CIVIL SOCIETY I: Zivilgesellschaft / Bürgergesellschaft – Was ist das?

Den coolen englische Begriff civil society kann man ein wenig steif mit Bürgergesellschaft oder Zivilgesellschaft übersetzen. Linke bevorzugen die „Zivilgesellschaft“ – Konservative die „Bürgergesellschaft“. OK jetzt nochmal obertrocken aber klar und deutlich: Bürgergesellschaft bedeutet das Nutzen von Freiräumen außerhalb des Staates zur Erfüllung gemeinnütziger Aufgaben und ist damit ein aktives politisches Gestalten unseres Gemeinwesens. Innerhalb des dritten Sektors (neben 1. Staat, 2.Wirtschaft und 4. Familie/Freizeit) schließen sich Bürger zusammen, um ihre gemeinschaftlichen Interessen gemeinsam wahrzunehmen. In einer Demokratie neben den Wahlen und der politischen Arbeit eine weitere wichtige Möglichkeit sich einzubringen und „Dinge zu verändern“. Es geht um ehrenamtliche „Freiwilligenarbeit“ für die Gemeinschaft. Das beste Beispiel ist die freiwillige Feuerwehr. Entgegen der weitverbreiteten Meinung, in den meisten Städten Deutschlands würde es eine Berufsfeuerwehr geben, wird der Brandschutz in Deutschland hauptsächlich durch freiwillige Kräfte sicher gestellt. Also wenn es in Deinem Haus… was Gott verhindern möge … mal brennen sollte, dann werden es höchstwahrscheinlich Mitbürger, Helden aus der Nachbarschaft sein, die diesen Job freiwillig tun, um zu verhindern, dass in Deinem Ort Menschen sterben oder Häuser bzw. ganze Stadtviertel abbrennen. OK jetzt weisst Du ungefähr was das Konzept der Bürgergesellschaft bedeutet …

So und das ist jetzt genau der richtige Zeitpunkt, um hier mal eines meiner Lieblingszitate vorzustellen. Es stammt von John F. Kennedy, dem 1963 ermordeten 35. Präsidenten der USA …

„Frage nicht, was dein Land für dich, sondern was du für dein Land tun kannst.“

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Autor: Reinhard Jarka

Reinhard Jarka, * 1963, Arzt & postprogressiver PopKonservativer, wiederverheiratet, fünf Kinder, Blogger & Indie-DJ, Pop-Journalist, Content-Manager, ehemaliger Chefredakteur HOS multimedica (Bertelsmann/Springer) Kindheit und Jugend im nordhessischen Pietismus, dann 15 Jahre postevangelikaler Skeptiker, Wiedereinstieg als Charismatiker mit anschließender Ernüchterung durch Reformierte Theologie (New Reformed: Piper, Driscoll, Keller), 2012 erstmals Teilnahme am "Evangelium 21"-Kongress in Hamburg. Aktuell Mitglied EKD-Gemeinde Brück bei Pfarrer Helmut Kautz und Besuch der LKG Werder. Seit 2017 Mitglied beim "Netzwerk für Bibel und Bekenntnis"

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