Psychotherapeuten fordern Killerspiel-Verbot!!!

Hallo,
Die Deutsche Gesellschaft für wissenschaftliche Gesprächspsychotherapie fordert ein Verbot gewalthaltiger Computerspiele. Die Therapeuten bezichtigen Medienwirkungsforscher, der Spielebranche zu nahe zu stehen. In der Anlage erhaltet Ihr die Presseerklärung u.a. mit Tipps für Eltern, wie sie brutale Computerspiele erkennen und ihre Kinder davor schützen können. Brutale Computerspiele zerstören das Mitgefühl, daher: Schenkt keine Killerspiele … und schon gar nicht zu Weihnachten!!!
Mit freundlichen Grüßen
wanderprediger

Pressemitteilung 28.11.2007
Psychotherapeuten fordern das Verbot von Computerspielen, in denen Jugendliche für das Töten und Foltern von Menschen belohnt werden. Solche Spiele werden zunehmend verharmlosend als „Ballerspiele“ vermarktet. Der Begriff „Medienkompetenz“ dient dafür häufig als Deckmantel – Kinder und Jugendliche brauchen heute „Medienbildung“.

Köln: Computerspiele haben Umfragen zu folge zu Weihnachten Hochkonjunktur und sind ein Riesengeschäft für die Hersteller. Für die zumeist jugendlichen Nutzer sind gewaltfördernde Spiele entwicklungspsychologisch eine Katastrophe – so die Erfahrungen vieler Fachkräfte der Gesellschaft für wissenschaftliche Gesprächspsychotherapie (GwG) aus psychotherapeutischen Beratungsstellen und schulpsychologischen Diensten. Die GwG ist der größte europäische Fachverband für Psychotherapie und Beratung. Sie fordert jetzt, gewaltverherrlichende Spiele gesetzlich zu verbieten, damit der Grundkonsens einer humanen Gesellschaft erhalten bleibt.

„Killerspiele sind wie Landminen für die Seele“, sagt Elke Ostbomk-Fischer, Hochschuldozentin und GwG-Mitglied. „Die Medienverwahrlosung junger Menschen hat in den vergangenen Jahren ein derart erschreckendes Ausmaß erreicht, dass die politisch Verantwortlichen umgehend handeln müssen, bevor eine ganze Generation von Kindern und Jugendlichen vom Strudel der Gewalt mitgezogen wird.“ Elke Ostbomk-Fischer ist damit im Einklang mit führenden Kriminologen und medienkritischen Wissenschaftlern. „Manche dieser Spiele sind menschenverachtend und grundgesetzwidrig. Daher sollte ihre Herstellung und Verbreitung strafbar sein.“

Immer mehr immer jüngere Kinder verlieren ihr natürliches Mitgefühl, wenn sie stunden- und tagelang in brutalste Action-Welten eintauchen, in denen das Zerstören und Töten als Spaß und Faszination erlebt wird. Insbesondere Jungen sind häufig davon betroffen. Sie verhalten sich dann zunehmend aggressiv und sind für soziale Regeln des menschlichen Miteinanders kaum noch zu gewinnen. Eine wachsende Zahl Jugendlicher verbringt mehr Zeit mit suchtfördernden PC-Spielen als in der Schule. „Viele Eltern fühlen sich angesichts der medialen Übermacht zunehmend hilflos und verzweifelt. Oft werden sie von ihren Kindern als rückständig abgekanzelt, wenn sie auf entsprechende Geschenkwünsche skeptisch reagieren“, sagt Karl-Otto Hentze, Psychotherapeut und Bundesgeschäftsführer der GwG. Internetversierte Kinder überreden ihre Eltern dann häufig mit Argumenten, die im Internet von Wissenschaftlern verbreitet werden, die der Computerindustrie nahe stehen.

Was sind Killerspiele?
Laut „Bundesratdrucksache 2007-0001-0100/ 76-07“ sind es „Spielprogramme, die grausame oder sonst unmenschliche Gewalttätigkeiten gegen Menschen oder menschenähnliche Wesen darstellen und dem Spieler die Beteiligung an dargestellten Gewalttätigkeiten solcher Art ermöglichen.“ Solche Spiele wurden ursprünglich für das US-Amerikanische Militär als Kriegssimulationen entwickelt. Sie haben den Zweck, bei Soldaten die Tötungshemmung abzubauen und ihre „Killer-Effizienz“ zu erhöhen. Der amerikanische Militärpsychologe David Grossman warnt eindringlich, dass diese Methode der Konditionierung auf Gewalt ganz genauso bei Kindern und Jugendlichen wirkt, wenn sie solche gewaltorientierten Programme intensiv spielen.

„Medienbildung“ statt „Medienkompetenz“
Den Begriff „Medienkompetenz“ haben die Spielehersteller längst vereinnahmt. Die Konzerne finanzieren Forschung und Fortbildungsprojekte für „mehr Medienkompetenz“. Sie haben natürlich ein Interesse daran, ein gesetzliches Verbot von Killerspielen zu verhindern. Einige Experten unterstützen sie dabei mit Argumenten wie z. B. „Verbote reizen nur“… (Das würde allerdings genauso für die rote Ampel gelten, für Diebstahl und sogar für Mord.) Eine weitere Strategie ist es, Computerspiele als „Kulturgut“ aufzuwerten. „Medienkompetenz“ in diesem Sinne fördert die genaue Kenntnis von Spieletypen, Geräten und technischen Details. Töten und Gewalt könne hierbei als „ästhetische Konvention“ akzeptiert werden.

