Tag 17 Schutz der Ungeborenen [40 Tage beten und fasten für unser Land]

Eine Schwangerschaft abzubrechen, ist in Deutschland rechtswidrig, jedoch straffrei. Dennoch entscheiden sich nach offiziellen Statistiken etwa 130.000 Frauen jährlich, ihr Kind nach der Pflichtberatung töten zu lassen, die Dunkelziffer ist etwa doppelt so hoch. Dies wird bis zur 12. Woche ausgeführt, einem Zeitpunkt, zu dem das Kind also bereits auf Reize reagiert und Schmerz empfindet. Abtreibung soll Probleme lösen, schafft jedoch für die betroffenen Mütter und Paare häufig neue Nöte körperlicher und seelischer Art.
Wir beten:
• dass Abtreibung im öffentlichen Bewusstsein als Zerstörung von Leben erkannt wird
• dass Frauen, die sich in einer Krisensituation befinden, seelische und praktische Hilfe finden, die es ihnen erleichtert, das Kind zu behalten
Internet: www.tclrg.de (Treffen christlicher Lebensrechtsgruppen):
Statistiken und Infos, weiterführende Links und Hilfsangebote für betroffene Eltern
Tag 17 Schutz der Ungeborenen [40 Tage beten und fasten für unser Land]

Tag 16: Kinderlosigkeit [40 Tage beten und fasten für unser Land]

Kinder sind Ausdruck des Lebenswillens einer Gesellschaft
und ihrer Selbstbejahung. So sind Kinderlosigkeit und -feindlichkeit
in unserem Land der Verzicht auf den Lebensgewinn,
den Kinder neben aller Arbeit, die sie machen, auch bringen.
Wer an die Stelle von Kindern der persönlichen Lebensqualität
Vorrang gibt, wird letztlich einsam bleiben und damit die
Hoffnung auf Zukunft aufgeben – nicht nur in demographischer
Hinsicht.
Wir beten:
• dass unsere Gesellschaft zunehmend wahrnimmt, welchen
Lebens- und Zukunftsgewinn Kinder mit sich bringen
• dass flexiblere Modelle es erleichtern, Berufstätigkeit
und Kindererziehung zu vereinbaren, so dass Paare sich
gerne für Kinder entscheiden
Tipp für Ältere: Beten Sie für die Kinder in Ihrer Umgebung
– ob Sie sie kennen oder nicht.
Tag 16: Kinderlosigkeit [40 Tage beten und fasten für unser Land]

Tag 15: Kinder in Deutschland

Unsere Gesellschaft muss um die Kinder besorgt sein: Nicht
nur, weil es immer weniger von ihnen gibt, sondern auch,
weil viele ohne beide Elternteile oder Geschwister aufwachsen
müssen. Lebenstragende Werte des christlichen Glaubens
und die Unterscheidung von Gut und Böse werden den
Kindern zunehmend vorenthalten. So findet das Ersatzangebot
von Phantasiewelten viel Zuspruch.
• dass Menschen, die Eltern werden, in unserem Land
grundsätzlich darüber informiert werden, wie man Kinder
erzieht
• dass Kinder auf ihrer Suche nach Identität, Orientierung
und Geborgenheit, Menschen finden, die ihnen den Weg
zu Jesus zeigen
Material: Leitfaden zum Gebet für Kinder gibt es bei:
Mütter beten, Postfach 1212, 88212 Weingarten
Tag 15: Kinder in Deutschland

Tag 14: Mut zu Ehe und Familie [40 Tage beten und fasten für unser Land]

Umfragen zeigen, dass fast alle jungen Menschen sich eine
glückliche Ehe und vollständige Familie wünschen – sogar
trotz fehlender guter Vorbilder im eigenen Umfeld! Tatsächlich
hat Gott es vorgesehen, dass in den stabilen Ehe- und
Familienstrukturen Liebe, Geborgenheit und Vertrauen erlebt
werden soll. Andererseits führen berufliche Herausforderungen
und steigende Ansprüche an Partnerschaft häufig auch
zu Vereinsamung und Isolation.
Wir beten:
• dass Menschen bereit sind, Liebe als lebenslangen
Lernprozess innerhalb der Ehe zu sehen
• dass Menschen den richtigen Partner finden, mit dem
sie eine Familie gründen wollen und können
Internet: Die interessanten Ergebnisse der Umfrage
2005 zum Thema Kinder und Kinderlosigkeit sind zu finden unter: www.eltern.de/pdf/forsa.pdf

