Die Klimalüge: Klimaskeptiker schlagen Alarm!

SPIEGEL und Cicero scheinen die Klimaskepsis der theocons zu teilen.

Für alle, die diese epochemachenden Wissenschafts-Dokumentation The Great Global Warming Swindle in der Erstausstrahlung auf Channel 4 bzw. später auf Youtube verpasst haben … hier nochmal die neuen Ausstrahlungslinks:
[Teil 1] [Teil 2] [Teil 3] [Teil 4] [Teil 5] [Teil 6] [Teil 7] [Teil 8]

Die kritische Auseinandersetzung mit den scheinbar unumstößlichen Wahrheiten des Weltklimarates, die zur Zeit den weltweiten Diskurs bestimmen geht weiter!
DER SPIEGEL titelte am 07.Mai 2007 Die große Klimahysterie … Hilfe die Erde schmilzt!

Nun kommt der Großangriff auf die Klimalüge von dem wie immer erstklassigen Magazin Cicero. Chefredakteur Wolfram Weimer hatte ja schon im März über die Öko-Horror-Picture-Show auf die Schippe genommen. Da dachte man scih schon, dass da noch was kommen würde. Jetzt folgt also der langersehnte Klimalüge-Titel in Cicero … diesem Journal für die Entscheider-Elite in Politik und Medien (also Leute wie wp et al. …)

Cicero 6/2007: Die Klimalüge
„Mit einem Dossier über „Die Klima-Lüge“ stellt sich Cicero im aktuellen Heft gegen die Ökopanik und fragt nach dem Klima der political correctness im Umgang mit wissenschaftlichen Prognosen und Zeitgeist-Szenarien. Beiträge dazu gibt es von Michael Miersch, Dirk Maxeiner und Richard S. Lendzen.“ heißt es im aktuellen Editorial.

Im Focus lassen sich die Cicero-Artikel exklusiv lesen:
Michael Miersch: Die Klima-Hysterie
Die Menschheit steht unmittelbar vor einer Klimakatastrophe. So lautet der Konsens. Doch tut sie das wirklich? Wer nicht in den allgemeinen Alarmismus einstimmt, gerät allzu leicht ins Abseits.

Knut, das Kuscheltier der Apokalypse
Der Eisbär Knut ist zum Kuscheltier der Apokalypse geworden
“ Der weiße Bär auf schmelzender Scholle wurde zur globalen Ikone. Dass die Spezies Eisbär in ihrer Entwicklung schon mehrere erdgeschichtliche Warmzeiten unbeschadet überstanden hat, tut da nichts mehr zur Sache. Auch dass ihr Bestand im vergangenen halben Jahrhundert von circa 5000 auf 25 000 wuchs, ist ein lästiges Detail.“
Große Koalition aus Greenpeace und Bild-Zeitung
„Fliegt uns die Erde um die Ohren?“,
„Unser Planet stirbt! Jetzt amtlich: Erde immer heißer.“ …
„Wir haben noch elf Jahre“ Schlimmer geht’s immer

Warum düstere Prognosen so gefragt sind
Dürre, Katatrophen und Trockenheit Düstere Prognosen haben Konjunktur
„Kaum einer traut sich zu fragen, ob es wirklich seriös ist, das Weltklima für 50 oder 100 Jahre vorherzusagen.“
Das Mantra vom Ende der Diskussion
„Wie groß die Rolle des Kohlendioxids dabei ist, wie stark der Mensch das Klimageschehen beeinflusst und insbesondere wie sicher die Hochrechnungen sind, mit denen die Temperatur der Zukunft vorausgesagt wird, ist nach wie vor wissenschaftlich umstritten.“
Die Apokalyptiker vom Dienst
„Inzwischen erinnern mich die letzten Zweifler an religiöse Fundamentalisten, mit denen man überhaupt keine Debatte mehr führen kann, sagt Professor Jochem Marotzke vom Hamburger Max-Planck-Institut für Meteorologie. Dass unter diesen Fundamentalisten zahlreiche besonnene und hoch geehrte Wissenschaftler sind, die teilweise an den Berichten der UN-Klimabehörde IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) mitgearbeitet haben, dürfte Marotzke bekannt sein.“ „Zahlreiche angesehene Klimaforscher zweifeln, weil ihre Messdaten nicht mit der offiziellen Theorie übereinstimmen. Der brachiale Stil, mit dem eine wissenschaftliche These kanonisiert und durchgepeitscht werden soll, irritiert inzwischen auch Anhänger der Mehrheitsmeinung.“