Medienbildung schließt Herzensbildung ein
„Medienbildung“ dagegen schließt Herzensbildung mit ein. Grundlage ist die eindeutige Orientierung an den ethischen Konventionen der Menschenrechte. Leitbild und Maßstab ist dabei das Grundgesetz. „Medienbildung“ fördert eine mitmenschliche und kooperative Umgangskultur.
Ohne kritische Schulung ist es schwierig, pädagogisch sinnvolle Ratschläge von verkaufsfördernden Ratschlägen zu unterscheiden.

Bilden Sie sich Ihr eigenes Urteil:
Folgende Fragen helfen Ihnen, ein Computerspiel selbst zu beurteilen:

Kommen in dem Spiel Personen oder Wesen vor,
die andere entwürdigend behandeln?
die anderen ihre Rechte nehmen oder sie aus ihrem Zuhause verjagen?
die anderen ihr Eigentum rauben oder ihr Zuhause zerstören?

Werden in dem Spiel Personen oder Wesen
bedroht und in große Angst versetzt?
absichtlich Schmerzen zugefügt?
gefoltert oder mit Folter bedroht?
Gliedmassen abgehackt?
stranguliert oder wird ihnen das Genick gebrochen?
durch Waffen verletzt?
durch gezielte Kopfschuss getötet oder durch Bomben zerfetzt?

Gibt es in dem Spiel noch andere Beispiele von unmenschlichen und grausamen Handlungen? Werden solche Handlungen
als Erfolg bewertet?
als Spaß dargestellt?
mit Anerkennung belohnt?

Fehlen in dem Spiel deutliche und realistische Hinweise
auf das Unrecht der grausamen Taten?
auf das Leiden der Personen, denen etwas Grausames angetan wird?
auf Konsequenzen, mit denen die Täter zur Verantwortung gezogen werden?

Fehlen in dem Spiel gewaltfreie Lösungsmöglichkeiten?
Fehlen Anregungen für Hilfsbereitschaft, Rücksichtnahme und soziale Verantwortung?
Fehlen Beispiele, bei denen das Verhindern von Gewalt als Leistung anerkannt wird?

6. Wäre Ihr Kind, bei diesem Computerspiel selbst die Person, die anderen etwas Bösartiges und Grausames antut und damit Erfolg hat?
Wenn Sie mehrere Fragen mit „Ja“ beantworten müssen, dann überlegen Sie genau, was Ihr Kind bei diesem Spiel lernen wird.

Wie können Eltern und pädagogische Fachkräfte ihre Kinder vor brutalen Computerspielen schützen?
Versuchen Sie in den Bereichen, die Ihnen für Ihr Kind wichtig sind, ein gutes Vorbild zu sein.
Hinterfragen Sie kritisch Argumente, die für gewaltverherrlichende Medien sprechen. Achten Sie dabei auf Ihr eigenes Gefühl und Ihren Menschenverstand. Vertrauen Sie nicht den Altersangaben auf den Spieleverpackungen. Der Jugendschutz reicht hier nicht aus.
Computerspielen kostet viel Geld und Zeit. Oft wird die Anschaffung von Geräten und Zubehör notwendig. Lassen Sie sich nicht drängen, mehr Geld auszugeben, als es Ihre finanzielle Situation erlaubt.
Beobachten Sie, wie Ihre Kinder mit Medien umgehen. Dies ist einfacher, wenn ein PC gemeinsam in einem zentralen Raum genutzt wird. Gleiches gilt auch für den TV.
Zeigen Sie Interesse an dem, was Ihr Kind lernt, erlebt und empfindet.
Begleiten und unterstützen Sie Ihr Kind beim Einüben in die modernen Medien. Sie bemerken dadurch auch rechtzeitig, wenn Ihr Kind an Internetseiten und Spiele gerät, die Sie für ungeeignet oder sogar für gefährdend halten.
Sprechen Sie mit Ihrem Kind offen über mögliche Probleme. Machen Sie Ihrem Kind keine Vorwürfe, es hat diese Inhalte nicht erfunden.
Ein „gutes Gespräch“ bedeutet: Alle Beteiligten bemühen sich aufrichtig, die Sichtweise der anderen zu verstehen. Dazu gehört
– sich gegenseitig zuhören,
– ausreden lassen,
– Äußerungen nicht abwerten oder lächerlich machen.

Diese Regeln sollten auch dann gelten, wenn Sie Spiele nicht erlauben können, weil diese z. B. in grober Weise gegen die Menschenwürde verstoßen und Ihren Erziehungszielen entgegenwirken.
Wenn Sie nicht mehr weiterwissen und sich große Sorgen um Ihr Kind machen, können Sie Hilfe und Unterstützung einer Beratungsstelle in Anspruch nehmen.

Ansprechpartner für die Medien:
Elke Ostbomk-Fischer, Hochschuldozentin, Telefon: 02263/4997
Karl-Otto Hentze, Psychotherapeut, Telefon: 0221/9259080
Ursula Reinsch, Pressearbeit: Telefon 0221/686010

Psychotherapeuten fordern Killerspiel-Verbot!!!

Noch mal zum Klimawandel

In einem „nano-Spezial“ zum Thema „Klimawandel“ verteidigte der Sender 3Sat noch einmal die hinlänglich bekannte These. U.a. kamen Forscher zu Wort, die sich beklagten, ihnen werde vorgeworfen, politisch motiviert zu argumentieren. Der Vorwurf ist für einen Forschern zweifellos ärgerlich. Aber da dieses Thema tatsächlich ein Politikum geworden ist und die Hauptakteure Politiker sind, kann man als Laie auch nicht ohne weiteres diesen Bereich ausblenden.
Und da Wissenschaftler zu einem großen Teil vom Geld der Politik leben, haben sie – ohne dass man hier besonders kriminelle Absichten unterstellen muss – ein natürliches Interesse an politischer Aufmerksamkeit. Besonders anfällig sind hier natürlich Bereiche, die kaum sichere Prognosen zulassen, denn hier bleibt immer ein Spielraum in dem man sich seriös bewegen kann. Auf diese Weise können leicht auch 2000 Wissenschaftler gefunden werden, die unterschreiben, dass sich das Klima in einer ganz bestimmten Weise entwickeln wird – während sie noch nicht einmal das Wetter für den nächsten Tag sicher voraussagen können…
Andererseits gibt es handfeste politische Motive, nicht an den Klimawandel zu glauben und seine Gefahren herunter zu spielen.