Quelle: Gebetsheft der Initiative „40 Tage beten und fasten für unser Land“
www.40tagebetenundfasten.de/download/40Tage-Heft2006.pdf
Tag 14: Mut zu Ehe und Familie [40 Tage beten und fasten für unser Land]

Tag 13: Familie und junge Generation [40 Tage beten und fasten für unser Land]

Familien und die junge Generation tragen gemeinsam die Zukunft. Das ist ein Zusammenhang, den wir in Deutschland nicht nur in der Politik verdrängt haben. Unser Bundespräsident hat es bei seiner Bekanntgabe der Bundestagsauflösung im Juli 2005 konkret und verantwortungsbewusst auf den Punkt gebracht: „Unsere Zukunft und die unserer Kinder
stehen auf dem Spiel“ und: „Wir haben zu wenig Kinder, und wir werden immer älter“.
Die Fakten bestätigen dies: Seit 1972 sterben im Schnitt in Deutschland pro Jahr ca. 100.000 Menschen mehr, als geboren werden. Dass unsere Bevölkerungszahl erst seit 2003 sinkt, liegt an der bislang hohen Einwanderungszahl. Neben der Bevölkerungs- und Altersstruktur verändern sich
auch die Zukunftsanforderungen dramatisch. Lösungen können wir nur im Miteinander der Generationen suchen. Dazu braucht unser Nachwuchs Beziehungen zu Erwachsenen, vor allem in der Familie. Denn alles, was ein Kind weiß, kann, denkt, fühlt, wünscht und träumt hängt mit der Prägung zusammen, die es von seinen Vorbildern erhält.
• dass Familie wieder „in“ wird, weil man dort in die neue Generation investiert und die Zukunft gestaltet
• dass Paare, die sich Kinder wünschen, sie auch bekommen können
• dass Eltern, aber auch Pädagogen ihre Verantwortung vor der heranwachsenden Generation gut wahrnehmen können
Tipp: Suchen Sie heute bewusst das Gespräch mit einem Vertreter einer anderen Generation (+/- 20 Jahre). Fragen Sie ihn oder sie nach seinen Zukunftsvorstellungen und -wünschen. Nehmen Sie das Ergebnis des Gesprächs in Ihr Gebet auf.

Quelle: Gebetsheft der Initiative „40 Tage beten und fasten für unser Land“
www.40tagebetenundfasten.de/download/40Tage-Heft2006.pdf
Tag 13: Familie und junge Generation [40 Tage beten und fasten für unser Land]

Tag 12: Beziehung zu Israel [40 Tage beten und fasten für unser Land]

Die Bundesrepublik macht bis heute eine betont Israel-freundliche Politik. Christen haben vor Gott und Menschen Buße für die Schuld unseres Landes an den Juden getan. Es wurden Wege der Begegnung und Versöhnung gesucht. Dennoch nimmt der Antisemitismus in der deutschen Gesellschaft wieder stark zu und es kommt zu tätlichen Übergriffen auf Juden und jüdische Einrichtungen. Hier sind politische Lösungen, aber auch die Aufdeckung der Wurzeln des Antisemitismus nötig.
Wir beten:
• dass auf persönlicher und politischer Ebene Verbindungen zwischen Deutschen und Juden in Deutschland und Israel entstehen und wachsen
• dass der Antisemitismus in unserem Land abnimmt
Tipp: Wissen Sie um die Verwicklung ihrer Familie oder Region in antisemitische Haltungen oder Handlungen? Haben Sie vielleicht schon Gott um Vergebung gebeten?

Quelle: Gebetsheft der Initiative „40 Tage beten und fasten für unser Land“
www.40tagebetenundfasten.de/download/40Tage-Heft2006.pdf
Tag 12: Beziehung zu Israel [40 Tage beten und fasten für unser Land]

Tag 11: Schutz vor Terror [40 Tage beten und fasten für unser Land]

Jeder Terrorismus hat einen ideologischen Überbau. Dabei wird „blind“ das Ziel einer Weltherrschaft verabsolutiert und mit mörderischen Mitteln erfolgt. Was am derzeitigen islamistischen Terror so erschreckend ist, ist, dass die Terroristen anscheinend keine Tabus mehr haben. Ihren Anschlägen
fallen Zivilisten, Männer, Frauen, Kinder und ihre eigenen Glaubensgenossen zum Opfer. Städte, Gebäude und öffentlicher Nahverkehr können nicht umfassend vor Anschlägen geschützt werden.
Wir beten:
• dass friedliche Moslems sich nicht radikalisieren lassen
• dass terroristische Pläne schon im Vorfeld entdeckt werden
und keine ABC-Waffen in die Hände von Terroristen
gelangen
Kreativ beten: Gehen Sie zu möglichen Zielen für Terroranschläge in ihrer Umgebung und beten sie z.B. anhand von Psalm 91 oder 127 für den Schutz ihrer Stadt/Region.