Zweifler sollen verstummen
„Der Sieg im Meinungsstreit soll total sein. Dafür wird im Namen der guten Sache schon mal unter die Gürtellinie geboxt. Wer abweicht, den stellt man in die Nähe der Kohle- und Öllobby und heftet ihm das Etikett Klimaleugner an. Dabei gibt es unter den bekannten kritischen Klimaforschern keinen, der die Verschwendung von Ressourcen und das leichtfertige Verfeuern fossiler Brennstoffe richtig findet.“
Liste dissidenter Wissenschaftler
„Nachdem der britische Sender Channel 4 in der Dokumentation The Great Global Warming Swindle mehrere unbotmäßige Klimaforscher zu Wort kommen ließ, schrieb eine Gruppe von 38 Wissenschaftlern aus dem Mehrheitslager an den Sender. Ihre Forderung: Der Film soll nicht als DVD vertrieben werden, solange nicht einige Passagen bereinigt sind. Jemand muss hier für das Interesse der Öffentlichkeit eintreten, begründete der Wortführer die Zensurinitiative. Das populäre grüne Internetmagazin Grist aus den USA ging noch einen Schritt weiter. Dort wurde für Zweifler ein Verfahren im Stil der Nürnberger Prozesse gefordert.“
Klimaschutz ist nicht Umweltschutz
„Wenn alle Mittel in die Klimarettung gepumpt werden, geraten Überfischung, Tropenwaldzerstörung, Luft- und Wasserverschmutzung in Entwicklungsländern aus dem Fokus. Schlimmer noch: Schon heute wird Regenwald gerodet, um Ölpalm- und Zuckerrohrplantagen für Bio-Treibstoffe anzupflanzen.“

Also … für alle Klimaskeptiker und die, die es werden wollen … die Juni-Ausgabe vom Cicero kaufen!

Mit freundlichen Grüßen
wanderprediger

Die Klimalüge: Klimaskeptiker schlagen Alarm!

Religion und Magie

Sowohl bei Laien als auch unter Religionswissenschaftlern scheint die Vorstellung zu herrschen, in den sog. „Naturvölkern“ zeige sich eine besonders ursprüngliche Form der Religion. Auf diese Vorstellung stützt Freud ausdrücklich sein Buch „Totem und Tabu“, und sogar Pater Wilhelm Schmidt, der eigentlich die These vom Urmonotheismus vertrat, baute seine Argumentation auf der Vorstellung, in bestimmten rezenten Gesellschaften ursprüngliche Gesellschaften zu finden.

Und da die Magie ein universales Element dieser Gesellschaften ist, hat sie den Ruf, mit Totemismus, Animusmus u.ä. (je nach Auffassung) eine der ältesten Formen der Spiritualität zu sein. Hieraus habe sich dann viel später der Polytheismus und dann noch viel später – als Gegenreaktion zum Polytheismus – der Monotheismus entwickelt.
In Deutschland haben die Nazis diese These besonders bunt ausgemalt, indem sie das Christentum als jüdischen Einfall in ein vermeintlich stolzes und starkes Deutschland darstellten, wodurch dieses gedemütigt und geschwächt worden sei. Da diese Vorstellung ein Grund für den Hass gegenüber den Juden war, ist es eigentlich erstaunlich, wie wenig diese These öffentlich und kritisch diskutiert wurde. Nicht zuletzt, weil es gute Gründe gibt, diese Religionsgeschichte nicht blind zu glauben:

Da ist zum Einen das Problem, dass Magie viel zu eigenartig ist, um sie mit einfachsten und simplen menschlichen Regungen zu erklären: Auch der Magier unterscheidet sehr wohl zwischen alltäglichen Handlungen, bei denen er in unserem Sinne sehr rational vorgeht (z.B. bei der Jagd) und magischen Handlungen, die oft nur von Spezialisten und nach genauen Regeln ausgeführt werden. Man kann also nicht von einer bestimmten Form zu denken oder die Welt wahrzunehmen ausgehen.
Ebensowenig kann man magische Handlungen als reine „Ausrdruckshandlungen“ erklären – wie z.B. ja jemand aus Enttäuschung das Bild der Geliebten zerreißt. Denn damit kann man noch nicht erklären, wie es zu der Vorstellung kommt, diese Geste habe eine Wirkung. Denn wie gesagt: der Unterschied zwischen Wollen und Vermögen ist offensichtlich in allen Kulturen vorhanden, weil sie sonst überhaupt nicht lebensfähig wären.

