Vergesst den Nobelpreis!

Klar freue ich mich für die Geehrten, aber zum Einen liegen die Leistungen bei der Nobelpreisverleihung i.d.R. schon so lange zurück, dass man daraus wenig über die aktuelle Lage und Qualität der Wissenschaft eines Landes machen kann, zum Anderen sind es eben nur einzelne Sterne im Kosmos der deutschen Wissenschaft.

Ich würde mich also noch mehr freuen, wenn ich wüsste, dass es Strukturen gäbe, die talentierte Nachwuchswissenschaftler nach soliden Kriterien beurteilen. Und genau das ist m.W. leider nicht der Fall. Denn diejenigen, die über das Fortkommen eines Studenten an der Universität entscheiden, sind gleichzeitig diejenigen, die ihn als Arbeitskraft verwenden. Ein Professor muss sich immer entscheiden, ob er seine wissenschaftlichen Hilfskräfte zum Dienst der Wissenschaft oder zu seiner eigenen Bequemlichkeit oder zu seiner eigenen Ehre arbeiten lässt. Und in einer gefallenen Welt, kommt es nur zu oft vor, dass die Wissenschaft dabei das Nachsehen hat. Genaugenommen hat ein Professor noch nicht einmal ein Interesse daran, die Besten (aus dem Blickwinkel der Forschung) auszusuchen. Daher kommt es, dass es oft die gewissenhaften, bescheidenen und fleißigen (Tugenden, gegen die absolut nichts einzuwenden ist!) Akademiker gefördert werden, während kreative und selbstständige Köpfe oft keine Unterstützung finden.

Eine sinnvolle Wissenschaftsförderung bestünde daher in einem staatlichen Stipendienprogramm für Dissertationen und Habilitationen, bei dem man nicht auf die Empfehlung eines Professors angewiesen ist, sondern sich mit einer Projektvorstellung bewerben kann – eventuell zu ausgeschrieben Themen.

Eine weitere Fördermöglichkeit wäre der Ausbau der DFG um einen Bereich zur Förderung der Lehre. Hier sollten Gelder für begabte Lehrer an Hochschulen bereitgestellt werden, damit es in diesem Bereich mehr Anreize gibt, als die Beliebtheit bei den Studenten. Niemand sollte einen guten Didaktiker an der Uni verachten, auch wenn er der Forschung keinen erkennbaren direkten Nutzen bringt. Jede gute Veranstaltung ist ein großer, wenn auch indirekter Nutzen, der sich in der nächsten Generation von Wissenschaftlern auszahlt.

Insbesondere einer christlichen Politik muss die Wissenschaft sehr am Herzen liegen, denn vieles, was politisch korrekt ist, ist wissenschaftlicher Müll. Und nichts dient der Wahrheit so, wie eine ideologiefreie Förderung der Wissenschaften. Und das gilt sogar gerade für die Evolutionsbiologie! Christen sollten hier eher mehr als weniger Geld investieren, denn eine falsche Theorie wird durch nichts gründlicher entlarvt, als durch Forschung! Es wäre also eine grobe Dummheit, hier Geld zu streichen.

Wenn ich dann wüsste, dass jenseits von aller Diskussion um Eliteunis u.ä., Wissenschaft blüht und Interesse weckt, dass ein Forscher oder eine Forscherin ihr Talent der Wissenschaft zur Verfügung stellen möchte und dabei Erfolg hat, bin ich glücklich. Egal, ob dabei ein Nobelpreis herausspringt oder nicht.

Apropos „Hasspredigt“…

über den folgenden Link kommt man zu dem sogenannten „Gay-Manifest“, dass schon oft „missbraucht“ wurde, um auf die Gefahren der Homosexuellen-Bewegung hinzuweisen. So lange es keine klaren und ablehnenden Stellungnahmen der Gay-Gruppen zu dem Manifest selbst gibt, sehe ich keinen Grund darin, mit dieser Tradition zu brechen.
Im Internet habe ich nur den Hinweis gefunden, dass bei den Zitaten oft die erste Zeile weggelassen wird. In dem Link habe ich daher eine vollständige Fassung gewählt.

