Star der amerikanischen Konservativen. Ein Mann der die konservative Blogosphere in den MediaWar geführt hat … und – kein Witz – seit ein paar Monaten TOT ist. Seit gestern höre ich sein letztes Buch „Righteous Indignation: Excuse Me While I Save the World!“, eine Art biographische Anleitung zum Kampf gegen den LiberalMediaKomplex als AudioBook so nebenbei. OK jedenfalls hats mich eben urschreimäßig komplett umgehauen und zwar bei folgender Passage aus dem ersten Kapitel: „Because we shared the same teenage passion for a very specific type of angst-driven British „alternative rock“: The The, New Order, The Jam, Paul Weller, The Style Council, Aztec Camera, Fun Boy Three, The Specials, The Cure …“ DAS sind ganz genau … MEINE MUSIKALISCHEN INITIALISATIONSBANDS … WOW WOW WOW – ICH FASS ES NICHT!!!
Ihr werdet das nicht verstehn … der Einzige der das vielleicht verstehn kann ist mein kleiner Bruder … OK wenn ich mich von meinem Adrenalin-Schock erholt habe kann ich dann weiterschreiben … Gut … Wer wissen will, warum wir popcons.de machen kann es sich hier von dem großartigen Andrew Breitbart [RIP!] erklären lassen!

yours sincerely
popconservative

1. Righteous Indignation: Excuse Me While I Save the World!

 

2. The Politics of Hollywood

 

3. Breitbart @2011 RightOnline [1/3]

 

3. Breitbart @2011 RightOnline [2/3]

 

3. Breitbart @2011 RightOnline [3/3]

 

4. Hating Breitbart 2012 [Trailer]

 

Katrin Göring-Eckardt und der politische Nutzen des Scheinchristentums

Katrin Göring-Eckardt ist die Rache der Grünen an Angela Merkel. Der wurde vorgeworfen, sich entweder nicht klar zu positionieren oder sogar typisch linke Positionen übernommen zu haben. Da sie als CDU-Politikerin offenbar das Dauerabo vieler Wähler der bürgerlichen Mitte und darunter auch vieler Christen hat, konnte sie mit dieser Taktik weite Teile des Bürgertums für sich gewinnen und sich eine stabile Zustimmung in der Bevölkerung sichern. Das Prinzip, unter christlichem Label nicht-christliche Politik zu machen, hat sich also für sie gelohnt. Da die Grünen sich ausrechnen können, dass es mit Angela Merkel schwierig ist, profilbildende Themen zu finden, haben sie jetzt mit Frau Göring-Eckardt das Spiel einfach übernommen und ebenfalls eine Scheinchristin ins Rennen geschickt. Die Grünen stehen ganz offen dazu, mit dieser Wahl ihres Spitzenduos die bürgerliche Mitte im Visier zu haben. Da Frau Göring-Eckardt aber absolut linientreue Grünen-Politik betreibt, ist die Annäherung nicht über Inhalte, sondern über Parolen geplant. Es handelt sich  nicht um eine thematische Annäherung sondern schlichtweg um Etiketten-Schwindel, wobei Göring-Eckardt den Effekt bis ins Absurde ausreizt. Nur so kann sie als Oberhaupt einer religionsähnlichen Oganisation potentielles Oberhaupt des Staates sein, in einer Partei, der in jeder anderen Hinsicht an der Zurückdrängung der Religion aus dem öffentlichen Leben gelegen ist. Und wenn sie ihr religiöses Hobby vorläufig „ruhen“ lässt, bedeutet das nur, dass sie selbstverständlich bei einer gescheiterten Wahl gerne wieder Präses sein möchte, aber bis dahin den Anschein einer Ämterverquickung vermeiden möchte. Man kann kaum mehr als ein Gag sein, dass sie auf ihrer Homepage den Slogan „Ideen statt Parolen“ verwendet. Denn dieser Slogan ist bei niemandem so unpassend wie bei Frau Göring-Eckardt. Nur einer Theologin, die gründlich gelernt hat, tausend Dinge zu unterschreiben, an die sie nicht glaubt (Bekenntnisse), kann die Ironie einer Parole entgehen, die keine Parole sein will. So bleibt sie ein wandelnder Fehldruck einer der gottlosesten Parteien, die Deutschland in seiner Geschichte erlebt hat.

