Campino ein Popkonservativer?

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„Im Alter wird man popkonservativ“. Wer kennt es nicht dieses Sprichwort. Jetzt hat es Campino den Sänger der Toten Hosen erwischt. BILD berichtete heute über seinen Beckmann-Auftritt. Offenbar muß man damit rechnen, daß Campinos 9-jähriger Sohn sein erstes Bier frühestens nach der Konformation bekommt … und schlimme Drogen wie Marihuana sowieso erst wenn er volljährig ist. Aber im Ernst – eigentlich möchte ich Campino auf die Schulter klopfen und ihm zu seinem Mut beglückwünschen all die linken Spießern mit seinen konservativen Erziehungsidealen zu schocken.  Er scheint einfach gemerkt zu haben, dass all diese antiautoritären Erziehungsideologien nichts mit der Lebenswirklichkeit eines verantwortungsvollen Vaters zu tun haben. Und nach Antoine de Rivarol (1753-1801) ist Konservatismus auch nicht ein Hängen an dem, was gestern war, sondern ein Leben aus dem, was immer gilt.

 

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Autor: Reinhard Jarka

Reinhard Jarka, * 1963, Arzt & postprogressiver PopKonservativer, wiederverheiratet, fünf Kinder, Blogger & Indie-DJ, Pop-Journalist, Content-Manager, ehemaliger Chefredakteur HOS multimedica (Bertelsmann/Springer) Kindheit und Jugend im nordhessischen Pietismus, dann 15 Jahre postevangelikaler Skeptiker, Wiedereinstieg als Charismatiker mit anschließender Ernüchterung durch Reformierte Theologie (New Reformed: Piper, Driscoll, Keller), 2012 erstmals Teilnahme am "Evangelium 21"-Kongress in Hamburg. Aktuell Mitglied EKD-Gemeinde Brück bei Pfarrer Helmut Kautz und Besuch der LKG Werder. Seit 2017 Mitglied beim "Netzwerk für Bibel und Bekenntnis"

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