2007: Deutschland auf dem Weg zur „Christian Coalition“?

2007 könnte das Jahr des Beginns einer „Christlichen Koalition“ für Deutschland werden. Am 2. September vergangenen Jahres trafen sich die Spitzen der Bundesvorstände der beiden christlichen Parteien Partei Bibeltreuer Christen (PBC) und der ältesten Partei Deutschlands der Deutschen Zentrumspartei in Nürnberg, um eine weitreichende Zusammenarbeit zu vereinbaren. In einem längeren Prozess haben sich beide Parteien, die programmatisch offenbar in allen wesentlichen Politikfeldern übereinstimmen, angenähert und wollen jetzt konkret zusammenarbeiten. Die christliche Ethik, beispielhaft in den Zehn Geboten zusammengefasst, bildet die Grundlage ihrer politischen Positionen bzgl. einer nachhaltigen Familien- und Gesellschaftspolitik. Beide Parteien treten für die Förderung von Ehe und Familie, für das Lebensrecht der ungeborenen Kinder sowie für eine grundlegende Reform des Gesundheits- und Sozialsystems ein. Für 2007 sind Aktionen u.a. für das Lebensrecht von ungeborenen, behinderten und alten Menschen geplant.

Dies könnte in der Tat der Anfang für eine wahrhaft historische christliche Plattform sein, denn beide Parteien tragen in sich Kristallisationskerne des theokonservativen Wählerpotentials Deutschlands. Die PBC könnte entscheidende Anteile der politisch denkenden deutschen Evangelikalen binden und die Deutsche Zentrumspartei die Eliten des politisch aktiven Katholizismus einbinden.
Dass die Zeichen der Zeit für eine solche Plattform ausgesprochen günstig sind, zeigen politische Prognosen, die am Horizont für Europa und speziell für Deutschland eine Rückkehr der Religion aufziehen sehen.

Kommen wir ganz kurz zur CDU. Sicher kann sich noch jeder daran erinnern, als Kardinal Meisner der Kragen platzte und er den Unionsparteien empfahl das C aus dem Namen zu streichen. Er sprach manchem dabei aus dem Herzen, aber tun wir der Union damit nicht Unrecht? Gibt es nicht viele hoffnungsvolle Ansätze, wie zum Beispiel die Christdemokraten für das Leben? Ja die gibt es, aber wenn wir ehrlich sind läuft doch zur Zeit das große Säkularisierungsprogramm in der Union, mit schleichender Akzeptanz gleichgeschlechtlicher Lebensgemeinschaften, Aufgabe jeder echten Opposition gegen das gängige Abtreibungsrecht und dem klammheimlichen Schielen in Richtung Stammzellforschung …
Aber für den wirklich christlichen Kern der Union kann der Aufbau dieser Plattform eine Ermutigung sein. Wer weiß vielleicht wächst dort ja ein neuer Koalitionspartner heran, der die Unionsparteien dazu bringt ihr christliches Erbe wirklich ernst zu nehmen. Vielleicht werden bald aus christlichen Aussenseitern in der Union Politiker, die von ganz oben aufgefordert werden Brücken zu dieser neuen theokonservativen Bewegung zu schlagen

Das neue Parteibündnis ist jedenfalls offen für die Zusammenarbeit mit Christen in allen Parteien und politischen Organisationen. Mittelfristig streben sie in einer christlichen politischen Bewegung in Deutschland ein Wachstum auf 50.000 Mitglieder an und wollen stabil 8 – 10 % Wählerpotential erschließen.

Allen Beteiligten sei hierzu das neue Buch von Günter Rohrmoser ans Herz gelegt „Konservatives Denken im Kontext der Moderne“ Er geht darin der Frage nach, wie konservatives Denken und unsere moderne Gesellschaft zusammenpassen und beklagt die Tatsache, dass die Mehrheit der Bevölkerung zwar konservativ fühlt, aber es in Deutschland keine politische Kraft gibt, die dies kanalisieren kann. Am Beispiel der USA beschreibt er, wie eine konservative Kulturrevolution aussehen kann. Dieses „wiedererweckte“ amerikanische Christentum hat nun mit der Wahl Bushs aus Sicht des Autors einen revolutionären konservativen Angriff auf unsere spätliberale Dekadenz geführt, von dem sich Europa nicht abkoppeln sollte, um das Überleben des Westens zu sichern.