Was soll man als Laie nun glauben? Zunächst einmal scheint es über verschiedenen Punkten Einigkeit zu geben:
1. Das globale Klima ist heute wärmer als zu irgendeiner anderen Zeit, in der Menschen auf dem Planeten leben.
2. Der Mensch erhöht den Anteil des CO2 in der Atmosphäre.
3. Ein Abschmelzen der Polkappen führt zu einem Anstieg des Meeresspiegels wodurch Lebensraum für Menschen verloren geht.
4. Der Prozess der Klimaerwärmung lässt sich nicht stoppen sondern nur dämpfen bzw. herauszögern.
5. Der Anstieg der CO2-Konzentration lässt sich nicht durch Aufforstung stoppen, weil ein Baum genau die Menge, die er in seinem Leben an CO2-bindet bei seiner Zersetzung wieder abgibt. Wirklich abbauen lässt sich das CO2 nur, indem man es entweder in verdichteten Tanks unter der Erde lagert oder indem man künstlich Ökosysteme so manipuliert dass sie in größerem Maße CO2 binden und (beispielsweise im Meer) so einlagern, dass es nicht mehr durch Zersetzung vollständig frei wird. Welche Auswirkungen dies aber auf die marinene Ökosysteme haben würde, ist bisher noch unklar. Eigentlich bleibt derzeit nur die Lösung mit den unterirdischen Tanks.
6. Mit Atomkraftwerken könnte man den CO2-Ausstoß um die gewünschte Menge reduzieren. Gegen die Nutzung der Atomkraftwerke wird eingewandt, dass diese nicht mit nachwachsenden Rohstoffen betrieben werden und daher keine dauerhafte Lösung darstellen. Aber ist nicht auch das Problem „nicht dauerhaft“? Die CO2-Konzentration entsteht ja durch die Nutzung fossiler Brennstoffe, und die gehen ja angeblich bereits zur Neige. Das restliche CO2 kann ohnehin nur nachwachsenden Rohstoffen entnommen werden.

Also man kann sicher sagen, dass es sich nicht um eine Katastrophe handelt (eine Katastrophe wäre eine unheilbare globale Grippe-Epidemie) und schon gar nicht um eine aufhaltbare. Und erneuerbare Energien sind keineswegs der einzige Ausweg.
Und was man nicht vergessen darf: durch den enormen Kostenanstieg durch die geplanten Maßnahmen zur CO2-Reduktion wird das Geld an anderen Stellen fehlen – z.B. beim Umweltschutz!

Unklar sind die Fragen
1. welchen Anteil das anthropogene CO2 an der Klimaerwärmung hat,
2. welche Auswirkungen eine globale Erwärmung auf die Erde hat (wo entstehen möglicherweise Wüsten, wo entstehen möglicherweise neue Lebensräume für Pflanzen – auch diesen Effekt kann man beobachten. Denn wo mehr Wärme ist, gibt es auch mehr Verdunstung, die wiederum zu Abkühlungen und mehr Niederschlag führt. Ein erhöhter CO2-Gehalt fördert darüber hinaus das Pflanzenwachstum, was wiederum zur CO2-Bindung führt, Verdunstung und Abkühlung etc.)
3. ob der Mensch die Erwärmung durch CO2-Reduktion wirkungsvoll beeinflussen kann (das CO2 ist hinter dem Wasserdampf, der zwei Drittel der Klimagase ausmacht, nur das zweitwichtigste Klimagas und der Mensch hat an diesem Anteil wiederum nur einen Anteil von 3%, von denen wiederum nur ein kleiner Teil politisch verhandelbar ist).

Ich persönlich halte alle möglichen Szenarien für denkbar und würde mich nicht gegen erneuerbare Energien aussprechen (z.B. weil ich eine Religion hätte, die grundsätzlich erneuerbare Energien ablehnt 😉 ).
Aber die These vom Klimawandel mit seinen politischen Implikationen ist in sich an so vielen Stellen fragwürdig, und die Motive der Politik so durchschaubar (und damit leider auch die der Wissenschaft), dass sich bei mir noch nicht so recht Katastrophenstimmung einstellen will. Wenn die Klimatologen aus dieser Sache nicht mit einem Imageschaden herausgehen wollen, der wohl in 100 Jahren nicht zu reparieren ist, dann sollten sie auf jeden Fall auch deutlich machen, an welchen Stellen sie der Politik widersprechen müssen – und sei es nur in Randaspekten und in differenzierenden Ergänzungen. Und genau das vermisse ich zur Zeit.