Es spricht aber noch etwas anderes gegen die Vorstellung einer ursprünglich magischen Spiritualität: nämlich die Beobachtung moderner Religionen. Hier finden wir überall und immer wieder das Phänomen, dass Religion zur Magie entwickelt wird, aber nie, dass eine magische Handlung sich zur Verehrung eines Gottes entwickelt. Also man kann beobachten, dass z.B. unter Christen immer die Gefahr virulent ist, das Gebet als eigenes Werk zu betrachten. Dann geht es nicht mehr um die Bitte an Gott, sondern um den Willensakt. Es genügt dann nicht vertrauensvoll zu glauben, dass Gott helfen kann und mir ein liebevoller Vater ist, sondern man muss vor allem glauben, dass das erbetene Ergebnis eintrifft! Auf diesem Wege hat man das Gebet zu einem Instrument des eigenen Willens gemacht und erfüllt damit die Kriterien einer magischen Handlung. Ich habe es umgekehrt noch nie erlebt, dass magisch denkende Christen von selbst anfingen, ihre magische Haltung aufzugeben. Hier ist immer ein klares Wort nötig, dass die Menschen noch einmal wach rüttelt und sie auf Gott hinweist. Geschieht dies nicht, wird das Gebet zur Kunst, die vor allem von Spezialisten beherrscht wird – ähnlich einem Schamanen.

Aufgrund dieser Beobachtung halte ich auch die Magie in anderen Kulturen für eine degenerierte Form der Religion.

Auf einem ähnlichen Weg könnte es auch zum Polytheismus gekommen sein: zunächst wurden die Eltern und andere Menschen, die von Gott erzählten, verehrt. Bis schließlich Gott vergessen war und alle religiösen Empfindungen bei den Lehrern hängen blieben. So rückten verehrte Menschen stufenlos in die Stellung von Göttern. Dieses Phänomen kann man bei Buddha beobachten: er lehrte eigentlich eine atheistische Religion und war für die Menschen nur ein Vorbild. Wer sich aber heute ansieht, mit welcher Hingabe Buddhafiguren (oder auch der „Dalai Lama“) von Gläubigen Buddhisten mitunter verehrt werden, wird kaum umhin kommen, diese Figur als das Abbild eines Gottes zu verstehen.

Die vorgeschlagene Erklärung für Magie und Polytheismus bietet eine Möglichkeit, gerade die Erklärungsbedürftigkeit beider Phänomene ernstzunehmen. Es sind eben keine trivialen Vorgänge, wenn Menschen anfangen, ihre Eltern anzubeten, nur weil diese tot sind! Und es ist auch nicht trivial, dass Menschen scheinbar sinnlose Handlungen ausführen, um ihr Ziel zu erreichen, dass sie durchaus auch auf anderen Wegen erreichen könnten (z.B. einen Feind zu töten). Wenn wir von einer ursprünglichen Gottesvorstellung ausgehen, können wir das magische Verhalten als Rudiment erklären und als Bestandteil einer Vorstellungswelt, die auch ihren Teilhabern nur zu oft unverständlich ist.

Die Erklärung erlaubt auch eine differenzierte Sicht auf die Christianisierung: Wo das Wort Gottes gepredigt wird, kommt es zu einem Kulturbruch. Aber dieser Kulturbruch führt die Menschen zurück an ihre Wurzeln der Gotteserkenntnis, von denen sich ihr Kult weit entfernt hat. Der Glaube an den einen Gott, der durch seinen Willen etwas schaffen kann, ist den Menschen zu allen Zeiten fremd und vertraut.
Auf diese Weise haben die Reformatoren gegen die stark instrumentalisierten Formen des Glaubens in der katholischen Kirche gekämpft. Aber so fremd und unorganisch dieser Eingriff war, so sehr entsprach er doch den eigentlichen Grundlagen der Kirche, nämlich dem offenbarten Wort Gottes.