Vom christlichen Amerika lernen, heißt siegen lernen … so sehen wir theocons das auch 🙂

Mit freundlichen Grüßen
wanderprediger

Diskussion zu diesem Thema auf jesus.de
2007: Deutschland auf dem Weg zur „Christian Coalition“?

Der tägliche Terror

Drohen in deutschen Großstädten bald Zustände, wie in französischen Vorstädten. Ein Artikel im Tagesspiegel mit dem Titel „Der tägliche Terror„, der verstörenden Alltagserfahrung von Deutschen mit gewalttätigen arabisch- und türkischstämmigen Jugendlichen schildert und das Dilemma, was viele im Grundegenommen liberale, ausländerfreundliche Berliner zunehmend erleben, löste heute eine explosionsartig wachsende Lawine von ganz überwiegend zustimmenden Leserkommentaren aus.

Auch auf Jesus.de diskutiert man über diesen Artikel … Wir brauchen hier lebenspraktische Lösungen. In meinen Augen ist neben einem harten Durchgreifen der Polizei und Verschärfung der Abschiebepraxis, in der Präventionsarbeit vor allen Dingen die Einbeziehung der mehrheitlich friedliebenden türkisch-arabischen „bürgerlichen“ Community extrem wichtig …
… der Döner-Buden-Besitzer, die türkische Reisebüro-Angestellte, der große Bruder, der von Michael Kuhr trainiert wird … man muss sie mit einbeziehen und ihnen klar machen, dass sie eine Verantwortung für ihre kleinen Brüder haben …

Michael Kuhr: „Soll ich Deinem großen Bruder erzählen, was Du hier für abziehst?“
Ein Video zum nachdenken -> http://www.youtube.com/watch?v=EardQdvNL9Q

Dass ein Transportmedium dieser Gewalthaltungen natürlich auch in der Musik zu finden ist … Stichwort „Gangsta Rap“, darüber müsste man eigentlich einen eigenen Thread aufmachen … man muss ja nicht immer nur über Black Metal schimpfen …

Wenn es nicht gelingt, dieses Problem schnell in den Griff zu bekommen, drohen uns Szenarien wie in Frankreich und oder die Bewahrheitung eines Leserbriefs zu einem anderen Tagesspiegelartikel vom 23.01.2007 von Peter Fielding: „Als ehemaliger Sozialarbeiter (u.a. zwei Jahre „Koordinator für Ausländerfragen“ in einer Großstadt)kann ich nur kopfschüttlelnd mitteilen, daß alldies schon vor Jahrzehnten absehbar war. … Wohin diese Entwicklung führen wird, – in Anteilen ist das längst vollzogen -, ist offenkundig: zu wirtschaftlich und auch politisch mächtigen Organisationen und Strukturen der organsierten Kriminalität fremd-ethnischer Prägung. Legal chancenlose fremd-ethnische Jugendliche, speziell im Hinblick auf Beruf und soziale Integration, werden zur Verfügungsgruppe einer in keiner Weise mehr zu kontrolliernden oder etwa gar zu bekämpfenden Mafia: diese bietet gewissermaßen einen eigenen „Arbeitsmarkt“, inklusive (im Einzelfall) höchst lukrativer Aufstiegsschancen, – am Ende auch in der Politik. In einem hochkriminellen „Staat im Staate“. Die Mehrheit wird allerdings auch weiterhin das Fußvolk bilden; als Schläger und Erpresser, Drogendealer, Auftragskiller etc. Eine solche Masse der Elenden ist ja Voraussetzung für das weitere Funktionieren des Systems. …“
Der tägliche Terror

Kein zweiter Holocaust … Gott schütze Israel!