Seuche des Bösen: Amok-Läufer an Schulen als Produkte der Hassindustrie

Liebe Geschwister,
wir schreiben das Jahr 8 nach Littleton.
Bei einem Terrorüberfall auf ihre Schule in Littleton im US-Staat Colorado töteten zwei Jugendliche mit Schusswaffen und Sprengsätzen 12 Mitschüler und einen Lehrer. 23 Personen werden verletzt. Die Attentäter begehen nach der Tat Selbstmord. Sprengfallen erschwerten die Bergung der Opfer. Beide spielten Killer-Spiele, hörten Metal- Gothic- und Industrial-Musik … mit Vorliebe die schrillen Werke des Hohepriesters der Satanskirche Marilyn Manson, und waren fasziniert von dem Okulten. Für mich war dieses Schulmassaker am 20. April 1999 in Littleton der Dammbruch zu einer neuen Epoche in der eine okult verstärkte Hassindustrie unsere Gesellschaft im Würgegriff hat.
Mittlerweile hatten wir Erfurt und es wurden glücklicherweise auch schon mehrere Amokläufe verhindert, wie z.B. der in Köln … in ganz Deutschland haben die Bürger Angst vor Nachahmern.
Was im bundesdeutschen Mediendiskurs dagegen aber immer wieder unschön auffällt, ist dass die Gefährder als Opfer hochstilisiert werden. Bekanntestes Beispiel ist Khaled el-Masri, der selbst als Brandstifter noch alles Mitleid dieser Zunft bekommt. Dieses TäterwirdOpfer-Ritual finden wir natürlich auch im Kölner Amoklauf-Fall, wo die Polizei jetzt für den Selbstmord des verhinderten Amokläufers verantwortlich gemacht wird. Von der Presse angestoßen, reagieren in einer Kaskade umgehend Dienstaufsicht und Justiz. Wer nicht mitmacht, wird abgestraft. Bis ein Untersuchungsausschuß zum Amokläufer-Selbstmord eingesetzt wird ist nur eine Frage der Zeit.
Wir leben in einer Art Ausnahmezustand. Unsere Gesellschaft wird angegriffen von aussen und von innen … von islamistichen Djihad-Terroristen und den Produkten der Hassindustrie
die durchgeknallt-nihilistischen Amok- und Jugendbanden-Terroristen. Wie will eine Gemeinschaft unter Beschuß ich gegen ihre Feinde wehren, wenn sie die, die ihre Kinder und Bürger schützen sollen … z.B. Bundeswehrsoldaten in Afghanistan oder Polizisten, die einen Amoklauf aufdecken reflexartig am liebsten wenn nicht gleich standrechtlich erschießen lassen, so doch öffentlich auf höchster Ebene abstrafen lässt?

OK weiter … Denken wir mal 8 Jahre weiter … Meine Prognose: diese Amokläufe werden immer häufiger und brutaler, weil dieser Medien/Justiz-Komplex – anstatt durchzugreifen – die Täter zu Opfern macht und weil man unfähig ist die Wurzeln des Übels herauszureißen. Die Folge: Verdrängung … Aufgabe … Gewöhnung. Hurra, wir kapitulieren!

Wir leben in einer Gesellschaft, die hochausgebildete Eliten dafür bezahlt für alle gesellschaftlichen Probleme Lösungen zu entwickeln. Ich will jetzt gar nicht eingehen auf liebevoll elaborierte Präventionsmodelle gegen Jugendgewalt von gut bezahlten deutschen Sozial-Ingenieuren. Meiner Meinung nach sind die meisten von ihnen blind für die wahren Ursachen der Amokläufe … blind weil sie unfähig sind in ihrem alles umarmenden Verständnis das Prinzip der Rebellion zu verurteilen, denn sie entstammen ja häufig selbst dem Zeitalter der Jugendrevolte und verklären diese autobiographisch …
Meiner Meinung nach liegen die Ursachen in dem Kult der Jugend-Rebellion, im exorbitant wachsenden Medienkonsum der Jugendlichen der immer stärker von dem Global Player Hassindustrie dominiert wird. Dies geschieht Hand in Hand mit einer Hinführung der Jugendlichen zu der Sphäre des Okkulten.
Schon im Rahmen der Reflexion zu den Ereignissen in Erfurt haben einige Journalisten sich mit diesem neuen Industriezweig auseinandergesetzt, der sich in den letzten Jahren in jugendlichen Subkulturen entwickelt hat, aber zunehmend auch die „Normalos“ in unserer Nachbarschaft erreicht. Zu dieser Hassindustrie gehören neben extremen Metalspielarten (Death Metal, Black Metal etc.), gewaltverherrlichenden und oft okkulten Communities auch große Teile der Computerspielindustrie. Hier sind vor allem die Ego-Shooter-Spiele und Okkult-Spiele zu nennen.

Die Tatsachen sind schon lange bekannt. Wer weitere Details lesen will, dem kann ich zwei historische Artikel empfehlen:
1. Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.04.2002, Nr. 100 / Seite 47
FRANK SCHIRRMACHER: Die Hassindustrie
Eine Emotion wird Ware: Das Internet gibt Mördern das Gefühl, nicht alleine zu sein.
„Hier ist der Kern jener „Haß“-Industrie, über die künftig zu reden sein dürfte: Sie reicht von politischen Extremismen über die Spielefabrikanten, Internetgemeinschaften bis hin zu den einzelnen, die auch noch eine Botschaft der Wut und des Hasses haben. Man wird diese Industrie niemals stillegen können. Aber man sollte wissen, daß sie existiert: aus Tausenden wütenden, haßerfüllten, kompromittierten, ängstlichen Usern, Sandkörner unter den Millionen im WorldWideWeb.“
http://www.mediengewalt.de/_arc/pre/faz/004-14.htm

2. Der Spiegel, 06.05.02
Lars-Olav Beier, Jörg Blech, Christoph Dallach, Ansbert Kneip, Helmut Sorge und Martin Wolf: „Die freie Hasswirtschaft“
http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,194999,00.html

Selbstverständlich bin ich für Jugendschutz durch Verbote dieser Quellen. Aber ich erhoffe mir hiervon nicht mehr soviel, wie noch vor ein paar Jahren. Jedem ist mittlerweile aufgefallen, dass das Klima der Gewalt unter Jugendlichen nicht nachläßt, sondern das Gegenteil der Fall ist.
Es ist wie eine Seuche des Bösen, die immer mehr Jugendliche infiziert. Meiner Meinung nach können wir als Christen zwei ganz entscheidende Dinge tun:
1. Lasst uns regelmäßig beten für die Jugend in unserer Region, lasst uns beten für die Schulen in unserem Ort. Wir befinden uns in einem geistlichen Kampf [Eph. 6,12ff].
2. Lasst uns junge Menschen immunisieren gegen diese Seuche! Lasst uns verstärkt in Jugendevangelisation und Zellgruppengründung investieren. Das ist meiner Meinung nach ein lohnender Weg, dort sollten wir Christen unsere Energie investieren. Tut Euch mit Christen aus Eurem Ort, Eurer Gemeinde, Eurer Schule zusammen und gründet evangelisierende Hauskreise, ladet kirchendistanzierte Freunde ein und erzählt ihnen von Eurem Leben mit Jesus Christus …
… in Köln, Erfurt und in ganz Deutschland!

