11.06. 22:15 RTL Der große Klima-Schwindel

Hallo Freunde,
wurden die Programm-Macher des deutsche Fernsehns vom TheoCons-Blogbeitrag aus dem März diesen Jahres „Der Große Schwindel um die Erderwärmung“ [-> www.theocons.de/index.php/2007/03/21/der_grose_schwindel_um_die_erderwarmung ] so derart in die Defensive gedrängt, dass nun die epochemachende Dokumentation „The Great Global Warming Swindle“ des wissenschaftlichen Filmemachers Martin Durkin DOCH im deutschen Fernsehn gezeigt wird? 😉 Zitat: „Wie geht´s nun weiter in Deutschland mit diesem Thema? Der britische Sender Channel 4 brachte Durkins Film im Fernsehn. Das wäre in Deutschland, dem Zentrum der Ökoreligion völlig undenkbar ….. ODER?“
Jedenfalls fand ich heute morgen beim regelmäßigen screenen des im übrigen sehr empfehlenswerten Blog www.politicallyincorrect.de/ den Hinweis auf die RTL-Sendung.
Aktuelle Informationen zum Thema „Klimalüge“ findet Ihr übrigens auch hier: www.theocons.de/index.php/2007/05/28/die_klimaluge_spiegel_und_cicero_geben_d
MfG wanderprediger
11.06. 22:15 RTL Der große Klima-Schwindel

kommiggezz in fenseeeehn?

Der G8-Gipfel ist zu Ende, und alle sind zufrieden: die Politiker sowieso, aber auch alle Demonstranten. Peter Wahl von „attac“ nannte die Blockaden einen vollen Erfolg. Aber wie kann eine Blockade ein Erfolg sein, wenn sie nichts blockiert?
Auch Greenpeace war zufrieden, obwohl sie bei ihrem Versuch, eine Petition zum Strand zu bringen, erwartungsgemäß kläglich gescheitert sind.

Worin der Erfolg besteht ist klar: es geht um Medienwirksamkeit. Für Greenpeace sind Schlauchboot-Einsätze schon immer ein wirkungsvolles Mittel gewesen, öffentliches Interesse zu gewinnen (was sich dann in hochschnellenden Spendeneinnahmen wiederspiegelt). Das Ergebnis ist dabei völlig egal, es geht um die Nummer „hilfloser Aktivist kämpft für gute Sache“.
Und Peter Wahl nannte als Grund für den Erfolg, dass „Bilder um die Welt gingen“.

Man mag das als gegeben hinnehmen, als Spielregeln der Mediendemokratie. Aber diese Inszenierungen sind aus mindestens zwei Gründen bedenklich:

Erstens entstehen so eben nicht nur Schaukämpfe, sondern auch echte Gewalt. Es gilt immer, den schmalen Grat nicht zu verlassen und gleichzeitg gefährlich und gewalttätig genug zu sein, um die Medien anzulocken, aber nicht zu übertreiben, um keine schlechte Presse zu bekommen. Nur beherrschen eben nicht alle diese Kunst, und die Anwesenheit von Gewalttätern bei den Demonstrationen war für niemand eine ernsthafte Überraschung.
Wenn die Medien es für ihre vornehmste Pflicht halten, immer vor allem dann zu berichten, wenn Blut fließt oder zu fließen droht, dann machen sie sich schuldig, diese Gewalt zu fördern. Die ZEIT ist da keine Ausnahme und hatte auch ihre Titelseite der Straßenschlacht gewidmet. In allen Krisengebieten der Welt werden mittlerweile Schaukämpfe, Schauunruhen, Schaudemonstrationen iniziiert, bei denen es zu ganz realen Verletzungen und sicher nicht selten zu Toten kommt. In den Medien wird auf den Schau-Charakter immer nur hingewiesen, wenn das Anliegen inhaltlich angeprangert werden soll.