Also hier eine Site, auf der der Text auf Englisch abgedruckt ist.

http://www.fordham.edu/halsall/pwh/swift1.html

Hier noch mal auf deutsch (ebenfalls mit Kopfzeile):

http://www.babycaust.de/brennpunkt/auswahl/sexualita/homo/beitrag_5.htm

Und hier noch eine Seite, auf der das Weglassen der ersten Zeile beklagt und sogar als „Lüge“ bezeichnet wird, obwohl ich nicht sehe, dass der Rest des Textes durch diese Zeile verneint wird:

http://rainbowallianceopenfaith.homestead.com/GayAgenda.html

Hier handelt es sich um einen Text, der von Gewaltbereitschaft zeugt und Gewalt verherrlicht. Wenn es in den letzten Jahrzehnten jemals einen Text gegeben hat, der das Prädikat „Hasspredigt“ verdient, dann dieser.

Was meint Volker Beck eigentlich?

Volker Beck nahm seinen Vorwurf, Meisner sei ein „Hassprediger“ teilweise zurück, ergänzte aber, Meisner gehöre zu den „Menschen, die den rechten Glauben über die Rechte der Menschen stellen“.

Was bedeutet das? Entweder versteht man „Rechte“ im juristischen Sinne, dann hieße der Satz: Man darf bestehendes Recht nicht kritisieren. Dass dies mit Sicherheit nicht so gemeint ist, sieht man daran, dass Beck sich selbst an Demonstrationen beteiligt, die gegen bestehende Gesetze gerichtet sind! In seiner Partei fände er für so eine Position vermutlich auch keinen Rückhalt.

„Recht“ kann hier also nur soviel bedeuten wie, „Etwas, dass ich gerecht finde“, genau mit diesem subjektiven Beiklang, den das Wort hat, denn Grüne berufen sich meines Wissen nicht auf eine höhere Moral o.ä. sondern halten die gerade für verhandelbar.

Wenn Beck das meinte, dann bedeutet der Satz: Niemand darf seine Ethik über meine stellen. In diesem Fall geht es allerdings nicht um eine Ethik, sondern um ein Gebot Gottes, Herr Beck selbst betrachtet Meisners Haltung offenbar nicht als persönliche Marotte, sondern als Teil dessen „rechten Glaubens“. Und Herr Beck muss wissen, dass es der Glaube an Gott ist. Er erwartet also, dass jemand, der an Gott glaubt, eine menschliche Ethik über die Gebote Gottes stellt. Mit den Worten von Frau Roth könnte man Beck aufgrund so einer Äußerung sicher als einen „durchgeknallten Oberfundi“ bezeichnen, aber weshalb sollte ich Herrn Beck beleidigen?

Ob Herr Beck selbst hier geltendes Recht verletzt hat (Religionsfreiheit, Meinungsfreiheit, der Schutz der Würde von Herrn Meisner etc…), werden andere prüfen müssen.
Tatsache bleibt aber, dass mit dieser Äußerung einmal mehr deutlich wurde, dass die Partei der Grünen nicht nur für Christen, sondern für jeden Anhänger einer Religion, nicht wählbar ist.

Jürgen Trittin in der Nazi-Falle?

Auf einem wissenschaftlichen Fachkongress zum Verhältnis von Naturschutz und Nationalsozialismus sagte der damalige Bundesumweltminister Jürgen Trittin in seiner Rede, es gehe bei dieser Frage ums „ehrliches Verstehen“. “ Keine billigen und beliebig primitiven Entschuldigungen. Aber auch keine selbstgerechten Anklagen, wo nichts Verwerfliches war. Umgekehrt ist aber auch klar: Naturschutz als politischer Auftrag wird nicht deshalb entwertet und für die Zukunft unwichtig, weil Naturschützer und Nazis sich auf die Natur beziehen. Eine Kollektivschuld der Naturschützer gibt es nicht.“ (in: Radkau, Joachim (Hg.), Naturschutz und Nationalsozialismus, Frankfurt, 2003.)