Apologet von Jesus.de wies auf einen sehr aufrüttelnden Artikel mit dem Titel „Der zweite Holocaust“ in der Tageszeitung „Die Welt“ von heute hin. Benny Morris, früher Kopf der antizionistischen Linken in Israel schildert hier den kommenden zweiten Holocaust.

Der zweite Holocaust wird vollkommen anders sein. Eines schönen Morgens in fünf oder zehn Jahren – vielleicht während einer Krise in der Region, vielleicht aus heiterem Himmel -, einen Tag oder ein Jahr oder fünf Jahre, nachdem der Iran sich die Bombe beschafft hat, werden die Mullahs sich in Qom zu einer Geheimsitzung treffen, unter einem Porträt des stählern dreinblickenden Ajatollah Khomeini, und sie werden Präsident Ahmadinedschad, der dann in seiner zweiten oder dritten Amtszeit sein wird, ihr Placet geben. Die nötigen Befehle werden erteilt werden, und die Shihab-III oder IV-Raketen werden abheben in Richtung Tel Aviv, Beer Scheba, Haifa und Jerusalem und womöglich einiger militärischer Ziele, eingeschlossen das halbe Dutzend Militärflughäfen und der bekannten nuklearen Abschussrampen. Einige der Shihabs werden atomare Sprengköpfe tragen, vielleicht sogar Mehrfachsprengköpfe. Andere werden zur Ablenkung dienen und nur mit chemischen oder biologischen Kampfstoffen oder alten Zeitungen geladen sein, um die israelischen Antiraketen-Raketen und Heimatschutzverbände in die Irre zu führen.

Bei einem Land von der Größe und Gestalt Israels (8000 in die Länge gezogene Quadratmeilen) werden vermutlich vier oder fünf Treffer genügen: Kein Israel mehr. Eine Million Israelis in Tel Aviv, Haifa, Jerusalem und dem Umfeld dieser Städte, vielleicht sogar mehr, wird auf der Stelle tot sein. Zusätzliche Millionen werden ernsthaft radioaktiv verstrahlt werden. Israel hat ungefähr sieben Millionen Einwohner. Kein Iraner wird auch nur einen davon sehen oder berühren. Es wird völlig unpersönlich sein.

Morris zieht eine Parallele zur anschwellenden Nazi-Propaganda mit der die Deutschen über Jahre auf die beginnende Vernichtung vorbereitet wurden. Er sieht Parallelen zur heutigen Situation.

So wie dem ersten wird auch dem zweiten Holocaust ein Jahrzehnt vorangegangen sein, in dem die Herzen und Hirne auf ihn vorbereitet wurden. Verschiedene Botschaften haben verschiedene Publikumskreise erreicht, aber alle haben nur einem Ziel gedient, der Dämonisierung Israels. Muslimen auf der ganzen Welt wurde beigebracht, dass „Israel vernichtet werden“ muss. Die Leute im Westen wurden auf subtilere Art belehrt: „Israel ist ein rassistischer Unterdrückerstaat“ und „Israel ist im Zeitalter des Multikulturalismus ein überflüssiger Anachronismus“. Generationen von Muslimen und zumindest eine Generation von Leuten im Westen wurden nach solchen Glaubenssätzen erzogen.

Ich kann Ben Morris hier voll und ganz zustimmen und möchte jeden, dem dieser Artikel wie mir ganz klar macht, dass man JETZT für Irael aufstehen und Flagge zeigen muss, auffordern am Sonntag dem 28.1.07 um 15.00 am Alexanderplatz in Berlin an der Anti-Holocaust-Demonstration gegen den iranischen Präsidenten Ahmadinedschad teilzunehmen! Gerade wir Deutschen dürfen zu dieser erneuten Holocaust-Drohung gegen das jüdische Volk nicht schweigen!

Gott schütze Israel!

Mit freundlichen Grüßen
wanderprediger
Kein zweiter Holocaust … Gott schütze Israel!