Zweitens sind diese Spielregeln zutiefst undemokratisch. Sie bevorzugen die junge akademische Mittelschicht, die genug Zeit und geistige Ressourcen besitzt, um sich politisch zu engagieren. Und sie bevorzugt alle, die bereit sind, in Maßen Gesetze zu übertreten.
Und obwohl sie ständig mit dem Habitus auftreten, Druck „von unten“ zu machen und damit stillschweigend die Zustimmung der restlichen Bevölkerung für sich in Anspruch nehmen, handelt es sich zunächst nur um eine kleine politisch aktive Gruppe, die erfolgreich das Bild vermittelt, es gebe ungefähr zwei Positionen, die man zur Globalisierung einnehmen kann: vor dem Zaun und dahinter. Damit gibt ein kleiner Teil der Bevölkerung seiner Meinung möglicherweise ein weit größeres Gewicht, als es die Qualität seiner Argumente erwarten ließe. Und das ist schlichtweg undemokratisch.

Meines Erachtens gehört es nun zu einem starken Bürgertum, sich zumindest bei wichtigen Themen (ich bin noch nicht einmal sicher, ob „Globalisierung“ ein sinnvoll fassbares Thema ist, geschweige denn ein wichtiges) aus intelligent gesuchten Quellen ein eigenes Bild zu verschaffen, oder – was vermutlich der bessere Weg ist – , sich der Berichterstattung völlig zu enthalten.

Denn man muss ganz nüchtern feststellen, dass sich alle politischen Medien in Deutschland in diesen Tagen in ihrer Berichterstattung an den beiden Punkten schuldig gemacht haben: sie waren gewaltfördernd und undemokratisch.

Die „Neue Bürgerlichkeit“ ein Zukunftskonzept ?

Was wir hier bisher wirklich versäumt haben ist eine Bewertung und Aufarbeitung der sogenannten „Neuen Bürgerlichkeit“ aus theokonservative Sicht.
Hochnotpeinlich für mich persönlich, da ich einen Großteil der relevanten Bücher besitze und teilweise „sogar“ schon gelesen habe. So wie man die vorbeifliegenden Trends in den deutschsprachigen Feuilletons einschätzen kann besteht die Gefahr, dass dieses Thema eventuell nur noch dieses Jahr einigermassen aktuell ist 😉
OK dies wird sich ändern: Fangen wir an mit einem Hinweis auf eine ausgesprochen bürgerlich angelegte Veranstaltung zu dieser Thematik auf Schloß Neuhardenberg mit dem Titel: „Bürgerlichkeit ohne Bürgertum?“ In Vorträgen und Podiumsdiskussionen soll dort die Frage verhandelt werden, was sich hinter der prognostizierten „Rückkehr zur Bürgerlichkeit“ verbirgt.

Da der Veranstalter Inforadio rbb ist, kann man hoffen dass es auch eine Radiosendung geben wird. Sollte diese auch über das internet verfügbar sein, wird sie nachträglich hier auf theocons.de verlinkt werden.

Mit freundlichen Grüßen
wanderprediger

Die „Neue Bürgerlichkeit“ ein Zukunftskonzept ?

Mission und Courage

Der Buddhismus wird im Westen oft als Vorbild hingestellt, weil er nicht missioniert. Aber wenigen scheint bewusst zu sein, dass er aus den gleichen Gründen, die ihn von der Mission zurück halten, auch keine Courage fördert.

Im Buddhismus spielt sich alles Wesentliche im Inneren des Menschen ab: der Mensch hat den Zugang zur Wahrheit und die Fähigkeit sie zu entdecken in sich selbst. Das Nirwana wird durch Prozesse im Geist des Menschen angestrebt. Dies ist ein fundamentaler Gegensatz zum Christentum, in dem das Heil außerhalb vom Menschen, nämlich in Christus am Kreuz erworben wurde!
Für den Buddhisten gibt es folglich auch kein völliges Verlorensein, sondern nur eine mehr oder weniger große Erkenntnis bis hin zur Erleuchtung.

