Es ist besser, alte Häuser zu renovieren, als neue zu bauen

Als Linker mußt Du Dich für Deine Weltanschauung nicht rechtfertigen … als Konservativer schon. Ist Dir egal … weil Du bist eh links?

Mooohhhment!!!

In Deinem Alter waren wir natürlich auch alle links, vermutlich sogar wesentlich linker als Du … is ja wohl klar oder? Aber wenn der erste Job kommt, Du Steuern zahlst … wenn Kinder da sind … kommt es so nach und nach zur größten Bewußtseinserweiterung Deines Lebens … und irgendwann merkst Du: Du mußt Deine Weltanschauung rechtfertigen …
Hier kommt eine kleine Anleitung dazu von Alexander Gauland, dem ehemaligen Herausgeber der Märkischen Allgemeinen Zeitung … er wohnt sozusagen gleich um die Ecke in Potsdam 😉

https://www.welt.de/wams_print/article4104598/Es-ist-besser-alte-Haeuser-zu-renovieren-als-neue-zu-bauen.html

Kommentare:
Popconservative: sogar herbert wehner dürfen wir als zeuge für einen lifetimerechtsrutsch aufrufen -> BLUE YODEL FOR HERBERT WEHNER http://www.youtube.com/watch?v=CNDV9uMG7Sg

Von Bevölkerung bis Wahlen – 20 Jahre Deutsche Einheit in der Statistik


Sehr interessante Statistiken zur deutschen Wiedervereinigung … ich erfahre zum Beispiel, dass Brandenburg seit ich hier wohne immer klüger wird … der Anteil der Abiturienten stieg von 1995 bis 2008 von 25% auf 42,7% an
http://www.statistikportal.de/Statistik-Portal/20JahreDeutscheEinheit.pdf

Bürgergesellschaft – Was ist das?

Den coolen englische Begriff civil society kann man ein wenig steif mit Bürgergesellschaft oder Zivilgesellschaft übersetzen. Linke bevorzugen die „Zivilgesellschaft“ – Konservative die „Bürgergesellschaft“. OK jetzt nochmal obertrocken aber klar und deutlich: Bürgergesellschaft bedeutet das Nutzen von Freiräumen außerhalb des Staates zur Erfüllung gemeinnütziger Aufgaben und ist damit ein aktives politisches Gestalten unseres Gemeinwesens. Innerhalb des dritten Sektors (neben 1. Staat, 2.Wirtschaft und 4. Familie/Freizeit) schließen sich Bürger zusammen, um ihre gemeinschaftlichen Interessen gemeinsam wahrzunehmen. In einer Demokratie neben den Wahlen und der politischen Arbeit eine weitere wichtige Möglichkeit sich einzubringen und „Dinge zu verändern“. Es geht um ehrenamtliche „Freiwilligenarbeit“ für die Gemeinschaft.
Das beste Beispiel ist die freiwillige Feuerwehr. Entgegen der weitverbreiteten Meinung, in den meisten Städten Deutschlands würde es eine Berufsfeuerwehr geben, wird der Brandschutz in Deutschland hauptsächlich durch freiwillige Kräfte sicher gestellt. Also wenn es in Deinem Haus… was Gott verhindern möge … mal brennen sollte, dann werden es höchstwahrscheinlich Mitbürger, Helden aus der Nachbarschaft sein, die diesen Job freiwillig tun, um zu verhindern, dass in Deinem Ort Menschen sterben oder Häuser bzw. ganze Stadtviertel abbrennen. OK jetzt weisst Du ungefähr was das Konzept der Bürgergesellschaft bedeutet …
So und das ist jetzt genau der richtige Zeitpunkt, um hier mal eines meiner Lieblingszitate vorzustellen. Es stammt von John F. Kennedy, dem 1963 ermordeten 35. Präsidenten der USA …
„Frage nicht, was dein Land für dich, sondern was du für dein Land tun kannst.“