Wer hätte das gedacht? … linkstheologischer US-Kirchenverband NCC gegen Bushs Irak-Plan

USA: Immer mehr Kirchen gegen Bushs Irak-Plan“ … mit diesem Titel fand ich heute einen Artikel des evangelischen Pressediensts EPD auf der Startseite des von mir trotz seiner linksevangelikalen Ausrichtung sehr geschätzten christlichen Online-Dienstes jesus.de
… also was soll ich nun dazu sagen …
dass der als äusserst links bekannte ökumenische Nationale Kirchenrat der USA NCC Statements gegen den Irak-Krieg abgibt, ist ja nun absolut nix neues liebe Leute! Ich hab hier mal eine Proklamation aus 2003 verlinkt. Und auch John Thomas, dessen Vereinigte Kirche Christi schon seit langem Mitglied im NCC ist, hat schon vor Jahren Anti-Irakkrieg-Aufrufe vom NCC unterschrieben. Und auch die „Kirche der Brüder“ gehören natürlich zu diesem linken Club. Nur um die Liste zu komplettieren, kommt hier auch für Stanley Noffsinger noch ein Link, der zeigt, dass er schon lange zu den Kritikern des Irak-Kriegs gehört.
ncc vs iraq-war … the same procedure as every year würde ich dazu sagen.

Was ist denn so falsch am NCC? Nun, von konservativ-evangelikaler Seite wirft man dem NCC vor, eine linksgerichtete Organisation zu sein, die sich auf den bekannten linken Politikfeldern wie z.B. Homo-Ehe und Feminismus positioniert. Beispielsweise werden Bibelübersetzung unter der NCC-Sponsorenschaft in geschlechtsneutraler Sprache veröffentlicht (ähnlich der „Bibel in gerechter Sprache„). Weiterhin wird die NCC wegen ihrer Unterstützung von marxistischen Regimen kritisiert. Eine unausgewogene Haltung zu Cuba, speziell die Unterstützung von Fidel Castro und die relative Ruhe der NCC bzgl. religiöser Verfolgung in linken Regimen. Readers Digest berichtet, dass der NCC in den 50er und 60er Jahren marxistische Guerilla-Bewegungen unterstützte, die Nichtkämpfer, wie zum Beispiel Christliche Missionare töteten. Wobei man natürlich diesbezüglich bedenken muss, dass die Regierung der USA in dieser Zeit ja extensiv antikommunistische Diktaturen vor allem in Südamerika unterstützt hat. ein Aspekt der Unglaubwürdigkeit der Freiheitsmacht USA, der im übrigen von George W. Bush vor einigen Monaten in einer Rede zu Recht kritisiert wurde.
… OK ich schweife ab …
Aber nicht nur aus der konservativen Ecke wird der NCC kritisiert. Auch Linksliberale äußern sich teilweise kritisch. Beispielsweise wird von ihnen bemängelt, dass der NCC immer wieder öffentliche Statements abgibt, zu Punkten, wo es gar keinen Konsensus unter den einzelnen Mitgliedskirchen gibt. Gerade dieser Aspekt ist vielleicht interessant im Zusammenhang mit dieser Meldung des evangelischen Pressedienst.
Mit freundlichen Grüßen
wanderprediger

Zum Thema: „Satanisten glauben nicht an Satan“

Hi BMer, Hi interessierte Laien, Hi posers united,
hier kommt die Antwort auf einige eurer netten Postings zum Thema „Satanisten glauben doch gar nicht an Satan“ … Am besten ist es natürlich, Euch einfach zu ignorieren. Nun habt Ihr mir hier allerdings wirklich nette Postings gewidmet und irgendwie hab ich dann doch ein paar Minuten meiner kostbaren Zeit investiert, um Euch hier mal aus einer kleinen RetroCollage meine Sicht zu erklären … und vor allen Dingen natürlich wie ich Euch sehe … Ich erlaube mir, Eure freundliche Zustimmung vorausgesetzt, Euch einfach zu Duzen …

OK los gehts … Natürlich hast Du recht, wenn Du glaubst, dass ich mich Euch gegenüber ziemlich überlegen fühle. Aber nicht durch meinen eigenen Verdienst, sondern dadurch, dass ich als wiedergeborener Christ die Gnade habe, das Geheimnis Gottes zu erkennen, das Christus ist, in welchem verborgen liegen alle Schätze der Weisheit und der Erkenntnis. [Kolosser 2,2-3]