Das klingt für westliche Ohren sehr verlockend, hat aber mehrere Tücken: Wenn alle Menschen den gleichen Zugang zur Wahrheit haben, können sich die Menschen, die hier besonders viel entwickeln, etwas darauf einbilden und Bewunderung der anderen genießen – was im Christentum grundsätzlich verpönt ist, eben weil Erkenntnis ein Geschenk des Heiligen Geistes ist.
Ein weiteres Problem ist die faktische Nicht-Hinterfragbarkeit. Der Buddhismus betont zwar, grundsätzlich von jedem selbst durch Erfahrung bestätigt werden zu können, aber in der Praxis scheint kaum jemand die Buddha-Natur in seinem Leben zu erreichen und folglich auch nicht beurteilen, was Buddha über diesen Zustand lehrt. Durch ihre Heilige Schrift ist in Buchreligionen mehr Transparenz möglich.
Ein Problem, um das es hier aber vor allem geht, ist die mangelnde Courage. Umstände werden nicht verändert sondern die Leidensfähigkeit wird erhöht. Der Buddhist mag in der Meditation Gefühle der umfassenden Liebe und Vereinigung mit aller belebten und unbelebten Natur erleben – aber er setzt sich nicht für sie ein. Buddhisten behaupten oft, die geistige Grundlage für den Umweltschutz zu liefern, indem sie die Einteilung der Welt in Subjekt und Objekt negieren. Wenn der Mensch sich als Eins mit der Natur begreift, fehlt ihm tatsächlich der Grund, sie auszubeuten. Es fehlt ihm aber auch der Grund, sich für sie einzusetzen. Vgl. den Aufsatz von Lambert Schmithausen:
www.tibet.de/tib/tibu/2002/tibu61/61natur.html

Eine ähnliche Haltung hat der Buddhismus zur Politik. Er verdankt seine Verbreitung zwar im Wesentlichen dem politischen Willen verschiedener Könige, hat aber seinem Wesen nach kein großes politisches Interesse. Lange Zeit galt daher die Diktatur im Westen als die typische Staatsform, die man in buddhistischen Gesellschaften gefunden hat. Was kann ein Herrscher sich mehr wünschen als ein Volk, dass dem Leid durch Meditation entfliehen möchte?

Nun spielt „Sittlichkeit“ im Buddhismus aber durchaus eine Rolle. Von Buddha selbst werden einige anrüchige Handlungen aufgezählt, wie das Quälen anderer Lebewesen, die Ehe brechen, hochstapeln, neidisch sein etc. Aber das Ziel dieser Ethik ist nicht ein bestimmter Zustand, z.B. ein friedliches Zusammenleben oder die Sorge um andere Lebewesen, sondern:
„Sie soll überschießenden Egoismus dämmen und sie soll das Leben „kühl“, das Herz leicht und glücklich machen“. (Greschat, Die Religion des Buddhisten, 1980, S.133)
Eine Handlung wird nicht gelobt, weil sie nützt, weil sie aus Liebe oder Aufopferung geschieht (ein Begriff, der im Buddhismus schlichtweg unsinnig ist), sondern weil sie eine seelische Leistung darstellt, die einen guten Fortschritt in der Erkenntnis beweist.

Es gibt im Buddhismus also Sittlichkeit, die auch gegen die eigenen Begierden beachtet wird. Aber sie ist immer eine Dienerin des Erwachens, und dient keinem bestimmten Zweck. Etwas zu tun, um Umstände zu verändern, setzt die Unterscheidung von Subjekt und Objekt voraus. Ob man diese Unterscheidung verwendet, um seine Mitmenschen und die Umwelt zu unterdrücken, oder um ihr in aufopferungsvoller Liebe zu dienen, hängt dann möglicherweise noch von anderen Einstellungen ab.

Man wird also erwarten dürfen, dass der Buddhismus nicht mehr Einsatz zum Schutz der Umwelt bei den Menschen bewirkt, sondern dass stattdessen mehr über „Naturbewusstsein“, „ökologisches Denken“ und „Einssein mit der Natur“ geredet wird.

Und nebenbei bemerkt: selbstverständlich gibt es im Buddhismus auch Mission, auch wenn sie hier tatsächlich eine ungleich geringere Rolle spielt als im Christentum:
Während der ersten zwei Jahrhunderte nach Buddhas Tod war seine Jüngerschar nicht von der anderer Schulen zu unterscheiden. Erst durch Aschoka, Herrscher eines Großreiches, der sich zum Buddhismus bekehrte, wurde der Buddhismus generalstabsmäßig, gewaltsam und flächendeckend verbreitet und zur Staatsreligion. Dieses Vorgehen mag unbuddhistisch gewesen sein. Aber man darf nicht vergessen, dass es vorher keine Anzeichen für eine Entwicklung zur Weltreligion gab und dass wir uns vermutlich nur wegen dieser Phase überhaupt für den Buddhismus interessieren.
Und wer sich in den Buchläden umsieht, stellt fest, dass auch der sog. „Dalai Lama“ offenbar nichts gegen die Verbreitung seiner Lehre einzuwenden hat. Zwar gewaltfrei, aber das tun christliche Missionare auch. Zur Gewalt kam es auch hier vor allem, wenn ein Herrscher die Religion in die Finger bekam und mit seinen Mitteln der Verbreitung nachhalf.

