Wenn Freiheit für die Süddeutsche Zeitung zum Problem wird

Am 28.10.2012 schrieb Franziska Brüning (wie gesagt, es sind immer Frauen, die mit diesem Thema betraut werden) einen Artikel über Freikirchen und die Schwierigkeiten, zu definieren, was „evangelisch“ eigentlich bedeutet, weil es nicht die eine evangelische Kirche gibt sondern vielmehr jeder Gläubige die Bibel lesen kann und soll und die Interpretationshoheit nicht mehr der Kirche obliegt. Diese Freiheit gehe auf Luther zurück und sei „nicht unproblematisch“. Vermutlich weiß Frau Brüning als gut informierte Journalistin eigentlich, dass nicht Luther das private Bibellesen gefördert hat, sondern der Pietismus, auch wenn eine deutschsprachige Übersetzung dafür natürlich notwendig war.

Dass wirklich die Auslegung der Bibel wieder hoheitlich festgelegt werden sollte, wird Frau Brüning wohl kaum ernsthaft und laut fordern. Sie will ja nur, dass sich die Richtung durchsetzt, die ihr am besten gefällt. Warum interssiert sie sich eigentlich als Nicht-Christ dafür (mal ganz davon abgesehen, was es sie überhaut angeht…)? „Wenn Freiheit für die Süddeutsche Zeitung zum Problem wird“ weiterlesen

[43/12] George Watsky – Rich Girl

 

Ich kann sie nicht mehr hören, die deutschen Umverteilungs- und Reichenhasser-Popstars wie Jan Delay, Xavier Naidoo oder Max Herre … Ich mag keine Medien-Hypocrites, die Wasser predigen und selber Wein trinken. OK ich mag ihre deutsche Neo-Soul-Musik … Aber dieser „Wir kämpfen auf der richtigen Seite“-Narzismus, der einem aus der neureichen Oberschicht der Medien-Oligarchien entgegentönt ist doch jedesmal wenn so ein Held das Wort ergreift so vorausehbar wie der kommende Grexodus nach Deutschland. In Deutschland werden Reiche besonders gerne gehasst, weil die „Schere zwischen arm und reich immer weiter aufgeht“. Doch hierzulande ist Armut ja eher ein statistisches Konstrukt. Laut Diplom-Politikwissenschaftlerin Dagmar Schulze Heuling von der Freien Universität Berlin „gilt als arm, wer weniger als einen bestimmten Prozentsatz (meist 40 oder 50 Prozent) des mittleren Einkommens verdient. Armut ist nach dieser Auffassung primär eine Frage des Wenigerhabens, nicht so sehr eine Frage des (zu) Wenighabens“. Verglichen mit der weltweiten Armut gibt es bei uns in Deutschland eigentlich eher ein Spektrum zwischen bescheidenen, staatlich alimentierten Wohlstand und exzessivem Superreichtum. OK soviel zum langweiligen ideologischen Teil dieses Beitrags … nun wird es aber langsam Zeit die Kurve zum popkonservativen Song der Woche zu bekommen 🙂
Also … Aus den USA, wo Reiche traditionell eher für ihre Leistung bewundert werden und als Vorbild gelten kommt der Schnell-Rapper George Watsky. Väterlicherseits stammt er aus einer jüdischen Mittelstand-Familie und war als Teenie wohl der überragende „Poetry-Slam“-Star von San Francisco. Jedenfalls nimmt dieser weisse Rapper den Hall&Oates-Klassiker – eine wunderschöne Pop-Perle aus den 70ern – und macht mit seinem Sprechgesang daraus einen meiner Pop-Diamanten des Jahres 2012. Der Song ist sooo klasse, dass ich ihm vollkommen begeistert all seine reichenfeindlichen Paris-Hilton-Neureichen-Klisches verzeihe und ihn gleich noch mal von vorne anhören werde … „You’re a rich girl, and you’ve gone too far ‚Cause you know it don’t matter anyway. You can rely on the old man’s money. You can rely on the old man’s money“

yours sincerely
popconservative

Wie die Süddeutsche Zeitung gegen das Christentum kämpft

In dem Artikel „Methoden an evangelischer Privatschule“ vom 19.10.2012 lässt die Süddeutsche Zeitung eine Journalistin (wichtig, denn bei Frauen ist die Beißhemmung geringer, und daher wurden in der Vergangenheit regelmäßig Frauen mit solchen Artikeln losgeschickt) indirekt ein Verbot des Christentums fordern. Es geht in dem Plädoyer, das im Gewand eines Berichtes über eine einzelne christliche Privatschule daher kommt, um die Kritik an Christen, für die die Bibel maßgeblich ist, die an Himmel und Hölle glauben, an Gott und den Teufel, an Gott den Schöpfer und an eine christliche Sexualethik (gerade das geht natürlich gar nicht). Natürlich verbietet sie nicht direkt und ausdrücklich das Christentum, weil sie sonst ein Fall für den Verfassungsschutz wäre, aber wer den Artikel aufmerksam liest, merkt, dass es keine andere Deutungsmöglichkeit gibt, als das Verbot des Christentums: „Wie die Süddeutsche Zeitung gegen das Christentum kämpft“ weiterlesen

popcons octobertape 2012

http://everyonesmixtape.com/mxt/2TiWzuPZoGKO/

http://everyonesmixtape.com/mxt/2TiWzuPZoGKO/

201210 popcons octobertape

A playlist featuring Vacationer, Oh My!, Allo Darlin‘, and others

 

 

Vacationer – Summer End, Oh My! – Fifteen Minutes, Allo Darlin‘ – Northern Lights, Future Unlimited – Into the Sun, Aischa Traidia – My Bike, It’s A Musical – For Years And Years, Beat Connection – Invisible Cities, Sugar & The Hi Lows – Two Day High, Wild Nothing – Shadow, Beat Connection – Think Feel (feat. Chelsey Scheffe), Eytan and The Embassy – Everything Changes, Lenz – Hourglass, The Felines – Boots, Sugar Stems – Greatest Pretender, Field Mouse – Glass, Amanda Mair – Sense, The History of Panic – The Chase, Liechtenstein – Passion For Water, Fanfarlo – Deconstruction, Young Empires – Rain of Gold, It Hugs Back – Half American, Django Django – Love’s Dart, Klaus & Kinski – Contrato, Young Empires – Beaches, Kennedy – Karate, Bertrand Burgalat – Bardot’s Dance, Popstickel – Kisses

popcons octobertape 2012 on spotify:
http://open.spotify.com/user/1122316233/playlist/3QfRaS3JACCYtKWIXZI6CW