Ich erkläre es Dir gerne. Du und die meisten BlackMetaller und natürlich auch fast alle Satanisten, die was auf sich halten … Ihr alle glaubt selbstverständlich gar nicht an Satan als Person. Und gerade intellektuelle B-Metaller wie Du legen ganz besonders großen Wert auf den Zusammenhang von individuellem Protest und der Symbolik des Bösen. Auf die Methaphorik des Destruktiven und Satanischen hat ja Baudelaire schon vor Jahrhunderten hingewiesen. In Die Litaneien Satans [hast Du doch sicher gelesen … ] erscheint „Satan“ als letzte Zuflucht der Unterpriveligierten. Wenn Ihr den Teufel als kulturelle Symbolisierung sozialer Verhältnisse begreift, dann wird in Euren Augen mit den satanischen Symbolen das Aufständische, die Rebellion, das die Ordnungen sprengende und die Macht an sich reissende Moment symbolisiert. Der Teufel ist für Euch die archaische Metapher für den sozialen Aufstand. In diesem Sinn ist die BlackMetaltypische Symblik des Bösen [NumberOfTheBeast, Pentagramme etc.], des Todes und des Extremen und das „Prinzip Satan“ mit der Quasi-Wiederbelebung einer archaisch-religiösen Metapher Ausdruck für eine unbesiegbare und unkontrollierbare anarchische Gegenkraft gegen die moderne Ordnung und die unbeeinflussbaren, fernen Machtorganisationen und „Unterdrückungsstrukturen“.
Das idealisierte „Prinzip Satan“ als Freund und Helfer der Unterdrückten und Verstoßenen, als Trost der Armen und Verurteilten – so arbeiten die Gehirne der B-Metaller. Im Prinzip ist ja die gesamte Heavy-Metal-Kultur sehr stark im Kontext des sich auflösenden proletarischen und subproletarischen Milieus angesiedelt, in den Subkulturen der Arbeiterjugendlichen, den „maskulin orientierten“ Subkulturen, die in der Tradition der Halbstarken, Rockern, Fussballfan und Straßencliquen stehen …
… Aber ich schweife ab:
Das Problem was ihr aus meiner Sicht habt ist dabei Folgendes: Ihr idealisiert Satan als eine Art „Prinzip der Rebellion“
… ABER …
seid blind für die REAL EXISTIERENDE GEISTLICHE WELT. Ihr seid blind dafür, dass Menschen, die sich der dunklen Seite hingeben, wahrhaftig von den dunklen Wesenseinheiten dieser geistlichen Welt umsessen und noch schlimmer besessen sein können. Satan existiert in dieser Welt und er hat Macht. Black Metal gibt ihm Macht über junge Menschen … denn sie geben ihm Anrecht auf ihr Leben.
Natürlich ist das für Euch nicht greifbar, der Glaube an Jesus Christus rangiert bei Euch so ungefähr auf dem selben Level wie der Glaube an den Weihnachtsmann. Es ist, als wenn Ihr in einem Bungalow wohnt und Euch will jemand was vom Keller und vom Dachgeschoß erzählen … OK ich weiss von mir wollt Ihr es nicht hören, aber vielleicht lasst Ihr es Euch einfach von Head dem Ex-Gitarristen von Korn [PostNuMetal] erzählen [-> http://www.headtochrist.com/ ] oder von Alice Cooper [Ausschnitte aus einem Interview mit der Münchner Abend-Zeitung ] …

AZ: Seit wann sind Sie Christ?
Alice Cooper: Ungefähr neun Jahre. Ich war mein ganzes Leben Alkoholiker, aber all die Autos, Häuser, Frauen, Drogen: Am Ende bleibt Dir nichts. Ich trinke nicht mehr und in der Kirche habe ich gefunden, worum es geht: unsere Beziehung zu Gott, nicht zu Dingen.