Warum der Irak-Krieg geführt werden mußte

Ich gehöre zu den ganz wenigen Deutschen, die immer noch der Meinung sind, daß der Irak-Krieg trotz aller Planungsfehler im Grunde richtig war und George W. Bush ein ausgezeichneter Präsident ist.
Solch eine Haltung in Deutschland „durchzuhalten“ ohne irgendwann entnervt aufzugeben ist fast unmöglich und ich möchte daher hier nach Jahren einige meiner zentralen Bausteine offenbaren, die für mich das Fundament für diese Zuversicht legen.
Meine Fundamente auf die ich in dieser Angelegenheit baue, sind Leute wie David Aikman [„Ein Mann des Glaubens“ -> fuenf.scm-digital.net/show.sxp/1043__ber_den_glauben_des_us-pr_sidenten.html? ], ein ehemaliger Redakteur des TIME Magazin, der George W. Bush sehr gut kennt und ein Buch über ihn geschrieben hat, dass ich allen christlichen Bush-Kritikern ans Herz legen möchte.
Bezüglich des Irak-Krieges erscheinen mir die Aussagen von „Georges Sada“ [-> en.wikipedia.org/wiki/Georges_Sada ], ein Christ, der unter Saddam als Generalmajor der irakischen Luftwaffe diente, sehr belastbar zu sein. Er bezeugte persönlich das Vorhandensein von Massenvernichtungswaffen im Irak und deren Rausschmuggeln nach Syrien. Er vertritt die Meinung, dass wenn Amerika den Diktator Saddam Hussein nicht in den Arm gefallen wäre dieser Israel vernichtet hätte … Ich möchte daher allen Irak-Krieg-Kritikern als nächstes das Buch von Georges Sada als Bett-Lektüre empfehlen [Georges Sada: Saddams Geheimnisse -> www.maisonbible.net/en/index.php?sType=nrp&sValue=bru111939 ], vielleicht geht ihnen dabei ja ein Licht auf.
Ein weiteres zentraler Baustein ist ein Vortrag von Rik Joyner [-> en.wikipedia.org/wiki/Rick_Joyner ], dem prophetisch begabten Leiter der MorningStar Fellowship Church in Fort Mill, South Carolina.
Es geht hier neben dem Irak-Krieg und der absoluten Integrität des wiedergeborenen Christen George W. Bush in Glaubensfragen unter anderem auch um die Zusammenarbeit von Regierungsbehörden mit christlichen Propheten bei der Terrorabwehr in den USA selber. Denn diese Frage konnte mir bisher noch kein Gegener von G. W. Bush und dem Irak-Krieg ernsthaft beantworten: Warum gab es eigentlich keinen weiteren verhehrenden Anschlag von den Islamisten nah dem 11. September 2001, obwohl den USA dies doch ständig von den Terroristen in Videobotschften angedroht wird?

Und sie ist heute mal wieder topaktuell: Hier ein Auszug aus der gestrigen Ausgabe der Berliner Morgepost: „Islamisten wollten New York brennen sehen“
Anschlag auf Treibstoffpipeline für Flughafen verhindert. Ermittler: ein „unvorstellbar schrecklicher Plan“ mit mehreren Tausend Toten [-> www.morgenpost.de/content/2007/06/04/politik/903549.html ]