So einfach kann das sein: kein Presserummel, kein Rausschmiss, kein öffentliches Mobbing, einfach nichts. Und dabei besteht zwischen dem Nationalsozialismus und dem Naturschutz sogar eine wesentlich engere Verbindung als zwischen dem damaligen Familienmodell und dem Nationalsozialismus:

Für die Unterordnung der Frau sprach im Nationalsozialismus eigentlich nichts. Das einzige Interesse der Nazis an der Familie bestand eigentlich nur daran, dass viele Kinder geboren werden (daran hat sich in manchen Parteien bis heute nicht viel geändert). Dieses Ziel erreichte man damals, indem man die vorhandenen Idealvorstellungen aufgriff und unterstützte, und man erreicht das Ziel heute, in dem man die HEUTE vorhandenen Ideale aufgreift und unterstützt. Niemand wird ernsthaft behaupten, die Nazis hätten ihren Wunsch nach mehr Kindern/Soldaten einem bestimmten Familienmodel geopfert. Niemals hätten sie aus Rücksicht auf das Familienleben auf ihre Reproduktionspolitik verzichtet, und das bedeutet auch: Heute hätte Hitler selbstverständlich die Krippen befürworten können, ohne an seiner Ideologie Abstriche machen zu müssen!

Der Naturschutz war hingegen ein Herzensanliegen der Nazis. Die Natur war der heile Urzustand, die Zivilisation wurde als störende „Überfremdung“ empfunden (wenn man sich politisch korrekt ausdrücken möchte, muss man hier von „Entfremdung“ sprechen, dann ist die gleiche Aussage völlig unverdächtig). Zur „Überfremdung“ gehörte es beispielsweise, wenn neuerdings Reklametafeln die Landschaft verschandelten. Dieser Umstand konnte das Bürgertum regelrecht in Rage versetzen. Es war tatsächlich das gleiche Gefühl, dass auch den Antisemitismus befeuerte, denn es entstand aus der Angst, von einer fremden Macht geistig und kulturell überlagert zu werden und seine Ursprünglichkeit zu verlieren.

Friedemann Schmoll schreibt „Hier lieg ein wichtiger Verknüpfungspunkt zwischen modernem Antisemitismus und Naturschutz, deren beider Logik nach dem Ersten Weltkrieg mit dem Erstarken völkischer und antisemitischer Strömungen anschlussfähig werden sollte. Beide sind unauflöslich an missglückte Emanzipation aus vorkapitalistischen Verhältnissen geknüpft; beide diagnostizierten Entfremdung als „Überfremdung“. Natur- und Heimatschutz wie Antisemitismus waren Bestandteil einer spezifisch deutschen Kultur, die Prozesse gesellschaftlicher Modernisierung zutiefst skeptisch verfolgte und mit Sehnsüchten nach der Wiederherstellung einer verlorenen Zeit beantwortete.
Die völkischen Bewegungen wie auch der Natur- und Heimatschutz beantworteten solche Entfremdungserfahrungen mit dem hartnäckigen Hinweis auf die Harmonie natürlicher Ordnungen“ (S. 174f).

Der Ausländer war den Nazis ebenso wenig willkommen, wie die Werbetafel und das Christentum. In allen Fällen lag der gleiche Gedanke zugrunde: Deutschland könne nur geheilt werden, wenn es sich von allem Fremden entledige. Und in diesem Kampf spielte der Natur- und Heimatschutz eine große Rolle. Den wenigsten Naturschützern dürfte das bewusst sein.

Aber das ist in Deutschland nicht weiter gefährlich. Solange man dem Mainstream folgt, darf man großflächig Teile der Nazi-Ideologie vertreten, ohne dass dies auch nur wahrgenommen würde.

Was ist ein Naturgesetz?

Materialisten würden Naturgesetze gerne formal definieren, also als eine Regelmäßigkeit irgendwelcher Naturabläufe. Aber man merkt schnell, dass diese Definition viel zu weit ist: wenn Paul jeden Morgen um 8 Uhr eine Zeitung kauft, mag das so verlässlich sein, dass wir unser ganzes Leben keine Möglichkeit haben, dieses Gesetz zu falsifizieren (man kann es auch in eine Formelsprache übersetzen), aber wir würden es trotzdem nicht als „Naturgesetz“ bezeichnen. Hier helfen sich die Wissenschaftstheoretiker noch mit dem Hinweis darauf, dass dieses „Gesetz“ ein Individuum enthält, nämlich „Paul“, und das geht natürlich nicht. Aber dann entsteht das Problem, dass schon durch diese behutsame Verbesserung sehr prominente Naturgesetze auf einmal keine Gesetze mehr sind, denn die Gesetze über die Planetenbewegungen beziehen sich ebenfalls auf Individuen, eben die Planeten.