AZ: Was ängstigt Sie noch?
Alice Cooper: Der Amoklauf an der Columbine-Highschool in Littleton und die Tatsache, dass es das Böse gibt. Es hieß: Die Musik ist schuld, es waren die Filme, die Computerspiele. Aber wie können Sie und ich solche Spiele spielen und nicht zu Mördern werden? Wo kommt diese Mordinstinkt her? Er kommt von einem viel dunkleren Ort in der Seele. Man mag das für altmodisch halten, aber ich glaube, diese Jungs waren vom Satan besessen.

AZ: Ist Satan nicht eine allegorische Figur?
Alice Cooper: Der Satan tut nichts, der Satan macht Vorschläge. Er ist ein großartiger Verkäufer.

AZ: Haben Sie ihn getroffen?
Alice Cooper: Nein, aber ich weiß, wer er ist. Ich weiß, was die Bibel über ihn sagt: Er ist der schönste Engel des Himmels. Der Song „Give me this“ auf dem Album dreht sich um ihn. Er fragt: Wünschst du dir nicht alles zu haben? Und dann fordert er einen auf, niederzuknien und ihn anzubeten. Es gibt nur einen, der das nötig hat. Satan erscheint nicht als Monster, der Satan verkleidet sich als Verführer.

AZ: Ist Satan in Littleton als Rock’n’Roll erschienen?
Alice Cooper: Warum sollte er sich nur auf Rock’n’Roll verlassen? Alles was einen denken lässt, man sei wichtiger als Gott, ist Satan.

AZ: Kann Rockmusik überhaupt etwas bewirken?
Alice Cooper: Wenn Musik sagt „Geht raus und tötet, geht raus und zerstört“, dann stimmt damit etwas nicht. Aber die meisten Kids sind klug genug, um sowas zu erkennen.

… gutes Schlußwort

In diesem Sinne
Euer wanderprediger

Gebet für Marilyn Manson … bitte betet mit! …

Liebe Geschwister,
Eben erreichte mich per mail ein Gebet für Marilyn Manson. Ich habe es nur in kleinen Nuancen abgeändert und möchte, dass wir es alle gemeinsam beten! Bitte … jeder der es ernst meint, soll es laut vorlesen und beten. Bitte stellt es auf Eure Homepages und schickt es per mail an alle eure christlichen Freunde …
Mit freundlichen Grüßen
wanderprediger

Lieber Vater im Himmel,

Danke, HERR, dass Du uns ausrüstest, als Deine Jünger, dass wir Licht und Salz sein können.

Wir bitten Dich, lieber Herr Jesus, für Marilyn Manson, um Erlösung von diesem rebellischen Weg, der doch den Satan verherrlicht und nicht Dich. Die Tatsache, lieber HERR, dass Du uns berufst, für diesen Menschen zu beten, zeigt uns doch, dass Du ihn noch nicht aufgegeben hast.

Welch ein gewaltiges Zeugnis wäre das für Dich, HERR, wenn er erlöst würde und öffentlich umkehren würde zu Dir.

Er ist doch christlich erzogen worden.

Wir bitten Dich, HERR, dass die Trennung seiner Frau, der Alkoholismus und diese dämonische Besessenheit ihm zeigen, dass der Teufel nichts verschenkt, sondern alles nimmt und Menschen, wie ihn in Elend und Verderbnis führt. Bitte lass das, was er schon weiß, und bisher verspottet hat, in ihm lebendig werden und lass ihn eine 180 Grad-Wendung vollziehen, so dass aus diesem Satansjünger Dein Jünger wird.

Wir wissen, HERR, dass viele Geschwister für ihn beten und wir wissen auch, dass Deine Macht viel größer ist, als die finstere Macht unter der er noch steht.

Führe diesen gefangenen Menschen siegend heraus.

Auch zum Zeugnis für seine Frau, die ihn zurecht verlassen hat.

Und zum Zeugnis für alle, die er bisher verführt hat!

Darum bitten wir Dich in Jesu Namen. Amen.