Der oben angekündigte Vortrag also wurde von Rick Joyner im Rahmen der Konferenz: „Dawn of a new Day“ vom 19.-22. Mai 2004 in Tübingen gehalten. Die Passage über den Irak-Krieg und George W. Bush folgt im Anschluß im Wortlaut, Ihr könnt ihn Euch aber auch als MP3-Datei [-> www.online-predigt.de/scripts/stream.php?file=1260 ] herunterladen.
„In der Welt wird es nie etwas vollkommenes geben. In der Welt und in der gegenwärtigen politischen Situation ist die allerbeste Lösung für eine Situation oft nur ein ganz bißchen besser als die schlimmste Lösung. Und es gibt Probleme, egal wie Du Dich entscheidest, es wird immer absolut chaotisch sein: Und ich glaube, daß es Zeiten gibt, in denen eine Regierung etwas tun muß, daß absolut unpopulär sein wird. Und sie werden mißverstanden werden. Und die Regierung wird nicht in der Lage sein, andere dazu zu bringen das zu verstehen und nachzuvollziehen zu können. Und am Anfang hatte ich den Eindruck, daß wir das tun mussten, was im Irak geschah. Es war immer noch eine Tragödie und es war das Ergebnis von viel Versagen, was dem vorangegangen war. Und ich dachte, es würde der Anfang von einem absolut fürchterlichen Krieg werden. Und das glaube ich auch immer noch … und ich glaube das wird immer unschöner und unschöner werden, aber daß es trotzdem geschehen muß, weil die Alternative noch viel schlimmer gewesen wäre. Und ich glaube der Grund, weshalb es geschehen mußte – und das ist meine persönliche Meinung – glaube ich, daß es um Israel willen geschehen mußte. Saddam Hussein hat sich selber für eine Inkarnation von Nebukadnezar gehalten. Und Nebukadnezar war der erste, der Israel zum ersten Mal vollkommen zerstörte. Und er hatte das Gefühl, es sei seine Bestimmung Israel zu zerstören. Und ich möchte da jetzt nicht mehr drüber sagen, aber ich glaube, daß letztenendes bewiesen werden wird, daß er wirklich solche Massenvernichtungswaffen hatte und was mich dabei am meisten erschreckt ist, daß sie jetzt nicht mehr da sind … sie haben das Land verlassen. OK … und … ich hatte den Eindruck das würde ganz am Anfang geschehen … Aber wenn Amerika nicht getan hätte, was es dann getan hat, hätte Israel es tun müssen und das wäre noch viel, viel schlimmer gewesen. Aber all die Massenvernichtungswaffen, von denen eigentlich der Irak den Vereinten Nationen schon eine ganze Inventarliste gegeben hatte und das war einige Jahre früher. Die haben so einen Liste aufgestellt und sagen „Das haben wir!“ Und plötzlich sagen sie „Jetzt haben wir sie nicht mehr!“ Und sie können aber auch keinen Ort darstellen, an denen sie sie vernichtet hätten. Diese Waffen, die gibt´s noch irgendwo. Und sie alle zusammen genommen würden wahrscheinlich in zwei LKW-Ladungen passen. Ausreichend um Millionen um Millionen von Menschen zu vernichten … Wo sind sie? Ich möchte da nicht weiter drauf eingehen. Aber ganz persönlich habe ich den Eindruck gehabt, dass der Herr mir das bestätigt, dass dies wirklich so ist und dass es noch mehr Kriege gibt, die auf uns zukommen werden und sie werden immer schlimmer werden, sie werden immer blutiger und verwirrender werden. Und viele Gründe, die dahinter stehen, die können wir gar nciht öffentlich sagen … Aber was ich euch über unseren Präsidenten [G. W. Bush Anm. wanderprediger] sagen kann: Er ist ein wiedergeborener Mann Gottes! Er hat sich dem tief hingegeben, den Willen Gottes zu suchen. Er ist noch ein sehr junger Christ, aber er ist schon erstaunlich weise. Und der General der den Oberbefehl über unsere Truppen im Irak hatte, hat einem Freund von mir gesagt, dass jedesmal, wenn er sich mit dem Präsidenten getroffen hat – und das war einmal die Woche – hat er gesagt, dass der Präsident nie ein Meeting mit jemanden hatte, ohne zuerst zu beten. Jede Kabinett-Sitzung beginnt mit Gebet. Und er sagt, er weigert sich mit irgendjemanden zu treffen , wenn der nicht bereit ist vorher zu beten. Er sucht ernsthaft nach dem Willen Gottes. Das bedeutet nicht, dass er es jedesmal richtig erwischt. Also ich kann das gar nicht erfassen, unter was für einem Druck dieser Mann steht und die verschiedenen Dinge, die er immer gegeneinander abwägen muß. Und ich glaube, dass alle unsere Leiter und Führer unter einem gewaltigen Druck stehen. Und ich glaube, das wir wirklich für unsere Staatschefs beten müssen. Und ich glaube, es ist ein bißchen töricht und auch unreif, zu erwarten , dass sie absolut vollkommen sind. In der Welt werden die Dinge einfach nicht vollkommen sein. Und ich weiß, dass es jetzt einige sehr häßliche Dinge geben wird, die ans Licht kommen werden. Aber wenn Du selbst im Kampf gestanden hast – viele von Euch waren da vielleicht breits – wenn Deine Freunde anfangen umzukommen und Du jeden Tag bomben und Schüssen ausgesetzt bist. Und Du bist irgendwo selber noch ein halber Teeny, ja manche von ihnen sind 18, 19 Jahre alt, dann kann man nachvollziehen, weshalb sie den Gefangenen einiges schlimmes antun. Ich möchte das überhaupt nicht rechtfertigen, ja ich finde das wirklich total schlimm und falsch, es ist schrecklich … und ich glaube, dass wir jedem menschlichen Wesen mit dem allerhöchsten respekt begegnen sollten. Aber Krieg ist einfach das schlimmste, das uns einfach passieren kann. Und Menschen tun fürchterliche Sachen in Kriegen. Und diese Teenies … machen von denen haben überhaupt kein Wissen über Gott und sie haben erlebt, wie ihre Freunde umgekommen sind und sie sind sehr sehr zornig … das kommt über Dich, wenn Du in solch einer Situation steckst … und deswegen denke ich, dass wir auch für sie beten müssen. aber ich glaube trotzdem, daß es sehr schlimm ist, dass sowas passiert. Und ich glaube, dass viele von ihnen wirklich diszipliniert werden. Und ich glaube, worum es mir gerade geht ist, das wir nicht erwarten können dass die Welt vollkommen ist und es wird immer schlimmer und schlimmer werden. Und ich weiß, daß der prophetische Dienst bisher in solchen Situationen geholfen hat. Und in dem ganzen Kampf gegen Terroristen hat es schon geholfen und die Terroristen sind schon gefangen worden. Und schon die höchsten Regierungsebenen in unserem Land haben sich an die Propheten gewendet, um zu fragen. Und das war erst neulich in den letzten paar Wochen. Weißt du unser FBI benutzt manchmal Wahrsager und so okkulte Leute. Fast alle Regierungen versuchen das mal früher oder später. Aber unsere Regierung hat gesagt und sich festgemacht, sie würden alle okkulte Leute, Wahrsager usw. loswerden, rauswerfen. Und sie haben gesagt, sie würden sich nicht mehr an solche Menschen wenden, an solche übersinnlichen, wenn die Propheten Gottes anfangen ihnen zu helfen!!! [Applaus] Aber die meisten Dinge kann man gar nicht öffentlich sagen, aber ich glaube, dass es sich wirklich erwiesen hat, dass der Herr heute neue Propheten hochhebt, die die Geheimnisse wissen können, die bei anderen Leitern gesprochen werden.“