Quelle: Gebetsheft der Initiative „40 Tage beten und fasten für unser Land“
www.40tagebetenundfasten.de/download/40Tage-Heft2006.pdf
Tag 11: Schutz vor Terror [40 Tage beten und fasten für unser Land]

Tag 10: Europapolitik [40 Tage beten und fasten für unser Land]

Die Ablehnung der EU-Verfassung durch Frankreich und Holland machte deutlich, dass viele Menschen der Europäischen Einigung skeptisch gegenüber stehen. „EU“ ist für sie Bürokratismus und Einschränkung nationaler Souveränität. Das löst Ängste aus.
EU bedeutet aber auch 60 Jahre Versöhnung und Frieden, Entwicklung schwacher Regionen, grenzenloses Reisen und Bezahlen mit einer einheitlichen Währung. Es gilt, Schwächen abzubauen und Potentiale zu nutzen.
Wir beten:
• Dank für Gottes Handeln durch die Europäische Union an den Ländern Europas
• für mehr christliche Prägung in der EU
Internet: Christliche Bewegungen setzen sich für Europa ein: www.miteinander-wie-sonst.de

Quelle: Gebetsheft der Initiative „40 Tage beten und fasten für unser Land“
www.40tagebetenundfasten.de/download/40Tage-Heft2006.pdf
Tag 10: Europapolitik [40 Tage beten und fasten für unser Land]

Tag 9: Wirtschaft und Arbeit [40 Tage beten und Fasten für unser Land]

Gegensätze kennzeichnen das ökonomische Erscheinungsbild. Die einen leiden unter einer 60-Stunden-Woche, andere suchen verzweifelt Arbeit. Der Export boomt, die Binnennachfrage stagniert. Im Westen gibt es in vielen Regionen noch (fast) ausreichend Arbeit, im Osten nur in manchen Regionen.
Neben konkreten Ideen zur Schaffung neuer Arbeitsplätze, brauchen wir einen Mentalitätsumschwung – Menschen, die Hoffnung verbreiten und kreative Lösungen entwickeln.
Wir beten:
• dass Eigeninitiative und Kreativität wieder vermehrt aufbrechen
• dass unsere Wirtschaft wieder in Gang kommt
Kreativ beten: Fragen Sie – je nach eigener Situation
– eine Person, die arbeitslos ist oder zu viel arbeiten muss, wo sie konkrete Unterstützung und Hilfe gebrauchen kann.

Quelle: Gebetsheft der Initiative „40 Tage beten und fasten für unser Land“
www.40tagebetenundfasten.de/download/40Tage-Heft2006.pdf
Tag 9: Wirtschaft und Arbeit [40 Tage beten und Fasten für unser Land]

Tag 8: Mut zu Reformen [40 Tage beten und fasten für unser Land]

„Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben!“
Die Menschen waren 1989 begeistert von den historischen Entwicklungen. Geschichte aber geht weiter. Die Lebensverhältnisse wandeln sich ständig. Darum braucht jede Generation den Mut zu neuen Anpassungen.
Wir Deutschen haben oft Angst, Gewohntes und Gesichertes loszulassen. Wir benötigen die Perspektive, dass Reformen etwas Notwendiges, Schönes und Zukunftsweisendes sind.
Wir beten:
• dass Politiker die Vision für ein Deutschland von Morgen vermitteln und Bürger sich aktiv für die Zukunft engagieren
• dass wir Zuversicht bekommen, anstehende Reformen mutig anzupacken, auch wenn es etwas kostet
Tipp: Überlegen Sie, auf wie viel Prozent Ihres Einkommens Sie verzichten würden, um Arbeitsstellen für andere zu schaffen.

Quelle: Gebetsheft der Initiative „40 Tage beten und fasten für unser Land“
www.40tagebetenundfasten.de/download/40Tage-Heft2006.pdf

Tag 8: Mut zu Reformen [40 Tage beten und fasten für unser Land]