Mit brüderlichen Grüßen
wanderprediger
Seuche des Bösen: Amok-Läufer an Schulen als Produkte der Hassindustrie

Medienklüngel

Anne Will und Miriam Meckel sind also ein Paar. Für die Presse scheint das interessant zu sein, weil prominente Paare immer interessant sind und wenn es sich um homosexuelle handelt um so mehr. Ich will an dieser Stelle gar nicht darauf eingehen, dass die beiden Frauen gegen Gottes Gebote verstoßen – das werden sie nach dem Tod selbst erleben.

Die Beziehung ist für mich ein Anlass, auf die Verflechtung von Politik und Medien in Deutschland hinzuweisen, denn Frau Meckel war 2001 bis 2002 u.a. Regierungssprecherin von Wolfgang Clement, allerdings ohne SPD-Mitlgied zu werden. Das ist eine Form von Privatleben, die durchaus auch die Öffentlichkeit etwas angeht, und nicht nur wegen des moralisch desaströs schlechten Vorbildes.
Denn diese Beziehung macht die Arbeit Anne Wills unglaubwürdig, so wie auch die Ehe zwischen einem Vorstandsmiglied und dem Aufsichtsratsvorsitzenden die Arbeit beider diskreditieren würde. Allerdings geht es in dem zuletzt genannten (fiktiven) Fall nur um Geld, aber im Journalismus geht es um Macht und Meinungen. Wie soll man einen Bericht von Frau Will über die CDU in der nächsten Wahlkampfphase ernst nehmen können, wenn sie sich schon vorher öffentlich in so große Nähe zu der SPD begeben hat?

Und dabei ist dieses Beispiel noch nicht einmal das Schlimmste. Gerade die ZEIT hat mittlerweile zwei gescheiterte SPD-Politiker in ihrem Mitarbeiterstab, wobei Naumann sogar Herausgeber ist und zeitweise Chefredakteur war.

Das bekannteste und vermutlich extremste Beispiel von Distanzverletzung zwischen Medien und Politik dürfte die bis heute bestehende Beteiligung der SPD an der Frankfurter Rundschau sein.

„Aufgrund finanzieller Schwierigkeiten musste die Frankfurter Rundschau 2003 vom Land Hessen durch eine Landesbürgschaft unterstützt werden. Es wurde ein Investor gesucht. Anfang Mai 2004 übernahm die SPD-eigene Medienholding DDVG 90 % der Anteile am Druck- und Verlagshaus als Herausgeberin der FR. Begleitet wurde dies durch eine heftige öffentliche Diskussion, da die Zeitung nun zu den wichtigsten SPD-Medienbeteiligungen gehört. Führende SPD-Politiker betonten, man wolle eine der wenigen linksliberalen Tageszeitungen Deutschlands erhalten und es werde kein Einfluss auf die Redaktion ausgeübt. Auch nach der Übernahme bezeichnet sich die Frankfurter Rundschau als „Unabhängige Tageszeitung“.“ (Wikipedia)

Während also Lehrerinnen verboten wird, ein Kopftuch zu tragen (unter dem Beifall der Medien) und jeder nervös schluckt, wenn ein Präsident gleichzeitig zu Bibelstunden geht, scheint sich niemand an der Schamlosigkeit des Medienküngels zu stören, der eine der wichtigsten Aufgaben in einer Demokratie lähmt und der Lächerlichkeit preisgibt.

Der Mythos von der sexuellen Revolution

Die 68er feiern sich selbst: der Spiegel hat seine letzte Ausgabe dem Thema gewidmet und der Stern beginnt gleich eine ganze Serie zum Thema. Dass diese beiden Zeitungsgiganten sich immer noch mit dem Flair der jugendlich machtlosen Proteste zu umgeben versuchen, wäre vermutlich peinlich, wenn man sich nicht daran gewöhnt hätte.
Da in diesem Zusammenhang oft von der „sexuellen Revolution“ die Rede ist (und weniger von der absurd hohen Anzahl von Scheidungen, Abtreibungen, Drogentoten, Gewalt, Aids, Teenagerschwangerschaften, Dauererotisierung des öffentlichen Lebens und der Vernachlässigung der Kinder) möchte ich hier nur auf diesen Punkt eingehen.
Also: Haben die 68er trotz der katastrophalen Bilanz wenigstens den Sex verbessert?