Allerdings wäre es falsch, Frau Göring-Eckardt allein als scheinheilig darzustellen. Sie wurde basisdemokratisch gewählt, d.h. die atheistische Basis hat sich gegen ihr Prinzip der Trennung von Staat und Kirche entschieden, um mit Lügen auf Stimmenfang zu gehen. Es handelt sich also nicht um die Strategie eines Einzelnen, sondern um die Bereitschaft der Parteibasis, die Parole der ehrlichen Auseinandersetzung vor zu ziehen.

Wie sähe eine kinderfreundliche Regelung zwischen Betreuungsgeld und KitaPlatz aus?

Der Religionskrieg um die Kinderbetreuung macht offenbar viele für die naheliegendsten Lösungen blind. Die Gegner des Betreuungsgeldes führen vor allem die hohen Kosten an, die Nachteile, die Kindern aus bildungsfernen Schichten für die eigene Karriere entstehen können und dass sie einfach nicht wollen, dass das Bild der Frau als Mutter „zementiert“ wird.

Die Befürworter verweisen auf den finanziellen Druck, der auf Eltern lastet und ihnen im Extremfall die Wahlmöglichkeit, die Erziehung und Prägung der Kinder selbst zu übernehmen, entzieht. Da sie die Kita-Plätze der anderen Eltern mit ihren Steuergeldern aber mitfinanzieren, soll das Betreuungsgeld allzu starke Ungerechtigkeit abfedern.

Das Schöne an festgefahrenen Debatten ist der Umstand, dass man die Argumente leicht zusammen fassen kann.

Tatsächlich gäbe es eine Lösung, die beiden Ansätzen gerecht werden könnte, d.h. die allen genannten Einwänden gerecht wird – außer dem Vorwurf, das Betreuungsgeld sei teuer, weil das ohnehin nicht ernst gemeint ist (gleichzeitig wird der Regierung vorgeworfen, sie wolle damit das Geld für die Kita-Plätze sparen…). Selbstverständlich ist die Betreuung der Eltern für den Staat erheblich billiger als die Betreuung durch staatliche Erzieher. Ich habe mir daher erlaubt, dieses Argument nicht zu berücksichtigen. „Wie sähe eine kinderfreundliche Regelung zwischen Betreuungsgeld und KitaPlatz aus?“ weiterlesen

Wie die Stadtwerke Bochum zum besten Freund der SPD wurden

1. Als sie Steinbrück 25.000€ für etwas zahlten, was Politiker ohnehin ständig und aus eigenem Interesse tun: Texte ihrer Mitarbeiter vorlesen, in denen es um Politik geht. Allerdings war zu diesem Zeitpunkt sicher nicht geplant, dass das Honorar einmal Gegenstand öffentlicher Debatten sein würde.

2. Als die Stadtwerke Bochum ihren Vorwurf zurück nahmen, Steinbrück habe das Geld entgegen der Absprachen nicht gespendet (hat er das denn eigentlich mittlerweile nachgeholt?). Da die Stadtwerke Bochum aber wohl wie alle Stadtwerke auf eine enge Zusammenarbeit mit der Stadtregierung angewiesen ist, dürfte der Druck, die ursprüngliche Version fallen zu lassen, groß gewesen sein, denn die Stadt wird von der SPD regiert. Hätten die Stadtwerke die Wahl Steinbrücks vermasselt, wäre die Zusammenarbeit möglicherweise wenig gedeihlich gewesen. Es ist erstaunlich, dass hier niemand blöd nachfragt, wieso den Stadtwerken auf einmal einfällt, dass es doch keine Absprache gab. Es sind ja keine neuen Dokumente aufgetaucht, die Erinnerung dürfte im Laufe der Wochen nicht plötzlich besser werden – und überhaupt ist es merkwürdig, dass auf einer Wohltätigkeitsveranstaltung nur einer nicht mitbekommt, dass dabei üblichehrweise die Honorare gespendet werden.

Auf jeden Fall ist mit der neuen Version der Vorwurf vom Tisch, Steinbrück kann das Geld behalten, darf weiter Kanzlerkandidat sein und die Stadtwerke haben bei ihrem engsten Partner eine Menge gut – tausendmal mehr als nach dem überzogenen Rede-Honorar.