Marilyn Manson von Dämonen besessen …

Viele kennen meine Abneigung gegen Gothic, Black Metal im Allgemeinen und Marilyn Manson im Speziellen.
Zwischenzeitlich hatte Manson, im Übrigen ein Reverend der Church of Satan die berühmte Stripperin Dita von Teese geheiratet. Die Ehe ging – wie sollte es auch anders sein – schon nach einem Jahr in die Brüche. Die Stripperin zog kürzlich aus dem gemeinsamen Haus und der fast vollkommen dem Suff verfallene Manson bekam davon noch nicht mal etwas mit. Dass Manson von Dämonen besessen ist, wollte man selbst in Christenkreisen unter den aufgeschlossenen Liebhabern der dunklen Seite der Rock-Musik noch nie wahrhaben … Jetzt steht es in allen Zeitungen! Spiegel Online schreibt: „Von Teese habe wirklich hart an der Beziehung gearbeitet. Doch offenbar wurde der Stripperin die Grusel-Masche des Gothic-Rockers, der sich stets grell geschminkt in Lack und Leder präsentiert, zuviel. Manson werde von zu vielen Dämonen heimgesucht, sagte der Freund der Zeitung. Zudem habe Manson im vergangenen Jahr kräftig dem Alkohol zugesagt, sehr zum Missfallen Von Teeses.“.
Kometenhafter Aufstieg und erbärmlicher Zerfall. Dies ist die typische Karriere von Menschen, die von der dunklen Seite in Besitz genommen werden. Dämonen, die ihm anfangs die Kraft und Dynamik gaben, die unbestrittene Nummer Eins in dieser düsteren Musik-Szene zu werden, führen nun zur Selbstzerstörung … Scheidung, körperlicher Verfall durch Alkohol und Drogensucht … und schließlich … Tod!
Laut Joh. 8,44 ist Satan ein … „Mörder von Anfang an und steht nicht in der Wahrheit; denn die Wahrheit ist nicht in ihm. Wenn er Lügen redet, so spricht er aus dem Eigenen; denn er ist ein Lügner und der Vater der Lüge.“ -> 1. Joh. 3,8 „… Dazu ist erschienen der Sohn Gottes, daß er die Werke des Teufels zerstöre.“
Konkreter Aufruf: Betet dafür, dass Manson durch diese Krise zu Jesus Christus findet und von seiner dämonischen Besessenheit befreit wird!
Mit freundlichen Grüßen
wanderprediger

Diskussionsverlauf auf Jesus.de
Marilyn Manson von Dämonen besessen …

Die Weihnachtsgeschichte

Lukas 2,1-21

Ist das nun alles auch wirklich so passiert? Ist das nicht alles nur ein Märchen? Kommt das nicht doch alles nur aus dem Reich der Sagenwelten?

Keinen Zweifel an der Wahrheit dieser Geschichte hatte der 1977 verstorbene marxistische Philosoph Ernst Bloch. Er war fest davon überzeugt, daß der historische Jesus wirklich gelebt haben muß und er bleibt in seiner Argumentation für einen Marxisten überraschend bibeltreu:
In seinem Hauptwerk „Das Prinzip Hoffnung“ schreibt er: „Zugleich ist der Stall wahr, eine so geringe Herkunft des Stifters [Jesus] wird nicht erfunden. Sage macht keine Elendsmalerei und sicher keine, die sich durch ein ganzes Leben fortsetzt. Der Stall, der Zimmermannssohn, der Schwärmer unter kleinen Leuten, der Galgen am Ende, das ist aus geschichtlichem Stoff, nicht aus dem goldenen, den die Sage liebt.“

Warum kam Jesus Christus nun also in unsere Welt?
Ich bin kein Philosoph, aber als überzeugter Christ bin ich Gott zutiefst dankbar, dass er uns seinen Sohn geschickt hat, damit wir zu ihm kommen können, um für immer von unseren Sünden befreit zu werden und wieder Gemeinschaft mit Gott haben können.

Warum kam Jesus Christus nun also in unsere Welt?
Ich möchte Ihnen antworten mit Johannes 3,16
16Denn also hat Gott die Welt geliebt, daß er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.

Und so wünsche ich allen ein frohes, gesegnetes Weihnachtsfest!
Die Weihnachtsgeschichte