Zynisch: Abtreibung senkt Kriminalitätsrate

Die Welt veröffentlichte heute in den Forumseiten einen provozierenden Artikel von Steven Levitt und Stephen Dubner mit dem Titel „Verblüffende Erklärung“. Das ganze ist ein Vorabdruck aus dem Buch: „Freakonomics. Überraschende Antworten auf alltägliche Lebensfragen“ welches am 1. Februar erscheint.
Die Autoren vertreten darin die These, dass der Hauptgrund für die Senkung der Kriminalitätsrate in den USA die Legalisierung der Abtreibung nach dem Urteil in dem legendären Fall „Roe vs. Wade“ ist. Denn so lautet die Argumentation, rekrutiert sich der Großteil der abgetriebenen Kinder aus den unteren Schichten und dort vor allen Dingen bei den alleinerziehenden Müttern. Genau die Klientel, die am häufigsten straffällig wird. Auffällig sei auch, dass gerade in Staaten, wo besonders viel abgetrieben werde, die Kriminalitätsrate am stärksten gesunken sei.
Ich muss sagen, dass mir diese These ausgesprochen zuwider ist. In Amerika hat es meiner Meinung nach zwei wesentliche Faktoren gegeben, die die Kriminalität gesenkt haben. Es gab eine evangelikale Erweckung. Ganze Regionen beteten für Ihre Lokalregierungen und gegen die Kriminalität … und Gott erhört Gebet!! Zweitens ausgehend von Giulianos „Zero Tolerance“-Politik in New York, eine harte Linie, die auch kleinste Delikte von Jugendlichen hart bestrafte, hat sich in den USA eine restriktive Polizeitaktik durchgesetzt, die schier unglaubliche Erfolge zeigte …

Offensichtlich haben die US-Liberalen eine ganz besondere Freude daran, diese Erfolge zu dekonstruieren und so entstehen diese Thesen. Bisher kannte ich diese menschenverachtende Unbarmherzigkeit gegenüber den unteren, armen Schichten nur von den hartherzigen konservativen Kräften [gerade dagegen steht der -> Compassionate Conservatism ]. Mittlerweile scheint diese menschenverachtende Haltung offensichtlich auch in liberalen Kreise der Gutmenschen Einzug gefunden haben.

Gott sind diese vielen, vielen Abtreibungen ein Greuel!! Ich kann mir nicht vorstellen, dass er Gemeinschaften durch eine Verminderung der kriminalitätsrate „belohnt“, wenn sie die Anzahl der Abtreibungen erhöhen.
Mit freundlichen Grüßen
wanderprediger

Zynisch: Abtreibung senkt Kriminalitätsrate

Rodet die Regenwälder!! -> Artikel wider die Öko-Religion in uns allen :-)

Heute hat Apologet auf Jesus.de einen interessanten und provokanten Artikel gepostet. Wie zu erwarten trat er damit eine Welle der Entrüstung los, was mich ehrlicherweise sehr amüsiert hat, deshalb fühlte ich mich genötigt, den Entrüsteten mal den Spiegel vorzuhalten und ihnen mal ihre schon lange verinnerlichte Öko-Religion vor augen halten 🙂

Hi Swanhilde,
Du ich finde solche Artikel manchmal ganz gut, damit man seinen eigenen Standpunkt überprüfen kann. Denn gerade beim Thema Umweltschutz sind wir sehr schnell dabei, mehr auf Emotionen als auf Fakten zu setzen. Wir haben feste schon fast religiöse Bilder im Kopf, von einer Natur, an der sich der Mensch versündigt und die unter dieser Situation leidet und irgendwann einmal muss der Mensch büßen für diese Sünden -> Die Natur schlägt zurück mit Fluten, Tsunamis, Klimakathastrophen … BSE, Vogelgrippe … you name it … Nur wenn wir alle uns ganz asketisch einschränken und wenn überhaupt nur mit einem ständigen schlechten Gewissen konsumieren, wenn wir alle Vegetarier werden, wenn wir also Buße tun für unsere Umweltsünden etc. pp. erst dann kann es wieder aufwärts gehen. … Ein wenig überzeichnet … aber dies sind die Umrisse einer bewussten Ökoreligion, die viele von uns verinnerlicht haben. Die meissten ohne dass sie es wissen.
Da ist so ein ketzerischer Artikel doch mal ganz heilsam. Wenn Du mehr solche Ketzerliteratur gegen die Öko-Religion lesen willst, empfehle ich Dir Apocalypse No! von Björn Lomborg [-> http://www.theocons.de/index.php/a/2005/06/15/p77 ] und Denkanstöße von Maxeiner und Miersch, wie zum Beispiel „die zehn Gebote des Öko-Glaubens [-> http://www.enabc.de/include.php?path=forum/showthread.php&threadid=1796 ]
Mit freundlichen Grüßen
wanderprediger
Rodet die Regenwälder!! -> Artikel wider die Öko-Religion in uns allen 🙂