Mit freundlichen Grüßen
wanderprediger

Diskussion zu diesem Thema auf jesus.de
Warum der Irak-Krieg geführt werden mußte

Heidnische Motive der Kreuzzüge

Im engeren Sinn werden unter „Kreuzzügen“ die Kriege gegen den Islam verstanden, die zur Befreiung Jerusalems geführt wurden.
Nun will ich hier nicht auf die zahlreichen Motive eingehen, die hinter diesen Kriegen standen, außer auf eines, dass vor allem im Verdacht steht, aus diesen Kriegen erst religiöse Kriege zu machen: der Versuch, der Christenheit wieder ihre Heiligen Stätten zurück zu erobern.

Erst durch dieses Motiv wird aus einem Kreuzzug überhaupt etwas anderes als der normale Krieg aus politischen und wirtschaftlichen Gründen.
Aber genau hier liegt auch das Problem: im Christentum gibt es überhaupt keine „Heiligen Stätten“!
Ich kann die Suche nach dem wahren Ursprung dieser Vorstellung leicht abkürzen, denn im ganzen Heidentum wimmelt es davon und auch moderne Neu-Heiden tragen es wie eine Errungenschaft vor sich her, dass sie wieder besondere Orte im Wald, Bäume und Steine verehren. Es ist daher müßig zu fragen, ob die Christen diese Vorstellung aus Rom übernommen haben, von den Kelten, den Germanen oder sonst wem. Nur eins muss man klar sagen: christlich ist sie nicht. Man kann hier geradezu von einem Kuriosum des Christentums sprechen, dass es keine heiligen Orte kennt.