Auch wenn die Zeitungen darüber wenig berichten, gibt es Studien, die genau dieser Frage nachgegangen sind:

http://www.welt.de/print-wams/article118396/War_die_Ehe_in_den_fuenfziger_Jahren_aufregender_als_heute.html

Den folgenden Link habe ich hereingenommen, weil er noch mal mit Studien belegt, dass die scheinbar spießige Einrichtung der Ehe der sicherste Weg zu regelmäßigem Sex ist:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,445767,00.html

Die Revolution war ein Ausbruchsversuch aus einem Gefängnis, dass möglicherweise gar kein Gefängnis war. Und heute haben viele Menschen offenbar nicht mehr sondern weniger Sex. Dieser Umstand mag etwas erstaunen, weil wir subjektiv überall von Sex umgeben sind. Aber es ist eben kein wirklicher Sex sondern eine Fülle von Pseudoangeboten. Jeden Tag sehe ich an hundert Litfasssäulen, Partyeinladungen und Reiseanbietern Frauen, die scheinbar kurz vor dem Orgasmus nur darauf warten, dass irgend ein Passant kommt und…
Aber die nüchterne Wahrheit ist – jaja, die meisten werden es schon geahnt haben: diese Frauen wollen gar nichts von den Passanten. Sie kriegen Geld dafür, dass sie so aussehen, als täten sie es.
Ich bin wirklich erstaunt, dass sie die Deutschen so etwas gefallen lassen und ihr wirkliches Sexualleben gegen ein Leben in ständiger unerfüllter Gier eintauschen.
Wenn das mal keine missratene Revolution ist…

Und hier noch etwas zu einem beliebten Feindbild der 68er. Denn schlimmer als die Ehe ist für sie nur „Kein Sex vor der Ehe“:
http://de.answers.yahoo.com/question/index?qid=20070305133620AAqtCrt

Die Güte des Herrn wars

Ich möchte nur auf einen Link hinweisen, der zu einer Andacht über den Propheten Obadja führt und das Wort Gottes an Edom als Wort Gottes an Deutschland liest. Ich bin nicht sicher, ob man das so machen kann, aber im Ergebnis scheint mir eine sehr geistliche Sicht auf das Dritte Reich und vor allem sein katastrophales Ende zu gelingen. Wieviel Gnade hat Gott unserem Volk geschenkt, dass er in seinem Gericht an diesem stolzen Volk noch die Möglichkeit zur Flucht schenkte, obwohl die Deutschen den Juden jeden Fluchtversuch genommen haben. Wer diesen Text liest, verliert jede Lust an einem Zentrum für Vertreibung und dankt vielmehr Gott für die an Deutschland erwiesene Gnade.
Denn die Güte Gottes ist es, dass es nicht ganz aus war mit uns!

http://www.auftanken.de/bl_chronologische/2007-07-01/

Prostitutionsverbot: Christliche Werte mit LINKEN und GRÜNEN durchsetzen!

Ich zitiere ja immer mal wieder gerne Frau Oberfeministin Alice Schwarzer. In einem Spiegel-Interview beklagt sie sich zu Recht über die Legalisierung der Prostitution 2002 durch die damalige rot-grüne Bundesregierung.
„Das ist ein einmaliges Phänomen in Deutschland – im Ausland kann man es kaum fassen, dass wir uns auch noch brüsten mit diesen Sexfabriken und die Medien neckische Reportagen darüber machen.“
Da können selbst Bibeltreue nicht anders als heftigst zuzustimmen …
In den meisten Ländern wird die Prostitution sagen wir mal „geduldet“ … aber nein am deutschen Geist und Wesen … Wir sollen natürlich wieder mal sozialutopische Vorreiter sein … deutsche Sozialingenieure an die Front!!!
Wir erleben gerade in Berlin eine ganz neue Qualität der Massenprostitution, mit all seinen schrecklichen Auswirkungen. Erfreulicherweise kommt es inzwischen zu massiven Bürgerprotesten.
Ganz neue Wege gehen unsere Mitstreiter innerhalb der werteorientierten „Moral Majority“ in Schweden. Dort hat man vor einem Jahr durch ein Verbot von Kauf und Vermittlung sexueller Dienstleistungen Prostituierter der Prostitution einfach das Wasser abgegraben. André Anwar berichtet in dem Spiegel-Artikel „Glückliche Huren gibt es nicht„:
Doch die Bilanz kann sich sehen lassen. „Wir haben heute deutlich weniger Prostitution als unsere Nachbarländer, auch wenn wir berücksichtigen, dass ein Teil im Verborgenen geschieht“, sagt Trolle. „In Stockholm sind nur noch zwischen 105 und 130 Frauen aktiv – Internet und Straßenstrich zusammengenommen. In Oslo sind es 5000.“
Kaum ein EU-Land hat heute weniger Probleme mit Menschenhandel. Laut Polizei werden heute 400 bis 600 Ausländerinnen im Jahr zur Prostitution nach Schweden gebracht. Im nur halb so großen Finnland sollen es zwischen 10.000 und 15.000 Frauen sein. Erleichtert wird hier der Menschenhandel durch die Nähe zu Russland und den baltischen Ländern. Jetzt wird dort über ein Gesetz nach schwedischem Muster nachgedacht. Ebenso in Norwegen: Die regierende Arbeiterpartei will auf diese Weise den Handel vor allem mit Frauen aus Nigeria bekämpfen.

Wo bleibt das große AntiProstitutions-Bündnis in Deutschland zwischen uns, der LINKSPARTEI und den GRÜNEN? 🙂

Mit freundlichen Grüßen
wanderprediger

Diskussion zu diesem Posting auf Jesus.de

Prostitutionsverbot: Christliche Werte mit LINKEN und GRÜNEN durchsetzen!

Wie fit ist die Evolutionstheorie?

Die älteren unter uns ( 😉 ) kennen vielleicht noch die Geschichte von der Entstehung des Lebens aus Bakterien, die sich durch Mutation und Selektion immer weiter verändert und entwickelt haben, bis daraus die uns heute bekannte Vielfalft der Lebensformen entstanden ist.
Das war wissenschaftlicher Konsens und in Schule und Universität wurden diesem Modell entsprechend Lebensbäume auf Overheadfolien projeziert. Man spottete ein bisschen über den Kreationismus des 19. Jahrhunderts und war glücklich. Die Theorie galt als so gut wie bewiesen, denn es fehlten bestenfalls noch ein paar „Mosaiksteine“, ach was sage ich: MosaiksteinCHEN!