Diese Problematik habe ich mir nicht ausgedacht, es handelt sich hier in der Wissenschaftstheorie tatsächlich um ein ungelöstes Problem: alle berufen sich vollmundig auf Naturgesetze und mancher hängt gar sein Weltbild daran auf, aber keiner weiß, was Naturgesetze eigentlich sind!

Eigentlich ist es kein Wunder, weil der Begriff ursprünglich eine Bedeutung hatte, die man heute nicht mehr öffentlich billigt: mit dem Begriff „Naturgesetz“ wurde am Beginn der Neuzeit der Glaube ausgedrückt, dass Gott der Natur befehlen kann und ihr Gesetze erlässt. Das war auch der entscheidende Schritt zu einem wissenschaftlichen Weltbild, das die Antike und das Mittelalter in der Form nicht kannten. Man wusste zwar schon immer, dass es verlässliche Abläufe in der Natur gab und beschrieb schon Regelmäßigkeiten, aber es fehlte die Überzeugung, dass die ganze Welt nicht nur von Regelmäßigkeit sondern auch nach einer erforschbaren Planmäßigkeit und Ordnung bewusst geschaffen wurde. Erst durch diesen Glauben entstand das systematische Suchen nach Gesetzmäßigkeiten, die man eben noch nicht kannte. Tatsächlich musste man seitdem alle vermeintlichen Naturgesetze wieder korrigieren. Der Glaube geht also bis heute den Naturgesetzen voran, und genau das ist wissenschaftliches Arbeiten! Alles andere ist Glück.

Wie kann man nun die Ausagangsfrage beantworten? Auf jeden Fall nicht so, wie man es vielleicht erwarten würde, denn man kann keine Kriterien dafür angeben, dass ein bestimmter Satz die Bedingungen für das Prädikat „Naturgesetz“ erfüllt. Es handelt sich dabei um eine weltanschauliche Zuschreibung, mit er ausgedrückt werden soll, dass es sich bei einer bestimmten Regularität um den Ausdruck einer vernünftigen Ordnung der Welt handelt. Der Begriff „Naturgesetz“ enthält daher selbst kein wissenschaftliches Kriterium, aber er vermittelt das Pathos, aus dem die Lust am Forschen entsteht und erhält sie sogar noch unter atheistischen Wissenschaftlern am Leben.

Vor diesem Hintergrund wird auch die Absurdität des Atheisten deutlich, der sich auf die Naturwissenschaften stützt. Auch er glaubt an Ordnung der Welt, so fest, dass er ihn sogar als Argument gegen die Existenz Gottes anführt. Aber er vergisst dabei, dass er als Wissenschaftler in einem christlichen Boot mitfährt und wenn er aussteigen will, nass wird (was will uns diese Metapher sagen…). Oder etwas deutlicher gesagt: ein atheistischer Naturwissenschaftler verwendet ein christliches Weltverständnis ohne es selbst begründen zu können. Denn die Frage, was ein Naturgesetz ist, hängt eng mit der Frage zusammen, warum ein Naturgesetz gilt.

Michael Hampe, Philosophie-Professor an der Universität Bamberg (und meines Wissens selbst Atheist) schreibt:
„An der Frage „Warum gelten in der Natur überhaupt Gesetze?“ wird deutlich, dass doch ein Graben zwischen Newton und seinen Zeitgenossen und uns heute besteht. Newton, der die Wissenschaft von Gott noch ebenso selbstverständlich zur Naturbetrachtung zählte wie Boyle, Descartes oder Leibniz, konnte diese Frage stellen und beantworten, die heute von der Naturwissenschaft nicht gestellt und von der philosophischen Erkenntnistheorie zwar gestellt, aber nicht beantwortet werden kann.“ (aus: „Gesetz, Natur, Geltung“, in „PHILOSOPHIA NATURALIS“, Band 37 (2000) Heft 1, S.251.

Welche Folgen dieser Bedeutungsverlust für die Naturwissenschaften hat, wird sich zeigen.

Aufbruch 09: Bündelung christlicher Kräfte in der Politik ist Gebot der Stunde

Karlsruhe (PBC) Der Bundes-Delegierten-Parteitag der PBC am 12. und 13. Oktober in Kirchheim / Hessen setzte durch die Wiederwahl des Vorstandes auf Kontinuität und Wachstum. Ein wirksameres Engagement christlicher Kräfte in der Politik wird breit unterstützt. Welche Rolle die PBC in diesem Prozess spielen soll, hat dieser Parteitag noch nicht beantwortet. Mehrere externe Referenten hielten klare Schritte in dieser Richtung für das Gebot der Stunde.