Im AT gab es zwar ein Heiligtum, das aber gerade nicht magisch verstanden wurde. Im NT gibt es auch das nicht, weil hier im „Geist und in der Wahrheit“ angebetet wird (das sagt Jesus im Gespräch mit der Samariterin Joh 4,23).
Speziell über das Grab Jesu (eines der wichtigsten aller vermeintlichen „Heiligtümer“) wird gesagt, was auch für alle anderen Heiligtümer und auch Reliquien gelten muss: als die Frauen am Ostermorgen zum Grab gingen und dem Leichnam Jesu die letzten Ehren erweisen wollten, mussten sie sich fagen lassen „Was sucht ihr den Lebenden unter den Toten?“ (Lk 24,5)
Das Grab Jesu ist theologisch bedeutungslos.

Nach dieser Belehrung liefen die Frauen weg von der Gruft (V.9) und verkündeten es den Jüngern.

Wieviel Leid wäre den Menschen erspart geblieben, wenn sie statt um ein Grab zu kämpfen, Jesu Auferstehung verkündigt hätten, so wie die Frauen es an Ostern taten?

Man muss der Kirche also vorwerfen, dass sie sich vom heidnischen Aberglauben in den Wahnsinn treiben ließ. Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie darüber, dass die Menschen sich von diesem abergläubischen Wahnsinn abschrecken lassen um sich erst recht dem neuheidnischen Aberglauben zuwenden.

Zum Staunen gibt es hier aber weniger Grund als zum Erschrecken:

„Dies aber ist das Gericht, dass das Licht in die Welt gekommen ist, und die Menschen haben die Finsternis mehr geliebt als das Licht, denn ihre Werke waren böse.
Denn jeder, der Arges tut, hasst das Licht und kommt nicht zu dem Licht, damit seine Werke nicht bloßgestellt werden“ (Joh 3,19f)

Auch Menschen, die sich über die Finsternis empören (so wie Hitler z.B. über die Hexenverfolgungen) können die Finsternis immer noch mehr lieben als das Licht, vor dem sie bloß stehen.

Schafft die Entwicklungshilfe ab!

Die Entwicklungshilfe trat Anfang der 50er Jahre an, um – im Gegensatz zur Mission – eine säkulare Methode zur Bekämpfung des Elends in der Welt zu proben. Im Vordergrund steht seitdem nicht mehr die jeweilige Kultur und ihre weltanschauulichen Grundlagen für Armut und Ungerechtigkeit, sondern die Wirtschaft.
Entwicklungspolitik bedeutete damals vor allem, Geld zu geben. Leider musste man die Erfahrung machen, dass Geld eine natürliche Fließrichtung in die falschen Hände zu besitzen scheint: ungewollt finanzierte man Bürgerkriege und – was langfristig vielleicht noch dramatischer ist – die Umverteilung des Landes von den Armen zu den Reichen!
Aufgrund dieser Erfahrungen begann man, den Geldstrom immer mehr zu lenken – ohne die Probleme in den Griff zu bekommen. In ihrem Buch „Tödliche Hilfe“ führt Brigitte Erler umfassend, kompetent und mit spürbarer Betroffenheit ihre Gründe aus, ihre Stelle als Referentin im Bundesministerium für Wirtschaftliche Zusammenarbeit fristlos zu kündigen. Sie kommt zu dem Schluss: „Entwicklungshilfe trägt dazu bei, in den meisten Entwicklungsländern ausbeuterische Eliten an der Macht zu halten und im Namen von Modernisierung und Fortschritt Verelendung und Hungertod zu bringen.“ (S.9)
Entweder flossen die Gelder direkt in die Hände der Reichen und Mächtigen der Länder, oder es wurden Betriebe gebaut, die zwar Arbeitsplätze schafften, aber gleichzeitig die einheimische Industrie zerstörten. Im besten Fall kassiert die Regierung der jeweiligen Länder das Geld für Entwicklungshilfe ein, um ihre eigenen Projekte günstig zu finanzieren.
Frau Erler schreibt:
„Die meisten Menschen in der dritten Welt leben auf dem Lande und von der Landwirtschaft. Die Modernisierung der Landwirtschaft raubt den Subsistenz- und Kleinbauern wie in Bangladesh Grund und Boden und damit ihre Existenzgrundlage. Die Kommerzialisierung der Landwirtschaft wie in weiten Teilen Afrikas, wo im Sahel feinste Bohnen produziert werden, schränkt den für die eigene Ernährung verfügbaren Boden ein. Sie macht die Bauern von einem weit entfernten und nicht beeinflussbaren Markt abhängig (das gilt auch für Organisationen, wie „TransFair“, Anm. MW). Den Todesstoß versetzt ihnen dann die Nahrungsmittelindustrie, welche die Eigenproduktion ortsüblicher Nahrungsmittel unrentabel macht.“ (S.83)