Diese Zeit geht jetzt langsam aber sicher zu Ende, was man als Otto-Normal-Mediennutzerr am besten daran erkennt, dass der Ton gegen Kreationisten auffallend scharf wird und nichts mehr von dem überlegenen Spott vergangener Zeiten besitzt. Es soll sogar Europapolitiker gegeben haben, die den Kreationismus als Gefahr für die Menschheit einstufen wollten.

Wer sich mit dem Thema etwas beschäftigt, ahnt auch, woher diese Nervosität kommt:
Ein Grund ist, dass der Kreationismus gelernt hat. Mittlerweile sind sich Kreationisten einige darin, dass man sich mit der Konstanz der Arten weit aus dem Fenster gelehnt hat und etwas in die biblischen Texte hineingelesen hat, was dort nicht steht. Das muss natürlich auch in Zukunft um so mehr zur Vorsicht mahnen, dass man nicht Dinge verteidigt, die man sich ausgedacht hat. Der moderne Kreationismus kann viele Funde sogar besser erklären als die Evolutionstheorie.

Dazu kommt, dass der Stammbaum des Lebens, wie er in der Biologie gelehrt wird, immer schlechter zur Evolutionstheorie passt. Und selbst wenn man ihn als Stammbaum weiter darstellt, aber die gestrichelten Linien einmal weglässt, also die Tierarten, die man gerne gefunden hätte aber auch nach über Hundert Jahren nicht finden konnte, dann ähnelt der Stammbaum auffallend dem Grundtypenmodell der Intelligent Designer!

Dazu kommt, dass dieses Baummodell eigentlich nur noch für Propagandazwecke verwendet wird und in der Wissenschaft so nicht mehr vertreten wird. Es ist einfach zu kompliziert geworden, was man nur schlecht dadurch kaschieren kann, indem man dem Baum jetzt noch Wurzeln malt, um die Vielfalt der Bakterienstämme darzustellen. Allein dadurch geht der Witz der Evolution aus einem Urlebewesen verloren. Hinzu kommt aber, dass der Baum immer mehr wirre Äste hat, was man sich bei einem Baum ja gerade noch vorstellen kann. Ärgerlicher dürfte es da schon sein, dass diese Äste auch wieder zusammenwachsen können!

Man kann die Auflösung dieses geliebten Bildes der Evolutionisten mit einem Schmunzeln beobachten. Grund sind die gewonnenen Kenntnisse in der Molekularbiologie. Bisher hat man Tiere, die ähnlich aussahen für verwandt erklärt. Diese Verwandschaft müsste sich dann logischerweise auch im Erbgut wiederspiegeln, aber hier warten die Lebewesen regelmäßig mit Überraschungen auf.

Den Vorschlag der Kreationisten, hierin vielleicht doch eher Hinweise auf einen gemeinsamen Plan als eine Abhängigkeit zu sehen, lehnt man derzeit noch entschieden ab.

Ein weiteres Problem ist das Wissen um die Entwicklung der Lebewesen im Mutterleib. Hier kann man beobachten, aus welchen Bereichen sich die einzelnen Organe entwickeln, und dann sichere Rückschlüsse auf den Weg einer Entwicklung ziehen, wenn es ihn gegeben hätte. Z.B. kann man sehen, dass das Auge des Menschen sich aus dem gleichen Gewebe entwickelt, wie das Gehirn. Die Haut entsteht aus anderen Teilen. Wenn es also eine Entwicklung des Auges gegeben hätte, dann müsste sie sich aus einem Teil des Gehirnes entwickelt haben und nicht, wie das noch bis heute in Biologiebüchern (wider besseres Wissen!) gelehrt wird, aus lichtempfindlichen Hautzellen. Letzteres hätte man sich ja noch irgendwie vorstellen können. Aber wieso sollte sich im Gehirn ein Auge entwickeln? Kreationisten haben diese Schwierigkeiten alle benannt, finden aber derzeit noch kein Gehör.

Man muss sich also ernsthaft fragen, welchen Vorzug die Evolutionstheorie gegenüber dem modernen Kreationismus noch hat. Sie wird offen als Instrument einer atheistischen Weltanschauung gebraucht, was mir niemand geglaubt hat, bevor nicht die „Erleuchteten“ selbst mit diesem Thema aufmarschiert wären. Sie war schon immer Teil einer Weltanschauung, aber jetzt ist es für jeden offensichtlich. Hierin unterscheidet sie sich also nicht vom Kreationismus.
Sie hat keine grundsätzlich überlegene Erklärungskraft für die Fossilfunde. Und damit schwindet ihr letzter Pluspunkt!

Ihr einziges Talent ist die kurzzeitige Prognose von Populationen. Und hier gilt: je kürzer die Zeitabstände, desto besser die Prognose. Ein Biologe kann also mit einiger Sicherheit sagen, wie sich der Genpool einer Rentierherde verändern wird, wenn sich die Nahrungsbedingungen ändern. Das ist ohne Frage eine Leistung, die ihr auch niemand nehmen kann, die allerdings auch bewirkt, dass viele Biologen den Eindruck haben, dass sie überall um sich herum Evolotion wahrnehmen und gerade zu beobachten können. Aber das was sie sehen, bestreitet auch kein Kreationist, und es hat, wenn sie ehrlich sind, ziemlich wenig mit Evolution zu tun, aber viel mit natürlicher Züchtung von Varietäten.
Die beiden stärksten Waffen der Evolutionstheorie, nämlich die Fossilfunde und die wissenschaftliche Authentizität, sind verschwunden.