Allianzgebetswoche: Jesus als Hoffnungsträger

„Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, der wird leben, auch wenn er stirbt.“ (Johannes 11,25–26)
Text zur Ergänzung: Lukas 7,11–17
Das Programm des heutigen Tages findet Ihr hier: -> http://www.ead.de/gebet/gebetswoche/archiv/2006/08.htm

Allianzgebetswoche: Jesus als Hoffnungsträger

Allianzgebetswoche: Jesus als Kraftquelle

„Ich bin der Weinstock, ihr seid die Reben. Wer in mir bleibt und ich in ihm, der bringt viel Frucht. Denn ohne mich könnt ihr nichts tun.“ (Johannes 15,5)
Text zur Ergänzung: Lukas 13,6–9
Das Programm des heutigen Tages findet Ihr hier: -> http://www.ead.de/gebet/gebetswoche/archiv/2006/07.htm

Allianzgebetswoche: Jesus als Kraftquelle

Allianzgebetswoche: Jesus als Lebenslicht

„Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ (Johannes 8,12)
Text zur Ergänzung: Lukas 18,35–43
Das Programm des heutigen Tages findet Ihr hier: -> http://www.ead.de/gebet/gebetswoche/archiv/2006/06.htm

Allianzgebetswoche: Jesus als Lebenslicht

Tony Blair: „Wissen Sie, wo sich Ihre minderjährigen Kinder nach 22 Uhr aufhalten?“

Tony Blair stellte kürzlich eine Initiative gegen marodierende Jugendbanden vor, die ganze Stadtviertel verunsichern.
Thomas Kielinger schreibt dazu in der Welt:
Es gibt urbane Zentren in England, die sind an Wochenendabenden fest in der Hand von lungernden, oft Kapuzen tragenden Jugendlichen („hoodies“), die von Beschimpfung über Anrempelung bis Gewalt alles beherrschen, was man gemeinhin „Kleinkriminalität“ nennt. Auch Wohngegenden erleben vermehrt den Terror der „Yobs“.
Einige Beispiele der Methoden: Eltern, deren Kinder auffällig geworden sind bekommen Kurse über den Umgang mit unkontrollierbaren Kindern verordnet. Eine „parenting academy“ wurde gegründet, wo soziale Dienstleister lernen, Eltern beizustehen. Hilft das alles nichts kann im Notfall auch Problemfamilien gedroht werden, sie aus ihren Häusern zu weisen.
Erinnert mich wohltuend an die „Zero Tolerance„-Phase des legendären New Yorker Bürgermeisters Rudolph W. Giuliani, der New York wieder zu einer bewohnbaren Stadt gemacht hat.
Mit freundlichen Grüßen
wanderprediger

Tony Blair: „Wissen Sie, wo sich Ihre minderjährigen Kinder nach 22 Uhr aufhalten?“

Iran: Nach dem Siegelbruch beginnt die Uhr zu ticken …

… meint der Journalist Clemens Wergin seinem Kommentar „Nur die Mullahs haben Zeit“ im Tagesspiegel vom 11.01.2006 und ich kann mich seiner Meinung nur anschliessen.

Deshalb muss jetzt der Druck möglichst rasch erhöht werden. Anfang März könnte die IAEO den Fall an den UN-Sicherheitsrat überweisen. Der müsste dann Sanktionen beschließen, die Iran wirtschaftlich weh tun und das Land politisch isolieren.

Meine Meinung: Wenn die Welt nicht handelt, wird Israel handeln müssen!
Doch jeder, der mehr politischen und wirtschaftlichen Druck auf Teheran verhindert, muss wissen, dass er damit Militärschläge gegen Irans Atomanlagen wahrscheinlicher macht. Denn angesichts der momentanen Irrationalität der iranischen Führung wird kein israelischer Premierminister sein Volk der Gefahr eines atomaren Holocaust aussetzen wollen.

Mit freundlichen Grüßen
wanderprediger

Iran: Nach dem Siegelbruch beginnt die Uhr zu ticken …

Papst warnt vor Clash of Civilizations

Eigentlich mag ich den Kurier aus Wien wegen seinen ätzenden Bush-Artikeln überhaupt nicht, aber die Kombination Papst/Huntington [bzw. CfC] wirkt bei mir offensichtlich wie ein Pawlov´scher Reflex 😉
Es ist wichtig, dass in einem Multi-Kulti-Europa, jemand der so einen großen Einfluss im weltlichen wie auch im geistlichen Bereich hat wie der der Papst die wirklichen Gefahren offen ausspricht und keine Angst vor politischer Korrektness hat.
Erfreulich auch der Hinweis auf das Existenzrecht Israels durch den Papst auf diesem Neujahrsempfang für das beim Heiligen Stuhl akkreditierte diplomatische Corps.
Papst warnt vor Clash of Civilizations