Das grundsätzliche Problem besteht darin, dass sich kaum ein Entwicklungshelfer die Finger schmutzig machen will: Verhandelt wird am Telefon, man schläft in den luxuriösesten Hotels (die oft nur von Entwicklungshelfern bewohnt werden) und fährt in europäischen Nobel-Geländewagen durch die Savanne.
Auf diese Weise kann man keine tiefgreifenden gesellschaftlichen Veränderungen herbeiführen, sondern sie nur finanzieren und dadurch verschlimmern. Entwicklungshilfe muss sich den Vorwuft gefallen lassen, den Korruptionsapparat „von oben bis unten“ (Erler, S. 84) am Laufen zu halten und die Reichen von ihrer Steuerpflicht völlig zu entbinden.

Nun fragt man sich, wieso dies nicht zu einem Aufschrei in der Bevölkerung führt. Ganz einfach, weil alle Beteiligten einen Nutzen davon haben, außer denen, für welche die Hilfe gedacht ist. Die deutsche Industrie lässt sich Investitionen bezahlen, die einheimischen Eliten der Entwicklungsländer verdienen sich eine goldene Nase, die deutschen Politiker stehen als Gutmenschen da, und die Medien können immer nur über einzelne Probleme in der Entwicklungspolitik berichten, wenn sie zufällig darauf stoßen.
„So betreiben die deutsche Industrie, die deutsche Bürokratie und die herrschenden Schichten in den Entwicklungsländern in schöner Eintracht ihre gemeinsamen Interessen voran. Ihre Zielgruppe sind die Ärmsten der Armen – als Opfer.“ (Erler, S. 86)

Derzeit fordern Globalisierungsgegner in Heiligendamm eine Aufstockung des Etats für Afrika auf 50Mrd Euro. Das würde Afrika vermutlich den Rest geben…

Zu allem Überfluss hat die Entwicklungshilfe ihr ursprüngliches Ziel, rein wirtschaftliche Hilfe zu leisten, ohne die Kultur zu verändern, so weit verlassen, dass der Unterschied zur Mission obsolet ist: Als Beispiel dienen der Ausgabenplan des „evangelischen Entwicklungsdienstes“. 2006 wurden 9,7% der Fördergelder in Bildung investiert, 9,6 in Gesundheit, 7,2 in „Landwirtschaft, Kleingewerbe, Kleinkredit“, 2,5 in den Bereich „Wiederaufbau, Katastrophenvorsorge“, 2,2 in „Umwelt und Wasser“ und 0,3 in „Infrastruktur und soziale Dienste“.
Wo aber blieben die übrigen 68,5%? Die größten Blöcke waren mit 32,7% der Bereich „Integrierte ländliche Entwicklung und städtische Entwicklung“ und die „Stärkung der Zivilgesellschaft“ mit 23,2%. Mit 11,6% noch einer der größten Bereiche nennt sich „Menschenrechte, Frieden, Demokratie“, und mit 1% werden „Medien und Kommunikation“ gefördert. Das klingt sehr nach dem Aufbau einer Gesellschaft nach westlichem Vorbild (Frau Erler spricht von „Spielwiesen der Emanzipation“ und nennt als Beispiel die oft sehr kaltschnäuzige Familienplanung an, die durchaus auch gegen den Willen der Länder eingefordert wird!).

Letztlich ist dies aber eine unfreiwillige Bestätigung der Mission: Gesellschaft verändert sich dort, wo Menschen sich verändern. Den Rest erledigen sie dann am besten ohne fremde und demütigende Eingriffe von außen.