Ich bin gespannt, wie lange sich eine Theorie in der Öffentlichkeit halten kann, die es in dieser Form schon längst nicht mehr gibt…

Hier noch ein paar (teilweise kostenpflichtige) Links:

http://www.spektrumverlag.de/artikel/826327
http://www.weltexpress.info/index.php?artikel_id=60430&lan=de&rubrik=42
http://www.christliche-autoren.de/evolution.html
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/wib/256672/

Lasst uns das Denkmal für die Wiedervereinigung selbst bauen!

Politiker in Bonn und Berlin diskutieren über Umsetzung und Standort eines „Einheitsdenkmal“, oder wie Bundestagspräsident Norbert Lammert sagt, ein „Freiheits- und Einheitsdenkmal“.
Warum nennen sie es eigentlich nicht gleich ein „Einigkeits- und Rechts- und Freiheitsdenkmal“? Vielleicht muss auch nicht unbedingt alles, was mit diesem Denkmal erinnert und angemahnt werden soll, im Titel auftauchen.

Wichtig ist mir ein ganz anderer Punkt: die Wiedervereinigung war kein Werk von Politikern sondern der Kirche. Und daher sollten auch die Kirchen sich ernsthaft mit der Frage auseinandersetzen, ob sie dieses Denkmal nicht am besten vollständig selbst organisieren und finanzieren. Denn wenn etwas über das Ergebnis der jetzigen Planungen feststeht, dann das Bemühen, die tatsächliche Bedeutung des Christentums nicht nur an der Wiedervereinigung sondern auch am Zusammenbruch des Kommunismus zu kaschieren. Stattdessen wird es ein Lob der Politik und der bisherigen Aufbauleistung sein. Das ist sicherer als die Frage, ob es in Bonn oder Berlin oder ob es überhaupt gebaut wird. Aber diese Aussage wäre so eitel wie unerträglich.

Wir sollten die Halbherzigkeit und Unentschlossenheit der Politik nutzen, und schnellstmöglich versuchen, zu diesem Projekt möglichst viele Kirchen zu gewinnen. Wenn es erst einmal angelaufen ist, wird das Interesse an einem weiteren Denkmal auf Staatskosten schnell sinken.

Wir sollten diese historisch einmalige Gelegenheit in Deutschland auf keinen Fall verpassen!

Statt öliger Politikerreden zur Eröffnung könnte ein großer Dankgottesdienst für Gottes Bewahrung während der ganzen Umbruchszeit stattfinden.

Als Standort schlage ich Berlin vor, weil dieses Denkmal
1. nach Ostdeutschland gehört,
2. wichtiger für die Politik ist als für die Bürger. Denn dieses Zentrum soll nicht zuletzt auch die Machtlosigkeit der Politik vorführen.

Die wichtigste Aussage dieser Gedenk- und Dankstätte wird dann sein:

Gott ist größer als die mächtigsten Diktaturen der Welt.

Bringt das Christentum wieder in die Schule!

Aber verstößt so eine Forderung nicht gegen die staatliche Neutralität in religiösen Fragen? Nein, ganz im Gegenteil, die Neutralität scheitert an Einseitigkeit, und die liegt im Umgang mit dem Christentum eindeutig vor:
im Philosophieunterricht gibt es eine Unterrichtsreihe, die sich „Religionsphilosophie“ nennt, aber faktisch eine Lehreinheit in Religionskritik ist – ohne einen Funken Bemühen, ein ausgewogenes Bild zu vermitteln. Was gäbe es für einen Aufschrei der Eltern, wenn es analog dazu eine Reihe gäbe, in der Texte von Autoren gelesen würden, die aus den verschiedensten Gründen ihren Glauben an Gott begründen?
Auch im Deutschunterricht scheint es niemanden zu stören, dass man Nietzsche lesen kann, ohne gleichzeitig einen christlichen Kulturkritiker zu Wort kommen zu lassen.
Im Geschichtsunterricht wird den Schülern die Französische Revolution als Ursprung unserer Freiheiten dargestellt – was eine plumpe Lüge ist, wenn man sich ihren Ausgang ansieht. Aber noch nicht einmal hier ist es möglich, der Reformation und ihren Anhängern ihren gebührenden Platz zuzuweisen, wo doch die Zusammenhänge so gut greifbar sind, wie sonst selten in der Geschichtswissenschaft: es waren protestantische Christen, welche die Demokratie in Europa einführten und durch ihr Vorbild auch in aller Welt Nachahmer auf den Plan rufen. Und auch der Ruf nach Religionsfreiheit entstand aus den protestantischen Kreisen der Independenten in England.

Wieso bedeutet „liberal“ und „neutral“ für viele Menschen heute „atheistische“? Denn so wird die Forderung nach Neutralität offenbar immer umgesetzt: christliche ELemente werden aus der Öffentlichkeit verbannt und Atheismus kommt an ihre Stelle (siehe Philosophieunterricht).

Gäbe es einen einzigen Staat, der sich einer konsequent atheistischen Weltanschauung verschrieben (die gab und gibt es immer wieder) und dabei wirklich Freiheiten für seine Bürger hervorgebracht hat, die christliche Staaten nicht besitzen, dann könnte ich diese Gleichsetzung ja immerhin der Verzweiflung zuschreiben.
Aber wenn es eine historische Wahrheit gibt, dann diese: in protestantischen Ländern gibt es die meisten Demokratien und die meisten Freiheiten für alle. Der Protestantismus hat den Freiheit und Wohlstand in einem Maße hervorgebracht, dass man seinen Einfluss nicht übersehen kann. Selbst Muslime können in protestantischen Ländern ihrer Religion ungestörter nachgehen als in muslimischen Ländern, die oft von Flügelkämpfen geplagt werden. Auch im Buddhismus lässt sich nichts Vergleichbares finden.

Wer um eine freiheitliche Erziehung der Schüler ernsthaft bemüht ist, kommt um das protestantische Christentum nicht herum.