CIVIL SOCIETY III: Mein bürgerlicher Samstag Morgen beim Werderaner Fußball Club


OK um es kurz zu machen … ungefähr um 11.00 lieferten wir unseren Jüngsten zum Fußball-Training bei den Minikickern des Werderaner Fußball Clubs am funkelnagelneuen „Kleinen Trainingsplatz“ ab. Und um den Bogen zur Bürgergesellschaft zu schließen, auch in Fußballvereinen arbeiten Menschen freiwillig für das Gemeinwohl und verhindern damit dass unsere Kids auf der Straße oder in irgendwelchen Gangs landen … Der Trainer unseres Sohnes zum Beispiel … Naja OK jedenfalls hat dieser Supertrainer immerhin mit der Manschaft meines Sohnes letzten Sonntag beim Erntefest in Dahmsdorf den 1. Platz gemacht 🙂 … Ok wo war ich stehn geblieben … Jedenfalls befanden wir uns plötzlich mitten in einer riesigen Traube von ofiziellen Anzugträgern, wieder angeführt von unserem omnipräsenten Bürgermeister Werner Große. Der „Kleine Trainingsplatz“ sollte nämlich offiziell eröffnet werden. Prominenz wo man nur hinschaute … eine große Koalition bestehend aus der gut gelaunten CDU-Landtagsabgeordneten Frau Dr. Saskia Ludwig und haltet Euch fest dem brandenburger SPD-Bildungsminister Holger Rupprecht, nach Ministerpräsident Platzeck und Sozialminister Baaske übrigens das drittbeliebteste Mitglied unserer Landesregierung [-> http://www.maerkischeallgemeine.de/…/820b23b5/rupprecht.jpg… ] schnitt das Band am Platzeingang in den Werderaner Farben … schnipp schnapp durch und dann wanderte der offizielle Pulk weiter zum Büffet.
OK so muss das sein … Pressetermine, Fördergelder, Landeszuschüsse, EU-Projekt-Gelder, mit denen ehrenamtliche Arbeit gefördert wird … wie ich hörte ist unser Bürgermeister echt fit in der Organisation solcher Mittel und hat nicht zuletzt deswegen einen großen Rückhalt in der Bevölkerung …
Gut … beenden wir das Thema Civil Society mit dem Forschungsergebnis des grossen Demokratieforschers Robert Putnam. In seinen Untersuchungen, in denen er die bürgergesellschaftlichen Strukturen in Nord- und Süditalien untersuchte stellte er beispielsweise fest, daß die Dauer einer Briefauslieferung in einer Region überraschenderweise abhängig war von der Dichte der Vereine vor Ort.!!!!OK Leute in diesem Sinne … Hier die Liste der Werderaner Vereine 🙂

http://www.werder-havel.de/content/kultur/vereine_sport.php
http://www.werder-havel.de/content/kultur/vereine_kultur.php

CIVIL SOCIETY II: Mein bürgerlicher Samstag Morgen bei der freiwilligen Feuerwehr