Wann funktioniert Demokratie?

Was ist die wichtigste Voraussetzung für eine funktionierende Demokratie?
Der Freiheitswille der Bevölkerung? Der kann zu blutigen Revolutionen oder Bürgerkriegen führen, die hinterher dankbar in eine Diktatur eingetauscht werden (wie z.B. nach der Franz.Rev.).

Ist es eine freie Presse? Wohl kaum, denn erstens ist eine funktionierende Demokratie ohne freie Presse denkbar. Zweitens kann die freie Presse das Wahlergebnis ebenso negativ beeinflussen wie eine gelenkte. Man kann also bestenfalls sagen, dass eine zurückhaltende, ausgewogene und bürgernahe Berichterstattung die Wahlentscheidungen der Bürger positiv beeinflussen kann. Aber den direkten Nutzen der freien Presse hat tatsächlich nur die Presse.

Was ist dann die wichtigste Voraussetzung für eine funktionierende Demokratie?
Die Antwort dürfte ebenso eindeutig wie unpopulär sein:

1. Voraussetzung ist der Glaube an einen Gott, der über der Regierung steht. Nur dadurch sind Regierungen abwählbar. Diese Voraussetzung ist aber nur dann erfüllt, wenn alle Bürger einen Zugang zu der Offenbarung Gottes haben. Solange der König sich zwar einem Gott unterordnet, aber hinter verschlossenen Türen den Rat seiner Hofmagier einholt, macht es für das Volk keinen Unterschied, ob der König sich als Gott versteht oder nicht. Diese Voraussetzung ist nicht durch eine allgemeine Akzeptanz verschiedener „Werte“ zu erreichen, die dann gleichsam als Bürgerwille über der Regierung stehen. Denn allgemeine Akzeptanz ist unsichtbar! Der einzelne Bürger kann nur durch die Medien einen Blick auf sie werfen, wodurch aber eine Diktatur der Medien entsteht. Sie allein bestimmen, was allgemein akzeptiert ist, welche Umfragen veröffentlicht werden und was sie der Regierung als Bürgerwillen präsentieren. Diesen Zustand haben wir leider in Deutschland erreicht. Die einzige Möglichkeit, diese Voraussetzung zu erfüllen, ist eine schriftlich fixierte und gesellschaftlich anerkannte, religiöse und damit unantastbare Grundlage für Leben und Glauben der Menschen. Und selbst dann ist die Voraussetzung nur erfüllt, wenn der Laie auch Zugang zu ihr hat. Was nützt eine heilige Schrift, wenn sie nur von einer Experten-Kaste ausgelegt werden darf? Dann wäre es kein Unterschied zu dem Fall mit dem König und seinen Hofmagiern. Es ist nicht erstaunlich, dass eine Regierung lieber eine kleine Gruppe respektabler Gelehrter um sich hat. Diese kann sie nach eigenem Gusto einsetzen und mit stattlichen Gehältern bestechen. Das Ergebnis verdient es noch nicht einmal, eine „Aristokratie“ genannt zu werden.

2. Voraussetzung ist eine Kultur, der Unterordnung. Eine Gesellschaft wird nur dann dauerhaft demokratisch regiert werden, wenn die Mehrheit bereit ist, sich an Spielregeln zu halten, auch wenn sie der Gegenpartei nützt. Ist das nicht der Fall, kommt es zum Bürgerkrieg und danach ist alles möglich.

Fehlt die erste Voraussetzung, kann eine Regierung nicht abgesetzt werden – es entsteht eine Scheindemokratie, in der immer wieder das Oberhaupt im Amt bestätigt wird. Fehlt die zweite, kann keine neue Regierung gebildet werden und es kommt zum Bürgerkrieg.
Es ist daher kein Wunder, dass die Demokratie ihren Siegeszug in protestantischen Kirchen begann und seitdem nicht zu stoppen ist. Durch die Anerkennung der Obrigkeit als Gottes Dienerin und den allgemeinen Zugang zu einer heiligen Schrift erfüllt sie die Voraussetzungen wie keine zweite Religion. Die Demokratie kann mit Einschränkungen kopiert werden. Aber selbst dann nur, wenn die beiden Voraussetzungen zu einem Mindestmaß erfüllt werden.