„Verstärktes Engagement in der Kommunalpolitik, vertiefte thematische Arbeit an politischen Konzepten sowie intensivere Zusammenarbeit mit christlichen Organisationen und anderen christlichen Parteien bleiben die Schwerpunkte der PBC auch in den kommenden Jahren“, erklärt Weiblen. Die PBC sieht sich nach seinen Worten als dynamische und progressive christlichsoziale Partei, die mittelfristig auf 50.000 Mitglieder wachsen und ein Wählerpotential von 5 – 8 % erschließen will.
Darüber, wie der Weg zu einer intensiveren Vernetzung von Christen in der Politik (Arbeitstitel „Aufbruch 2009“) aussehen könnte, hatte es seit einigen Monaten eine intensive Diskussion in der Partei über einen Antragsentwurf des Bundesvorstandes gegeben. Auf einer Bundes- und mehreren Regionalkonferenzen, in zahlreichen Telefonkonferenzen und auf vielen Parteitagen wurde intensiv darum gerungen, ob die PBC gemeinsam mit Christen aus anderen Parteien, z.B. aus dem ZENTRUM und der ÖDP, eine neue christlich-soziale Partei gründen sollte. Dazu konnte sich der Parteitag nicht durchringen. Mehrere Anträge mit verschiedenen Varianten am ersten Tag in Richtung auf dieses Ziel fanden keine Mehrheit. Dazu muss also die Diskussion weitergehen. Mit der Bestätigung des klar für „Aufbruch 2009“ werbenden Vorstandes hat der Parteitag am zweiten Tag dann doch eine mögliche Richtung vorgezeichnet.
Christa Meves, Erziehungswissenschaftlerin und Publizistin, rief in ihrem engagierten Beitrag dem Parteitag zu: „Die Bündelung der christlichen Kräfte ist das Gebot der Stunde! Jetzt! Hören Sie und wir Christen insgesamt mit kleinräumigen internen Diskussionen auf.“ Sie forderte, die Betreuung der Kinder in der Familie zu stärken, die Tätigkeit der Mutter mit einem Erziehungsgehalt
als Beruf anzuerkennen und staatliche Unterstützung zur Stärkung von Familien einzusetzen.
Dr. Jürgen Bühler, Internationaler Direktor der Christlichen Botschaft Jerusalem (ICEJ) und Leiter des deutschen Zweiges dieser Organisation, legte dem Parteitag ausgearbeitete politische Konzepte für neue Ansätze einer deutschen und europäischen Politik für die Völker des Nahen Ostens vor. „Wir werden diese hervorragenden Konzepte aufgreifen und in unsere Programmatik für die Wahlen 2009 integrieren“, kommentierte Weiblen.
Esther Kluth, Pharmaberaterin und rheinland-pfälzische Koordinatorin der überkonfessionellen Organisation „Christen im Gesundheitswesen“, zu der deutschlandweit 6.500 im Gesundheitsbereich tätige Personen gehören, beleuchtete spezifisch christliche Schwerpunkte für die Erhaltung und Wiedergewinnung der Gesundheit. „Die Gestaltung der strukturellen Gesundheitsreform wird ein
zentrales Wahlkampfthema 2009 bilden und in der nächsten Legislaturperiode des Bundestages zu lösen sein. Die PBC will in Zusammenarbeit mit Organisationen wie CiG und Fachleuten in den eigenen Reihen im PBC-internen Strategiekreis „Gesundheitspolitik“ ihre Programmatik weiter detaillieren“, versicherte Weiblen dem Bundesparteitag.
Peter Rohde, Richter, verwies in seinem Referat auf den engen Zusammenhang zwischen dem hohen sexuellen Stimulierungslevel in unserer Gesellschaft in Medien, Werbung und Internet sowie dem Anstieg von Ehebruch (einer der Hauptfaktoren für Scheidungen) und sexuell motivierter Gewalt.
Hier müsse die Politik gegensteuern und auch über klare Rechtnormen in diesem Bereich diskutieren.