Werder an der Havel – Eine Perle irgendwo in Ostdeutschland … Der typische bürgerliche Morgen beginnt hier wie überall mit einem Nutella-Frühstück im Kreise der Familie. „Papa, wir gehen heute vor dem Fußball-Training zur Feuerwehr!“. Tag der offenen Tür in der neu eröffneten Feuerwehrwache in Werder an der Havel … OK da will der Papa natürlich kein Spielverderber sein … Eins, zwei, drei und man steht neben der örtlichen Politprominenz (u. a. unserem sehr populären Bürgermeister Werner Große) zwischen zackigen Feuerwehrleuten und großen roten Feuerwehrautos, -booten und -kränen im leichten Nieselregen. Interessanterweise wurde die Feuerwehr in Werder vor ziemlich genau 120 Jahren von den ortsansässigen Handwerkern gegründet und die seien – so die Idee eines Festredners – auch heute in den Zeiten des Mitgliederschwundes wieder gefragt. Sie sollen nämlich nur Gesellen übernehmen, die sich verpflichten bei der freiwilligen Feuerwehr Dienst zu tun. WOW das wäre ja mal ein ganz neue Art von Private-Public-Partnership 😉
Nein so geht das natürlich nicht ganz, aber eins ist klar: Wenns brennt müsssen die Chefs ihre Mitarbeiter gehen lassen, sonst kann eine freiwillige Feuerwehr nicht funktionieren …
In einem Gespräch mit einem netten Feuerwehrmann erwähnte dieser die massive Dienstbelastung, soweit ich mich erinnere fahren diese Helden des Alltags 200 Einsätze pro Jahr … und es wird zunehmend schwerer Nachwuchs in dem Segment 15-25 Jahren zu rekrutieren. OK die „Kameraden“ selber sind jedenfalls am Ende Ihrer Kräfte und können das nicht auch noch leisten.

Vielleicht wäre es Zeit für eine groß angelegte Initiative der Stadt, die den Jugendlichen die Möglichkeiten zum ehrenamtlichen Engagement in ihrer Stadt näherbringt mit Aufklärungsarbeit in den Schulen und – was weiss ich – vielleicht groß angelegten Rekrutierungsparties. Ich stehe natürlich als DJ gerne zur Verfügung 🙂

OK bis dahin werden aber sicherlich die Spiele „Firefighter“ und „Firefighter – The Mission“, die die Kids auf der Seite unserer Jugendfeuerwehr runterladen können erstmal eine gewisses Grund-Interesse wecken [->http://www.ff-werder.de/games.phtml ] 🙂

CIVIL SOCIETY I: Zivilgesellschaft / Bürgergesellschaft – Was ist das?

Den coolen englische Begriff civil society kann man ein wenig steif mit Bürgergesellschaft oder Zivilgesellschaft übersetzen. Linke bevorzugen die „Zivilgesellschaft“ – Konservative die „Bürgergesellschaft“. OK jetzt nochmal obertrocken aber klar und deutlich: Bürgergesellschaft bedeutet das Nutzen von Freiräumen außerhalb des Staates zur Erfüllung gemeinnütziger Aufgaben und ist damit ein aktives politisches Gestalten unseres Gemeinwesens. Innerhalb des dritten Sektors (neben 1. Staat, 2.Wirtschaft und 4. Familie/Freizeit) schließen sich Bürger zusammen, um ihre gemeinschaftlichen Interessen gemeinsam wahrzunehmen. In einer Demokratie neben den Wahlen und der politischen Arbeit eine weitere wichtige Möglichkeit sich einzubringen und „Dinge zu verändern“. Es geht um ehrenamtliche „Freiwilligenarbeit“ für die Gemeinschaft. Das beste Beispiel ist die freiwillige Feuerwehr. Entgegen der weitverbreiteten Meinung, in den meisten Städten Deutschlands würde es eine Berufsfeuerwehr geben, wird der Brandschutz in Deutschland hauptsächlich durch freiwillige Kräfte sicher gestellt. Also wenn es in Deinem Haus… was Gott verhindern möge … mal brennen sollte, dann werden es höchstwahrscheinlich Mitbürger, Helden aus der Nachbarschaft sein, die diesen Job freiwillig tun, um zu verhindern, dass in Deinem Ort Menschen sterben oder Häuser bzw. ganze Stadtviertel abbrennen. OK jetzt weisst Du ungefähr was das Konzept der Bürgergesellschaft bedeutet …

So und das ist jetzt genau der richtige Zeitpunkt, um hier mal eines meiner Lieblingszitate vorzustellen. Es stammt von John F. Kennedy, dem 1963 ermordeten 35. Präsidenten der USA …

„Frage nicht, was dein Land für dich, sondern was du für dein Land tun kannst.“